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„Wir werden unsere Wähler nicht enttäuschen“, sagt Merz – und sieht sich „so wie Adenauer“

Merz' Parteitagsrede wird maßgeblich von außenpolitischen Themen dominiert – die Wirtschaft folgt an zweiter Stelle. Koalitionen mit der AfD schließt er „abschließend“ aus: Man werde „ausschließlich“ mit linken Parteien zusammenarbeiten, macht er klar.

Merz auf dem Parteitag in Stuttgart – vor allem altbekannte Floskeln und eine langatmige Flucht in die Außenpolitik. (IMAGO/Revierfoto)

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Friedrich Merz wollte in seiner Parteitagsrede nicht schon wieder der „Außenkanzler“ sein und auch mal vor allem über das Inland und die Wirtschaft reden – das hörte man zumindest im Vorfeld aus der CDU. Das hat nicht so ganz geklappt. Den größten Teil seiner fast zweistündigen Ansprache auf dem Parteitag in Stuttgart verbrachte der Bundeskanzler damit, über die große Weltpolitik zu sprechen.

„Wir sind alle Zeitzeugen eines epochalen Wandels der globalen Ordnung“, führte Merz aus. Die regelbasierte Ordnung, so wie wir sie kennengelernt haben, wie sie unser politisches Leben bestimmt hat, existiert so nicht mehr. Eine neue Weltordnung, eine Großmacht-Ordnung, nimmt mit hoher Geschwindigkeit Gestalt an. Diese Veränderungen betreffen die globale Wirtschaft, die Ordnung des Welthandels – aber sie betreffen auch die Sicherheit Europas und die Rolle Deutschlands in der Welt.“

So redet er immer wieder – und auch stundenlang auf dem Parteitag. Alles, was auf der Welt gerade passiere, habe schließlich auch „eine enorme innenpolitische Dimension“, so der Kanzler, der sich auch an diesem Tag wieder in einer großen historischen Linie wähnt. „Wir zeigen so wie Konrad Adenauer Mut: Mut zu gestalten und Mut, uns auch in dieser Welt durchzusetzen.“

Merz sieht sich gerne in einer Linie mit Adenauer – in der Vergangenheit erklärte er gar, er habe es heute noch schwerer als der Nachkriegs-Kanzler im zerstörten Westdeutschland. Adenauer leitete eine neue Ära ein – und auch Merz sieht sich als Speerspitze des Weges in eine neue Ära, wie er den Delegierten erklärt. „In dieser neuen Ära zählt Stärke. Vor allem militärische, aber auch wirtschaftliche Stärke. Diese neue Welt ist rauer, und, ja, sie ist gefährlicher. Denn wo Regeln nicht mehr zählen, da steigt und wächst das Risiko von Konflikten.“

„Außenkanzler“ in seinem Element

„Die neue Großmachtpolitik löst Kriege aus, wie wir in der Ukraine seit vier Jahren sehen“, führt Merz weiter. „Die neue Großmachtpolitik wird ausgetragen mit Zöllen, mit Subventionen und mit Begrenzung und Beschränkung von Marktzugängen. Zugleich verschärft sich die technologische Konkurrenz. Wer bei Halbleitern, künstlicher Intelligenz, Speichertechnologien zurückfällt, der verliert eben nicht nur wirtschaftliche Stärke – er verliert politische Gestaltungsmacht.“

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Die neue Ära der Weltpolitik fordere auch eine Neubestimmung des Verhältnisses zu Washington, erklärt der CDU-Chef seiner Partei. Auch gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika verspüren wir diese Anspannung und auch die Notwendigkeit der Neubestimmung unseres Verhältnisses zu unseren amerikanischen Freunden.“

Die transatlantische Partnerschaft habe „große Teile meines Lebens bestimmt, meiner politischen Arbeit und auch meines beruflichen und persönlichen Lebens begleitet und geprägt“, erzählt Merz. „Ich kenne das Land, ich mag das Land, ich mag die Menschen – die meisten jedenfalls – in Amerika. Und ich will und werde nicht aufgeben, zu glauben, dass dort immer noch Menschen gleicher Erfahrung, gleicher Werte und gleicher Kultur leben. Bei allen politischen Spannungen, die wir haben: Die Amerikaner – ist jedenfalls mein Empfinden: Sie sind unsere Freunde, sie sind meine Freunde, und sie sollen auch unsere Freunde bleiben.“

Dennoch, so der Kanzler, müsse Europa sich unabhängig von den Vereinigten Staaten machen. „Wir geben diese Freundschaft nicht leichtfertig auf, und wir werden darum kämpfen, dass sie bleibt. Aber wahr ist auch: Die Vereinigten Staaten von Amerika selbst verlieren zunehmend das Interesse an der Rolle einer Garantiemacht für die internationale Ordnung und an ihrer Rolle als verlässlicher Taktgeber.“

„Wir strecken die Hand aus zu einer erneuerten Partnerschaft mit den USA“, betont er. „Aber wir wissen zugleich: Wir werden in Zukunft unser Schicksal auch selbst in die Hand nehmen müssen. Das wollen wir, und das können wir auch.“

Die alte Weltordnung sei im Begriff, durch eine neue ersetzt zu werden. Der Ukraine-Krieg mache das deutlich: „Wir leben eben nicht mehr im alten System. Aber auch noch nicht vollständig in einem neuen. Wir in diesem Teil Europas, wir sind nicht im Krieg. Aber wir sind auch nicht mehr im Frieden“, wiederholt Merz einen seiner vielgesagten Sätze zu diesem Thema. Hier müsse Deutschland Stärke zeigen, drückt er aus. „Denn die Geschichte lehrt uns eines: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor erst. Und wer heute einem naiven Pazifismus folgt, der befördert die Kriege von Morgen, liebe Freundinnen und Freunde.“

„Dieser russische Angriffskrieg ist also auch ein Prüfstein für unsere Werte, für unsere Entschlossenheit und für uns in Europa.“ Dieses Europa müsse gemeinsam lernen, „die Sprache der Macht zu sprechen. Unser Kontinent ist im Kern stark. Wir sind technologisch leistungsfähig. Wir stecken voller Innovationskraft. Wir haben mit dem Binnenmarkt einen unschlagbaren Vorteil. Und wir bieten zugleich eine normative Alternative zu Imperialismus und Autokratie“, so der Bundeskanzler.

Europa müsse stärker werden – auch wirtschaftlich. Die „Verordnungs-Maschinerie“ in Brüssel will Merz bekämpfen: „Es haben sich einfach zu viele in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf diesen regulatorischen Besitzständen ausgeruht. Aber ich werde mit anderen zusammen diese Auseinandersetzung in der Europäischen Union in den nächsten Wochen, Monaten und, wenn nötig, Jahren mit Hartnäckigkeit weiter führen.“

Weiter geht es mit Außenpolitik, als der Bundeskanzler den Delegierten von seiner anstehenden Auslandsreise nach China erzählt. „Da werde ich wieder lesen in den Zeitungen: ,der Außenkanzler‘. Ich empfinde das mittlerweile als Kompliment“, sagt Merz. Seine Rede, die in weiten Teilen ein wenig losgelöst von Deutschland durch die Sphären der Weltpolitik schwebte, unterstrich das insgesamt eindeutig.

Merz wiederholt NATO-Märchen

Über die Regierungsarbeit seiner Union verspricht er dem Parteitag: „Wir werden unsere Wähler nicht enttäuschen!“ Ein starker Satz, angesichts des Wortbruchs bei der Massenverschuldung unmittelbar nach der Bundestagswahl vor einem Jahr. Ein Widerspruch, der Merz auch bewusst zu sein scheint.

„Ich weiß sehr wohl, und ich spreche es offen an, dass diese Öffnung der Neuverschuldung für viele, auch hier im Saal, auch für mich, ein schwerer Brocken war. Ich möchte, dass Sie das alle wissen. Diese Entscheidung war vielleicht die schwerste, die ich in den letzten zwölf Monaten zu treffen hatte.“

„Aber am Abend der Bundestagswahl war klar: Wir haben nur noch ein sehr kurzes Zeitfenster, um zu verhindern, dass Deutschland unfähig wird zur Verteidigung seiner Freiheit. Auf dem Spiel stand unsere verantwortliche Führung in Europa. Wir mussten vor allem eine angekündigte Blockade von Linksaußen und von Rechtsaußen verhindern. Ich habe die Entscheidung für einen gemeinsamen Weg mit SPD und Grünen getroffen. Ich bleibe bis heute davon überzeugt, und ich bin es mehr als im letzten Jahr. Ich bin überzeugt: Diese Entscheidung war richtig für Deutschland.“

Merz behauptete auch erneut, er habe mit dieser Entscheidung den Bestand der NATO gesichert. „Die erste Entscheidung der Bundesregierung war, die Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen, bis auf 5 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts. Unsere europäischen Nachbarn und Partner sind diesen Weg mitgegangen. Wir haben diesen Impuls gesetzt und damit auch die NATO zusammengehalten.“ Eine Erzählung, die Merz gerne verbreitet – für die es bis heute keine nennenswerten Belege oder Indizien gibt.

„Wir unterstellen niemandem Faulheit“

Auch die jüngst geführte Debatte rund um „Lifestyle-Teilzeit“ und seine ständigen Anwürfe, die Deutschen würden zu wenig arbeiten, griff Merz auf – und wies Kritik empört von sich. „Wir unterstellen niemandem Faulheit“, ruft Merz in den Raum: Kritiker seien „bösartig“, wenn sie das behaupten würden. „In Deutschland wird hart gearbeitet. Wir sind nach wie vor ein leistungsstarkes Land der Macher“.

Dann der nächste Angriff auf die Kritiker: „Aber wir unterstellen unseren Kritikern Denkfaulheit. Weil sie nicht wahrhaben wollen, dass wir ein paar falsche Anreize im System haben. Dass wir zu starke Regeln haben und unsere Leistungskraft mit einem Bürokratie-Korsett abgeschnürt wird. Das müssen wir ändern, und wir werden es ändern.“

Zum Sozialstaat fand Friedrich Merz vor allem mahnende Worte an seine eigene Partei. Es wirkte wie ein Streicheln der SPD-Seele, als der Kanzler den Wert des Sozialstaats betonte. Worte wie „Einsparungen“ fielen in diesem Zusammenhang nicht.

AfD-Koalition für immer ausgeschlossen

Auch zu einer möglichen Koalition mit der AfD sagt Merz etwas: „Ich habe mich abschließend entschieden, die Zustimmung zu unserer Politik ausschließlich in der politischen Mitte unseres Landes zu suchen.“ Damit schloss er eine Koalition mit der AfD für alle Zukunft aus. „Wahr ist: Das verengt uns, jedenfalls im Augenblick, auf eine Koalition mit der SPD“, räumt der Kanzler ein. „Aber gerade wir Christdemokraten müssen alles tun, dass das Erbe der Geschichte unseres Landes nicht verspielt wird, nur um eines kurzfristigen Erfolgs willen.“

„Mir ist damit bewusst, dass damit die beiden verbliebenen Parteien der demokratischen Mitte, die Union und die SPD, voneinander abhängig sind“, so Merz weiter. „Beide Parteien leiden nach innen an diesem Zustand – die Sozialdemokraten, aber wir auch. Beide, die Sozialdemokraten und wir, sind besorgt um unsere Wähler. Deswegen muss es uns aber um so mehr antreiben, die Herausforderungen eben aus der Mitte heraus zu lösen. Ja, liebe Freunde, auch ich würde manches gerne schneller und entschlossener angehen und erledigen.“

„Aber dieses System erlegt uns auf, zusammen mit unserem Koalitionspartner an die Grenzen unserer Möglichkeiten zu gehen. Und wenn ich heute hier als Parteivorsitzender der CDU spreche, dann brauche ich dabei Ihre Solidarität, liebe Freunde, aber auch ihre Geduld. Mit der gleichen Ernsthaftigkeit werde ich aber auch unseren sozialdemokratischen Partnern sagen: Wir haben gemeinsam den Auftrag, die Dinge in Deutschland in Ordnung zu bringen. Und in den nächsten Wochen müssen wir deshalb mit den Reformen im Inneren weiter vorankommen als bisher“.

Die AfD aber würde „die Opfer des NS-Regimes verhöhnen“ und wolle das Grundgesetz abschaffen, erklärt Merz. „Wir werden es nicht zulassen, dass diese Leute von der sogenannten Alternative für Deutschland unser Land ruinieren. Wir werden es nicht zulassen!“ Diese Partei könne „kein Partner“ für die CDU sein, betont er erneut.

Analyse: Das dürfte nicht gereicht haben

In seiner Rede zeigte Merz Anzeichen von Selbstkritik an der Koalition – kettete die Union aber mit seiner Fundamental-Absage an die AfD „abschließend“ an linke Parteien wie die SPD. Das Etikett „Außenkanzler“, das er spöttisch mittlerweile als Kompliment zu empfinden meint, hat er sich auch mit dieser Rede verdient – der Kanzler, der sich „so wie Adenauer“ sieht, entschwebte dem Parteitag über weite Teile seiner Ansprache in die großen Sphären der Weltgeschichte und -politik.

Trotz des freundlichen Applauses durch die Delegierten dürfte diese Rede seine Kritiker, inner- wie außerparteilich, nicht beruhigt oder versöhnt haben – es war vor allem mehr vom Selben und ein Recycling von Floskeln, die er in den Tagen, Wochen und Monaten vor dem Parteitag schon ausgebreitet hatte. Einen ernüchterten, realistischen Merz, der wieder näher an den Problemen und Emotionen von Land und Partei ist – den fand man in Stuttgart nicht. Eher im Gegenteil.

Vielmehr trat Merz als steter Mahner auf, der sich fast schon gegen seine Partei stellte: Bitte mehr Solidarität mit dem Kanzler, bitte mehr Geduld mit den Reformen und vor allem mit der SPD, und bitte dabei bitte bessere Laune verbreiten. Das war wohl nicht die Rede, die die Partei gebraucht hätte. Und dem von Merz selbst proklamierten Anspruch für 2026, die Wirtschaft und das Inland endlich mal prioritär zu behandeln und weniger „Außenkanzler“ zu sein, ist sie nicht gerecht geworden.

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177 Kommentare

  • Ich kann nicht mehr!
    Macht, dass das aufhört!

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    • Adenauer hat nicht immer die Wahrheit gesagt, aber er hat die Bürger nicht dreist belogen.

      • Er hat vom Alten übernommen.
        „Was interessiert mein Geschwätz von gestern“ !
        Kann Frau/Mann nicht zu der Erkenntnis kommen, das er leicht vergesslich ist?
        Ob das nun krankhaft sein mag oder kalt gewollt, entzieht sich der Kenntnis !

        Für mich ist dieses unsägliche Lügenelement noch viel schlimmer als es Merkel jemals war !

        Hau ab, wirst nicht gebraucht !

    • Und hier sehen wir, warum im alten Rom der Caesar immer jemanden bei sich hatte, der ihn ständig erinnern sollte: Bedenke, dass du sterblich bist…

      Sonst hebt man irgenwann ab und schwebt auf Wolke 7. Und zum Schluß liebt man dann alle, alle Menschen….

      Tjaja, Merz und der Fachkräftemangel… 😉

    • Wer dem Wahlbetrüger Merz und seiner CDU auch nur noch ein einziges Wort glaubt, sollte sich auf seine geistige Gesundheit untersuchen lassen.

    • Merzel merkelt nichts mehr. Er tut mir beinahe leid.

    • …und alle sitzen sie da, die rückgratlosen Parteisoldaten und klatschen brav. Unerträglich und schäbig, diese Partei.

    • Mann, Mann, der Mann kann Lügen.

    • ..und ich dachte, als ich bei dem Satz
      „Die neue Großmachtpolitik löst Kriege aus, wie wir(???) in der Ukraine seit vier Jahren sehen“
      angekommen war: müssig sich damit noch irgendwie auseinanderzusetzen und weiterzulesen.

      Ich betrachte ihn und seine Schauspielkollegen der Bühne UnsereDemokratie(c) nur noch aus der Perspektive der Physionomie und Paralinguistik(Voxologie) und meine:

      DER IST BEREIT FÜR HOLLYWOOD !!

      [ „Physiognomie“ ist die Lehre oder die Wahrnehmung von den Charaktereigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmalen eines Menschen basierend auf dessen äußerem Erscheinungsbild, insbesondere dem Gesicht.
      „Paralinguistik“ oder Voxologie ist der Bereich der Linguistik, der sich mit den nonverbalen Aspekten der Kommunikation beschäftigt, die zusätzlich zu den sprachlichen Inhalten auftreten und Charaktereigenschaften simulieren.]

      Para…alles nur noch Sozio-Show! The show must go on…

    • Dieser Lügner hat doch zugegeben, das er sich bei 500 Milliarden getäuscht hat! Nur unsere korrupte Justiz tut nichts gegen „Vorsätzlichen“ Volksbetrug. Aber Jedermann, welcher 50 Cent Steuern hinterzieht, wird verfolgt! Der ganze SED Polit und Beamtenapparat, sowie die GEZ Scheixx muss rigoros weg!

  • Herr Merz mag sich selbst als größer als Konrad Adenauer empfinden- in Wahrheit wäre Herr Merz nicht mal würdig, Herrn Adenauer die Schuhe zu reichen. Herr Adenauer war ein Bundeskanzler von Format; mit Schrullen, ganz gewiss, aber das Land und die Bevölkerung standen bei ihm an erste Stelle. Bei Herrn Merz stehen die Ukraine und die EU an erste Stelle. Und ja, Herr Merz, das ist mein Klarname, unter dem ich das hier schreibe.

    130
    • @Sven Korte, die hochgebildeten Bürger BW wählen doch Sonntag in 3 Wochen einen neuen Landtag. Prognose CDU 29%, SPD 10%, Grüne 21%, Linke 7%. https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/baden-wuerttemberg.htm Heißt es gibt wieder Schwarz/Grün, selbst wenn es prozentual nicht reicht, von den Sitzen her wird es reichen. Von daher, von mir schon mal ein herzliches Dankeschön nach BW an die Wähler für das Weiter so, im besten Deutschland das es je gegeben hat. Man hat keine Wahl mehr als auszuwandern, da es politisch nie eine Änderung geben wird. Das eine CDU bundesweit immer noch 25% hat und das nach 16 Jahren Merkel speziell nach 2015, ist einfach gesagt nur unglaublich!

      • Nicht zufällig flüchten Divisionen von Leistungsträgern aus dieser Diktatur !

      • Ich denke, dass das wohl momentan noch die absehbare Situation widerspiegelt. Was mir allerdings Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass das Land insgesamt immer blauer wird. Auch wenn der Westen dafür länger braucht als der Osten. Ich sehe aber Licht am Ende des Tunnels. Hoffentlich bricht nur nicht die Nacht an, wenn der Tunnel fast durchschritten ist.

        • Ich bin da nicht so optimistisch. Das Regime und dessen Hilfstruppen werden alles tun, um einen Sieg der Blauen bei den Wahlen zu verhindern, womit ich mit SIEG ausschließtlich das Erlangen der ABSOLUTEN Mehrheit verstehe !
          Alles andere ist NICHTS.

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        • Da wirst du dich aber irren, denn du kennst anscheinend den Michel nicht.
          Der bekommt allein in der Wahl Kabine noch Fracksausen! Es geht der Masse noch viel zu gut!
          Bin jetzt 75 Jahre alt und glaube das die Wahlen seit mindestens 30 jahren getürk werden! Und das geht ausschließlich nur, weil die Kartell Parteien wissen, das die deutsche Justiz hinter ihnen steht! Und kann es auch noch so offensichtlich sein!

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      • Die Schwaben haben eben ihren Wohlstand über. Man kann’s im Ländle ja auch mal ohne Mercedes, Porsche und Bosch versuchen. Vielleicht ist der grünschwarze Totalitarismus ja gar nicht so schlecht, wie immer behauptet?!

      • Seien Sie sich nicht so sicher Zusammenschluss grün rot linke. Evtl mit der FDP und cem ist Minister

    • Herrlein Merz ist nicht mal „größer“ als Olaf Scholz.

    • Das einzige was Merz mit Adenauer gemeinsam hat ist das biologische Geschlecht.

    • Ich bin auch für Klarnamen, aber an der Grenze.

    • Debatte um Klarnamenpflicht
      „Viele Bürger werden sich nicht mehr trauen, ihre Meinung frei zu äußern“
      https://www.youtube.com/watch?v=7ycfU6olw34
      Man werde „ausschließlich“ mit linken Parteien zusammenarbeiten, macht er klar…
      Bundestag-Grüne wollen Zusammenarbeit bei Sozialreformen
      Grüne bieten Regierung Zusammenarbeit bei Sozialreformen an:
      In einem Positionspapier plädieren die beiden Fraktionscheffinen Dröge und Hasselmann für eine breitere Verständigung über große Reformen.
      Sie schlagen ein „Sofortprogramm Zukunft“ zur Reform des Renten- und Gesundheitssystems vor, für den die Grünen – wörtlich – den klassischen Korridor der parlamentarischen Opposition verlassen würden.
      https://apollo-news.net/hat-etwas-mit-respekt-zu-tun-linken-chef-will-whler-auf-arabisch-ansprechen/

    • Werner Rügemer analysiert, was Adenauers „Westbindung“ bis heute bedeutet: eine Unterwerfung der BRD unter US-Interessen. Adenauers Anleiter Henry Kissinger beschreibt dies in seinen Memoiren als „Strategie der Demut“. Insofern sei Adenauer tatsächlich ein Vorbild für Bundeskanzler Merz.
      Im Nazi-Staat bekam Adenauer eine hohe Staatspension, durfte sein persönliches Millionenvermögen behalten, sich ein großes Grundstück kaufen und eine neue Villa bauen, in dem schön am Rhein gelegenen Kur- und Villenort Rhöndorf. Er konnte frei reisen, seine Unternehmerfreunde im Ruhrgebiet besuchen, Besuch aus den USA empfangen, und besaß Devisen etwa für Urlaube in der Schweiz. Adenauer lehnt jeden Widerstand gegen Nazis ab – USA unterstützen Hitler-Regime jede Form des Widerstands gegen die Nazis lehnte der spätere Bundeskanzler ab – sei es von rechts oder von links.

  • Liegt Stuttgart eigentlich im Inland, oder gibt es noch eines im Ausland?

  • Wann kommt den nun der Vereinigungsparteitag der CDU und SPD?

  • Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Adenauer und Merz ist die Frisur.

    • selbst das nicht

    • Also, Adenauer hatte wesentlich mehr Haare auf dem Kopf.

  • Hätte auch ein Selbstgespräch in der Badewanne sein können … Vermutlich einfach nur ein Loriot Fan.

  • „Wir werden unsere Wähler nicht enttäuschen“.
    Hahahah. Mann. Spitzen Euphemistiker. Wirklich. Und der Humor! Vom feinsten.
    Ich übersetzte mal: Wahlen sind ab sofort -zur Sicherung der Demokratie-abgeschaft. So können wir verhindern, dass die Menschen das falsche Wählen. Denn nur wir sind in der Lage die Wähler vor sich selbst zu schützen!

  • Täglich grüßt das Murmeltier.
    Auch im Job gilt, Probleme erkennen ist einfach, man muss sie auch lösen können.
    Hier scheint eine eklatante Diskrepanz zu sein.

  • Das erinnert mich sehr stark an das Politbüro in den späten 80er Jahren. Völliger Realitätsverlust. Wenn die westdeutsche Bevölkerung allerdings mal die DDR erleben will, braucht sie nur noch ein paar Jahre so weiter zu wählen wie bisher.

    • Beim Lesen dieser Bunker-der-Reichskanzlei-Rede wurde mir immer mehr klar, dass Deutschland vor dem Zusammenbruch UND Neuanfang steht.

      Aber ohne CDU und SPD.

      Künftige Opposition: Fusion aus Grüninnen und Stasi-SED

      Künftige Regierung: AfD

  • Ich hoffe, von diesem Parteitag geht ein klares Signal aus an die verbliebenen konservativen Wähler und an die Wirtschaft: Ihr werdet nicht bekommen, was Ihr Euch gewünscht habt.

    • Doch, aber nur von der AfD!!!

  • Ständig weniger Wählerstimmen sind nicht gerade so überzeugend.

    • Diese Rede gibt wieder mind. 5% mehr für die AfD!

      • fünf sind zu wenig dann muss die afd mit diesen Volksverhetzern regieren

  • Ich glaub ehr, er sieht sich als Napoleon Bonaparte, jedenfalls deuten seine schrägen Auftritte darauf hin.

    • Aber auch er bekommt mal sein „Waterloo“.

    • Napoleon hatte Charakter.

  • Hab da vorhin live ein bisschen reingehört. Nach 10 Minuten hab ich es nicht mehr ertragen, jedoch mit dem beruhigenden Gefühl ausgeschaltet, dass man so keine Wähler gewinnen kann.

    • Ich hab mir das nicht angetan. Ich lese nur die Zusammenfassungen, das reicht.

    • Den Fehler habe ich auch gemacht und den Lügensermon des SED-Genossen Günther gehört. 4 Minuten, dann musste ich mir das Mittagessen nochmal durch den Kopf gehen lassen.

    • Keine Wähler gewinnen ? Sehen sie sich die Umfragen zu den LT-Wahlen an !!

      • Die Umfragen sind älter als die Rede. Dennoch, ich teile Ihre Meinung, dass es eigentlich anders aussehen müsste. Aber seitdem ich weiß, dass im Bochumer Schauspielhaus einige noch nicht mal dort Schauspiel von Realität unterscheiden konnten….

  • „Wir unterstellen niemandem Faulheit“. Können Sie auch nicht. Bei der AfD arbeiten sogar 85-Jährige. 😊😊😊

  • Und ich sage euch, Fritze wird wieder die Wähler enttäuschen……von Tag zu Tag und von Rede zu Rede.

  • FM würde gern ein Adenauer oder Kohl werden. Aber er reicht nicht mal an OS ran.

  • Um jemanden zu,,enttäuschen“,muss zuerst getäuscht werden!

  • Wie Adenauer, ja, der war auch in der CDU.

    • So koscher war der Konrad auch wieder nicht. Die Leute wissen zu wenig über und die und aus der Geschichte.

      • JA, das war nur „Generation Krieg und Wiederaufbau“, so sehe ich das heute.
        „Wir“ waren nur uninformierter, aber dafür autoritär konditioniert oder „uniformierter“.

  • Zum glück bin ich nicht sein Wähler. Sonst würde ich zu den Grünen… 🤣

  • Das Narrenschiff – Reinhard Mey 1998
    „Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm ; Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm ; Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine
    Und Rollen und Stampfen und schwere See; Die Bordkapelle spielt: Humbatätärä
    Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine; Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert
    Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten; Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum ; Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum; Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten; Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken; Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken Die Mannschaft, lauter meineidige Halunken; Der Funker zu feig um SOS zu funken; Klabautermann führt das Narrenschiff; Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff“

  • Dictum Merzis significabat: Comitia iterum adulterabuntur, sicut antea.

  • Hat er wohl auch schon die Realität halbiert?

  • Richtig. Ihr werdet sie nicht meher enttäuschen.
    Ihr HABT sie schon enttäuscht.

  • Habe gerade gelesen das bei dem Parteitag 1001 Delegierte sein sollen, was für ein Zufall.

  • Einen wahren Satz sollten sich die deutschen Insassen zu Herzen nehmen und umsetzen: „Aber wir wissen zugleich: Wir werden in Zukunft unser Schicksal auch selbst in die Hand nehmen müssen. Das wollen wir, und das können wir auch.“

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