In Deutschland wird über eine mögliche Gasmangellage diskutiert. Auslöser sind Warnungen des Gasspeicher-Branchenverbands INES, der in einer Simulation zeigt, dass ein extrem kalter Februar 2026 zu Engpässen führen könnte. Droht erneut eine Energiekrise? Müssen die Deutschen frieren? Und wer trägt die politische Verantwortung dafür?
Dieser Artikel erklärt, wie das Gasversorgungssystem funktioniert, was sich seit 2022 verändert hat – und warum ein kalter Restwinter zwar keine kalten Wohnungen, aber erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. Deutschland braucht eine Energiepolitik, die sich von ideologischen Scheuklappen löst und Versorgungssicherheit sowie Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Zentrum stellt – denn nur ein verlässliches, robustes Energiesystem schützt Verbraucher, stärkt die Industrie und macht das Land krisenfest.
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Was Gasspeicher sind – und welche Rolle sie ursprünglich hatten
Gasspeicher sind das unsichtbare Rückgrat der deutschen Energieversorgung. Sie liegen tief unter der Erde und bestehen aus zwei grundlegend unterschiedlichen Typen: Kavernenspeichern und Porenspeichern. Kavernenspeicher entstehen in Salzstöcken, die ausgespült werden und so große Hohlräume bilden. Sie können Gas sehr schnell aufnehmen und wieder abgeben. Daher eignen sie sich ideal, um kurzfristige Schwankungen im Verbrauch auszugleichen – etwa, wenn eine Kältewelle über das Land zieht.
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Porenspeicher dagegen sind ehemalige Erdgaslagerstätten. Das Gas wird in die porösen Gesteinsschichten zurückgepresst, in denen es über Jahrtausende natürlich gespeichert war. Sie bieten enorme Volumina, reagieren aber langsamer. Sie sind die klassischen „Wintervorräte“, aus denen über Monate hinweg Gas entnommen werden kann.
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Genau dieser Mechanismus stellte über Jahrzehnte die Versorgungssicherheit sicher, ohne dass der Staat eingreifen musste. Wenn der Spread groß war, wurden die Speicher automatisch gut gefüllt. Wenn er klein war, war die Versorgungslage ohnehin entspannt. Das System stabilisierte sich selbst: Marktpreise sorgten dafür, dass im Sommer genügend Gas in die Speicher floss, um den Winter zu überstehen.
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Deutschland profitierte dabei von großen Speicherkapazitäten, stabilen Pipelineimporten und einem liquiden europäischen Gasmarkt. Die Versorgungssicherheit im Winter war im Grunde ein Nebenprodukt des marktwirtschaftlichen Handelns – ein Automatismus, der zuverlässig funktionierte, solange die Rahmenbedingungen stabil blieben.
2022: Die Zeitenwende – Speicher werden sicherheitsrelevant
Mit dem Ausfall russischer Lieferungen 2021/22 änderte sich dieses System grundlegend. Erstmals wurden Gasspeicher gesetzlich zu einem Instrument der Versorgungssicherheit erklärt. Die Bundesregierung führte verbindliche Füllstandsvorgaben ein, die sicherstellen sollten, dass die Speicher zu Beginn des Winters ausreichend gefüllt sind. Diese Vorgaben – etwa 80 Prozent am 1. Oktober und 90 Prozent am 1. November – ersetzten den früheren Marktmechanismus. Die Speicher mussten nun befüllt werden, selbst wenn der Sommer-Winter-Spread keinen wirtschaftlichen Anreiz bot.
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Damit diese Vorgaben eingehalten werden konnten, erhielt der Marktgebietsverantwortliche Trading Hub Europe (THE) eine neue Rolle. THE durfte – allerdings nur auf ausdrücklichen Auftrag des Wirtschaftsministeriums – Gas am Markt kaufen und einlagern, wenn die Speicher sonst nicht voll würden.
2022/23 führte das zu erheblichen staatlichen Kosten, weil Gas in dieser Phase extrem teuer war. THE musste zu Höchstpreisen einkaufen, um die gesetzlichen Füllstandsvorgaben zu erfüllen – teilweise zu Preisen von mehreren hundert Euro pro Megawattstunde. Als dieses Gas später wieder ausgespeichert wurde, lagen die Marktpreise deutlich niedriger. Der Staat kaufte also teuer ein und speicherte zu wesentlich niedrigeren Preisen wieder aus.
Die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis ließ sich nicht durch Marktmechanismen auffangen und führte zu langfristigen Kosten, die über die Gasspeicherumlage auf die Verbraucher umgelegt wurden. Die Speicher waren gefüllt, die Versorgungssicherheit war gewährleistet – aber der Preis dafür war hoch und wirkt bis heute nach.
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2025: Absenkung der Füllstandsvorgaben – und warum das damals plausibel erschien
Am 5. Mai 2025 setzte der damalige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Änderung der gesetzlichen Füllstandsvorgaben für den Winter 2025/26 in Kraft. Besonders relevant ist dabei der Stichtag 1. November, der im deutschen Gasmarkt traditionell als entscheidender Indikator für die Winterfestigkeit gilt. Bis dahin galt eine einheitliche Zielvorgabe von 90 Prozent für alle Speicher. Mit der neuen Regelung wurde dieses einfache Ziel durch eine differenzierte Struktur ersetzt, die im Ergebnis auf einen durchschnittlichen Zielwert von etwa 70 Prozent zum 1. November hinauslief – also eine spürbare Absenkung gegenüber der früheren 90-Prozent-Marke.
Am Folgetag trat die neue Ministerin, Katherina Reiche, ihr Amt an und übernahm damit ein Regelwerk, das die Anforderungen an die Winterbevorratung deutlich reduzierte. Politisch begründet wurde dies mit einer damals als entspannt eingeschätzten Lage: Die Flüssiggas-Importe liefen stabil, die Preise waren im Frühjahr moderat und zum 1. Juli 2025 wurde die Alarmstufe des Notfallplans Gas aufgehoben und durch die Frühwarnstufe ersetzt. All das vermittelte den Eindruck, dass geringere Füllstandsvorgaben ausreichen würden und der Staat nicht erneut zu hohen Kosten Gas über THE einkaufen müsse.
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Sommer und Herbst 2025: Ein System, das formal im Plan ist – und trotzdem verwundbar
Im Verlauf des Jahres 2025 zeigte sich jedoch, dass die Lage weniger robust war, als es die formalen Vorgaben vermuten ließen. Die Speicherstände blieben deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der klassische Sommer-Winter-Spread, der früher der zentrale Anreiz für die Einspeicherung war, stellte sich nicht ein. Im Gegenteil: Die Preiserwartungen waren so, dass sich das Einspeichern für Händler kaum lohnte. Wer Gas kaufte und einlagerte, konnte nicht sicher sein, es im Winter teurer verkaufen zu können.
Gleichzeitig blieb es bei der politischen Entscheidung, die neuen, abgesenkten Füllstandsvorgaben nicht durch zusätzliche Maßnahmen zu unterfüttern. Weder wurden sogenannte SSBO-Ausschreibungen (Strategic Storage Based Options) beauftragt – ein Instrument, bei dem Händler gegen Vergütung Gas für den Staat einlagern und im Bedarfsfall abrufbar halten –, noch erhielt Trading Hub Europe den Auftrag, eigene staatliche Reserven aufzubauen.
SSBO dient eigentlich dazu, marktbasierte Speicherreserven zu schaffen, ohne dass der Staat selbst Gas kaufen muss. Doch 2025 wurde dieses Instrument nicht aktiviert. Auch THE konnte nicht aus eigener Initiative handeln, sondern war strikt an formale Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums gebunden – und genau diese Entscheidungen blieben aus.
Am 1. November 2025 lag der Speicherstand dann ziemlich genau dort, wo die neue Formel ihn erwartete: bei rund 75 Prozent. Formal war damit alles in Ordnung. Die Vorgaben waren erfüllt. Doch im Vergleich zu früheren Jahren bedeutete dieser Wert eine deutlich geringere Winterbevorratung – und damit eine höhere Anfälligkeit für einen ungewöhnlich kalten Witterungsverlauf.
Die INES-Simulationen: kein Gasausfall, aber ein Stresstest für die Volkswirtschaft
Am 18. November 2025 und als Update am 20. Januar 2026 veröffentlichte der Speicherverband INES eine Simulation, die auf den tatsächlichen Speicherständen zum 1. November 2025 aufbaut. Drei Szenarien werden durchgespielt: ein milder Winter, ein normaler Winter und ein Winter mit einem sehr kalten Februar, wie zuletzt 2010. Die ersten beiden Varianten verlaufen unproblematisch. Die Speicher reichen aus, um die Nachfrage zu decken, und die Versorgung bleibt stabil.
Anders sieht es im Kälteszenario aus. Ein sehr kalter Februar würde die Speicherstände stark nach unten treiben und die Gaspreise an den Spotmärkten deutlich nach oben. Rechtlich sind Haushalte und kritische Infrastrukturen geschützt – sie werden auch in einem solchen Szenario weiter versorgt. Niemand muss frieren. Doch die Industrie gerät unter Druck.
Für energieintensive Betriebe wird Gas so teuer, dass sich die Produktion nicht mehr rechnet. Manche Unternehmen könnten versucht sein, langfristig beschafftes Gas am Spotmarkt zu verkaufen, statt es selbst zu verbrauchen. Gleichzeitig steigen die Strompreise, weil nach dem Merit-Order-Prinzip das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Preis bestimmt – und das sind meistens Gaskraftwerke. Das Ergebnis wäre kein physischer Gasmangel, sondern ein ökonomischer Stresstest: Produktionsdrosselungen, temporäre Stillstände, Wettbewerbsnachteile und steigende Strompreise.
Die INES-Simulation macht damit deutlich: Das System hält formal, aber es ist nicht krisenfest. Es ist empfindlich gegenüber extremen Wetterlagen, wenn die Speicher zu Winterbeginn nur auf einem abgesenkten Niveau stehen.
Wie man mit diesem Risiko besser umgehen kann
Die Erfahrung dieses Winters zeigt: Es reicht nicht aus, formale Vorgaben zu erfüllen. Deutschland hat 2025 die neuen, abgesenkten Füllstandsvorgaben eingehalten – aber das bedeutet nicht automatisch, dass das System auch einem extrem kalten Winter standhält. Versorgungssicherheit ist kein bürokratischer Zielwert, sondern eine risikobasierte Aufgabe. „Alles richtig gemacht“ hat nur, wer auch das Risiko eines seltenen, aber möglichen Kälteeinbruchs beherrscht.
Genau hier lag die Schwachstelle: Die Vorgaben waren auf einen durchschnittlichen Winter ausgelegt, nicht auf ein Extremereignis wie 2010. Die INES-Simulation zeigt, dass ein solches Ereignis ausreicht, um die Industrie massiv unter Druck zu setzen und die Strompreise nach oben zu treiben.
Kurzfristig lässt sich dieses Risiko durch engmaschiges Monitoring und den rechtzeitigen Einsatz der vorhandenen Instrumente reduzieren. Wenn sich Engpässe abzeichnen, kann das Wirtschaftsministerium SSBO-Ausschreibungen beauftragen oder Trading Hub Europe anweisen, staatliche Reserven aufzubauen. Beide Instrumente existieren, beide sind erprobt – aber sie müssen politisch aktiviert werden, bevor der Markt in Stress gerät.
Mittelfristig geht es jedoch um mehr als nur um Speicherstände. Die Diskussionen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass Versorgungssicherheit nicht allein durch eine einseitige Fokussierung auf wetterabhängige erneuerbare Energien gewährleistet werden kann. Ein Energiesystem, das im Winter auf flexible, steuerbare Leistung angewiesen ist, braucht ein ausreichendes und verlässliches Gasangebot – sei es über langfristige Lieferverträge, zusätzliche Importkapazitäten oder heimische Förderung. Ohne ein robustes Angebot bleibt das System anfällig.
Langfristig braucht Deutschland eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit für Verbraucher und Industrie wieder in den Mittelpunkt stellt. Ein zukunftsfähiges Energiesystem braucht mehr als nur wetterabhängige Erzeugung. Es braucht flexible Kraftwerke, ausreichende Gasreserven, verlässliche Lieferketten und eine Infrastruktur, die auch in außergewöhnlichen Wetterlagen funktioniert. Nur wenn diese Elemente zusammenspielen, ist das System wirklich krisenfest.
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Andere Energiepolitik ist nicht zu erwarten.
Deswegen brauchen wir dringend neue Politiker, welche sich um das Land und deren Bürger kümmern!
Das alte neue Regierungsteam .
Keiner macht was er soll ,jeder was er will aber alle werden bezahlt !
Die wird es nicht geben.
Die Energiewende ins Nichts wird seit 1998 parteiübergreifend durch alle Regierungen und Parteien betrieben. Trotz deutlicher Warnung von 2013 durch Professor Sinn.
https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
Die Wirkung ist
Deutschland hat keine Versorgungssicherheit mehr.
Deutschland hat irre Energiepreise.
Deutschland ist zu mehr als 90 Prozent von Frackinggas aus den USA abhängig.
Dort hat es minus vierzig Grad und die können nichts hergeben.
Die Industrie steht vor dem Zusammenbruch, weil die Versorgung nicht mehr sicher und bezahlbar ist.
Deutschland wird erpressbar in einem Maße, das nicht gegeben war, als Russland noch Öl und Gas geliefert hat.
Das ist so gewollt.
Siehe Sprengung vieler Kraftwerke. Zuletzt Oktober 2025 Gundremmingen. Merz Söder Aiwanger. Nix besser als Habeck und Graichen.
Verbrannte Erde seit 1998. Durch die Politik. So bleibt Deutschland auf der Strecke.
Und worin der Sinn liegt, ein funktionierendes System durch ein volatiles zu ersetzen, welches wiederum ein fossiles als Backup in der Not braucht, ist auch nicht erklärbar. Aber Leute, die meinen, mit höheren Steuern und Abgaben das Klima beeinflussen zu können, schießen noch andere Böcke.
Der Nachteil der akws war das sie co2 neutral und bezahlt waren .
Da lässt sich eben kein Steuergeld verschleudern oder Geld an co2 Zertifikaten verdienen .
Der Sinn liegt außerdeutsch, vermutlich außereuropäisch: Den Konkurrenten plattmachen. Es handelt sich, seit 1998, um Hoch- und Landesverrat. Er wird aber alle 4 Jahre vom Wähler durch „Begnadigung“ nachträglich gutgeheißen.
Ein Bekannter von einem Freund sagt ja, das es da eine Deagel Liste gibt, die sieht für westlich geprägte Länder sehr Lifestock dezimierend aus. Aber das ist natürlich eine ganz böse VT, also ganz rechts und so…..
Die Liste oben enthält leider nahezu durchgehend falsche oder irreführende Behauptungen. Ein paar Klarstellungen, faktenbasiert:
1. „Deutschland hat keine Versorgungssicherheit mehr“
Deutschland ist aktuell gas- und stromseitig voll versorgt. Es gibt keine physische Knappheit, keine Rationierung, keine Abschaltungen. Die Netze laufen stabil. Versorgungssicherheit wird regelmäßig von Bundesnetzagentur, Fernleitungsnetzbetreibern und Speicherbetreibern bestätigt.
2. „Irre Energiepreise“
Die extremen Preise waren eine Folge des russischen Lieferstopps 2022 und der globalen LNG-Knappheit. Heute liegen Großhandelspreise für Strom und Gas wieder deutlich niedriger. Hohe Endkundenpreise sind primär Altverträge, Netzentgelte und Steuern – nicht physische Knappheit.
3. „Mehr als 90 % Abhängigkeit von US-Frackinggas“ – falsch.
Der Anteil von US-LNG liegt je nach Monat grob im Bereich von 25–40 %, nicht 90 %. Deutschland bezieht weiterhin erhebliche Mengen aus Norwegen, den Niederlanden, Belgi
Alle etablierten Politiker, seit 1990 und der ganze Beamten Saustall muss gründlichst ausgemistet werden!
Nix Versagen, so gewollt!
Es soll hauptsächlich die Wirtschaft treffen. Verluste bei der Bevölkerung sind aber auch eingepreist.
Trotz Sanktionen: EU erhöhte im Januar Gasimporte aus Russland
https://weltwoche.ch/daily/trotz-sanktionen-eu-erhoehte-im-januar-gasimporte-aus-russland/
Die Europäische Union hat ihre Gasimporte aus Russland im Januar 2026 deutlich gesteigert.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters stiegen die Lieferungen über die Pipeline Turk Stream im Jahresvergleich um 10,3 Prozent auf durchschnittlich 55,8 Millionen Kubikmeter pro Tag.
Insgesamt importierte die EU im Laufe des Monats 1,73 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas – rund 160 Millionen Kubikmeter mehr als im Januar 2025. ALLES LESEN !!
Hätte man sich rechtzeitig um russisches Gas, und vor allem entsprechende Verträge, gekümmert, hätten wir die Probleme jetzt nicht.
man hat sich zumindest um aserbeidschanisches und kasachisches gas gekuemmert.
beide laender liefern seit 1.1 2026 ueber die griechenland-italien pipeline.
ob es reicht ?
keine ahnung.
doch wird es die mangellage sicher daempfen.
Ein Zeitgenosse namens Putin hat uns den Gashahn abgedreht. Mit dieser Realität müssen wir uns beschäftigen.
Tagesschau-Ignorant. Von Putins (wiederholtem) Lieferangebot durch den intakten 2. Strang von NordStream 2 noch nie was mitbekommen.
Njet. Es war Habeck, von unserer Seite aus.
Ob UA, USA oder UK NS2 gesprengt haben, wissen wir nicht – alle 3 gelten aber als „Verbündete“. Ein Strang ist ja weiter intakt. Trump würde sofort RU-Gas durchblasen, wenn er 10% vom Gewinn abgreifen kann. So wird es auch wohl kommen.
Hinterher sind Alle schlauer …
Es gibt kein Russengas / Oligarchengas mehr … das kaufen jetzt die Inder …
Die Russen haben über 50 Jahre zuverlässig und günstig geliefert. Und dann kam AN und VdL mit ihrem Wahn!
Leider kapieren die Deutschen noch imner nicht, dass wir uns selber am meisten schaden!
Der Russe hat nie zuverlässig geliefert. Immer wenn er etwas politisch durchsetzen wollte, hat er die Lieferungen gekappt. Die Importeure haben das mit den Speichern überbrückt.
Darum brauchen wir unbedingt ein Handelsabkomen mit Indien !!!
Ironie aus!
Die Daumen runter sind merkwürdig. Sitzen da grüne Hampelmänner auf Laufrädern und haben VPN für sich entdeckt?
Die Regierung hat nichts versäumt – die Erhebung von Steuern und Abgaben funktioniert weiterhin zuverlässigst.
Es fühlt sich eher gewollt an als ein Versagen.
Eines muss man Habeck ja 2022 zugestehen . Er war wenigstens bemüht . Jeden Tag Habeck im TV auf der suche nach dem neuen Schnüffelstück für mehr Gas für Meister Röhrich ! 🙂
Bei seiner Nachfolgerin weiß ich gar nicht wie die so den Tag verbringt oder welche persönlichen Prioritäten sie den Tag binden ? Man ist da ja schon einiges von den Grünen und der SPD gewohnt an politischem Totalversagens !
Ist Energieversorgung keine Aufgabe mehr vom Wirtschaftsministerium ? Oder sind die den ganzen Tag damit beschäftigt wem sie die Misere in die Schuhe schieben können .
Habeck war präsent und wollte etwas fürs Land erreichen. Er hat uns auch u.a. den Allerwertesten gerettet, als Putin Gas als Waffe gegen uns einsetzen wollte.
Reiche ist mit sich, ihren Lobbykontakten und Mikromanagement beschäftigt. Man könnte das Ministerium hinter ihr einsparen – denn deren Expertise vertraut sie – dem Vernehmen nach – nicht.
Nahezu Alles was Habeck eingesteuert hat, war ein Desaster. Überteuert, kompliziert und sehr vieles noch während seiner Amtszeit oder danach verendet.
Ohne Habeck würde das Gas bis heute fließen (das Attentat durch UA, USA oder UK mal ausgenommen). Es war NICHT Putin – Rußland hat durch dick und dünn Verträge eingehalten.
Erinnern Sie sich bitte an den Grünen Parteitag 2016 (??), als Habeck bereits ankündigte, das RU-Gas abzuschalten.
Ohne erkennbare Aussicht auf deutlich mildere Temperaturen bin ich sehr froh und beruhigt dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) aus dem warmen Saudi-Arabien mitteilen lässt im Füllstand der Gasspeicher von nur noch 35 Prozent keinen Grund zur Beunruhigung zu sehen.
WARUM kaufen Chemieunternehmen nicht fixe Kontingente für fixe Liefertermine zu fixen Preisen (im Sommer für den Winter) und die Händler stellen sich drauf ein und lagern ein – oder spekulieren und bleiben ggf. auf den hohen Kosten bei ad-hoc-Lieferung im Winter sitzen? Es ist doch zumindest bei der Industrieabnahme bekannt, wann wieviel benötigt wird.
Herr Canne beschreibt die Funktionslogik der Speicher, die Marktmechanik vor 2022 und die Rolle von THE grundsätzlich korrekt. Auch die Beschreibung der INES-Simulation als Stresstest – nicht als Prognose eines physischen Mangels – ist sachlich richtig.
Problematisch wird der Text dort, wo aus diesem Stresstest eine energiepolitische Grundsatzanklage und eine faktische Krisenerzählung abgeleitet wird.
Ein paar Einordnungen:
1. INES simuliert keinen Versorgungszusammenbruch.
In allen Szenarien – selbst beim sehr kalten Februar – bleiben Haushalte und kritische Infrastruktur versorgt. Es geht um Preisstress und industrielle Wettbewerbsfähigkeit, nicht um „Frieren“ oder reale Knappheit. Das steht auch so in der Simulation.
2. Speicherstände allein sind kein Versorgungsmaßstab.
Deutschland wird nicht primär aus Speichern versorgt, sondern aus laufenden Importen (Norwegen, LNG, europäischer Handel). Speicher puffern Lastspitzen – sie sind keine isolierte Badewanne. Eine lineare Fortschr
Die Net Zero Strategie wird hemmungslos durchgesetzt. Fossile Energieträger verschwinden nach und nach. Für Ersatz wird nicht gesorgt. Nur auf Erneuerbare Energie zu setzen ist für eine Industrieland katastrophal.
Was jetzt folgt ist buchstäblich ein Kalter Entzug.
die setzen ja nicht nur einfach auf erneuerbare.
sondern sie potenzieren den wahn auch noch.
man darf gar nicht an umweltschaeden und kosten denken…..
7 EU-laender ( belgien, frankreich, dland, island, irland, luxemburg, niederlande) plus DK, N und UK gruenden gemeinsam einen gigantisches offshorewindpark in der nordsee, das 100GW liefern wird.
wenn es schon im kleinen format nicht ausreichend funktiopniert, dann muss eben mehr davon her.
bis 2050 werden 300 GW durch die anlage angestrebt.
auf diese weise will man langfristig die abhaengigkeit von den USA verringern
🤣🤣🤣
Sehr gut dargestellt bei Horst Lüning: https://youtu.be/6s2UuhY8RYw?si
Es ist nicht nur der Kälteeinbruch schuld an der Situation. Jeder schraubt nach Lust und Laune an dem System herum und irgendwann funktioniert es nicht mehr. Schuld sind auch hier die erneuerbaren Energien. Städte bauen Fernwärmenetze in der Hoffnung sie mit Wind und Sonne zu einem hohen Maß betreiben zu können. Bleibt der Wind aus, wird auf Gas geschwenkt. Dieser Einsatz von Gas ist aber höher als der Betrieb einer Heizung im Haus oder einer Wohnung. Hinzu kommt die Stromerzeugung mit Gas. Auch hier sind die alternativen Energien der Risikofaktor. Während man von allen anderen Lieferanten von Strom einen verlässlichen Forecast erwartet, dürfen die Alternativen liefern wie sie lustig sind. Kommt nichts, wird auf Gas geschwenkt.
So werden wir immer wieder in Mangelsituationen laufen oder es wird so teuer, dass weder die Endverbraucher noch die Industrie die Energie noch zahlen können.
Dass die Mindestspeicherstände 2022 eingeführt wurden, lag daran, dass die damalige WINGAS, eine Tochter der Gazprom, den grössten deutschen Gasspeicher Rehden im Sommer 2021 überhaupt nicht befüllt hatte. Und zwar auf Befehl Moskaus, um Deutschland besser erpressen zu können. Das war kein willkürliches Handeln der Bundesregierung, sondern eine strategische Notwendigkeit.
Und letzten Sommer (also 2025) war der Sommer-Winter-Spread an den Terminmärkten negativ. Für Gas das man im Sommer eingespeichert hätte, lag der Preis den man für das Ausspeichern im Winter bekommen hätte, unter dem Einspeicherpreis im Sommer. Also haben die Händler so wenig eingespeichert wie möglich. Das ist wirtschaftlich vollkommen rational.
So ist es, Daniel. Und kurz danach (?) hatten wir irres Glück, dass es Whistleblower gab, die uns klarmachten, was Putin mit Gazprom Germania vorhatte – es als indirekte Waffe gegen uns einsetzen.
Gazprom Germania wurde quasi übers Wochenende verstaatlicht, so dass Putin keinen Zugriff mehr darauf hatte. Dafür gebührt Scholz, Habeck und Co, großer Dank.
Deutsche Kohle reicht locker für 500 Jahre. Das werde ich bei den nächsten Wahlen im Hinterkopf behalten. Meine aktuelle Strom und Gasrechnung: 250 Euro monatlich. Dieser Irrsinn muss aufhören. 2010 habe ich nur 90 Euro bezahlt.
Die freie Marktwirtschaft hat es in der gesamten Zeit der BRD geschafft, uns immer Gas bereitzustellen und zu einem guten Preis. Kaum ist die sozialistische Planwirtschaft im Spiel, gibt es Mangel <<< Komisch, wie in der DDR.
Sozialismus ist nicht Sozial, er sorgt immer für Mangel und Armut für alle … Er sollte Asozialismus heißen !!
Den Funktionären eines Sozialismussystems geht es immer vortrefflich. Von Mangel ist bei denen nie etwas zu vernehmen.
Egal ob pro oder Kontra. Gas ist nicht für Menschen.
Wann lernen Menschen endlich echte reale Fakten?
Ich bin ja auf deine Fakten gespannt. Oder kostet es mehr Energie als dein Laufrad hergibt?
Problem für Sie ist. Sie werden die Antworten ohne selbst nachdenken sowieso nicht verstehen. Daher ist völlig egal welche Antwort Sie bekommen.
Kapiert?
Sie sind ja ein ganz sympathischer und liebenswerter Zeitgenosse. Ich finde es gut, das Sie sich Zeit nehmen um Ihr Anliegen zu erklären. Das macht Sie sehr glaubwürdig. Ihre Eltern sind sicher sehr stolz. Also: Weitermachen.
Hubsi Mayer
Vielen dank für ihren ultimativen Schrott Kommentar
Wenn Sie nicht denken können. Sollten Sie jetzt ihren PC abschalten und in Realität ankommen. Tschüss
ohne russisches pipeline gas geht gar nichts…alles andere ist schlicht illusion
Und weshalb geht es jetzt schon 3 Jahre gut? Wie schaffen es Südkorea und Japan überhaupt ohne russisches Pipelinegas und wie hat Deutschland es vor den 1970ern ohne Iwan-Gas geschafft? Ihre Behauptung ist doch nichts als Laberei.
Deutschland vor 1970: Kohle
Japan heute: Import Kohle, LNG und natürlich Kernkraft
Südkorea: Import Kohle und natürlich Kernkraft.
Wir hatten noch Kernkraftwerke und es gab nicht den Energiebedarf wie heute. In dem harten Winter 1978/79 haben uns die AKW´s den Arsch gerettet. So einfach ist die Welt.
Wir können aber weiterhin auf Zappelstrom setzen und uns immer mehr in Richtung Steinzeit entwickeln. Wenn wir das wollen, dann müssen wir nichts mehr tun.
Kohle war die dominante Energiequelle und es wurde auf Kernkraft gesetzt (Grundremmingen 1966). Zudem wurde ab den 50er Jahren Öl importiert. Die Sozis wollten jede Menge Kernkraftwerke bauen und wurden von der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 1970er Jahren ausgebremst. Da Kohle und Kernkraft für die Altparteien keine Option darstellen, dürften sich die Probleme weiter verschärfen.
Polit- bzw. Ideologieversagen. Wenn Technik zu einer nicht berrschten Fremdsprache verkommt.
Damit die PREISE für dann
importiertes Gas
exorbitant STEIGEN,
so dass der Staat
**noch mehr Steuern**
einnimmt.
Vielen Dank auch !!!!!
Sagte vorhin ein Bekannter von mir.
Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die Nachfrage ist relativ konstant aber das Angebot wurde durch Politiker, die nicht strategisch denken können verknappt. Nun ist das Problem halt da, der Verbraucher ist der Depp der sich nicht wären kann. Wenn Deutschland wieder seine Speicher mit Rohrgas günstig befüllt, kann es auf dem Spott-Markt sogar mit mischen.
„Warum diesen Winter das Gas knapp werden kann ….“
Weil CDU, CSU, FDP, Grünen, Die Linken, SPD das so wollen.
Das ist einfach nur dumm dahin geblubberter Unsinn!
Welcher Politiker würde beabsichtigen, die Bevölkerung in eine massive Notlage zu schicken?
Mit welcher Motivation?
Hier ging es nur darum, Geld zu sparen um es in irgendwelchen Schwachsinnsprojekten verbrennen zu können.
Was Sie formulieren ist nur eine andere Form von Absicht.
Stimmt, Enttäuschter. Der gewollte Degrowth ist ja auch ein Mythos, nicht wahr?
„Welcher Politiker würde beabsichtigen, die Bevölkerung in eine massive Notlage zu schicken?“
Corona schon vergessen?
das wurde geloescht
vielleicht , um die menschen noch schneller zum umstieg auf waermepumpen zu bewegen?
schliesslich ist das ein erklaertes ziel der regierung, der EU, und der alles bestimmenden agenda 2030.
wenn der poebel nicht schnell genug spurt, muss man ihm den ernst der lage klarmachen.
ein bisschen angst und unsicherheit schaden da nie.
ich gehe nicht davon aus, dass es wirklich ernshafte versorgungsengpaesse gibt, da D ab diesem jahr regelmaessig pipelinegas aus aserbeidschan und kasachstan bekommt.
industrie mit grossverbrauch gibt es ja kaum noch.
so sollte es eigentlich ausreichen, bis die heizsaison vorueber ist.
Die Motivation dahinter ist, dass das ein Teil des importierten Gases in die Ukraine weiter geleitet wird, die das Gas dann mit Hilfsgeldern bezahlt, die dem deutschen Steuerzahler abgepresst wurden. Die Regierung kauft von unseren Steuergeldern also lieber Gas für die Ukraine als für die eigene Bevölkerung und die eigene Wirtschaft.
das wurde geloescht
vielleicht , um die menschen noch schneller zum umstieg auf waermepumpen zu bewegen?
schliesslich ist das ein erklaertes ziel der regierung, der EU, und der alles bestimmenden agenda 2030.
wenn der poebel nicht schnell genug spurt, muss man ihm feuer unterm hintern machen.
ein bisschen angst und unsicherheit schaden da nie.
ich gehe nicht davon aus, dass es wirklich ernshafte versorgungsengpaesse gibt, da D ab diesem jahr regelmaessig pipelinegas aus aserbeidschan und kasachstan bekommt.
industrie mit grossverbrauch gibt es ja kaum noch.
so sollte es eigentlich ausreichen, bis die heizsaison vorueber ist.
vielleicht , um die menschen noch schneller zum umstieg auf waermepumpen zu bewegen?
schliesslich ist das ein erklaertes ziel der regierung, der EU, und der alles bestimmenden agenda 2030.
wenn der poebel nicht schnell genug spurt, muss man ihm feuer unterm hintern machen.
ein bisschen angst und unsicherheit schaden da nie.
ich gehe nicht davon aus, dass es wirklich ernshafte versorgungsengpaesse gibt, da D ab diesem jahr regelmaessig pipelinegas aus aserbeidschan und kasachstan bekommt.
industrie mit grossverbrauch gibt es ja kaum noch.
so sollte es eigentlich ausreichen, bis die heizsaison vorueber ist.
Ich glaube, das Problem ist vielschichtiger, als engmaschigeres Monitoring und mehr Gasreserven o.ä. verheißen. Ist nicht in Wahrheit der Gasverbrauch gestiegen? Wg. der Abschaltung von Kohle- und AKW wird schon jetzt mehr Strom aus Gas produziert, außerdem braucht manch Gasheizung ersetzende WP ihrerseits Strom und das ein und andere (E-)Auto statt Öl nun Strom. Die angeblich moderaten Preise kann ich auch nciht nachvollziehen. Vor Putins Angriffskrieg: 180 EUR / Monat (was reichte). Heute, trotz zusätzlicher Energiesparmaßnahmen: 415 EUR /Monat (was nicht reichen wird). Ich bin auch nicht der Meinung, dass wir einen besonders kalten Winter haben. Es ist nun mal Winter, ich habe 3 mal Schnee geschippt, das ist (bisher) eher weniger als früher. Es gibt natürlich die Ideologie der Erderwärmung, die anderes verhieß, woran sich die Minderleister in der Berliner Blase orientierten. Also: Ideologie über Bord, neue AKW-Flotte auflegen!
Keine kalten Wohnungen. Das ist schade. Also weiter schwarzrotgrün gewählt.
Et hätt noch immer jot jejange… 😉
Es reicht leider qualitativ nicht für ernsten Journalismus, ich würde Apollo eher als Blog mit Hobbyjournalisten einordnen.
Bitte bei der Wahrheit bleiben: Gaslieferungen aus Russland sind nicht „ausgefallen“ sondern in moralischer Selbstüberschätzung von der EU „abgelehnt worden“.