In Deutschland wird über eine mögliche Gasmangellage diskutiert. Auslöser sind Warnungen des Gasspeicher-Branchenverbands INES, der in einer Simulation zeigt, dass ein extrem kalter Februar 2026 zu Engpässen führen könnte. Droht erneut eine Energiekrise? Müssen die Deutschen frieren? Und wer trägt die politische Verantwortung dafür?
Dieser Artikel erklärt, wie das Gasversorgungssystem funktioniert, was sich seit 2022 verändert hat – und warum ein kalter Restwinter zwar keine kalten Wohnungen, aber erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. Deutschland braucht eine Energiepolitik, die sich von ideologischen Scheuklappen löst und Versorgungssicherheit sowie Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum stellt – denn nur ein verlässliches, robustes Energiesystem schützt Verbraucher, stärkt die Industrie und macht das Land krisenfest.
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Was Gasspeicher sind – und welche Rolle sie ursprünglich hatten
Gasspeicher sind das unsichtbare Rückgrat der deutschen Energieversorgung. Sie liegen tief unter der Erde und bestehen aus zwei grundlegend unterschiedlichen Typen: Kavernenspeichern und Porenspeichern. Kavernenspeicher entstehen in Salzstöcken, die ausgespült werden und so große Hohlräume bilden. Sie können Gas sehr schnell aufnehmen und wieder abgeben. Daher eignen sie sich ideal, um kurzfristige Schwankungen im Verbrauch auszugleichen – etwa, wenn eine Kältewelle über das Land zieht.
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Porenspeicher dagegen sind ehemalige Erdgaslagerstätten. Das Gas wird in die porösen Gesteinsschichten zurückgepresst, in denen es über Jahrtausende natürlich gespeichert war. Sie bieten enorme Volumina, reagieren aber langsamer. Sie sind die klassischen „Wintervorräte“, aus denen über Monate hinweg Gas entnommen werden kann.
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Genau dieser Mechanismus stellte über Jahrzehnte die Versorgungssicherheit sicher, ohne dass der Staat eingreifen musste. Wenn der Spread groß war, wurden die Speicher automatisch gut gefüllt. Wenn er klein war, war die Versorgungslage ohnehin entspannt. Das System stabilisierte sich selbst: Marktpreise sorgten dafür, dass im Sommer genügend Gas in die Speicher floss, um den Winter zu überstehen.
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Deutschland profitierte dabei von großen Speicherkapazitäten, stabilen Pipelineimporten und einem liquiden europäischen Gasmarkt. Die Versorgungssicherheit im Winter war im Grunde ein Nebenprodukt des marktwirtschaftlichen Handelns – ein Automatismus, der zuverlässig funktionierte, solange die Rahmenbedingungen stabil blieben.
2022: Die Zeitenwende – Speicher werden sicherheitsrelevant
Mit dem Ausfall russischer Lieferungen 2021/22 änderte sich dieses System grundlegend. Erstmals wurden Gasspeicher gesetzlich zu einem Instrument der Versorgungssicherheit erklärt. Die Bundesregierung führte verbindliche Füllstandsvorgaben ein, die sicherstellen sollten, dass die Speicher zu Beginn des Winters ausreichend gefüllt sind. Diese Vorgaben – etwa 80 Prozent am 1. Oktober und 90 Prozent am 1. November – ersetzten den früheren Marktmechanismus. Die Speicher mussten nun befüllt werden, selbst wenn der Sommer-Winter-Spread keinen wirtschaftlichen Anreiz bot.
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Damit diese Vorgaben eingehalten werden konnten, erhielt der Marktgebietsverantwortliche Trading Hub Europe (THE) eine neue Rolle. THE durfte – allerdings nur auf ausdrücklichen Auftrag des Wirtschaftsministeriums – Gas am Markt kaufen und einlagern, wenn die Speicher sonst nicht voll würden.
2022/23 führte das zu erheblichen staatlichen Kosten, weil Gas in dieser Phase extrem teuer war. THE musste zu Höchstpreisen einkaufen, um die gesetzlichen Füllstandsvorgaben zu erfüllen – teilweise zu Preisen von mehreren hundert Euro pro Megawattstunde. Als dieses Gas später wieder ausgespeichert wurde, lagen die Marktpreise deutlich niedriger. Der Staat kaufte also teuer ein und speicherte zu wesentlich niedrigeren Preisen wieder aus.
Die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis ließ sich nicht durch Marktmechanismen auffangen und führte zu langfristigen Kosten, die über die Gasspeicherumlage auf die Verbraucher umgelegt wurden. Die Speicher waren gefüllt, die Versorgungssicherheit war gewährleistet – aber der Preis dafür war hoch und wirkt bis heute nach.
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2025: Absenkung der Füllstandsvorgaben – und warum das damals plausibel erschien
Am 5. Mai 2025 setzte der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Änderung der gesetzlichen Füllstandsvorgaben für den Winter 2025/26 in Kraft. Besonders relevant ist dabei der Stichtag 1. November, der im deutschen Gasmarkt traditionell als entscheidender Indikator für die Winterfestigkeit gilt. Bis dahin galt eine einheitliche Zielvorgabe von 90 Prozent für alle Speicher. Mit der neuen Regelung wurde dieses einfache Ziel durch eine differenzierte Struktur ersetzt, die im Ergebnis auf einen durchschnittlichen Zielwert von etwa 70 Prozent zum 1. November hinauslief – also eine spürbare Absenkung gegenüber der früheren 90-Prozent-Marke.
Am Folgetag trat die neue Ministerin, Katherina Reiche, ihr Amt an und übernahm damit ein Regelwerk, das die Anforderungen an die Winterbevorratung deutlich reduzierte. Politisch begründet wurde dies mit einer damals als entspannt eingeschätzten Lage: Die Flüssiggas-Importe liefen stabil, die Preise waren im Frühjahr moderat und zum 1. Juli 2025 wurde die Alarmstufe des Notfallplans Gas aufgehoben und durch die Frühwarnstufe ersetzt. All das vermittelte den Eindruck, dass geringere Füllstandsvorgaben ausreichen würden und der Staat nicht erneut zu hohen Kosten Gas über THE einkaufen müsse.
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Sommer und Herbst 2025: Ein System, das formal im Plan ist – und trotzdem verwundbar
Im Verlauf des Jahres 2025 zeigte sich jedoch, dass die Lage weniger robust war, als es die formalen Vorgaben vermuten ließen. Die Speicherstände blieben deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der klassische Sommer-Winter-Spread, der früher der zentrale Anreiz für die Einspeicherung war, stellte sich nicht ein. Im Gegenteil: Die Preiserwartungen waren so, dass sich das Einspeichern für Händler kaum lohnte. Wer Gas kaufte und einlagerte, konnte nicht sicher sein, es im Winter teurer verkaufen zu können.
Gleichzeitig blieb es bei der politischen Entscheidung, die neuen, abgesenkten Füllstandsvorgaben nicht durch zusätzliche Maßnahmen zu unterfüttern. Weder wurden sogenannte SSBO-Ausschreibungen (Strategic Storage Based Options) beauftragt – ein Instrument, bei dem Händler gegen Vergütung Gas für den Staat einlagern und im Bedarfsfall abrufbar halten –, noch erhielt Trading Hub Europe den Auftrag, eigene staatliche Reserven aufzubauen.
SSBO dient eigentlich dazu, marktbasierte Speicherreserven zu schaffen, ohne dass der Staat selbst Gas kaufen muss. Doch 2025 wurde dieses Instrument nicht aktiviert. Auch THE konnte nicht aus eigener Initiative handeln, sondern war strikt an formale Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums gebunden – und genau diese Entscheidungen blieben aus.
Am 1. November 2025 lag der Speicherstand dann ziemlich genau dort, wo die neue Formel ihn erwartete: bei rund 75 Prozent. Formal war damit alles in Ordnung. Die Vorgaben waren erfüllt. Doch im Vergleich zu früheren Jahren bedeutete dieser Wert eine deutlich geringere Winterbevorratung – und damit eine höhere Anfälligkeit für einen ungewöhnlich kalten Witterungsverlauf.
Die INES-Simulationen: kein Gasausfall, aber ein Stresstest für die Volkswirtschaft
Am 18. November 2025 und als Update am 20. Januar 2026 veröffentlichte der Speicherverband INES eine Simulation, die auf den tatsächlichen Speicherständen zum 1. November 2025 aufbaut. Drei Szenarien werden durchgespielt: ein milder Winter, ein normaler Winter und ein Winter mit einem sehr kalten Februar, wie zuletzt 2010. Die ersten beiden Varianten verlaufen unproblematisch. Die Speicher reichen aus, um die Nachfrage zu decken, und die Versorgung bleibt stabil.
Anders sieht es im Kälteszenario aus. Ein sehr kalter Februar würde die Speicherstände stark nach unten treiben und die Gaspreise an den Spotmärkten deutlich nach oben. Rechtlich sind Haushalte und kritische Infrastrukturen geschützt – sie werden auch in einem solchen Szenario weiter versorgt. Niemand muss frieren. Doch die Industrie gerät unter Druck.
Für energieintensive Betriebe wird Gas so teuer, dass sich die Produktion nicht mehr rechnet. Manche Unternehmen könnten versucht sein, langfristig beschafftes Gas am Spotmarkt zu verkaufen, statt es selbst zu verbrauchen. Gleichzeitig steigen die Strompreise, weil nach dem Merit-Order-Prinzip das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Preis bestimmt – und das sind meistens Gaskraftwerke. Das Ergebnis wäre kein physischer Gasmangel, sondern ein ökonomischer Stresstest: Produktionsdrosselungen, temporäre Stillstände, Wettbewerbsnachteile und steigende Strompreise.
Die INES-Simulation macht damit deutlich: Das System hält formal, aber es ist nicht krisenfest. Es ist empfindlich gegenüber extremen Wetterlagen, wenn die Speicher zu Winterbeginn nur auf einem abgesenkten Niveau stehen.
Wie man mit diesem Risiko besser umgehen kann
Die Erfahrung dieses Winters zeigt: Es reicht nicht aus, formale Vorgaben zu erfüllen. Deutschland hat 2025 die neuen, abgesenkten Füllstandsvorgaben eingehalten – aber das bedeutet nicht automatisch, dass das System auch einem extrem kalten Winter standhält. Versorgungssicherheit ist kein bürokratischer Zielwert, sondern eine risikobasierte Aufgabe. „Alles richtig gemacht“ hat nur, wer auch das Risiko eines seltenen, aber möglichen Kälteeinbruchs beherrscht.
Genau hier lag die Schwachstelle: Die Vorgaben waren auf einen durchschnittlichen Winter ausgelegt, nicht auf ein Extremereignis wie 2010. Die INES-Simulation zeigt, dass ein solches Ereignis ausreicht, um die Industrie massiv unter Druck zu setzen und die Strompreise nach oben zu treiben.
Kurzfristig lässt sich dieses Risiko durch engmaschiges Monitoring und den rechtzeitigen Einsatz der vorhandenen Instrumente reduzieren. Wenn sich Engpässe abzeichnen, kann das Wirtschaftsministerium SSBO-Ausschreibungen beauftragen oder Trading Hub Europe anweisen, staatliche Reserven aufzubauen. Beide Instrumente existieren, beide sind erprobt – aber sie müssen politisch aktiviert werden, bevor der Markt in Stress gerät.
Mittelfristig geht es jedoch um mehr als nur um Speicherstände. Die Diskussionen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass Versorgungssicherheit nicht allein durch eine einseitige Fokussierung auf wetterabhängige erneuerbare Energien gewährleistet werden kann. Ein Energiesystem, das im Winter auf flexible, steuerbare Leistung angewiesen ist, braucht ein ausreichendes und verlässliches Gasangebot – sei es über langfristige Lieferverträge, zusätzliche Importkapazitäten oder heimische Förderung. Ohne ein robustes Angebot bleibt das System anfällig.
Langfristig braucht Deutschland eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit für Verbraucher und Industrie wieder in den Mittelpunkt stellt. Ein zukunftsfähiges Energiesystem braucht mehr als nur wetterabhängige Erzeugung. Es braucht flexible Kraftwerke, ausreichende Gasreserven, verlässliche Lieferketten und eine Infrastruktur, die auch in außergewöhnlichen Wetterlagen funktioniert. Nur wenn diese Elemente zusammenspielen, ist das System wirklich krisenfest.
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Andere Energiepolitik ist nicht zu erwarten.
Deswegen brauchen wir dringend neue Politiker, welche sich um das Land und deren Bürger kümmern!
Das alte neue Regierungsteam .
Keiner macht was er soll ,jeder was er will aber alle werden bezahlt !
Die wird es nicht geben.
Die Energiewende ins Nichts wird seit 1998 parteiübergreifend durch alle Regierungen und Parteien betrieben. Trotz deutlicher Warnung von 2013 durch Professor Sinn.
https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
Die Wirkung ist
Deutschland hat keine Versorgungssicherheit mehr.
Deutschland hat irre Energiepreise.
Deutschland ist zu mehr als 90 Prozent von Frackinggas aus den USA abhängig.
Dort hat es minus vierzig Grad und die können nichts hergeben.
Die Industrie steht vor dem Zusammenbruch, weil die Versorgung nicht mehr sicher und bezahlbar ist.
Deutschland wird erpressbar in einem Maße, das nicht gegeben war, als Russland noch Öl und Gas geliefert hat.
Das ist so gewollt.
Siehe Sprengung vieler Kraftwerke. Zuletzt Oktober 2025 Gundremmingen. Merz Söder Aiwanger. Nix besser als Habeck und Graichen.
Verbrannte Erde seit 1998. Durch die Politik. So bleibt Deutschland auf der Strecke.
Und worin der Sinn liegt, ein funktionierendes System durch ein volatiles zu ersetzen, welches wiederum ein fossiles als Backup in der Not braucht, ist auch nicht erklärbar. Aber Leute, die meinen, mit höheren Steuern und Abgaben das Klima beeinflussen zu können, schießen noch andere Böcke.
Der Nachteil der akws war das sie co2 neutral und bezahlt waren .
Da lässt sich eben kein Steuergeld verschleudern oder Geld an co2 Zertifikaten verdienen .
Ein Bekannter von einem Freund sagt ja, das es da eine Deagel Liste gibt, die sieht für westlich geprägte Länder sehr Lifestock dezimierend aus. Aber das ist natürlich eine ganz böse VT, also ganz rechts und so…..
Nix Versagen, so gewollt!
Es soll hauptsächlich die Wirtschaft treffen. Verluste bei der Bevölkerung sind aber auch eingepreist.
Hätte man sich rechtzeitig um russisches Gas, und vor allem entsprechende Verträge, gekümmert, hätten wir die Probleme jetzt nicht.
man hat sich zumindest um aserbeidschanisches und kasachisches gas gekuemmert.
beide laender liefern seit 1.1 2026 ueber die griechenland-italien pipeline.
ob es reicht ?
keine ahnung.
doch wird es die mangellage sicher daempfen.
Es gibt kein Russengas / Oligarchengas mehr … das kaufen jetzt die Inder …
Die Russen haben über 50 Jahre zuverlässig und günstig geliefert. Und dann kam AN und VdL mit ihrem Wahn!
Leider kapieren die Deutschen noch imner nicht, dass wir uns selber am meisten schaden!
Der Russe hat nie zuverlässig geliefert. Immer wenn er etwas politisch durchsetzen wollte, hat er die Lieferungen gekappt. Die Importeure haben das mit den Speichern überbrückt.
Darum brauchen wir unbedingt ein Handelsabkomen mit Indien !!!
Ironie aus!
Die Daumen runter sind merkwürdig. Sitzen da grüne Hampelmänner auf Laufrädern und haben VPN für sich entdeckt?
Hinterher sind Alle schlauer …
Die Regierung hat nichts versäumt – die Erhebung von Steuern und Abgaben funktioniert weiterhin zuverlässigst.
Es fühlt sich eher gewollt an als ein Versagen.
Eines muss man Habeck ja 2022 zugestehen . Er war wenigstens bemüht . Jeden Tag Habeck im TV auf der suche nach dem neuen Schnüffelstück für mehr Gas für Meister Röhrich ! 🙂
Bei seiner Nachfolgerin weiß ich gar nicht wie die so den Tag verbringt oder welche persönlichen Prioritäten sie den Tag binden ? Man ist da ja schon einiges von den Grünen und der SPD gewohnt an politischem Totalversagens !
Ist Energieversorgung keine Aufgabe mehr vom Wirtschaftsministerium ? Oder sind die den ganzen Tag damit beschäftigt wem sie die Misere in die Schuhe schieben können .
Sehr gut dargestellt bei Horst Lüning: https://youtu.be/6s2UuhY8RYw?si
Egal ob pro oder Kontra. Gas ist nicht für Menschen.
Wann lernen Menschen endlich echte reale Fakten?
Ich bin ja auf deine Fakten gespannt. Oder kostet es mehr Energie als dein Laufrad hergibt?
Problem für Sie ist. Sie werden die Antworten ohne selbst nachdenken sowieso nicht verstehen. Daher ist völlig egal welche Antwort Sie bekommen.
Kapiert?
Sie sind ja ein ganz sympathischer und liebenswerter Zeitgenosse. Ich finde es gut, das Sie sich Zeit nehmen um Ihr Anliegen zu erklären. Das macht Sie sehr glaubwürdig. Ihre Eltern sind sicher sehr stolz. Also: Weitermachen.
Hubsi Mayer
Vielen dank für ihren ultimativen Schrott Kommentar
Wenn Sie nicht denken können. Sollten Sie jetzt ihren PC abschalten und in Realität ankommen. Tschüss
Die Net Zero Strategie wird hemmungslos durchgesetzt. Fossile Energieträger verschwinden nach und nach. Für Ersatz wird nicht gesorgt. Nur auf Erneuerbare Energie zu setzen ist für eine Industrieland katastrophal.
Was jetzt folgt ist buchstäblich ein Kalter Entzug.
die setzen ja nicht nur einfach auf erneuerbare.
sondern sie potenzieren den wahn auch noch.
man darf gar nicht an umweltschaeden und kosten denken…..
7 EU-laender ( belgien, frankreich, dland, island, irland, luxemburg, niederlande) plus DK, N und UK gruenden gemeinsam einen gigantisches offshorewindpark in der nordsee, das 100GW liefern wird.
wenn es schon im kleinen format nicht ausreichend funktiopniert, dann muss eben mehr davon her.
bis 2050 werden 300 GW durch die anlage angestrebt.
auf diese weise will man langfristig die abhaengigkeit von den USA verringern
🤣🤣🤣
Es ist nicht nur der Kälteeinbruch schuld an der Situation. Jeder schraubt nach Lust und Laune an dem System herum und irgendwann funktioniert es nicht mehr. Schuld sind auch hier die erneuerbaren Energien. Städte bauen Fernwärmenetze in der Hoffnung sie mit Wind und Sonne zu einem hohen Maß betreiben zu können. Bleibt der Wind aus, wird auf Gas geschwenkt. Dieser Einsatz von Gas ist aber höher als der Betrieb einer Heizung im Haus oder einer Wohnung. Hinzu kommt die Stromerzeugung mit Gas. Auch hier sind die alternativen Energien der Risikofaktor. Während man von allen anderen Lieferanten von Strom einen verlässlichen Forecast erwartet, dürfen die Alternativen liefern wie sie lustig sind. Kommt nichts, wird auf Gas geschwenkt.
So werden wir immer wieder in Mangelsituationen laufen oder es wird so teuer, dass weder die Endverbraucher noch die Industrie die Energie noch zahlen können.
Polit- bzw. Ideologieversagen. Wenn Technik zu einer nicht berrschten Fremdsprache verkommt.
Dass die Mindestspeicherstände 2022 eingeführt wurden, lag daran, dass die damalige WINGAS, eine Tochter der Gazprom, den grössten deutschen Gasspeicher Rehden im Sommer 2021 überhaupt nicht befüllt hatte. Und zwar auf Befehl Moskaus, um Deutschland besser erpressen zu können. Das war kein willkürliches Handeln der Bundesregierung, sondern eine strategische Notwendigkeit.
Und letzten Sommer (also 2025) war der Sommer-Winter-Spread an den Terminmärkten negativ. Für Gas das man im Sommer eingespeichert hätte, lag der Preis den man für das Ausspeichern im Winter bekommen hätte, unter dem Einspeicherpreis im Sommer. Also haben die Händler so wenig eingespeichert wie möglich. Das ist wirtschaftlich vollkommen rational.
ohne russisches pipeline gas geht gar nichts…alles andere ist schlicht illusion
Und weshalb geht es jetzt schon 3 Jahre gut? Wie schaffen es Südkorea und Japan überhaupt ohne russisches Pipelinegas und wie hat Deutschland es vor den 1970ern ohne Iwan-Gas geschafft? Ihre Behauptung ist doch nichts als Laberei.
Deutschland vor 1970: Kohle
Japan heute: Import Kohle, LNG und natürlich Kernkraft
Südkorea: Import Kohle und natürlich Kernkraft.
Wir hatten noch Kernkraftwerke und es gab nicht den Energiebedarf wie heute. In dem harten Winter 1978/79 haben uns die AKW´s den Arsch gerettet. So einfach ist die Welt.
Wir können aber weiterhin auf Zappelstrom setzen und uns immer mehr in Richtung Steinzeit entwickeln. Wenn wir das wollen, dann müssen wir nichts mehr tun.
Kohle war die dominante Energiequelle und es wurde auf Kernkraft gesetzt (Grundremmingen 1966). Zudem wurde ab den 50er Jahren Öl importiert. Die Sozis wollten jede Menge Kernkraftwerke bauen und wurden von der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 1970er Jahren ausgebremst. Da Kohle und Kernkraft für die Altparteien keine Option darstellen, dürften sich die Probleme weiter verschärfen.
Die freie Marktwirtschaft hat es in der gesamten Zeit der BRD geschafft, uns immer Gas bereitzustellen und zu einem guten Preis. Kaum ist die sozialistische Planwirtschaft im Spiel, gibt es Mangel <<< Komisch, wie in der DDR.
Sozialismus ist nicht Sozial, er sorgt immer für Mangel und Armut für alle … Er sollte Asozialismus heißen !!
Den Funktionären eines Sozialismussystems geht es immer vortrefflich. Von Mangel ist bei denen nie etwas zu vernehmen.
„Warum diesen Winter das Gas knapp werden kann ….“
Weil CDU, CSU, FDP, Grünen, Die Linken, SPD das so wollen.
Das ist einfach nur dumm dahin geblubberter Unsinn!
Welcher Politiker würde beabsichtigen, die Bevölkerung in eine massive Notlage zu schicken?
Mit welcher Motivation?
Hier ging es nur darum, Geld zu sparen um es in irgendwelchen Schwachsinnsprojekten verbrennen zu können.
Was Sie formulieren ist nur eine andere Form von Absicht.
Stimmt, Enttäuschter. Der gewollte Degrowth ist ja auch ein Mythos, nicht wahr?
„Welcher Politiker würde beabsichtigen, die Bevölkerung in eine massive Notlage zu schicken?“
Corona schon vergessen?
Die Motivation dahinter ist, dass das ein Teil des importierten Gases in die Ukraine weiter geleitet wird, die das Gas dann mit Hilfsgeldern bezahlt, die dem deutschen Steuerzahler abgepresst wurden. Die Regierung kauft von unseren Steuergeldern also lieber Gas für die Ukraine als für die eigene Bevölkerung und die eigene Wirtschaft.
Keine kalten Wohnungen. Das ist schade. Also weiter schwarzrotgrün gewählt.
Et hätt noch immer jot jejange… 😉
Ich glaube, das Problem ist vielschichtiger, als engmaschigeres Monitoring und mehr Gasreserven o.ä. verheißen. Ist nicht in Wahrheit der Gasverbrauch gestiegen? Wg. der Abschaltung von Kohle- und AKW wird schon jetzt mehr Strom aus Gas produziert, außerdem braucht manch Gasheizung ersetzende WP ihrerseits Strom und das ein und andere (E-)Auto statt Öl nun Strom. Die angeblich moderaten Preise kann ich auch nciht nachvollziehen. Vor Putins Angriffskrieg: 180 EUR / Monat (was reichte). Heute, trotz zusätzlicher Energiesparmaßnahmen: 415 EUR /Monat (was nicht reichen wird). Ich bin auch nicht der Meinung, dass wir einen besonders kalten Winter haben. Es ist nun mal Winter, ich habe 3 mal Schnee geschippt, das ist (bisher) eher weniger als früher. Es gibt natürlich die Ideologie der Erderwärmung, die anderes verhieß, woran sich die Minderleister in der Berliner Blase orientierten. Also: Ideologie über Bord, neue AKW-Flotte auflegen!
Der Grüne Netzagentur Müller ist leider mit seinen Trusted Flagger Stasi-Meldestellen beschäftigt. Da ist für Gasspeicherbestände leider keine Zeit.
Wir können uns bei unseren Nachbarn was „pumpen“, aber langsam muss man sich schämen Deutscher zu sein.
Wir brauchen eine Regierung die DEUTSCHE Interessen vertritt. Und mit dem Sozi, Edel-Sozi, SED-Sozi und Ökofaschisten wird das nichts
Zum Pumpen: So wie ich es verstanden habe ist es eher umgekehrt: In hiesigen Gasspeichern lagert auch Gas das unseren Nachbarn gehört… Mit der Regierung haben Sie natürlich völlig recht, eigentlich noch mehr;-)
Was tut der Sozialist Müller (Pfostenschildkröte in der Netzagentur) nicht alles um die Menschen mit sozialistischen Wohltaten zu beglücken … nun auch noch kalt duschen … für die Fittness
Die erste Amtshandlung der Ministerin hätte sein müssen, den Mann zu feuern!
Dass die superlinksgrünen Minderleister ihren Job behalten dürfen war Teil des 1-Bio-Teuronen-Kaufpreises für die 2.-Wahl-Kanzlerschaft…
Im Krieg gegen das Deutsche Volk ist dies doch eine völlig normale Situation.
Nordstream 2 wieder in Betrieb nehmen, Reparationsforderungen an den Terrorristenstaat USA stellen.
Das würde ein suveränes Land machen, aber leider besteht unsere Regierung nur aus Rückratlosen Speichelleckern.
Ach ja, hoppla, wir sind ja immer noch besetzt und haben weder Verfassung noch Friedesvertrag.
Geht ja gar nicht…
„Nordstream 2 wieder in Betrieb nehmen, Reparationsforderungen an den Terrorristenstaat USA stellen.
Das würde ein suveränes Land machen, aber leider besteht unsere Regierung nur aus Rückratlosen Speichelleckern.“
Dann nicht nur die Regierung, auch die Opposition. Frau Weidel gab kürzlich erst der Ukraine die Schuld an der Sprengung von NS.
Werden nicht Ukrainer inhaftiert / angeklagt? Das ist letztlich aber auch egal, USA würden keine Reparationen zahlen, UA kann es nicht (außer von unseren „Krediten“ 😉 ). Wichtig wäre in der Tat für zusätzlichen & kontinuierlichen Gaszufluss zu sorgen, zumal lt. bester Politik die es je gab nach Abschaltung von Kohle- & AKW neue Gaskraftwerke ans Netz sollen… Wo kommt der (zusätzliche) Strom für WP & E-Autos her wenn die Sonne nicht scheint was im Winter durchaus mal vorkommt? Als Politiker „etablierter“ Parteien hätte ich darauf keine Antwort…
solange D mitglied der EU ist, muss die regierung spuren.
es sei denn man macht es wie ungarn und die slowakei und legt sich mit der EU an.
je mehr laender das taeten, um so groesser waeren die erfolgsaussichten.
bin gespannt, wie das gericht entscheiden wird.
vermutlich zugunsten des WEF.
leider sind aber nahezu alle regierungen der EU-laender WEF-infiltriert und unterstuetzen die plaene der agenda 2030, denen zufolge ein ausstieg aus fossilen energietraegern ein muss ist.