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Wegen Brosius-Gersdorf

Warnung vor antifeministischen Netzwerken: Berliner Grüne verbreiten Verschwörungstheorie über Apollo News

Eine von den Berliner Grünen in Auftrag gegebene Studie suggeriert, Apollo News sei kein unabhängiges Medium, sondern „Teil einer breiter angelegten ideologischen Infrastruktur“. Anlass dafür ist die gescheiterte Wahl der Verfassungsrichterin Frauke Brosius-Gersdorf.

Der Soziologe und Studien-Autor Andreas Kemper. (IMAGO/epd)

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Mehr als ein halbes Jahr nach dem Rückzug von Frauke Brosius-Gersdorf aus dem Rennen um das Richteramt am Bundesverfassungsgericht scheinen Teile des politischen Berlins den als Niederlage empfundenen Vorgang noch immer nicht ganz verarbeitet zu haben. Die Grünen gaben deshalb beim Soziologen Andreas Kemper eine Studie in Auftrag, die den Vorgang aufklären sollte. Kemper wirft darin Apollo News vor, als Teil eines rechten Netzwerks zu agieren.

Die Studie mit dem Titel „Antifeminismus in Berlin“ verfolgt das Ziel, vermeintlich frauenfeindliche Netzwerke, darunter auch journalistische Medien, in Berlin offenzulegen und entsprechende politische Handlungsempfehlungen zu geben. Als Fallbeispiel für diese Analyse dient die Berichterstattung über die gescheiterte Kandidatur von Brosius-Gersdorf.

Nach Berichten von Apollo News, die unter anderem die Haltung von Brosius-Gersdorf zu Schwangerschaftsabbrüchen und zur Corona-Impfpflicht zum Inhalt hatten, geriet ihre Nominierung in die Kritik. Nachdem in der Folge mehrere Unionspolitiker ihre Unterstützung verweigerten, zog sie sich freiwillig aus dem Rennen zurück. Der Vorgang wurde anschließend in linksgerichteten Medien als „rechte Kampagne“ und teilweise gar als „antifeministisch“ eingeordnet.

Dass die von Apollo News angestoßene Berichterstattung auch von anderen Medien aufgegriffen wurde, wird als Hinweis auf netzwerkartige Strukturen und wechselseitige Kooperationen gedeutet. Apollo News erscheine demnach „nicht nur als isoliertes Medienprojekt, sondern als Teil einer breiter angelegten ideologischen Infrastruktur“. Damit wirft er Apollo News vor, kein eigenständig arbeitendes Medium mit eigener redaktioneller Schwerpunktsetzung zu sein, sondern als Teil eines rechten Netzwerks zu agieren.

Dabei suggeriert Kemper, dass zwischen Apollo News und anderen Redaktionen nicht bloß inhaltliche Überschneidungen bestehen. Vielmehr wird nahegelegt, dass diese Medien auch „institutionell, finanziell und operativ“ miteinander vernetzt seien. Thematische Überschneidungen werden dabei ausdrücklich als Hinweis auf ein „strategisch verbundenes Netzwerk“ gewertet. Die Studie arbeitet daher stellenweise mit verschwörungstheoretischen Implikationen.

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Als zentralen Knotenpunkt dieses vermeintlich strategisch agierenden Berliner Netzwerks identifiziert die Studie die Hayek-Gesellschaft, die „wirtschaftsliberale Zuspitzung mit antifeministischen Positionen“ verbinde. Aus diesem Umfeld sei 2016 schließlich Apollo News hervorgegangen. Durch Kooperationen mit Medien wie Nius, Achse des Guten und Tichys Einblick sei ein „eng vernetztes Medienumfeld“ entstanden, das „antifeministische, anti-queere und autoritäre Narrative“ verbreite.

Seitdem habe Apollo News in diesem Umfeld die Rolle eines publizistischen Erfüllungsgehilfen übernommen. Dabei erschöpfe sich die Funktion des Mediums nicht bloß in „publizistischen Aufgaben“; vielmehr trete es auch als „Akteur in politischen Kampagnen“ in Erscheinung, was sich „besonders bei zeitlich und inhaltlich abgestimmten Kampagnen“ zeige. Ein empirisches Beispiel für derartige „inhaltlich abgestimmte Kampagnen“ sei die Berichterstattung über Brosius-Gersdorf.

Da die Studie somit nahelegt, Apollo News sei nicht bloß inhaltlich Teil eines vermeintlichen Ökosystems, sondern auch operativ und finanziell in dieses eingebettet, fordert Autor Kemper schließlich die Offenlegung dieser angeblichen Verflechtungen und Abhängigkeiten. Dies schlägt sich abschließend in den politischen Handlungsempfehlungen nieder.

Hierfür soll eigens eine „zentrale Transparenzstelle auf Landesebene zur Erfassung und Veröffentlichung von Spendenflüssen, Vereinsaktivitäten und Lobbyverbindungen“ eingerichtet werden. Zusätzlich fordert der Studienautor die „Beobachtung von Finanzströmen und Vereinsaktivitäten“ sowie die „Prüfung auf Verstöße gegen Transparenz- und Registrierungspflichten“.

Neben der Bekämpfung vermeintlich konspirativer Medienaktivitäten fordert die Studie auch eine schärfere Problematisierung „antifeministischer Narrative“, insbesondere durch die Justiz. So ist etwa von „spezialisierten Fortbildungen für Richter*innen zu aktuellen antifeministischen Narrativen und ihrer Rolle in familienrechtlichen Verfahren“ die Rede. Im Fokus stehen dabei vor allem konservativ-christliche Organisationen und sogenannte Männerrechtler.

Die Studie war von der Berliner Grünen-Fraktion anlässlich des Weltfrauentags am vergangenen Sonntag in Auftrag gegeben worden. „Aus der Studie ziehen wir Schlüsse und haben einen Antrag beschlossen, um Antifeminismus in Berlin zu bekämpfen. Mit einem Demokratiefördergesetz auf Landesebene wollen wir Engagement für Gleichstellung und Antidiskriminierung rechtlich absichern und dauerhaft schützen“, sagte Bahar Haghanipour, Parteisprecherin für Frauenpolitik und Gleichstellung, in einer Pressemitteilung.

Studienautor Andreas Kemper wurde einem breiteren Publikum durch seinen skurrilen Auftritt beim „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia Theater bekannt. Dort ignorierte er mehrfach die an ihn gerichteten Fragen und tat sie als „uninteressant“ ab (Apollo News berichtete).

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216 Kommentare

  • Warnung vor antifeministischen Netzwerken!?
    Wo kann ich mich da anmelden und spenden ?

    173
    • Waum hat es keinen WeltMännerTag, MännerTag, MännerBeauftragten,
      MännerQuote, extra Urlaubstage wegen Rasierschmerzen oder Mascuzid.

      110
      • Mir hat ein Bekannter zum Frauentag, der mir sonst gar nicht aufgefallen wäre, gratuliert.
        Mich interessiert, wann endlich Bandenvergewaltigungen (und überhaupt Gewalttaten gegen wen auch immer) gebannt sind.
        Auf den Frauentag pfeife ich.

        125
        • AN könnt ihr die nicht vor Gericht bringen und wegsperren lassen? Solche Volksverhetzer gehören hinter Gitter

          63
        • @schwarzseher
          Natürlich gibt es die. Männer sind mit Abstand Opfer Nummer 1 von Gewalt, rechnet man die sexuelle Gewalt noch mit raus reden wir hier von Mengen im doppelten Bereich. Bei der nicht vollendeten Tötung sind es 3x so viele wie bei Frauen, können sie selbst in der PKS nachschauen, interessieren tut es eh niemanden.

          Auch der Mythos die Gefahr für Frauen auf der Straße lauert ist, anders als beim Mann, wo das wahr ist, absoluter Quatsch. Der typische Gewalttäter bei Gewalt gegen Frauen, auch sexueller Gewalt, ist eine nahestehenden männliche Person aus dem näheren Umfeld der Frau. Kurz gesagt ein Mann dessen Umgang die Frau sich in den meisten Fällen selbst ausgesucht hat.

          6
        • Wie schrecklich Gudrun! War Ihnen da nicht der Tag nachhaltig verdorben?

          -10
        • Wurzelbrot kapiert’s nicht. Sein Nick passt aber fantastisch zu obigem Bild.

          1
        • ne, ne. Beides ist wichtig, Frauentag und Verfolgung der Gewalttaten.

          0
      • Tatsächlich sind, obwohl das verfassungswidrig ist, Männer in unserem Land weniger Wert als Frauen. Das können Sie sehr einfach mit diversen Gesetzen oder sogar teilweise am Grundgesetz selbst bzw der EU Charta nachweisen.

        Beispiele:
        Männer dürfen im Krieg verheizt werden, Frauen nicht.
        Frauen werden wie Kinder und Ältere zu besonders schützenswerten Personengruppen, sogenannte vulnerable Personen, gezählt, Männer nicht, die bedürfen keinen Schutz, sollen sich mal selber schützen.
        Ich könnte hier noch Stunden aufzählen…

        Gerade das nicht beachten bzw nicht schützenswerte ist ein Prinzip das sich wie ein roter Faden durchzieht. Eigentlich sollte der Staat jeden Bürger schützen, egal ob schwarz/weiß, Männlein/Weiblein

        Es ist wie im Sozialismus/Kommunismus: Eigentlich sind wir alle gleich, am Ende sind nur einige gleicher.

        • Es wird auch immer wieder betont wie oft Frauen von Männergewalt betroffen sind. Dabei vermute ich mal, daß Männer deutlich öfter von Männergewalt betroffen sind. Aber dazu gibt es wohl nicht mal Statistiken und vermutlich auch eine hohe Dunkelziffer weil es nicht angezeigt wird.
          Bei Brosius sehe ich in den Kritikpunkten keinerlei Zusammenhang zu ihrem „gelesenen“ Geschlecht-das war doch gar nicht das Thema der Beanstandung-hat also überhaupt nichts mit (Anti)Feminismus zu tun.

          22
        • Sieht man auch bei Scheidungen. In der Regel sind Männer die Angeschmierten, dürfen die Kinder nicht mehr sehen, aber zahlen bis Sankt Nimmerlein.

          8
        • also rein gesetzlich und auch woke-ideologisch iss’es wahrscheinlich so wie sie es sagen, aber real begluckt mich meine Frau doch eher als ich das umgekehrt kann. Sie macht das auch gerne und mich freut es. Ich beschütze sie dafür, wenn es sein muss und ich glaube, dass findet sie auch gut.

          0
        • Das haben wir erstrangig den männerhassenden Grüninnen zu verdanken.

          Die haben sich einst schon als „feministische Partei“ gegründet. In ihrem „Frauenstatut“ ist die strikte Benachteiligung der Männer innerhalb ihrer Partei festgeschrieben.

          In Berlin sei an die Affäre Gelbhaar erinnert. Den hat eine Grünin skrupellos verleumdet und die Hyänen haben seine Existenz zerstört.

          12
      • Ich mag den Weltkatzentag. Endlich ein Tag der Sinn macht – sagt die Katze.

      • >>Rasierschmerzen<<

        Ich schmeiß mich weg….

        • Habe ich auch … jeden Tag.

          9
      • „Braucht es nicht, weil sowieso alles Quatsch. „Tag des blabla…“. Alles Dummzeug von Leuten die nichts zu tun haben.

    • MANNDat, Genderama, Agens um nur einige zu nennen.

      • „Um nur einige zu nennen.“

        Pff! Viel mehr werden Sie auch nicht nennen können. Und alle ohne staatliche Zuwendung!

        Das Forum Soziale Inklusion https://fsi-ev.de/ wartet seit 2021 auf die Auszahlung von Geldmitteln an sich, die der Bundestag beschlossen hatte. Lisa Paus hat das einfach abgelehnt. Und FSI ist ein Verein, der die Gräben eher zuschütten möchte.

        Wie das Frauenmysterium sonst mit Geldern um sich schmeißt, haben die mal für 2022 aufgelistet.
        https://fsi-ev.de/verwendung-von-steuergeldern-2022/

    • UND DAS GESEIER WIRD AUF FRUCHTBAREN BODEN FALLEN!

      Bei all jenen, deren Narrative ihr Selbstbild darstellen. Die wollen so was glauben. Und sie werden es mit allem was nötig ist durchsetzen. Nehmt euch in Acht. Denn von diesen Leuten gibt es sehr, sehr viele!

    • Die Zeit dieser linksextremen Schwätzer und Laller ist abgelaufen.
      Apage, diabolo.

  • Ein Ausriss aus Wikipedia:

    Laut dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen fehlt Kempers Expertise jedoch „bei genauer Betrachtung jeder empirische Gehalt“. Die Stellungnahme sei weder wissenschaftlich, noch belege sie eine „tatsachenbasierte Prognose“.

    Mehr ist zu der Person nicht zu sagen…

    130
    • Meine Mutter hätte zu mir als Kind gesagt: „Den bringste mir nicht mit nach hause…“
      Ich habe an meiner Mutter oft gezweifelt. Jetzt weiss ich was sie meinte…

    • Ich hätte noch viel mehr beizutragen.
      Leider fehlt mir die entsprechende Anzahl von Bademänteln.

    • Zu sagen bleibt nichts mehr , den Rest kann man sehen….

    • ……. und wenn selbst bei wikipedia schon sowas geschrieben steht…….

    • …und zu Brosius Gersdorf: Sie hat eine gewisse Attraktivität, aber ich sehe kein Herz in ihrem Gesichtsausdruck. So hätte ich sie an so einen hohen, verantwortungsvollen Richterposten auch nicht gewählt.

      • Attraktivität? Cheesus…

    • Aber er verdient Geld mit seinem Stuss. Bezahlt von den Grünen, vermutlich mit Steuergeld. Wieder ein Fall, der klar belegt, dass der Auftraggeber einer Studie auf jeden Fall bekommt, was er hören/lesen will. Dabei ist der Inhalt der „Studie“ auch hier das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt ist. Nur Futter für den linksgrünen Propaganda-Apparat.

      • Früher gab es auch Mitarbeiter, die sich nur mit Wandzeitungen beschäftigt haben.

    • Wikipedia ist ein einziger großer Ausriß!

    • Richtig. Es gibt mittlerweile jede Menge Menschen, welche studiert haben und bei denen man sich ganz gezielte Ergebnisse in Form von Studien einkaufen kann. Kemper besetzt die Nische gegen die AfD und alles was damit zu tun haben könnte. Damit verdient er seinen Lebensunterhalt und findet auch immer wieder Kunden für seine unseriösen Studien. Vorzugsweise sind es die Grünen, auch mit der Heinrich-Böll-Stiftung, welche den Käse einkaufen.

  • Ein Gesicht zeigt mehr als tausend Worte.

    • Wer ist der Zausel auf dem Foto? Viele Obdachlose sehen gepflegter aus….

  • Komisch, es ist doch immer wieder das Gleiche. Bilder sagen mehr als tausend Worte.

    • Wenn ich das Bild so ansehe, muß ich irgendwie an Epstein denken.

  • Erstmal nur zwei Dinge:

    a) Frauenfeindliche Tendenzen sind mir bei Apollo News noch nie aufgefallen

    b) Warum sollte es Frauenfeindlich sein, sich für das ungeborene Leben und für Mutterschaften einzusetzen?

    • Herr Lindblom, da haben sie natürlich Recht.
      Das Entscheidende jedoch ist, dass die Kemper, Grünen und der ÖRR alle in den Feminismushorn blasen und entscheiden, wer angeblich feindlich ist, und wer nicht.

  • Den Schritt in die negative Metaphysik, der allein ein „wahrhaft intellektuelles und gesittetes Leben des Menschen“ (Haag, 2018: 117, 2. Aufl.) ermöglicht, als „Teil einer breiter angelegten ideologischen Infrastruktur“ zu bezeichnen, wie es der Soziologe Andreas Kemper im Auftrag der Berliner Grünen aktuell vor aller Augen tut, hätte zumindest den Nachweis zu führen, dass allen voran der Philosoph Immanuel Kant nicht satisfaktionsfähig ist. Darauf den Beleg weiterhin schuldig zu bleiben, bedeutet ansonsten bloß, selbstreferenziell zu agieren.

    • Nur zur Erinnerung: Mit dem Vers „Komm! ins Offene, Freund!“ hätte sich schon Friedrich Hölderlin verdächtig gemacht, bereits früh ein angeblich antifeministisches Narrativ zu bedienen. Auch Theodor W. Adorno, der zunächst nicht von negativer, sondern von offener Dialektik sprechen wollte, müsste sich heutzutage vor einem Gericht dafür rechtfertigen. Angesichts dessen sollte es erlaubt sein, danach zu fragen, ob die Berliner Grünen nicht die stets notwendige Verankerung in der abendländischen Philosophie vermissen lassen? Es zu bevorzugen, stattdessen lieber freischwebend zu handeln, würde sonst lediglich heißen, keinen Wert mehr darauf zu legen, noch auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen.

  • Antifeminismus, Antisemitismus, Antifaschismus, Antikommunismus, Antistalinismus, Antikapitalismus, Anti-Trumpismus, Antikatholizismus, Antimilitarismus, Anti-Islamismus etc. etc.
    Der Freiheit eine Stimme!

    • Am wichtigsten wäre mir erst mal Antimerzelismus!

  • Bei einem Experten wie A. K. würde ich mir nicht so viel Sorgen machen. Der Verfasser der schnell vom Netz genommenen Website Agent*in – die Informationen über Organisationen und Personen sammelte und bereitstellte, welche die Autoren subjektiv dem Antifeminismus/„Anti-Genderismus“ zurechneten – hat als Steckenpferde Faschismus, Antiklassismus, -feminismus, Klima, linke Themen eben. Allein schon die Definition von A. im 29-Seiten-Text ist vielsagend. „Ideologische Haltung, die darauf zielt, traditionelle Geschlechterordnungen und patriarchale Strukturen zu erhalten oder wiederherzustellen, queeres Leben wird ignoriert. Feministische Errungenschaften und emanzipatorische gesellschaftliche Veränderungen werden dabei häufig als überzogen, schädlich oder ungerecht diskreditiert.“ Mal abgesehen davon, dass „emanzipatorische Errungenschaften“ sehr im Auge des Betrachters liegen: Hier wird dankenswert klar verdeutlicht, dass Kemper&Co. traditionelle Geschlechterrollen ein Dorn im Auge sind.

    • Was kann man dagegen haben, queeres Leben zu ignorieren? Ignorieren ist doch völlig wertfrei, ist Gleichbehandlung.

      • Ja, die Definition lebt von den üblichen intellektuellen Kunstgriffen/Verdrehungen. 1. Legitime Haltungen (man ignoriert etwas, man sieht etwas subjektiv als überzogen, schädlich oder ungerecht an) werden autoritär zu unerwünschten, implizit eigentlich verbotenen, falschen Haltungen erklärt. Kemper & Co. wissen, was gerecht und nützlich ist. 2. „Traditionelle Geschlechterordnungen und patriarchale Strukturen“ werden quasi als Synonyme behandelt. Wobei es ja durchaus erlaubt ist, Beides ok zu finden – na ja für A. Kemper nicht.

    • Ziemlich langer Text um „Hirnschaden“ zu umschreiben.

  • Wer hält die Welt am Laufen? (Anteil der Männer in den Berufen)
    97,5 % Berufsfeuerwehr
    80 % Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
    72 % Polizei
    85–90 % Metall- und Maschinenbau
    86 % Bergbau
    96 % Bau und Ausbau
    96 % Dachdecker
    95 % Holzarbeiten
    95 % Kanalisation/Rohrleitung
    95 % Lkw und Logistik
    85–90 % Elektro-/Heizungs- und Bauhandwerk
    99 % Helfer, die nach dem Strom-Blackout in Berlin-Zehlendorf nachts in der eisigen Kälte dafür sorgten, dass die Menschen wieder mit Strom versorgt wurden

  • Hübscher Kerl.

    • er soll demnächst als Miss Germany der letzten Generation antreten. KGE hat schon die Zustimmung zugesagt, Helge Lindh schmollt noch ein wenig

  • Bilder sagen oft mehr als tausend Worte……..

  • Ich bin ja dafür die Finanzströme von Andreas Kemper zu untersuchen.

    • ich bin dafür seine gehirnströme zu untersuchen. muss kino sein.

  • Die 551 Fragen an Apollo News.

  • Hier sind die wichtigsten SPD-nahen Verlage und Medienbeteiligungen:
    DDVG (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft): Die Holding verwaltet das Medienvermögen der SPD.

    Madsack Mediengruppe: Die ddvg hält eine Beteiligung von 23 % an der Madsack Mediengruppe. Zu diesem Konzern gehören zahlreiche Tageszeitungen, darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung, Leipziger Volkszeitung, Märkische Allgemeine sowie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
    Frankfurter Rundschau: Die Tageszeitung wird von der Frankfurter Rundschau GmbH herausgegeben, die zur ddvg gehört.
    Vorwärts: Das offizielle Mitgliedermagazin der SPD, herausgegeben vom Vorwärts-Verlag.
    Radio/RPR: Beteiligungen im Rundfunkbereich, wie z.B. 9 % an RPR (Mannheim).
    Weitere Beteiligungen: Dazu gehören diverse Druckereien und Dienstleistungsunternehmen.
    Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte: Eine politisch-wissenschaftliche Zeitschrift, die der SPD nahesteht.

    Noch Fragen?

  • Ich bin gegen Frauenquote, die ist für mich erniedrigend, weil eine fähigere und vielleicht verdientere Person als ich, den Posten/ das Amt bekommt. Bin weder anti-, noch sonstwie feministisch. …istisch ist sowieso immer eine Übersteigerung, also keine erstrebenswerte Einstellung. Egal welcher Couleur.

  • Das kann man sich echt nicht ausdenken.

  • Man hat die Personalie Brosius-Gersdorf abgelehnt, die eine Frau ist. Ein Mann mit solchen Ansichten wäre wohl nicht beliebter gewesen. Es kommen auch nur wenige auf die Idee, eine Straße nach Eva Braun zu benennen, nur weil sie eine Frau war, oder? Ich nicht, bin ich jetzt antifeministisch?

  • Das Foto zeigt eindeutig was Drogen anrichten können.

    • seine „wissenschaftliche“ Studie nicht?

  • Nu ja, der ÖRR ist auch finanziell vernetzt und nicht unabhängig. Genauso wie die Zeitungen von Springer und Co. Wo ist das Problem?

  • Warum schreibt diesen Artikel keine Frau? Apollo hat doch mit Elisa David und Larissa Fußer ein supper gutes Team, die auch zuvor über Frau Brosius-Gersdor vorher berichtet haben, in ihrer gewohnt ironischen Art? Da könnte sich so manche andere Zeitung eine Scheibe von ab schneiden!

  • Haare waschen und Friseur- hilft garantiert!

  • Wäre Brosius-Gersdorf ein Mann gewesen bei gleichen Aussagen bezüglich Corona-Impfpflicht und Schwangerschaftsabbrüchen und somit gleichen Vorwürfen deswegen, hätte man doch genau so reagiert und kritisiert, wie man eben reagiert und kritisiert hat. Man hätte sich auch gegen „ihn“ gerichtet und „seine“ Wahl verhindern wollen.

    Ich verstehe nicht, warum immer so gekünstelt das Geschlecht vorgeschoben werden muss, wenn es um Frauen geht, und man immer etwas „Antifeministisches“ oder „Frauenfeindliches“ gekrampft konstruieren muss. Das scheint schon manisch zu sein. Da sieht man auch, wer die eigentlichen Ideologen sind, deren Blickwinkel recht eng ist.

  • Nehmt es als Auszeichnung! Es heißt ja „was trifft, das trifft auch zu“ und ganz offensichtlich fühlen sich die Grünen von Apollo News getroffen. Also: Weiter so! Ihr seid gut!

  • Den » publizistischen Erfüllungsgehilfen « unterstützte ich gerne, denn er verschafft Durchblick. Gut angelegtes, freiwillig gezahltes Geld. Bei der Gelegenheit: VIELEN DANK!

  • VS los gehts.

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