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Brandmauer

Kehrtwende bei Familienunternehmern: AfD-Einladung hat sich „als Fehler erwiesen“

Nach zwei Wochen medialer Entrüstung rudert der Verband der Familienunternehmer zurück: Gespräche mit AfD-Politikern seien falsch, Einladungen werde es nicht mehr geben. Der Verband wolle „künftig wieder“ als „Stimme der Vernunft“ wahrgenommen werden.

Doch keine Gespräche mit der AfD: Marie-Christine Ostermann, die Chefin des Familienunternehmer-Verbandes. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Laut dem Verband Die Familienunternehmer hat sich die Einladung von AfD-Politikern zu einem Parlamentarischen Abend „als Fehler erwiesen“. Das teilte die Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann nach einer Gremiensitzung am Sonntagabend mit. Damit kassiert die Unternehmervereinigung ihre seit einigen Monaten praktizierte Annäherung an die AfD.

Der Verband wolle „künftig wieder“ als „Stimme der Vernunft“ wahrgenommen werden. Er stehe für „Demokratie, Marktwirtschaft, Wirtschaftswende und Reformen“. Man distanziere sich von „Extremisten“ und habe die AfD nur hören lassen wollen, „dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet“.

Selbst davon nehmen Die Familienunternehmer nun Abstand: „Andere Wege der Auseinandersetzung“ als Veranstaltungseinladungen und Gespräche müssten gefunden werden, um der AfD kritisch zu begegnen.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass der Bundesverband im Oktober neben vielen anderen auch AfD-Politiker zu einem Parlamentarischen Abend in Berliner Räumlichkeiten des Verbands-„Partners“ Deutsche Bank eingeladen hatte. Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm aus Mecklenburg-Vorpommern, war der Einladung gefolgt.

„Wir verabschieden uns von den Brandmauern“, hatte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, dem rund 6.500 familiengeführte Unternehmen aus ganz Deutschland angehören, dazu erklärt. Eine inhaltliche Annäherung war damit nicht verbunden. Eine Regierungsbeteiligung lehnten die Familienunternehmer klar ab. Vielmehr sprach aus der Strategieänderung die schiere Enttäuschung über die CDU-geführte Bundesregierung (mehr dazu hier).

Lesen Sie auch:

Mit der erneute Positionsänderung reagiert der Verband auf die teils entsetzten Reaktionen von Mitgliedern und Außenstehenden auf seine neue Strategie. Rossmann, Vorwerk und andere traten unmittelbar nach Bekanntwerden der Kontakte zur AfD aus. Die Deutsche Bank entzog dem Familienunternehmer-Verband die Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Campact startete eine Kampagne gegen dm, das sich trotz bereits gekündigter Mitgliedschaft hinter die Position des Verbandes stellte (Apollo News berichtete).

Es gab aber auch positive Rückmeldungen auf die frühere Entscheidung. Mehrere Verbände schlossen sich der Position an, mit der AfD zu sprechen (Apollo News berichtete), einzelne bekannte, CDU-nahe Unternehmerpersönlichkeiten – darunter der Chef des Europa-Parks Rust – wandten sich gegen Kontaktverbote (mehr dazu hier).

Jetzt will der Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern über den Umgang mit der AfD diskutieren. Die wesentliche Leitplanke nimmt die Pressemitteilung des Verbandes aber schon vorweg: Bei den kommenden Landtagswahlen will man sich „klar und sichtbar gegen die AfD positionieren“.

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287 Kommentare

  • Dann sprechen sie halt später oder aber gar nicht mehr, wenn weiter viele solcher Firmen den Bach runter gegangen sind.

    319
    • Mach dir keine Hoffnungen. Die sprechen auch nicht später miteinander. Ist wie bei Corona, da wird bis zum Exitus aus Angst vor der Linienuntreue mitgemacht. So ist die Mehrheit halt, schau dich nur in deiner Nachbarschaft um.

      313
      • Rückgrat- und charakterlose Gesellen, wohin man blickt. Deshalb steht auch das ganze Land am Abgrund. Wenn das die „Elite“ sein soll, dann kann ich nur sagen: GUTE NACHT.

        270
        • Kleines, passendes Bsp. aus meinem Alltag:
          Der Chef lädt ein zur „Holiday Party“, die früher mal „Weihnachtsfeier“ hieß. Keiner meiner Kollegen findet’s gut. Aber alle rennen hin. (Fast alle.)

          156
        • umfrageergebnis von institut dawum vom 28. november – afd fuehrt jetzt in D mit 0.5 prozent vor der cdu.csu !!! 40% unbelehrbare waehlen aber auch weiterhin linksgruene parteien.
          AfD
          26,3% (+0,5)
          CDU/CSU
          25,6% (−0,2)
          SPD
          14,3% (−0,1)
          Grüne
          11,6% (−0,1)
          Linke
          10,4% (−0,1)
          BSW
          3,5% (±0)
          FDP
          3,2% (−0,1)
          Sonstige
          5,1% (+0,1)

          24
        • „Und wie lebt es sich so ohne Rückgrat?“
          „Gut, ich kann mich überall hindurch schlängeln“

          0
        • @thüringer
          73,7% Sozialistische Einheitspartei für Messermigration,Klimawahnsinn und Steuermilliarden von Afghanistan bis Ukraine,ist wirklich kein Erfolg. 😉

          9
      • Der Chef „impft selbst“.Kein Witz.
        Ganz schlimmer Politgehorsam.

        130
      • ‚40% unbelehrbare waehlen aber auch weiterhin linksgruene parteien.‘
        @thueringer

        Rechnen Sie nochmal nach: ich komme auf min. 70%, die linksgrün wählen , wenn sie NICHT direkt die AfD wählen.

    • Ist doch aber auch schön zu sehen dass die Familienunternehmen anscheinend überhaupt keine ernsthaften Probleme haben ! Weis aber auch nicht wirklich was die sich dann überhaupt zu Energie Steuern Bürokratie Renten Sozialabgaben und Infrastruktur geäußert oder geändert haben wollen ! Da von der jetzigen Regierung bis spätestens 2029 überhaupt keinerlei Änderung zu erwarten ist ! Eher im Gegenteil will ja die SPD die Unternehmer allen ernstes bekämpfen .
      Selbstverleugnung und Masochismus scheinen einen neue Oberbegriff und neues Gesicht dieses Wochenende bekommen zu haben . Marie-Christine Ostermann, die Chefin des Familienunternehmer-Verbandes.

      165
      • Das Traurige ist es ja gerade, dass es sehr wohl ernsthafte Probleme gibt, aber man DENNOCH lieber untergehen würde als öffentlich gegenüber dem System für untreu zu gelten.

        Und das trifft sowohl auf Privatpersonen als auch auf Wirtschaftsgrößen zu. Man hat sogar das Gefühl, je prominenter eine Person ist, desto eher ist es wahrscheinlich, dass sie politisch korrekt erscheint. Das liegt wahrscheinlich an der diffusen Angst „Ich habe es ja in DIESEM System zu was gebracht aber wer weiß, ob ich nach einem Umsturz meinen Status verliere…“

        • Oder mal ganz einfach ! Marie-Christine Ostermann will wie die Reiche auch an die wirklich lukrativen Töpfe ran ! Da helfe auch kleine Geschenke an die Mächtigen wie solche Statements sehr .
          Ob die ihre Mitglieder mehrheitlich ihren Äußerungen wirklich zugestimmt oder überhaupt gefragt wurden wage ich mal zu bezweifeln.

          Leider muss man aber auch schon Mittlerweile mit persönlichen Bedrohungen und Angriffen rechnen wenn man sich nach Konservative rechts äußern tut .

          68
        • Das gleicht einer Diktatur.

          20
      • Vor allem hat Fotomodell Bas den Firmen grade den Krieg erklärt und daß man diese Bekämpfen muss! Frau Ostermann viel Spaß dabei!!

        108
        • das hat Frau Ostermann nicht verstanden.
          Sie kann nur lächeln,sonst nichts.

          47
      • vor kurzem hatte ich frau ostermann hier kritisiert, und wurde dafuer abgebuegelt.
        so ganz daneben lag ich mit meiner einschaetzung wohl doch nicht.

    • die afd ist jetzt schon im osten bei 40%. in sachsen anhalt wird sie moegicherweise staerkste kraft bei der landtagswahl naechstes jahr. da wird man sich dann in diesem bundesland schon mit der partei erstmal ins einvernehmen setzen muessen. es ist ja auch noch nicht raus, wieviel wirtschaftskompetenz die afd eigentlich mitbringt, sollte sie verantwortung uebernehmen. aber es gibt ja keine andere alternative im moment.

    • So ein Verhalten ist absolut schändlich. Damit stärken sie doch die linken Verbrecher, die alle unter Druck setzen.

    • Das ist EINER der gravierenden Probleme in dieser Republik (?)! … Umkippen, willfährig, Selbstverleugnung, charakterlos, Arschkriechen und letzten Endes auch Inkompetenz!

      Die, die noch Zukunfsvisionen und Eier haben, sind schon gegangen oder gehen noch, leider zum Nachteil und katastrophalen Konsequenzen für uns Alle!

  • Diese Unternehmen haben sich für die Insolvenz und den Untergang entschieden.

    205
    • Stimmt, haben sie!
      Trotzdem eine Frage: Die abrupte Kehrtwende hat den Mief einer Bedrohung durch die ohnehin bekannten Kräfte….
      Wer oder was verursachte die abrupte Kehrtwende dieser Dame und das Aufsagen dieser Phrasen???!!!
      Da läuft etwas im Hintergrund

      • Frau Ostermann ist Lobbyistin und Mitglied der FDP. Unternehmerin ist sie jedoch nicht. Möglicherweise hält sie noch Anteile am Familienunternehmen, welches im Jahr 2023 einen erstaunlichen Gewinnanstieg verzeichnete.
        Damit gehört zumindest das Unternehmen ihrer Familie zu den Gewinnern der aktuellen Politik. Da interessiert ganz offensichtlich dann nicht mehr, wie es anderen Unternehmen in dem Verband geht.

        • nachgeschaut gerade eben:
          doch sie ist Unternehmerin.Sie leitet das eigene Unternehmen Rullko.
          Grossküchen-Gastronomie fürKrankenhäuser,Altenheime,Grosskantinen
          rullko.de
          FDP.
          Da wird es viele Möglichkeiten geben Druck auf sie auszuüben.

          23
      • Dass der Bundesverband bedroht wurde, bevor er seine Entscheidung rückgängig gemacht hat, ist über diverse Social Media -Kanäle nachzulesen. Unsere Demokratie wird bedroht – von Links. Wann verstehen wir das endlich?

        • Leider verstehen das nur 25-27%. Und dennoch ist es falsch, linken Autoritären und Totalitären nachzugeben. So entstehen Diktaturen. Und dann ist es zu spät. Wir Deutsche mit bereits 2 Diktaturen müssten eigentlich gelernt haben. Wohl eher nicht.

          13
      • Weder bei Rossmann noch bei Vorwerk sieht es nach Insolvenz aus…

      • Den Familienunternehmen wurde versprochen nichts an der Erbschaftssteuer zu ändern wenn sie Haltung zeigen und auf Linie schwenken.
        Ziel erreicht.

    • Es war doch nichts Anderes zu erwarten. Viele Mitglieder dieses Verbands der „Familienunternehmen“ sind Konzerne mit Milliardenumsätzen wie Oetker, Henkel, Sixt, Miele, Trumpf, etc. Diese Konzerne sind zwar im Besitz superreicher Familien, haben aber mit dem suggerierten Bild vom kleinen, mittelständischen Familienunternehmen, von denen fast niemand in diesem Verband ist, nichts zu tun.
      Diese Milliardärs-Familien sitzen vermutlich in den Hinterzimmern der Macht bei Champagner und Kaviar mit den Politikern der Altparteien zusammen und werden denen sicher kein Auge aushacken. Dafür haben die Konzerne von der Politik der Altparteien zu sehr profitiert.
      Pleite gehen werden nur die kleinen Mittelständler.

      • es gibt mehrere Verbände.
        Das hier sind „die Familienunternehmer“.
        Dann gibt es noch die „Familienunternehmen“
        und weitere Verbände im Lobbyregister.
        Alles sehr undurchsichtig und verzweigt.
        Klickt man die Firmen an ist immer irgendwo
        die Nähe zu den Grünen zu finden.

    • Es sind keine Unternehmer, sondern Unterlasser.

  • Im Text ist ein Fehler: die Kampagne gegen dm ging nicht von Compact aus sondern von Campact.

    • Wurde korrigiert. Aber schon interessant, was ein Buchstabe ausmacht, genau das Gegenteil, Himmel und Hölle trennt ein Buchstabe.

    • Beides eine Linksextreme Lügenbande!

      -44
      • Sorry habe einen Fehler gemacht, Compact ist natürlich kein Linksextreme Lügenbande! Habe es leider mit Correctiv verwechselt!!

  • Da gabs doch mal so ein Zitat… Warte, jetzt hab ichs!

    „Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

  • Nun! Über den einen unerwarteten Fortschritt bin ich sehr erleichtert: da standen sie wirklich vor diesem gähnenden Abgrund unten und Herrn Rossmann oben im blauen Himmel … aber jetzt sind sie schon einen wesentlichen Schritt weiter … nur Mut! weiter so!

  • Das ist nur ein Verband.
    Die Unternehmer sind niemandem verpflichtet.
    Nur weil die noch nicht aus der Deckung kommen bedeutet das nicht, dass sie mit der Brandmauer übereinstimmen!

    • Gerade solche Verbände hätten die Verantwortung da sie durchaus die Möglichkeiten haben, dem Politsystem die Stirn zu bieten. Aber heute will sich ja nur noch jeder jedem anbidern, egal ob das dem Land/Bevölkerung schadet.

    • Duckmäusertum macht den ganzen Scheindemokraten ihr Faschistentum doch erst möglich. Feiglinge haben keinen Erfolg und noch weniger Respekt verdient.

      • Das lässt sich leicht sagen, wenn man auf der warmen Couch sitzt und das Bürgergeld regelmäßig kommt.

        Eine Freundin mit kleinem Schreibwarenladen und Poststelle hat mir kürzlich gesagt, wenn sie sich offen zur AfD bekennen würde könnte sie am nächsten Tag schließen, weil sie dann nichtmal mehr die Hälfte der Kundschaft hätte.
        Das hat nichts mit Duckmäusertum zu tun sondern mit Existenzangst.
        Duckmäuser sind für mich vor allem Figuren, die den ganzen Tag online um „ihr Land“ jammern, permanent die Fresse aufreißen aber real rein gar nichts leisten, Döner fressen und nicht fähig sind ihre Familie zu schützen!

        • Das Merkmal totalitärer System ist es, daß jeder Lebensbereich politisiert wird. Wenn ich nach Rossmann gehe, um Klopapier zu kaufen oder eine Reise mit der DB mache, möchte ich nicht politisch umerzogen werden.
          Das gilt übrigens für beide Seiten, denn ich möchte zu keiner Partei oder politischer Richtung „bekehrt“ werden.

          13
        • @Waldschrat:
          Schließen müsste(!) sie zweifellos.
          Und den Grund kann man hier überdeutlich lesen:
          „Ich kaufe nicht mehr bei Rossmann … keine Fritz-Kola … kein Vorwerk“

          Einfach mal die Kommentare lesen UND verinnerlichen?

          6
        • „… wenn sie sich offen zur AfD bekennen würde könnte sie am nächsten Tag schließen …“

          Warum sollte sie das? Es liegt mir zwar völlig fern, mein Einkaufsverhalten an der politischen Ausrichtung des Inhabers auszurichten, aber ich würde schon erwarten, wenn ich Schreibwaren kaufe, nicht ohne Anlass in eine politische Diskussion hineingezogen zu werden.

          Es hat schon seinen Grund, warum man Religion, Politik und Privates im Alltag hintanstellt. Nennt man „Höflichkeit“.

          -4
        • @Godzilla
          „… möchte gern jedem seine Meinung aufdrücken und sich über alles und jeden erheben.“

          Das gilt aber nicht nur für den ÖRR-Konsumenten.

          -2
        • @Enttäuschter
          Und? Was wollen sie gerade von mir? Die Bestätigung, dass alle Seiten beim politischen Boykott und bei politischen Aussagen gleichermaßen dumm sind? Und dass ich den Kommentarbereich von AN etwa für eine Quelle von Weisheit halten soll?

          -6
        • @Waldschrat
          Da sind wir schon zwei. Nur leben wir in Dutschland, und da tickt der schnöde ÖRR Gucker in aller Regel etwas anders, möchte gern jedem seine Meinung aufdrücken und sich über alles und jeden erheben.
          Mir vollkommen egal, aber dieses „Egal“ kann sich leider nicht jeder leisten, schon gar nicht in kleinen Ortschaften.

          2
    • noch haben wir Wahlkabinen und die Wahlen sind geheim.
      So wählt ein Unternehmer AfD und muss nicht aus der Deckung kommen.

  • Da war wohl mehr Druck als der uns bekannte medial veröffentlichte Druck vorhanden.

    • z.B.“Partner“ Deutsche Bank.
      Androhung Kredite fällig zu stellen reicht schon
      oder gar die Konten zu kündigen.

      • sie hat selbst ein Unternehmen „Rullko“ und ist somit leicht unter Druck zu setzen.

        • Wenn sie Großküchen in Krankenhäusern und Altenheimen beliefert, hat sie die schwarzrote Politik und die woken Kirchen mit an Bord, die dort überall direkt oder indirekt (z.B. über die SPD-nahe AWO oder die evangelischen Johanniter usw.) reichlich vertreten sind.

          7
        • Und damit ist sie erpressbar.
          Es sei denn, die Familie hat genug auf der Kante und scheißt auf die
          auf die Verantwortung für ihre Beschäftigten und deren Familien.
          Wobei ich nach meinen gesammmelten Erfahrungen sagen muß, es lohnt sich nicht dafür einzustehen. Allenfalls für sehr wenige. Ist wie mit den „guten Freunden“ 😉

          3
  • Da werden wohl die Daumenschrauben angedreht.

  • Lasst sie alle machen. Zum Schluss erfolgt die Abrechnung und die wird definitiv erstellt.

    • Zum Schluss kommt die Abrechnung…bliblablub….wie kommt es eigentlich, dass vor allem bei Apollo News in den Kommentaren der Leserschaft derart stumpf rumgelabert wird? Hängt das mit der Qualität dieses Nachrichtenportals zusammen?

      -55
      • Ist das „Qualitätsmedium“ ZDF noch nicht auf Sendung oder wie kommt es, daß Sie hier „stumpf rumlabern“? Im Übrigen ist „bliblablub“ ein Kinderbuchverlag, der sich für Diversität einsetzt. Dort können Sie „Pupskraut“ kaufen! Auf gehts!

        • @Julie
          🤣🤣🤣

          15
        • „Magazine“ haben selten Intelligenz.
          Deshalb sind sie im miilt. Komplex auch unter „low“ = kann weg-Wegwerfartikel , eingestuft 🙂
          Es ist schon unterwegs das „bliblablub“
          https://ogy.de/2cmi

          0
      • Eigentlich lese ich diese Kommentare nur, weil hier das ganze Spektrum an Dummheit offenkundig wird. Herrn „Magazin“ fand ich heute ausgesprochen tiefgründig.

        -22
        • Seit wann kann ein „Berg“ lesen? 😀

          2
  • Es ist unvernünftig sich darüber zu streiten, was Vernunft ist. Es ist dämlich, zu behaupten, man habe als Einziger Vernunft.

  • Möchte nur einmal nebenbei bemerken, dass Frau Dr. Weidel aus einem Elternhaus stammt, in der der Vater sein Geld als Wirtschaftsingenieur und Handelsvertreter verdiente.

    Sie selbst ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin.

    Hat ihre Abschlüsse wohl alle hervorragend bestanden.

    Darüber hat sie eine angesehene internationale Karriere in der freien Wirtschaft.

    Mehr ins Detail gehen möchte ich jetzt nicht.

    Aber, wenn eine Dame wirklich Ahnung von Wirtschaft hat, dann ist es ganz bestimmt Alice Weidel.

    • Ich habe mir mal in der Bibliothek ihre Doktorarbeit über das chinesische Rentensystem angesehen und hatte den Eindruck, daß Frau Weidel dieses anspruchsvolle Thema sehr wissenschaftlich und gründlich recherchiert bearbeitet hat. Jedermann kann sich selbst davon überzeugen, während die „Doktorarbeit“ von Frau Merkel bis heute nicht vollständig zugänglich ist. Wie übrigens auch ihre Stasi-Akte. Warum wohl?

    • Nun, diese Unternehmer begrüßen anscheinend den Systemwechsel und sind gerne Teil dieser Transformation. Verantwortung für die Mitarbeiter sieht anders aus!

      Verantwortung für die Bürger in diesem Land auch!

      Jede Erzieherin geht verantwortlicher mit den ihr anvertrauten Kindern um, als diese Unternehmer und diese Regierung mit ihren Mitarbeitern und Bürger!

      In einer Gruppe von unterschiedlichsten Kindern zählt jedes Kind, da muss jedes gleich fair behandelt werden – manche brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit, aber deshalb sollte man die anderen nicht vernachlässigen, weil sie sonst auch Blödsinn machen und Defizite entwickeln können, was sich z.B. wiederum auf die Schulzeit auswirken kann!

      Aber, der elitäre Standesdünkel bricht bald nicht nur diesen Leuten das Genick, sondern auch unserer ganzen Nation und EU!

      Beihilfe zum Staatsbankrott – mit Stolz bis zum Abgrund! Denn, wenn schon Anti-deutsch, dann richtig! Das scheint die allgemeine Devise all dieser Leute zu sein!

  • Das war dann DIE inhaltliche Stellung der AfD ?
    👍😅

  • Wenn man bedenkt wie die “ Abweichler“ der Jungen Union unter Druck gesetzt wurden, wäre zu mutmassen, dass ähnliche Mittel bei den Familienunternehmern eingesetzt wurden.

    • Und? „If you can’t stand the heat, go out of the kitchen“!

  • Da haben sie ihren Bußgang gemacht, der Preis ist ihre wirtschaftliche Grundlage. Die Familienunternehmer hatten die Wahl zwischen Markt und Ideologie und haben sich für letzteres entschieden. Damit vermeiden sie Shitstorms, verlieren aber Geld. Muß jeder Kaufmann selbst entscheiden, was für ihn wichtiger ist.

  • Die Woche der Umfaller. Erst diese Frau und dann die jungen CDU Abgeordneten bei der Rentenreform.

    115
    • Abwarten! Noch hat die Abstimmung nicht stattgefunden. Auf einzelne suggestive linke Medienberichte würde ich nicht unbedingt was geben.

      • In der Jungen Freiheit steht heute ein Artikel, wie, die Jungen Abgeordneten der CDU planen, eine Theateraufführung aus der Abstimmung machen zu wollen, so das das Renten-Regierungspapier doch noch durchkommt (ein Teil stimmt zu, ein anderer Teil lehnt ab oder enthält sich) und so wird es auch kommen. Bei den Sonderschulden war es ja auch so.

        • „Ein Teil der 18 jungen Unions-Abgeordneten soll bei der namentlichen Abstimmung Ja ankreuzen und gleichzeitig eine persönliche Erklärung abgeben, daß sie eigentlich dagegen sind.“ (heute in Junge Freiheit)

          Wohl der letzte verzweifelte Versuch der Fraktionsspitze, die Situation noch zu retten. Aber ziemlich dünnes Eis.

          Bei einer solchen Stimmabgabe gibt es dann zwei widersprüchliche Willensbekundungen, sodass nach meinem Rechtsverständnis die Stimme als „ungültig“ gewertet werden muss.

          Solche Erklärungen haben für die Abstimmung keinen Wert, sie stellen sie eher in Frage und dokumentieren eigentlich nur, dass man zu den Abweichlern gehört hat. Also auch wieder eine versteckte Form der Einschüchterung.

          8
    • Und? Wie oft sind denn Sie in Ihrer 30jährigen politischen Karriere umgefallen?

      -77
      • kein einziges Mal. Deshalb bin ich auch aus der Partei ausgetreten und habe mich angewidert von der Politik abgewendet. Sie sind Bewunderer von Merz, SPD, Grünen und seinen Lügnern, Betrügern und Umfallern. Und sie unterstützen auch deren antidemokratisches Vorgehen gegen die AFD.

        • @Atlas
          „… manchmal finde ich es fast beunruhigend, wie ähnlich wir zu denken scheinen.“
          Wenn man sich die Gleichförmigkeit der Beiträge sonst hier so anschaut, besteht zur Beunruhigung kein Anlass, werter @Atlas. Es scheint nur, dass Sie und ich offensichtlich ein Meinungspektrum vertreten, das hier deutlich unterrepräsentiert ist.

          1
        • @Spyderco
          „Das werden nur Wenige tun.“

          Das gebietet die Vernunft und die Lebenserfahrung. Allerdings klingen hier etliche Kommentare gerade nicht danach.

          0
        • @Waldschrat
          ,,Ich gebe mich nur nicht der Illusion hin, es würde durch eine andere Partei angeblich alles besser.“

          Das werden nur Wenige tun.
          Aber was ist die Alternative zu Wahlen und Parteien und wo wird sie erfolgreich eingesetzt?
          Als Antwort genügt ein Satz:
          ,,In ….wird die Gesellschaft,statt durch Wahlen und Parteien,durch…erfolgreich organisiert.“😉

          -1
        • Herr Waldschrat, manchmal finde ich es fast beunruhigend, wie ähnlich wir zu denken scheinen. Ich war kurz davor, Sie in Schutz zu nehmen und dem AfD-PR-Jürgen zu widersprechen, aber seine Behauptung war derart absurd, dass ich sie schließlich einfach ignoriert habe. Letztlich hätte ich ohnehin nur nahezu dasselbe geschrieben wie Sie. Und wie man sieht, sind Sie ja offensichtlich nicht auf einen persönlichen Bodyguard angewiesen.

          -20
        • „… kein einziges Mal …“

          Wenn es wahr ist, dann ehrt Sie das.

          „Sie sind Bewunderer von Merz, SPD, Grünen und seinen Lügnern…“

          Noch mehr würde es Sie aber ehren, wenn Sie nicht auf jeden, der Ihnen widerspricht, Ihre eigene Antipathien und Ihre enttäuschte Liebe zu den Schwarzen (?) projizierten. Ich bewundere diese Leute nicht und habe so etwas noch nie hier gesagt. Solche Anwürfe sind ziemlich kindisch.

          Und außerdem folgt aus der Tatsache, dass ich die hiesige Großsprecherei kritisiere, nicht, dass ich die derzeitige Politik gutheiße, im Gegenteil. Ich gebe mich nur nicht der Illusion hin, es würde durch eine andere Partei angeblich alles besser. Parteien sind Parteien. Sie haben aus Ihrer „Anwendung von der Politik“ schlicht nix gelernt.

          -29
  • Bei aller Empörung: Man sollte sich darüber im klaren sein, dass es gut 3,5 Mio. Familienunternehmen gibt. Davon sind 6500 in diesem Verband organisiert. Wir reden hier über 0,002% der gesamten Familienunternehmen in Deutschland.
    Wie immer: der deutsche regt sich über die Ameise auf, die über seinen Fuß läuft, aber der Elefant im Raum, der immer größer wird, stört nicht.
    Nicht einmal die sog. Alternativen Medien.

  • Wie immer hilft spätestens der Blick ins Gesicht jeglicher Überraschung ab.

    • Irgendwie schon, ja, seltsam.

      Dasselbe gilt ja komischerweise auch umgekehrt. Wenn man in einer Schlagzeile liest „Verband der Dingelskirchen-Unternehmer“ – dann ahnt man schon, jetzt kommt gleich das Bild von so einer mittelalten blonden „Geschäftsfrau“ 🙂

  • Ob mein Chef seinem einzigen Meister wohl eine Prämie zahlt, wenn ich im Rahmen des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses einen Vorschlag zur Einsparung unnötiger Verbandsmitgliedsbeiträge einbringe?

  • Wenn bei den Mitgliedern kein Nutzen entsteht wird die Mitgliedschaft gekündigt.

    • Kannste nur wenn es auf freiwilliger Basis beruht.
      Die „freiwillige Zwangsmitgliedschaft“ bei IHK und Handwerkskammer kannste nicht kündigen. Nutzen haste davon auch nicht (mehr)

  • Ich kann diese Leute gut verstehen. Die haben Angst. Angst um ihre Betriebe, ihr Lebenswerk. Was, wenn so ein Betrieb unter Druck gesetzt wird? Wenn der belagert wird? Wenn Zulieferer behindert und auch unter Druck gesetzt werden, wenn die Kundschaft aus Angst fernbleibt? Wenn Familienmitglieder angegriffen werden? Dann können die dicht machen. Das kann den Ruin bedeuten. Das wollen die Unternehmer nicht. Von Umfallern zu sprechen, ist einfach. Diese Leute haben Verantwortung. Die verbiegen sich, damit der Betrieb weiter läuft, mit der Faust in der Tasche. Das sollte man auch bedenken. Man kann nur hoffen, dass die Welt mitbekommt, was hier abläuft. Furchtbar ist das.

  • Der Verband der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer hat gemeldet, dass 1/3 der Familienunternehmer wegen zu geringem Eigenkapital und der daraus resultierenden Kreditklemme, im nächsten Jahr von der Insolvenz bedroht sind.
    Wer sich in dieser Situation sozialistische Haltung und Träumereien leisten kann, ist zu beglückwünschen.

    • Solche Leute sind aber auch erpressbar.

      • Da stimmt. Aber wenn man immer nur mitschwimmt, wird man dort landen, wo man nicht hin möchte, schlimmstenfalls in der Pleite.

  • Klingt doch eher nach Meinungsänderung wegen agressiv gewordenem Umfeld. Hätte sich keiner gezuckt, wäre mMn diese Reaktion ausgeblieben.

  • …hat der Verband Angst vor der eigenen Courage ???

  • Wenn die Unternehmen so am Markt agieren wie hier, wundert mich eigentlich nichts mehr. Hatte mir mehr Rückgrat von der Unternehmertruppe erhofft. Will jetzt aber auch nichts mehr von Energie so teuer, Lieferkettengesetz und Bürokratie hören. Scheint ja alles tutti zu sein.

  • Leider gibt es wohl keine Liste der Mitglieder, die man bei zukünftigen Einkäufen „berücksichtigen“ könnte…

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