Szenario-Rechnung
Zwei Grad weniger als im Durchschnitt, dann sind alle Gasspeicher im April leer
Laut einem Prognosetool des Branchenverbands der Gaswirtschaft DVGW könnten – abhängig vom weiteren Wetterverlauf – im April alle deutschen Gasspeicher endgültig leer sein. Tatsächlich dürfte es vorher zu massiven Einschnitten kommen.
Wenn die mittleren Temperaturen in Deutschland in den kommenden Monaten nur um wenige Grad sinken, dann ist nicht nur von einem Gasmangel, sondern von einem echten Engpass auszugehen. Das ergibt sich aus einem Modell, das der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), der Branchenverband der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland, auf seiner Webseite zur Verfügung stellt.
Konkret lässt sich folgendes Szenario berechnen: Sollten die Temperaturen in diesem Februar dem Mittel der Jahre 2018 bis 2022 entsprechen, im März und April aber wiederum bundesweit um zwei Grad Celsius (beziehungsweise 2,0 Kelvin) kälter ausfallen als in dieser fünfjährigen Vergleichsperiode, würde die Gesamtheit der deutschen Gasspeicher Ende April statistisch völlig leerlaufen – konkret am 28. April.
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Die wirtschaftlichen Probleme und Versorgungsausfälle würden allerdings viel früher beginnen. Wenn absehbar ist, dass nicht genügend Gas zur Verfügung stehen könnte, würden die Preise am Terminmarkt erheblich ansteigen. Industrieunternehmen sähen sich dann aus marktlichen Gründen gezwungen, ihre Produktion zu drosseln oder ganz einzustellen.
Schalten die Firmen nicht freiwillig ab, könnte nach Feststellung der Notfallstufe durch die Bundesregierung die Bundesnetzagentur tätig werden. Dann würde die Produktion behördlich untersagt, um Privathaushalten, Krankenhäusern und anderen geschützten Verbrauchern möglichst lange eine gesicherte Versorgung zu ermöglichen.
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Doch schon lange vor dem rechnerischen Nullpunkt würden einzelne Speicher leerlaufen. Schon lange bevor ein Speicher einen rechnerischen Füllstand von null Prozent erreicht, reduziert sich seine Ausspeiseleistung – je nach Art des Erdgasspeichers in unterschiedlichem Ausmaß. Eine vollständige Entleerung ist also technisch anspruchsvoll.
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Denn Gas muss, ähnlich wie Strom, durch Leitungen an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Die Erdgasimporte Deutschlands kommen aber hauptsächlich aus Norwegen, den Niederlanden und Belgien sowie über die LNG-Terminals im Meer und damit in Norddeutschland an.
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Ein Großteil des Verbrauchs findet aber in Süddeutschland statt. Deswegen sollten die bayerischen Speicher – Baden-Württemberg hält keine wesentlichen Kapazitäten vor – eigentlich besonders hohe Füllstände aufweisen. Das Ziel von 40 Prozent Auslastung zum 1. Februar haben die meisten von ihnen aber deutlich verfehlt (mehr dazu hier). Das Bundeswirtschaftsministerium hingegen vertritt die Ansicht, die Füllstände einzelner Gasspeicher seien nicht relevant (Apollo News berichtete).
Der Berechnung beim DVGW liegt ein Modell zugrunde, das Durchschnittstemperaturen mit dem Gasverbrauch der Vergangenheit verbindet. Durch die Eingabe von Temperaturerwartungen kann dann der künftige Gasverbrauch geschätzt werden. Außerdem werden Annahmen zu Verbrauchsverhalten und (Netto-)Gasimporten getroffen.
So erwartet der DVGW im Februar tägliche Erdgasimporte von 2.060 Gigawattstunden (GWh), im März 2.360 GWh und im April 2.410 GWh. Das entspricht einer eher konservativen Schätzung des Zustroms. In den letzten Wochen kam oft mehr Gas in Deutschland an, das nicht in andere Nachbarländer weitergeleitet wurde. Als temperaturbereinigter Verbrauch wird standardmäßig der tagesspezifische Verbrauch des Vorjahres angenommen.
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Geht man im obigen Temperaturszenario von einem um nur fünf Prozent erhöhten Verbrauch aus, so wird ein Gesamtfüllstand von null Prozent schon für den 3. April vorhergesagt. Doch selbst in einem Szenario mit moderaten Temperaturen wie im letzten Jahr und ohne temperaturbereinigte Steigerung werden die Füllstände der Gasspeicher massiv absinken: Der Tiefstand von acht Prozent könnte dann am 8. April erreicht werden. 70 Prozent des derzeit noch eingespeicherten Erdgases würden in den kommenden zwei Monaten verbraucht werden. Einen relevanten Puffer gibt es in diesem Jahr schlichtweg nicht.
Die Niederlande sind derweil als zweites EU-Land nach Kroatien in Sachen Gasspeicherfüllstand landesweit unter die Marke von 20 Prozent gefallen. Dort war die Ausspeicherung mit 0,66 Prozent der Kapazität laut Gas Infrastruktur Europa am Sonntag anteilig fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Das westliche Nachbarland ist für die Versorgung Deutschlands von großer Bedeutung.
Nur aus Norwegen kommt derzeit mehr Gas in die Bundesrepublik als aus den Niederlanden. Dort wird nicht nur in substanziellem Umfang Erdgas gefördert: Das Königreich ist auch ein Transitland für LNG-Lieferungen, die unter anderem in Rotterdam ankommen und dann über das Gasnetz zum Teil nach Deutschland weitergeleitet werden. Sollten die Reserven in dem Land aufgebraucht sein, könnte der Nachschub nach Deutschland reduziert werden. Kann weniger Gas importiert werden, fallen die Speicherstände bei sonst gleichen Bedingungen noch schneller ab.
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Der Mangel ist im Sozialismus Standard.
Mangel an Energie.
Mangel an Wohnraum.
Mangel an Mobilität. (Bahn)
Mangel an Bildung.
Leider erst der Anfang der Entwicklung.
Darum ist das Erkennungszeichen des Sozialismus „Schlange stehen“ was Unproduktivität bedeutet
Da muß ich energisch widersprechen:
Der Osten, der Sozialismus war,hatte weder Mangel an Energie noch Bildung, im Gegenteil man hat dafür gesorgt, das alles was nötig war vorhanden war.
Das was fehlte war Privateigentum und Förderung durch Privatpersonen, denn alles war Volkseigentum.
Ebenso fehlte Reisefreiheit, Wohnungen waren auch vorhanden, wenn auch nicht im hippen Stil, sondern funktional oder urbeinalt.
@Berny
Selbstverständlich gibt es kein perfektes System, sondern nur einen gesunden Mittelweg. Ebenso sollte klar sein, dass es immer Gewinner und Verlierer geben wird. Die stetig wachsende Zahl der Verlierer jedoch pauschal dem „Sozialismus“ zuzuschreiben, der in Deutschland in dieser Form faktisch nicht existiert, ist grob falsch. Vielmehr handelt es sich um eine Konsequenz kapitalistischer Logiken. Und mehr wollte ich damit auch nicht sagen.
Sie beklagen Ungerechtigkeit und fordern zugleich mehr von dem, was sie hervorgebracht hat. Ungerechtigkeiten entstehen jedoch genau dann, wenn Systeme einseitig werden, Ideologien dominieren und der Blick für den Mittelweg verloren geht.
Denken Sie darüber nach.
Sie irren sich. Auch im Kapitalismus gibt es Situationen, wo das staatliche Monopol gelten kann und nicht alles dem „Markt“ überlässt. Der Staat gönnt sich üppige Steuereinnahmen, muss dafür aber im Gegensatz für flächenmäßige und faire Versorgung einer Infrastruktur für alle bieten. Strom, Wasser, Bahn, Straßen… vielleicht bald auch Internet gehören zur Basis-Infrastruktur. Nur aufgrund eigener Unfähigkeit, wirtschaftlich auf Kostenbasis zu arbeiten, hat er vieles privatisiert, wo dann profitorientiert gewirtschaftet wird. Das funktioniert meist nicht. Privatisierung des Schienennetzes, Autobahnen… und nun Gasversorgung legt falsche Zielmarken, sprich schnellen Profit, vor. Resultat: die Infrastruktur läuft auf Autopilot sprich Verschleiss und es wird aus Renditegründen wenig bzw. kaum investiert. Am Ende muss der Staat übernehmen und die kaputte Infrastruktur neu aufbauen. Sehen wir bei der Bahn. Und nun beim Gas.
ist schon unfair, wenn AN meine Kommentare nicht veröffentlicht, aber ihren Gegenkommentar. Da kommt halt Einseitigkeit rüber.
Schade, manchmal zweifle ich an AN
Immer wieder die selbigen Begriffseinordnungen, entweder gut oder böse. Da schrieb einmal vor Jahren einer, jedes Volk hat seinen Sozialismus. Zeigen Sie mir eine polit. Partei, die nicht sozial sein will!
Sozialismus:
Wohl kaum ein Begriff wurde in Vergangenheit und Gegenwart so verschieden und gegensätzlich ausgelegt, wie „Sozialismus“. Der Wortstamm sozial ist abgeleitet vom lateinischen Wort socialis (dt. Bedeutung: „kameradschaftlich“, „gemeinschaftlich“) und bedeutet ein Denken und/oder Handeln, welches das Wohl einer Gemeinschaft beziehungsweise einer sozialen Gruppe zum Ziel hat.
Genau, deshalb gab es mal die „kameradschaftlichen “ Sozialisten. Die hießen damals „National-Sozialistische-Deutsche………“
Gemäßigter Sozialimus mag wohl passen und gut sein, aber der gleitet aktuell wohl wieder in die falsche Richtung.
Viele der Probleme, die von euch kritisiert werden, sind bei genauerem Hinsehen keine Folge „linker Politik“, sondern direkte Ergebnisse kapitalistischer Logiken.
Die Wohnungsnot etwa wird oft Migranten angelastet, tatsächlich entsteht sie durch Spekulation und Privatisierung. Migration ist eng mit kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen, Freihandel und geopolitischen Interessen verknüpft.
Auch prekäre Arbeit und sinkende Löhne werden kulturell umgedeutet, obwohl sie Resultate von Deregulierung, Leiharbeit und globalem Standortwettbewerb sind.
Die Bahn leidet unter jahrzehntelanger Privatisierung, Kostendruck und Renditeorientierung statt am Gemeinwohl ausgerichteter Infrastrukturpolitik.
Auch im Bildungsbereich führen Sparzwänge, Wettbewerbslogik und soziale Ungleichheit zu Mängeln.
Ihr benennt reale Probleme, verfehlt aber ihre Ursachen und schützt mit eurem Konsumverhalten ein System, das genau diese Missstände immer wieder produziert.
Sie verwechseln Kapitalismus mit crony capitalism, der Verfilzung wirtschaftlicher Strukturen mit politischen Funktionären.
In einem freiem Markt gäbe es ausreichend Versorgung zum fairen Marktpreis, wenn aber die Versorgungschaffenden noch die Taschen der Politiker und deren Genossen füllen müssen, wird für höhere Kosten weniger und schlechtere Qualität geschaffen.
Der Umstand sollen für den naïven Untertan Dank Anfeuerung durch die verfilzten Medien genau die verfilzten Politiker beseitigen, die ihn erst erzeugen. Das ist das Perpetuum Mobile des Untergangs.
Sie idealisieren einen „freien Kapitalismus“, den es so nie gab und auch nie geben kann. Macht sammelt sich im Markt ganz automatisch dort, wo Kapital ist, und wer viel Kapital hat, bestimmt Regeln, Politik und Medien gleich mit. Das ist kein Missverständnis, sondern bewusst eingebaut.
Der Markt macht Menschen nicht frei, er macht sie abhängig: von Jobs, die sie brauchen, von Konsum, der sie ruhig hält, und von Konkurrenz, die sie gegeneinander ausspielt. Lohndruck, Prekarisierung und Wohnungsnot sind keine Ausrutscher, sondern folgen genau dieser Logik, alles zur Ware zu machen.
Mehr „Markt“ heißt nicht mehr Freiheit, sondern mehr Freiheit fürs Kapital und mehr Druck für alle anderen.
,,, ja genau… beste Deutschland aller Zeiten… hat natürlich nix mit den links-grünen Ideologien zu tun, sowie der der begonnenen linksorientierung unter Merkel…
Sebstreflektion und das eigene Hinterfragen scheint bei Linksdemokraten patologisch nicht vollständig entwickelt zu sein
„Links-grün“ als Allzweckerklärung ersetzt keine Argumente. Selbstreflexion beginnt mit Ursachenanalyse und nicht mit Schlagworten. Wenn Sie ein konkretes Beispiel haben, nennen Sie es. Andernfalls bleibt es Polemik.
Und hat die Regierung irgendwas gegen die sub sub Unternehmer unternommen? Nein. Übrigens Die Spd in berlin hat damals die Sozialwohnungen verkauft vergessen? Und die waren nicht die einzigen.
Danke, aber das ist totaler Quatsch. Die Märkte sind völlig verzerrt durch die Flutung durch Neubürger.
Verzerrt wurden sie schon durch Schröder seine Politik gegen den Sozialen Wohnungsbau und die Steuerliche Förderung von Wohnungsbaukonzernen!
Die Neubürger haben dem System nur den Todesstoß versetzt . Und wenn die es nicht waren sind es die grünen mit Ihrer Energiewende gewesen die das Bauen unerschwinglich gemacht haben !
Auf jeden fall ist der Wohnungsmangel und die Mietpreisexplosion politisch verursacht ! Ob gewollt aus Inkompetent oder Korruption muss jeder selber bewerten .
Atlas:
Aber Planwirtschaft und Überkontrolle machen frei.
Oh, wieder nix aus der Geschichte gelernt.
Klar, jedes System hat Gewinner und Verlierer, aber die Planwirtschaft in allen System hat immer sehr viele Verlierer und ganz wenige Gewinner gebracht.
Also was ist nun besser?
Selbstverständlich gibt es kein perfektes System, sondern nur einen gesunden Mittelweg. Ebenso sollte klar sein, dass es immer Gewinner und Verlierer geben wird. Die stetig wachsende Zahl der Verlierer jedoch pauschal dem „Sozialismus“ zuzuschreiben, der in Deutschland in dieser Form faktisch nicht existiert, ist grob falsch. Vielmehr handelt es sich um eine Konsequenz kapitalistischer Logiken. Und mehr wollte ich damit auch nicht sagen.
Sie beklagen Ungerechtigkeit und fordern zugleich mehr von dem, was sie hervorgebracht hat. Ungerechtigkeiten entstehen jedoch genau dann, wenn Systeme einseitig werden, Ideologien dominieren und der Blick für den Mittelweg verloren geht. Denken Sie darüber nach.
Oh – wieder mal ein Atlas-Denkmodell – am Ziel vorbei.
Klar – wo viel Nachfrage (Wohnungsmarkt und Mangel, da freuen sich die Vermieter. Aber wer hat den Mangel ab 2015 herbeigeführt?
Mal wieder klassisch – Ursache – Wirkung verfehlt der/die/das.
Das billige, ungelernte Arbeiter, die man aus dem Ausland holt schon immer genutzt wurden um die hiessigen Lohnstrukturen zu drücken – mal wieder nicht bekannt.
Wer ist den im Bildungsbereich mit der großen Keule und Aufweichung durchgegangen – na Links-Grün – die Bildung an ihr unteres Niveau angepasst sehen wollten. Wo kommen den die ganzen „Ungebildeten, Studienabbrecher, Ungelernten und Unfähigen raus und unter.
Lieber Atlas – erstmal immer vorab tief in den Spiegel schauen, dann erst in die Tasten hauen.
Kann man so sehen. Dann hat man eben wie üblich Unrecht und wird für die selbstherrliche, querulatorische Penetranz abgewatscht, mit der man immer wieder die Debatte stört.
Stark argumentiert!
Natürlich ist der Wohnraummangel der Zuwanderung zu zu schreiben. Wenn Millionen Menschen ins Land kommen, gibt es Wohnraummangel, das kann jedes Vorschulkind schecken, nur Sozialisten anscheinend nicht.
Moin
Die Wohnungsnot etwa wird oft Migranten angelastet, tatsächlich entsteht sie durch Spekulation und Privatisierung.
Ich würde ja eher sagen dass sie geradezu erst auf Sozialistischen auswüchsen des Sozialstaates beruht .
Das Amt zahlt ja mittlerweile jedem ab 16 Jahre der es Kuhl findet und es Zuhause bei Vatti und Mutti nicht mehr aushält eine Wohnung inkl. allem Zubehör und Nebenkosten . Spielt heute alles keine Rolle . Und so beginnt der Mangel von unter nach oben !
Das die SPD selbst noch mit der Abschaffung von Steuervorteilen für Wohnungsbaugenossenschaften bei gleichzeitiger Streichung der Grunderwerbssteuer für Wohnungsbaukonzerne gesorgt hat kommt da am Ende noch beschleunigend zu .
Ich kenne Ihr Alter nicht und kann nicht einschätzen, in welcher Zeit Sie aufgewachsen sind. Nur so viel: bevor die linken diesen Staat gekapert haben, hat es ziemlich gut funktioniert. Im Gegensatz dazu funktioniert jetzt quasi gar nichts mehr. Aber das war immer so. Wo die linken regiert haben, breitete sich immer Not und Elend aus und es endete immer mit Blut, Tränen und Tod.
Alles für Afghanistan 🙂
Nee – Ukraine!
Ah was, alles für die ganze Welt.
Nee – „Unsere Ukraine“☝️
Die wirklich aufregende Frage: Werden die Gasspeicher wieder befüllt? Und zu welchem Preis?
Die Antwort darauf findet sich ganz öffentlich im Internet.
Einfach mal rein denken und selbst rechnen. Auch mit Blick auf die Nachbarländer, die uns ja (angeblich?) helfen werden, wenn’s dann doch nicht reicht …
Tip vorab: die sind selbst knapp dran 😮 )
Link:
https://agsi.gie.eu/
Warum wurden eigentlich LNG-Terminals gebaut, wenn dort in dieser Situation wochenlang keine Tanker anlegen?
Weil der LNG Hafen in der Ostsee meterdick (60cm Eis) zugefroren und ein Schiff dort festgefroren ist. Und in der Nordsee laufen wenige bzw. gar keine Schiffe an, weil die Gaspreise hoch sind und es sich wirtschaftlich kaum rentiert, jetzt zu kaufen wenn ab Ende der Heizperiode im April die Gaspreise fallen.
Sie bekommen Winterklamotten im April beim Winterschlussverkauf ja auch viel billiger als im Dezemeber. So funktioniert Marktwirtschaft und die Regierung und EU haben ja alles auf Marktwirtschaft umgestellt und behaupten nun, sie seien nicht mehr zuständig dafür.
„Weil der LNG Hafen in der Ostsee meterdick (60cm Eis) zugefroren und ein Schiff dort festgefroren ist.“
Komisch, dass dort andere Schiffe fahren können?
Sogar der Fährdienst funktioniert …
„Regierung und EU haben ja alles auf Marktwirtschaft umgestellt“
Genau DAS ist der Knackpunkt an der Situation!
Eigentlich ist die Regierung einer Nation doch verpflichtet, für die Versorgung der Bevölkerung zu sorgen?
Diese Verpflichtung wurde aber mit großem Personalaufwand (Lobbyisten!) von Seiten der Industrie nach und nach abgegeben an (nur an) gewinnmaximierung interessierte Investoren.
Post-Bahn-Energie-Nahrungsmittelproduktion-Infrastruktur … Alles ist den Bach runter und Niemand weiß, wo die immensen Steuer- und Abgabenzahlungen der Bürger eigentlich geblieben sind.
Macht doch Nix!
Wir haben ja ein (nach Oben offenes) Sondervermögen und schon fließen die Taler wieder in die richtige Richtung.
Ganz Vorne mit dabei: der „Markt“ in der Ukraine. Dort besteht der Vorteil darin, dass die gelieferten Produkte sehr schnell „kaputt gehen“.
Wir haben eigentlich immer geplant gekauft – dringende warme Kleidung notfalls im Winter und nicht so dringende dann beim Winterschlussverkauf. Insofern sind wir mit etwas Planung immer gut durch die Marktwirtschaft durchgekommen. Die neue Idee scheint zu sein, dass der private Bürger nicht planungskompetent ist und das der Staat für ihn machen muss – aber die Politiker sind doch offensichtlich auch nicht planungskompetenter.
So weit ich weiß, ist das ein dynamischer Prozeß: über das gesamte(!) Jahr werden kontinuierlich(!) mehr oder weniger gleichbleibend Monat für Monat die Gasspeicher befüllt, allerdings schwankt die Entnahme sehr stark jahreszeitlich. Im Winter gilt Entnahme größer als Befüllung, im Sommer ist es umgekehrt. Die industrielle Entnahme ist dann kleiner als die gleichzeitige Befüllung, sodaß Gas überwiegend im Gasspeicher bleibt.
Nur dass wir im April bei 0% sind und das Auffüllen zu 75% bis Oktober zu langsam ist. Der nächste Winter würde dann grausam für uns. Schlimmer als jetzt.
Zu Mondpreisen.
Das ist zwingend, seit wir uns freiwillig von russischem Pipelingas verabschiedet haben. Dieses Gas strömte, prinzipiell, gleichmäßig über das ganze Jahr nach Europa. Im Sommer wurde eingelagert.
Erschwerend kommt hinzu, dass die EU es für eine gute Idee gehalten hat, Gashandel, Netzbetrieb und Gasspeicherung nicht mehr in einer Hand zu halten. Im Ergebnis ist der betrieb der Gasspeicher seit Jahren defizitär. Deswegen wurden (und werden) auch fortlaufend Gasspeicher stillgelegt. Der Speicher Breitenbrunn ist der nächste.
Wirtschaftsministerin = ehemalige Lobbyistin eine Energiekonzerns da erübrigt sich die Frage zu welchen Preis.
„Neuer Wintereinbruch nächste Woche: Neue Kältewelle erreicht Deutschland!“
https://www.youtube.com/watch?v=LOeJv7olfm8
Jap, Freitag geht es hier wieder los. Temperaturen um die 0 Grad.
Hinweis für die Berliner Führungsetage mit den 20.000€ Jobs:
Es wird Glatt. Der Schnee bleibt liegen. Eis kann man mit Streusalz schmelzen.
Das macht man überall außerhalb Berlins so.
Fällt am besten die Berliner Bäume. Dann kann nichts Schaden nehmen.
Bitte bringen Sie die Bürlüner nicht auf solche Ideen mit den Bäumen,die sind so schlau und machen das.
Ich war vorletztes Wochenende in den Niederlanden. Im Radio hat man zum Stromsparen aufgerufen. Zwischen 16 Uhr bis 19 Uhr. Man sollte auf das Anstellen von Spühl- und Waschmaschinen verzichten.
Wer die aktuellen Gasspeicherfüllstände schnell und verständlich im Blick haben will, findet auf:
https://gasspeicherstand.de
ein sehr übersichtliches Dashboard. Es zeigt nicht nur den Gesamtfüllstand, sondern auch die Werte je Speicher sowie zusätzliche Kennzahlen wie Gasverbrauch und Import-/Exportflüsse – kompakt auf einer Seite und mit Verlauf.
Keine Panik,unsere Hundebekanntschaft hat gesagt das Herr Merz sich kümmern würde,also alles gut.😉
Bedanken wir uns bei niesen „sehr intelligenten Wählern“, die das Regime am laufen halten…
Angelique, dafür wurde ihnen in den letzten Jahren eine wahre Wohltat injiziert. Sie können nix dafür….
Alles auf die Jauchen schieben ist m.E. zu kurz gedacht.
Da muß „vorher“ schon einiges nicht ganz dicht gewesen sein.
Ach, egal. Im April ist’s Frühling……!
Frei nach Günter Grass („Blechtrommel“): „Ein ganzes leichtgläubiges Volk glaubte an den Weihnachtsmann. Aber der Weihnachtsmann war in Wahrheit der Gasmann… der mit bedauerndem Gesichtsausdruck einen Lieferengpass ankündigte.“ 🙂
Man wird sich schon irgendwie durchwurschteln. Nur, soll das der neue Standard sein in DE: Durchwurschteln?
Selbst um die Fassade aufrechtzuerhalten, haben sie es dreist unterlassen für gefühlte Sicherheit zu sorgen. Kein Geld, oder kein Wille, die Speicher aufzufüllen? Die heutige Diskussion wurde vor 1 oder 2 Jahren noch als unrealistisch abgewehrt. Kritiker wurden ignoriert …
Der Deutsche ist hart im Nehmen. Sehe ich mir an was in den vergangenen 10 Jahren alles gemacht wurde, und die übergroße Mehrheit steht wie eine 1 hinter den jeweiligen Regierungen und Parteien prophezeie ich, die Herde wird unbeirrt jene Parteien weiter wählen die uns sukzessive und beherzt an den Abgrund führen.
Mein Reden !
Was die Herde angeht, kann man sich nur dem von mir frei übersetzten Motto der englischsprachigen Website unherd.com anschließen: Wenn die Herde in eine Richtung rennt, was machst du? „Unherd“ könnte man mit „entherdet“ übersetzen. Ein deutsches Wort gibt es dafür nicht. Auch das ist schon wieder bezeichnend.
Doch, es gibt ein deutsches Wort für solche Personen:
Rechtsextremisten !
(Vorsichtshalber: Sarkasmus)
Witz aus dem Sozialismus (Parteisprech): Gestern standen wir am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter.
Die AfD sollte auf keinen Fall eine Regierungsübernahme derzeit anstreben. Denn den heutigen Zustand kann sie selbst in 10 Jahren nicht mehr kitten. Erst wenn hier alles in Schutt und Asche liegt, wacht der Michel auf! Bereits zweimal geschehen.Und er strebt mit seiner Wahl ein drittes Mal an!
Wer in der Herde läuft, sieht lauter Ärsche.
(Unbekannter Verfasser)
Welch ein Armutszeugnis für D. Es könnte ja anders und wieder viel besser rein energiepolitisch gesehen laufen, aber diese Lösung entspricht ja nicht dem politischen Willen. Diese Art von Desinteresse am Wohlergehen der eigenen Bürger und am Fortbestand unserer Industrie sollte doch wohl jedem zu denken geben und entsprechend handeln lassen.
Erinnert mich an eine Szene aus Dr. Schiwago: Veruteilte besteigen im russischen Winter einen Zug gen Sibirien. Eine bärbeißige kommunistische Mattka veründet, dass vorgesehen sei, dass das Stroh auf dem man im Zug schlafen werde wöchentlich gewechselt werde. Ergänzend fügt sie dann aber hinzu, dass das Stroh zu wenden sei, falls kein frisches zur Verfügung stehe …
In Polen ist der Füllstand bei 7 Prozent angekommen. Polen hat Deutschland und Norwegen – ohne Erfolg – bekniet, Gas zu liefern.
Es wird befürchtet, dass die Polen jetzt eigenmächtig aus der durch Polen verlaufenden Pipeline Gas, welches für Europa und Deutschland bestimmt ist, eigenmächtig ableiten könnte.
https://www.youtube.com/watch?v=-RVLrvIzRRc.
Laut offizieller Zahlen liegt Polen weit über dem deutschen Lagerbestand!
Mit Datum v. 08.02.26:
59,6% Füllung in den polnischen Speichern vorhanden.
Dort werden 72,6 GWh/Tag eingespeichert und 139,9 GWh/Tag entnommen.
Ungefähr Faktor -2
Für den Winter wohl normal, dafür sind „Sparbücher“ ja da!
Deutschland hat noch 26,99% Füllung, entnimmt 1.040 GWh/Tag und speichert 96,62 GWh/Tag ein.
Ungefähr Faktor -10 !
Belgien und die Niederlande sind prozentual noch schlechter dran.
Die Niederlande haben 19,64% Bestand, entnehmen mit Faktor -5
Fake. In Polen ist der Füllstand bei 60 Prozent.
https://agsi.gie.eu/#/
Hat Fred denn dann noch genug Gas um die Kraftwerk zu betreiben?
„Bundeskanzler …. (der Name ist der Red. bekannt) (CDU) plant den forcierten Bau von bis zu 50 (teilweise korrigiert auf ca. 12 GW) neuen Gaskraftwerken, um die Stromversorgung bei „Dunkelflauten“ (wenig Wind/Sonne) bis 2031 zu sichern.“
Die letzte Meldung der Bundesnetzagentur zum Füllstand stammt vom 7.2., und der lag bei 27,37%. Da täglich ca. 1% entnommen wird, und wir heute den 9.2. haben, dürften wir wohl bei +/- 25% Füllstand liegen. „Eine vollständige Entleerung ist also technisch anspruchsvoll.“ Eine vollständige Entleerung geht gar nicht, denn es muss immer genug s.g. „Kissengas“ im Speicher verbleiben, damit überhaupt genug Druck da ist, um Gas zu entnehmen. Bei den jetzt ca. 25% handelt es sich um s.g. „Arbeitsgas“, und nur das kann verbraucht werden. Man sollte davon ausgehen, dass der Gasnotstand noch in diesem Monat ausgerufen wird, denn seit Merkel wissen wir: Es passiert immer das Gegenteil dessen, was die Elite-Nieten verkünden. Und all diese Herrschaften, und deren Hofberichterstatter, erklären gerade einhellig „Es besteht absolut kein Grund zur Sorge.“ So mancher CEO in der Industrie dürfte allerdings schon leichte Schweißperlen auf der Stirn haben…
Hauptsache es trifft die Wähler nicht. Zuerst wird die Industrie vom Netz genommen. Das dürfte wieder für mehr Arbeitslose sorgen, aber wen kümmert das schon.
Es geht bergab und wir gewinnen.
Wir sind heute bei 26.6% laut INES
https://energien-speichern.de/erdgasspeicher/gasspeicher-fuellstaende/
Wenn nur Ideologie und Gier die Entscheidungen fällen, dann kommt halt so was raus.
Herr Habeck der beste aller Wirtschaftsminister und Herr Merz der beste Kanzler aller Zeiten, wer nun für was steht kann sich jeder selbst raussuchen.
einfach mal was genauer diese Seite betrachten.
Die Bundesnetzagentur bezieht auch Daten davon.
https://agsi.gie.eu
Man kann dort auch die tägliche Entnahme und auch die tägliche Lieferung sehen,.
Das kann man der Regierung doch nur wünschen. Da werden die Zahlen noch schlechter trotz Schulden. Läuft!
Zwei Grad weniger als normal wäre ein recht krasses Ereignis. Das sollte nur einmal alle 4 Jahre vorkommen, wenn ich mir die Konfidenz-Intervalle von Reuters so anschaue.
Schon mal was von der „2. Kleinen Eiszeit“ gehört? Steht bevor!
Warme Wohnungen oder Sozialismus?
Wie Sozialismus funktioniert zeigt Kuba. Nur ein Beispiel von vielen: Dort geht das Kerosin aus, so dass Flüge von und nach Kuba gestrichen werden müssen. Das berichten mehrere Nachrichtenblätter. Können auf Kuba bald nur noch Segelflieger landen?
Falsche Analogie. Kuba wird von den USA brutal sanktioniert. Deren Wirtschaft wird geknebelt.
Das sind politische Gründe des Westens. Das gleiche ist ja im Iran, der brutal vom Westen sanktioniert wird, damit Unruhen und Aufstände und somit ein regime change passieren.
Achja. Da hat der DVGW wohl bei Outdoor Chiemgau aus dem letzten Video mit Kai Zorn abgeguckt.
Da haben Sie es nämlich berechnet. Zu einem Zeitpunkt als der DVGW noch von einem Verlauf mit 18% Ausging.
Sie probieren es echt aus, wie weit sie gehen können oder?
Was sollen sie machen?
Erinnert an den Dachdecker, der vom Kirchturm fällt.
Als er an der Uhr vorbei kommt sagt er „Wie schön, es ist gleich Mittagspause!“
Seit ca. 150 (Marx) bzw. 1400 Jahren (der andere Vogel mit „M“).
Das wird nicht passieren, schließlich haben wir den 5 wärmsten Winter weltweit behauptet der ÖRR.