Wirtschaftskrise
Weiterhin in der Rezession: Rohstahlproduktion sinkt auf niedrigsten Stand seit 2009
Die deutsche Stahlproduktion ist 2024 auf 34,1 Millionen Tonnen gefallen, rund 9 Prozent weniger als im ohnehin schwachen Vorjahr, ein Niveau wie zuletzt in der Finanzkrise 2009. Die Schwache Nachfrage die hohen Energiepreise und der Importdruck halten die Branche weiter auf Rezessionskurs.
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Die deutsche Stahlindustrie hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang der Produktion verzeichnet. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl lag die Rohstahlerzeugung bei 34,1 Millionen Tonnen und damit rund neun Prozent unter dem bereits niedrigen Vorjahresniveau. Einen vergleichbar niedrigen Wert habe es seit der deutschen Wiedervereinigung nur während der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2009 gegeben.
Auch die Auslastung der Produktionskapazitäten entwickelte sich rückläufig. Für das Jahr 2025 meldet der Branchenverband eine Kapazitätsauslastung von unter 70 Prozent. Dies sei „ein kritischer Wert für die energieintensive Stahlindustrie“.
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Insgesamt blieb die Stahlproduktion damit erneut unter der Marke von 40 Millionen Tonnen, die „als Schwelle für eine auskömmliche Kapazitätsauslastung gilt“. Seit 2018 sei diese Grenze insgesamt sechsmal unterschritten worden. Die Branche befinde sich weiterhin „auf Rezessionsniveau“.
Parallel dazu fiel die Nachfrage auf dem deutschen Markt schwach aus. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl sprach von einer „außergewöhnlich schwachen“ Entwicklung. „Mit auf das Jahr hochgerechneten rund 30 Millionen Tonnen lag auch die Marktversorgung nochmals unter dem schon niedrigen Durchschnitt der vergangenen vier Jahre“, teilte der Verband mit.
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Als Gründe für die angespannte Lage nennt die Wirtschaftsvereinigung eine Kombination mehrerer Faktoren. „Für die Branche kommt derzeit vieles zusammen: eine historisch schwache Nachfrage, ein ungebremst wachsender Importdruck und international nicht wettbewerbsfähige Energiepreise“, erklärte die Hauptgeschäftsführerin Kerstin Maria Rippel. Zwar hätten Bundesregierung und EU-Kommission im vergangenen Jahr begonnen, Gegenmaßnahmen einzuleiten, „aber umgesetzt ist noch lange nichts“. Der politische Handlungsdruck müsse aus Sicht der Branche hoch bleiben. „Das Jahr 2026 muss das Jahr der Standortsicherung werden“, sagte Rippel.
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Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert daher eine zügige Umsetzung „des guten Vorschlags der EU-Kommission für ein hochwirksames Schutzinstrument“. Neben einem wirksamen Außenhandelsschutz bleibe insbesondere die Energiefrage zentral. „Die derzeit nicht wettbewerbsfähigen Strompreise sind eine hohe Belastung und zugleich ein zentraler Hemmschuh für den Umbau der gesamten Stahlindustrie zur Klimaneutralität.“
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Tolle Regierung – Klasse! Mehr davon!
Wir werden uns noch voller Nostalgie an diese Produktionszahlen erinnern ! mehr wird das nicht mehr !
Im Moment geben wir Milliarden an Steuergelder aus um Wasserstoffanlagen in den letzten Stahlwerken Deutschlands zu bauen .
Nur mal zum Verständnis : In diesen Anlagen mit Milliarden Förderung wird aus Kohle Strom Wasserstoff produziert um Koks oder Strom in den Hochöfen zu ersetzen .Was dann automatisch zu grünem Stahl wird !! Der ist zwar weder besser noch ökologischer aber mehr als Doppelt so teuer !! Deswegen will ihn kein Mensch Weltweit haben .
Das spart zwar kein CO2 aber verbraucht Unmengen an Steuermittel um ihn an den Mann zu bringen und entspricht dem Wirtschaftlichem Horizont von Habeck .und den grünen .
Welche Regierungen???
Es gab doch seit Schröder mit den Grünen im Bunde nur noch Kriegsgewinnler, die sich am Krieg GEGEN eigenes Volk und deren Vermögen bereicherten und weiter bereichern, sodass man schon von einem Raub in Billionen es beziffern kann, würden manche sagen.
Die Verteilung des Vermögens von fast allen auf ganz ganz wenige Menschen läuft ungebremst seit Jahrzehnten.
Auch ist die wie im Artikel Zitat:
„Parallel dazu fiel die Nachfrage auf dem deutschen Markt schwach aus.“
eine Lüge insoweit das man politisch gesteuert die Nachfrage verbietet/behindert obwohl Bedarf vorhanden ist.
Es gibt genug Verwendung für Stahl im Wohnungsbau, Maschinenbau, Straßenbau, Infrastruktur allgemein, nur durch Besteuerung, Bürokratie und Unwillen die individuelle Mobilität aufrecht zu erhalten, wird eben der Stahl nicht gebraucht, erst recht nicht „grüner“ Stahl.
Ein klimaneutrales D. in 2045 braucht auch keinen Stahl, wenn man wieder in Höhlen lebt.
Wozu brauchen wir auch Stahl ? Lastenfahrräder kann man doch auch aus Holz fertigen ! (Ironie off)
Richtig, und deswegen holzen wir unsere Wälder für Windkraft ab, damit wir genug „Rohstoffe“ haben.
So bekommen wir steuerfinanzierte Windkraft-Wälder geschenkt. Ökologisch BESONDERS WERTVOLL…;-))
Und was für ein Mist das ist beschreibt Prof. Dr. Andreas auf cumtempore
„ 7-teilige Videoserie zum Thema „Gegenwind: Windkraft im Wald“ gestartet“
https://cumtempore.info/
Brauchen wir keine Messer mehr? Wie wird der hohe und weiter steigende Bedarf befriedigt??
Bambus !! 🙂
Vielen Dank an:
Linke CDU
Linke SPD
Linke
und Kürbis Partei!
—
Vielen Dank auch an deren Wählerschaften!
—
Kürbis Partei – die Bezeichnung gefällt mir.
Die derzeitige Junta möchte keine Industrie ! Diese Tatsache sieht man jeden Tag anhand der industriefeindlichen Politik und deren Akteure. Deutschland schafft sich ab ! Die derzeit Handelnden gehören wegen Staatszersetzung vor ein Bundesgericht. Erst eine Politikwechsel und die juristische Aufarbeitung wird diesen Trend beenden.
Das müssen sie dem Wahlmichel sagen !;-)
Es kommt wie es kommen soll. Alles läuft nach Plan.
Eine sog. Regierung eines Landes hätte schon längst reagiert zum Wohle des eigenen Landes. Das dies hier in D nicht passiert (in versch. Bereichen) ist der Beweis und kann jeder eins und eins zusammen zählen.
Mich wundert nur, dass die dort in den Firmen auf irgendwas hoffen.
Hoffen auf ein Tun, auf einen Krümel, auf besseres Handeln, auf eine Kehrtwende. Das wird nicht kommen und nicht passieren. Dieses Land wird derartig geschädigt …. und nur für sog. Wahlzwecke wird dann wieder geredet, geredet, versprochen usw. usf.
Wie sagt doch Merz bei irgendeiner Veranstaltung es brauche Geduld, Zeit, man könne nicht alles auf einmal machen… Wer dieses Geschwafel nicht langsam durchblickt, dem ist auch nicht zu helfen.
Die gesamte führende Politik ist so aufgebaut. Überall Verwandte, Ehefrauen, Ehemänner, Verliebt/Verlobte…. es ist wie ein Clan an oberster Stelle, aus unserer Sicht.
Mit Wasserstoff sinkt die Stahlproduktion auf Null.
Ich hörte eben Münchmerz in Davos…lasst euch sagen…das ist der Dorn in eurem Fleisch…🍖🍖🍖
und cassis gibt alles, damit die schweiz auch bald unter die raeder geraet.
Es ist auch für Stahl keine gemütliche Welt mehr.🤮
Habe gerade die Rede von Merz in Davos gehört und will hier nur eines sagen:
Wer dachte, der Tiefpunkt deutscher Regierungspolitik sei mit Scholz und Habeck erreicht, hat noch nicht mit der 180 ° Kehrtwende von Merz: Vor der Wahl/ nach der Wahl, gerechnet.
Dort konnte man HÖREN, warum diese Regierung die Wirtschaft Deutschlands vor die Wand fährt. GROSS -Geschwurbel und am Ende die deutsche Stahlindustrie, die von der aggressiven chinesischen Export Politik , die ihre Wirtschaftsgüter mit Kohle, Gas, Öl, Atomenergie produziert und in alle Welt schickt, gleichzeitig ihren Markt protektionistisch schützt,
während die TROTTEL deutscher Politik UNBELEHRBAR der DUMMEN CO2 Religion anhängen und alles so massiv verteuern , dass wir von den int. Märkten abgeschnitten WERDEN!
Und da stellt sich dieser Kanzler in Davos hin und plappert von zu hohen Lohnkosten/mangelnder Produktivität und das Bürokratiekosten runter müssten, während der Regelungswahn und Beamtenstaat aufwächst👎👎
Und länger und mit mehr Arbeitsstunden leisten, während andere, die arbeitsfähig sind, in der Bürgergeldhängematte wohlwollend verbleiben dürfen.
Der „Umbau zur Klimaneutralität“ ist der Hemmschuh. Und einer, gegen den es nur ein Mittel gibt: den Quatsch beenden.
Deutschland wird „CO² Spar Weltmeister“! Ist das nicht schön? Das geht doch auf das „Sonder-Vermögenskonto“?
Das ist so dumm und peinlich, das man schon die nächste Regierungs „Sonne“ am Horizont aufgehen sieht:
Die schwarzen Trottel der C Demokraten, als selbstverzwergte 30% Partei- und Minderheitspartner
einer gigantischen 8 % SPD und 10% Grüne Mehrheit. 😆
Man muss nur noch 🤮🤮 und mich macht dieser Auftritt Merz‘ in Davos wirklich wütend.
Wo bekommen die den Stahl für ihre ganzen Panzer und Kanonen her die sie in nächster Zeit produzieren wollen?
Wozu brauchen wir Stahl?
Rüstungsindustrie?
Ist Stahl nichts rechts?
Und demnächst auf Lichter aus? Aber es interessiert wohl von den pol. Verantwortlichen keinen. Man macht lieber Gedöns mit Tatoos und nacktVisitation bei Polizisten und sonst noch Nebensächlichkeiten. Was für verantwortungslose Politiker.
Diese Land wird sich -hoffentlich zum Besseren- erst nach einem totalen ökonomischen Kollaps verändern. Deswegen begrüße ich alle Nachrichten dieser Art.
Der Chef der Bundesnetzagentur ist ein Grüner und hat die Befüllung der Speicher im Sommer vergrottet. Das Gas war ihm im Sommer zu teuer. Naja, im Winter wird es bestimmt billiger, oder?
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/gasspeicher-fuellstaende-winter-heizen-verbrauch-100.html
Ein Grüner kennt nicht das Gesetz von Angebot und Nachfrage.
Nur ich will und der Staat zahlt.
Solange die Wirtschaftsbosse immer noch von „Klimaneutralität“ faseln, haben sie nix kapiert. Zölle helfen in diesem Fall zwar der Stahlindustrie aber sie erhöhen die Kosten für alle die in der EU Stahl verarbeite, damit werden unsere Exporte teurer und damit sinken und zwar für alle die Stahl verarbeiten.
Trump macht Zölle und enteffesselt die eigene Industrie von Abgaben und Auflagen, das kompensiert teilweise Preiserhöhnungen da dies die Produktivität der Stahlindustrie steigert. Wir machen Zölle und senken die Produktivität der Stahlindustrie. Das wird gleiche blüht uns bei anderen Importen die CBAM der EU lassen grüßen.
KI sagt: CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist das
CO2-Grenzausgleichssystem der EU, das einen CO2-Preis auf den Import bestimmter emissionsintensiver Waren (wie Stahl, Zement, Aluminium, Strom, Wasserstoff, Düngemittel) erhebt, um eine faire Wettbewerbsbedingung zu schaffen und „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion ins Ausland) zu verhindern.“
Wer braucht schon Stahl, das Brett vor dem Kopf genügt einem „unsereDemokraten“ völlig, ist ein Naturprodukt und außerdem recycelbar …
„Die derzeit nicht wettbewerbsfähigen Strompreise sind eine hohe Belastung und zugleich ein zentraler Hemmschuh für den Umbau der gesamten Stahlindustrie zur Klimaneutralität.“
Erstklassige Comedy der Wirtschaftsvereinigung Stahl. 🙂
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Denen geht es offensichtlich noch nicht schlecht genug.
Danke Merkel, danke Scholz, danke Merz und natürlich danke an die unzähligen
Grünen und deren Politik.
Weiterer Dank gilt natürlich auch der EU, der EU Kommission und insbesondere
Frau v.d. Leyen und deren verblendeten Politik, die dieses Land ins Elend stürzt.
Ihr sägt nicht am Ast auf dem ihr sitzt. Ihr fällt gleich den ganzen Baum.
Wofür brauchen wir jetzt auch Stahl?
Genau ! Zurück in die Steinzeit, zurück in die Eiszeit, nur eben ohne offenes Feuer, wegen der CO2 Bilanz und dem bösen Klimawandel. Klar, oder ?
Motto der Klimatrottel:
Fotosynthese ? Nein Danke.
Mehr Ernten sind abzulehnen, am Gletscher schlecken hilft gegen Adipositas. 😁