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Hessen

Trotz 400 Flyern: SPD lädt zu Bürgerdialog ein – und niemand kommt

Die SPD Bensheim lud in der gleichnamigen Stadt zu einem Bürgerdialog ein, um sich mit den Menschen über die Angelegenheiten in einem Stadtteil auszutauschen. Doch es kam kein einziger Teilnehmer, obwohl 400 Flyer verteilt wurden.

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Trotz zahlreicher Werbung kam nicht ein Teilnehmer zum Bürgerdialog. (Symbolbild) (IMAGO/IPON)

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Die SPD Bensheim hat in der gleichnamigen Stadt zu einem Bürgerdialog geladen. Trotz 400 verteilter Flyer kam allerdings niemand, wie der Bergsträßer Anzeiger berichtete. Eine Stunde saßen einige SPD-Politiker allein im Hotel Felix, ehe die nachfolgende Fraktionssitzung begann.

Der Fraktionsvorsitzende Jürgen Kaltwasser sagte, dass der Termin definitiv bekannt gewesen sei. Es sollte um eine Neugestaltung des Stadtteils Westend gehen. Allerdings habe zur gleichen Zeit in der katholischen St. Laurentius-Kirche ebenfalls eine Veranstaltung der Initiative „Du. Ich. Alle“ zum Westend stattgefunden.

Der Kommunalpolitiker Thomas Graubner kandidiert erstmals für die SPD für einen Posten im Ortsbeirat und wollte sich bei der Veranstaltung am 17. Februar mit den Bürgern über seine Pläne für den Stadtteil austauschen. Doch es gab offenbar kein großes Interesse daran.

Auch für den Stadtteil Mitte gibt es ein eigenes beratendes Gremium. Dieses schlug vor, die beiden Ortsbeiräte zu einer Instanz zu vereinigen. Denn es sei immer schwieriger, für frei werdende Posten Nachfolger zu finden.

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Die SPD lehnt eine Zusammenlegung der beiden Gremien in dem 41.000-Einwohnerort ab, weil die besprochenen Themen stadtteilspezifisch und zu unterschiedlich seien. Im Ort fordert man Tempo-30-Zonen, die ganze Stadtteile umfassen, anstatt nur wenige, zersplitterte Straßenzüge.

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In der Taunusanlage im Stadtteil West soll ein Bürgerpark entstehen. Jedoch wird diese Anlage bereits seit etwa 25 Jahren debattiert, ohne dass es bisher zu nennenswerten Ergebnissen kam. Lediglich eine Parkbank wurde aufgestellt und eingeweiht, wie der Bergsträßer Anzeiger berichtet. Thomas Graubner will das Thema wieder voranbringen. „Ich bin nicht frustriert, aber auch nicht sehr verwundert“, sagte er, als niemand zu der Veranstaltung kam. Er wolle Probleme im Dialog mit den Bürgern lösen.

mra

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67 Kommentare

  • Finde ich gut…leider bezahlen die Steuerzahler diese Flyer.
    Spd am Ende der Reise.

    106
    • Die SPD ist gescheitert linksextrem und verfassungswidrig.

      • Gescheitert oder gesichert? Egal.
        Auf jeden Fall kann man nicht gescheit sein und SPD wählen.

        • gescheitert,(Komma) linksextrem ….

          11
  • Tja, Bürgerdialog, veranstaltet von einer Partei, die d. Bürger im Stich lässt. Das da niemand kam, ist für nachvollziehbar.

    105
    • Im Stich läßt? Nein, schlimmer: … die Bürger belügt, täuscht und genau das Gegenteil von dem macht, was die Bürger wollen.

    • Oh, da fehlt ein „mich“ nach „für“. Aber es ist wahrscheinlich auch noch für andere nachvollziehbar.

    • Wer hat uns verraten? ….

  • Vielleicht hätte man mit Entenpastete locken sollen.🥳

    • Nee, lieber mit versuchter Schwarzwälder Kirsch….

    • Auch das hätte keinen anständigen Bürger angelockt.

    • …. mit nem Booster ???

    • Die Bratwurstesser sind schon bei den Grünen und der CDU

  • Wäre ja gekommen,musste aber dringend meinen Hund streicheln.Naja man muss halt mal Prioritäten setzen.

  • Nur kurz vor den Wahlen Dialogbereitschaft simulieren, um dann während der Legislaturperiode Politik gegen den Bürger zu machen, das lassen sich halt immer weniger bieten.
    Nur noch Unionswähler.

  • Eine Partei, die sich ideologisch einbetoniert, anstatt aktuelle Meinungsströmungen in der Breite der Bevölkerung aufzugreifen und vermittelnd einzubringen, kann nicht nur unmöglich „Volkspartei“ sein (diese Zeiten sind für die SPD bereits jetzt vorbei), sondern wird künftig überall um die 5%-Marke kämpfen müssen. Ebenso wird es danach der zur SPD mutierten CDU hinter ihrer Betonbrandmauer gehen.

  • Kann man die SPD nicht verbieten?

    • Das wird wohl nicht mehr notwendig werden…

    • Man kann das wählen der SPD nicht verbieten, aber es verbietet sich, die SPD zu wählen 🙂

      • Sehr gut kommentiert.

    • Implizit – durch Nichtwählen.
      Moslems werden mittelfristig eine eigenee Partei gründen. Die SPD ist dann unter 5%

      • Moslems werden mittelfristig eine eigenee Partei gründen. ….

        Gibt es längst. Informier Dich mal!

  • Wie viele Dekaden hatte die SPD Zeit, die Probleme zu lösen? Wenn die ausser einer Parkbank in diesen Jahrzehnten nichts Zustande bringen, müssen die weg. Und flächendeckend Tempo 30 will eh kein vernünftiger Mensch, denn so jemand insistiert auf die Beseitigung von Gefahrenschwerpunkten, nicht aber auf permanente Gängelung freier Bürger.
    Also: SPD kann weg.

  • Besser wird mein Tag nicht mehr.
    ☺️

  • Wer ist diese sogenannte SPD? Kennt die jemand? 🙂 🙂 🙂

  • „Er wolle Probleme im Dialog mit den Bürgern lösen“
    Tja, wenn keiner kommt, dann wird’s mit dem Dialog schwierig🤔

    • Mit denen kann man doch eh nicht reden. Die wollen machen was sie wollen und setzen das gegen den Willen anderer durch. Notfalls mit der Nazikeule.
      Fragt mal Merz oder die junge Union. Zeit – und Lebensverschwendung. Diese Zeit kann man besser in einen Gang zu einer vernünftigen Wahl an der Urne (nicht per Post) investieren.

  • Ist wie an der Front. Wenn keiner hingeht bleibt es ruhig!

  • Die AfD hätte doch hingehen können und der SPD ein paar peinliche Fragen stellen. Dann hätte es endlich mal mit der Diskussion geklappt.

    • Wir haben mit Herrn Fetsch einen sehr kompetenten AfD Bundestagsabgeordneten hier aus dem Kreis Bergstraße. Ich habe ihn vor drei Wochen persönlich kennen gelernt. Der wäre schlecht beraten, wenn er sich auf das Niveau der SPD herunter lassen würde.😂🤣😂

    • Herrlich! DAS wäre eine Show geworden!

    • Wenn ein Sozi in einem leeren Raum blamiert wird dann wurde er nicht richtig blamiert. Das muss schon vor Zuschauern passieren. Aber ansonsten gute Idee.

  • So sollten auch die Wahlen für diese Partei ausgehen… Da helfen vielleicht Haus an Haus besuche? Wenn der Bürger nicht kommt, wird er abgeholt; oder so.

  • Tja. Bei direkter Konkurrenz „Du.Ich.Wer noch?“ ist die SPD chancenlos. Verdient.

  • Nun, Bensheim hat grosse finanzielle Probleme, der Hauptzahler der Gewerbesteuer schwächelt zusehends, so dass die Grundsteuer ins unermessliche angehoben wird. Die Innenstadt hat einen großen Leerstand. Es war mal eine wirklich tolle Stadt Bensheim, ich ging dort zur Schule. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben. Und an den Bahnhof von Bensheim geht man besser auch nicht mehr. Also, überall die gleichen Probleme, wer soll da noch zur SPD gehen? Bei uns war vor drei Wochen die AfD und die hatten volles Haus, ohne einen Flyer verteilt zu haben. Soll uns das im Kreis Bergstraße irgend etwas sagen?😂

  • Gab es keine Trillerpfeifen und Kugelschreiber ?

  • Bensheim ist eine wunderbare und historisch angehauchte Stadt mit viel Geschichte, während der Corona Zeit waren dort viele Mutige Bürger aktiv. Und nun haben sie der SPD gezeigt, was sie von ihr halten- Top

  • Wer soll auch kommen bei 400 verteilten Flyern? Die Erfolgsquote im Briefkastenmarketing lag bereits vor 10 Jahren bei ca. 0,3%. Heute liegt sie wahrscheinlich niedriger. 17.02.2026 war übrigens Faschingsdienstag. Die einen feiern, die anderen arbeiten und wiederum andere interessiert sich nicht für die SPD. Wow 400 Flyer. Für einen Ort mit 41tausend Einwohnern.

  • „Er wolle Probleme im Dialog mit den Bürgern lösen.“ Das Problem lösen die Bürger bei den Wahlen, ohne mit der SPD zu reden 😊

  • „Unsere“ SPD, eine Partei am Puls der Zeit, mit Themen, die die Leute bewegen…. und zwar weit, weit weg von der SPD 😀

  • Allerdings habe zur gleichen Zeit in der katholischen St. Laurentius-Kirche ebenfalls eine Veranstaltung der Initiative „Du. Ich. Alle“ zum Westend stattgefunden.

    Ja, genau, daran wird es gelegen haben! Man kann sich auch etwas einreden. Mich würde interessieren wie die Bürger dort demnächst wählen. Kann man das auf dem Schirm behalten?

    • Es sind halt immer die anderen, muss man nicht über sich selber nachdenken….

  • Game Over.

  • Hm, vielleicht hätte man auf dem Flyer ankündigen sollen, das es hinterher Sekt und Schnittchen gibt? ^^

    • Besser Kuchen. Für Kuchen kommen die Hessen auch zu einem Dialog mit Luzifer persönlich.

    • Also bei der SPD hilft mir Sekt auch nicht mehr… 😛

  • 😂😂😂 und allen einen schönen Feierabend.

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