In Volksabstimmung
Schweizer lehnen massive Kürzung der Rundfunkgebühr voraussichtlich ab
Bei einer Volksabstimmung entscheidet die Schweizer Bevölkerung heute über eine deutliche Kürzung der Rundfunkgebühr. Laut Hochrechnungen lehnt eine klare Mehrheit die Initiative ab, die den Beitrag von derzeit 335 auf 200 Franken senken wollte.
Die Schweizer Stimmberechtigten haben eine deutliche Kürzung der Rundfunkabgabe offenbar klar zurückgewiesen. Nach einer Hochrechnung im Auftrag des Medienhauses Tamedia wird die Volksinitiative „200 Franken sind genug“ mit rund 62 Prozent Nein-Stimmen scheitern. Damit zeichnet sich ein deutliches Votum gegen die geplante Halbierung der Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab.
Die Initiative hatte verlangt, die jährliche Haushaltsabgabe für Radio und Fernsehen von derzeit 335 auf 200 Schweizer Franken zu senken. Das entspräche ungefähr dem Niveau der Rundfunkabgabe in Deutschland. Außerdem sollten Unternehmen vollständig von der Abgabepflicht befreit werden.
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Initiiert worden war das Vorhaben aus Kreisen der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP). Befürworter argumentierten, die Senkung würde Haushalte entlasten und privaten Medienunternehmen mehr Spielraum verschaffen. SVP-Nationalrat Thomas Matter erklärte etwa, die öffentlich-rechtliche Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) solle sich auf Bereiche beschränken, die private Anbieter nicht abdecken könnten. „Die SRG soll auf die Segmente verzichten, die die Privaten bieten können“, sagte Matter und verwies dabei insbesondere auf den Onlinebereich, in dem der Sender „sehr stark ist“.
Kritiker warnten dagegen vor massiven Folgen für das Medienangebot des Landes. Bei einer Halbierung der Mittel könne die SRG ihren gesetzlichen Auftrag kaum noch erfüllen, meinte SRG-Generaldirektorin Susanne Wille. Auch Medienwissenschaftler Manuel Puppis von der Universität Freiburg warnte, mit einem derart reduzierten Budget ließe sich das bisherige Angebot für die verschiedenen Sprachregionen kaum aufrechterhalten. „Es ist ganz klar ein Angriff. Es wird ein Medium stark beschädigt“, sagte Puppis mit Blick auf die Initiative.
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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erfüllt in der Schweiz einen Service-public-Auftrag und produziert Programme in allen vier Landessprachen. Finanziert wird er überwiegend über die sogenannte Serafe-Abgabe, die derzeit pro Haushalt 335 Franken jährlich beträgt. Zusätzlich zahlen größere Unternehmen einen Beitrag, dessen Höhe sich nach dem Umsatz richtet.
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Selbst Vertreter des Initiativkomitees räumten am Abstimmungstag die Niederlage ein. Co-Präsident Thomas Matter sagte in einer Live-Sendung, der Ausgang habe sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet. „Vielleicht hatten wir zuvor zu viel Erfolg“, erklärte er mit Verweis darauf, dass die Regierung bereits eine Senkung der Gebühren beschlossen habe und dies der Initiative „den Wind aus den Segeln genommen“ habe.
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Tatsächlich hat die Schweizer Regierung bereits Reformen beschlossen. Demnach soll die Haushaltsabgabe bis 2029 auf 300 Franken sinken; zudem sollen rund 80 Prozent der Unternehmen künftig von der Zahlung befreit werden. Gleichzeitig soll der Auftrag der SRG präzisiert werden, um private Medienanbieter stärker zu berücksichtigen.
Trotz der absehbaren Niederlage sehen die Initiatoren ihre Kampagne daher nicht vollständig als Misserfolg. Das Komitee erklärte, der Abstimmungskampf habe „enormen Druck“ erzeugt und bereits konkrete Veränderungen angestoßen. Gleichzeitig zeige das Ergebnis aber auch, dass die Debatte über Umfang und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Schweiz weitergehen dürfte.
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Die Mehrheit hier stimmt doch auch so ab, indem
sie die sozialistischen Einheitsparteien wählen !
Vielen geht’s halt einfach zu gut….
Es muss wohl erst noch viel schlimmer kommen.
Der Deutsche, auch der Schweizdeutsche, lernt es nur auf die harte Tour.
War wohl schon immer so, warum soll es in einer Demokratie anders sein.
„Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er auf das Eis zum Tanzen.“
Altes DEUTSCHES Sprichwort aus dem Mittelalter*
Zunehmend gültig für Wähler der Grüninnen und der Stasi-SED
*Offenbar ansteckend in den D-A-CH-Ländern
Die Schweizer haben wenigstens die Chance zu bestimmen.
In D. bekommt man es DIKTIERT und bei Weigerung droht Erzwingungshaft bzw. Beugehaft.
Georg Thiel 80 Tage
https://www.youtube.com/watch?v=joGaBrPlH40
Du meinst also, die 38%-Minderheit in der Schweiz bekommt es nicht diktiert?
Also die Schweizer werden solch Schlagzeile NICHT wollen (Anmerkung es fehlte die 1, nicht 80 sondern 180 sollte es ursprünglich heißen)
https://www.welt.de/fernsehen/article233329219/Rundfunkbeitrag-verweigert-Georg-Thiel-ist-nach-181-Tagen-Gefaengnis-wieder-frei.html
Also wenn man für 181 Tage im Knast landet und wenn man schaut wer mit was Bewährung bekommt oder gar Einstellung von Verfahren.
Als Moslem eine Gruppenvergewaltigung organisieren wird wahrscheinlich vom Familienministerium gefördert.
Man darf davon ausgehen, daß sich zirka 62% im ÖR informiert haben, bevor sie zur Abstimmung geschritten sind.
Und genau diese 62% stimmen und jubeln demnächst dem EU-Beitritt der Schweiz zu.😅😅😅
Die Schweiz ist woke.
Die Städte sind woke und der französische Teil zieht das ganze Land in den Abgrund. Man erinnere sich an Crans-Montana. In der Schweiz hat es niemanden überrascht, dass das gerade da vorgekommen ist
Go woke – go broke, Helvetia!
Jeder bekommt, was er unbedingt will.
Ich bin sehr oft in der Schweiz und weiss inzwischen ganz gut wie die ticken. Wenn ihnen jemand erzählt mit den 330 Franken könnten sie ein unabhängiges freies Staatsfernsehen erhalten, dann glauben die das tatsächlich. Dabei ist SRF längst schon so linksgrünversifft wie ARD und ZDF.
Genau so ist es.. 🤮🤮🤮
Kann ich für Luzern bestätigen.
Richtig. Der deutsche ÖRR Skandal wurde im SRF genau 0 mal thematisiert. So viel zur Neutralität, was das wichtigste Argument der Gegner der Initiative war.
Das glaube ich nicht, irgendwas daran ist faul, vielleicht Wahlfälschung.
Wir können in Echtzeit über Video telefonieren, aber in Echtzeit keine Wählerstimmen einfangen.
Offenbar ist es in UnsererDemokratie© gar nicht vorgesehen, alle Stimmen einzufangen.
Oder, wie es ein Mitkommentator hier vor Tagen zum besten gab:
Die Wähler zahlen, die Zähler wählen.
doch das ist absolut glaubwuerdig, und hat sich schon seit einer ganzen weile abgezeichnet.
was erwartest du von menschen, die fuer plandmiegesetze stimmen, fuer die e-ID und am liebsten sofortiges socialmediaverbot fuer jugendliche haetten?
in der schweiz ist man woke und mainstream.
intellektuelle freidenker sind nicht die bevoelkerungsmehrheit.
freiheitskaempfer wier rimoldi werden als aussaetzige behandelt.
weiss schon wer, wie die bargeldinitiative gelaufenist?
finde ich noch wichtiger als rundfunkgebuehren.
ich befuerchte das schlimmste.
damit duerfte auch klar sein, dass das volk fuer den EU-beitritt stimmen wird.
ja, leider lag ich wieder ziemlich richtig.
die echte bargeldinitiative abgelehnt.
aber fuer hoehere klimaausgaben gestimmt.
CH hat genauso fertig wie D und A.
Die Klimafondinitiative ist deutlich abgelehnt worden:
https://abstimmungen.admin.ch/details?proposalId=6840
regenrinne: https://www.bazonline.ch/kommt-der-praemienabzug-durch-was-sagt-der-kanton-zu-tempo-30-und-der-solarpflicht-588387229076#595d8b13-9511-4935-9d07-125b13efd6e1
Doch, die Leute sind so verblödet.
Da ist Wahlbetrug gar nicht nötig.
Das war’s dann also auch mit der Schweiz. Zeichnete sich ja bereits ab, EU-Verhandlungen usw.
In meinem persönlichen Umfeld hat jeder dafür gestimmt, den ÖRR hier in der Schweiz abzuschaffen. Wenn ich das Mal hochrechne, kann das offizielle Ergebnis nicht stimmen. Auch bei uns wird bei Wahlen gemauschelt.
Der ÖRR in der Schweiz ist mit dem in Deutschland nicht zu vergleichen.
In der Schweiz ist der längst nicht dermaßen ideologisch unterwegs….
da wird gegendert wie verrueckt.
Man liest es und es fällt einem schwer zu glauben.
Der Kommentar bezieht sich auf den Artikel, nicht auf regenrinnnes Kommentar.
Woke bis zum geht nicht mehr….
Die Schweizer zahlen etwa 1mrd Franken für den öRR.
Vielleicht wäre das der richtige Betrag auch für unseren ÖRR, der über 20 Mrd kassiert.
In Dänemark kostet er nur 500 Mio €.
Jetzt wo die ganze SRG-Gebührenabstimmung vorbei ist, mache man sich erst mal ein paar schöne Tage zu Hause, mit Netflix…
Die Eidgenossen zahlen weiter ihre Rundfunkgebühr – mit dem Schweizer Franken in der Tasche fühlt sich selbst Geldverschwendung plötzlich wie Luxus an!
Und in Deutschland fordern viele Oppositionelle genau solch ein politisches System, wo man als Oppositioneller rechtmäßig ausgebootet wird und überhaupt nichts mitbestimmen kann.
Kaum zu glauben…
Die haben echt zu viel Geld. Wer 135sfr freiwillig verschenkt dem geht es wohl zu gut.
Oder das Schweizer Fernsehen bzw der Rundfunk ist wirklich so hochwertig und wir können es uns gar nicht mehr vorstellen wie zufrieden man damit sein kann.
Sie kennen die Schweizer nicht. Die glauben tatsächlich mit den 135 Franken könnten sie sich ein unabhängiges freies Staatsfernsehen erkaufen. Das glauben die wirklich.
Wäre dem so, dann hätte diese Initiative es doch nie zur Volksabstimmung gebracht. Die Sache stinkt.
wieso?
musst doch nur entsprechend viele unterschriften fuer die volksabstimmung bringen.
das ist kein problem.
sagt aber noch nichts darueber aus, wie die mehrheit im volk denkt.
Sollte das wirklich so kommen, dann kann ich nur mit Asterix sprechen: Die spinnen die Schweizer!
Die Schweiz ist auch von Linksgrünen unterwandert.
Während die FDP-Frauen mit dem Ja zur Individualbesteuerung einen Erfolg verbuchen, stehen die Mitte-Frauen im Abseits – einmal mehr.
Sie haben bei der linksextremen Klimafonds-Initiative von SP und Grüne die Ja-Parole gefasst. Diese dürfte mit über 70 Prozent abgelehnt werden.
Es ist nicht die erste peinliche Mega-Schlappe der linken Frauen-Sektion im Mitte-Gewand. Bereits bei der ebenfalls extremen Biodiversitätsinitiative der gleichen linken Initianten stimmten die Mitte-Frauen zu.
Auch diese Vorlage wurde vom Schweizervolk mit klaren 63 Prozent abgelehnt.
https://weltwoche.ch/
Im besten DE das es je gab haben allerdings keine Reformen die diesen Namen verdienen einen Pflock in das Regierungspropaganda-ZwangsTV geschlagen. Deshalb darf es so eine Abstimmung hier auch nicht geben.
Die Schweizer sind offensichtlich auch schon rundum hirngewaschen. Stück für Stück sabotieren sie sich „superdemokratisch“ selbst.
Herzlichen Glückwunsch
Die Schweizer sind auch inzwischen völlig Gaga.
Verblödung ist offensichtlich Grenzenlos! Fragt sich nur bei wem die Schweizer sich angesteckt haben?
Ich hab da ja so eine Vermutung….
habt ihr das noch nicht mit bekommen, dass die Auszähler das Ergebniss bestimmen Briefwahlen werden hier auch seit Jahren manipuliert und soviel zur Neutralität
Also wenn um 12:30 Uhr von SRF gemeldet wird, dass die Initiative abgelehnt wurde, jedoch keine einzige Gemeinde und Kanton ausgezählt ist, dann habe ich da so meine Fragezeichen. Aber in der ach so lieben Schweiz wird ja nichts manipuliert….so jetzt habe ich gelogen. Stichwort Moutier – dort wurde eine Wahl manipuliert und so schaust auch bei dieser Initiative aus. Aber die Sozialisten leben ja in ihrer Demokratie – das ist nicht meine Demokratie, sondern ihre. Deshalb habe ich auch ja dafür gestimmt – das letztemal. Sollen sie ihre Demokratie leben.
Die 330 tangiert selbst Kleinverdiener nur peripher in der Schweiz. Im Vergleich zum Kleinverdiener dort sind deutsche Lehrer oder Ingenieure arme Schlucker.