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Cicero-Interview

„2015 war ein Wendepunkt“: Martenstein rechnet mit inflationären Nazi-Vorwürfen ab und warnt vor „gelenkter Demokratie“

Harald Martenstein hat in einem Interview mit der Verengung des Meinungskorridors seit 2015 und dem inflationären Gebrauch von Nazi-Vorwürfen abgerechnet. Im Gespräch mit dem Cicero kritisierte er eine absurde politische Debattenkultur, in der Deutschland „gewissermaßen täglich den 29. Januar 1933“ erlebe.

Von

Deutschlands wohl bekanntester Kolumnist: Harald Martenstein (IMAGO/Hartenfelser)

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Harald Martenstein hat vor einer weiteren Verengung des politischen Meinungsspektrums in Deutschland gewarnt und den inflationären Gebrauch von Nazi-Vergleichen scharf kritisiert. In einem ausführlichen Interview mit dem Cicero äußerte sich der Bild-Kolumnist zur politischen Debattenkultur, zu einem möglichen AfD-Verbot sowie zur bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Verbot der AfD hält er für eine Gefahr für die demokratische Ordnung. Zugleich warnte er für den Fall eines Wahlerfolgs der Partei vor massiven Ausschreitungen aus dem Antifa-Milieu.

Einen Schwerpunkt legte Martenstein auf den Umgang mit dem Begriff „Nazi“. Die „Nazi-Keule“ werde inzwischen „inflationär eingesetzt“. Gerade dadurch habe sie jedoch ihre Wirkung und jede analytische Kraft verloren. „Wenn heute jemandem der Nazi-Vorwurf gemacht wird, lachen viele inzwischen nur noch, weil dieser Begriff so inflationär geworden ist“, erklärte Martenstein. Mit Blick auf die politische Debattenkultur fügte er hinzu: „Wir haben heute gewissermaßen täglich den 29. Januar 1933. Am 30. Januar war die Machtübernahme Hitlers.“

Als Beispiel verwies der Kolumnist auf die Entwicklung und Beurteilung der AfD. Bereits zur Zeit ihrer Gründung unter Bernd Lucke und später unter Frauke Petry hätten viele Kritiker die Partei als nationalsozialistisch eingeordnet. „Wenn sich diese Partei aber seit 15 Jahren ununterbrochen radikalisieren soll und sie angeblich schon am Anfang aus Nazis bestand – was sind die dann heute? Nazi-Monster aus dem Weltall? Es ist absurd“, erklärte Martenstein.

Darüber hinaus äußerte sich Martenstein grundsätzlich zur politischen Stimmung im Land. Viele Menschen hätten das Gefühl, bestimmte Ansichten nicht mehr frei äußern zu können, weil sie Sanktionen oder gesellschaftliche Konsequenzen fürchteten. Die schlechte Stimmung sei aus seiner Sicht zudem keine willkürliche Trotzreaktion, sondern schlicht die logische Konsequenz realer Negativtrends. Die Bürger bemerkten, dass staatliche Leistungen schlechter funktionierten als früher – von der Bahn über die Post bis hin zum Bildungswesen. Besonders kritisch sieht Martenstein den Zustand der Schulen. Das Bildungssystem werde zusätzlich durch Migration belastet, wenn zahlreiche Kinder ohne Deutschkenntnisse in ein ohnehin überfordertes System kämen. „Die Stimmung ist schlecht, weil die Lage sehr schlecht ist“, lautet Martensteins Fazit.

Hinzu kämen wirtschaftliche Sorgen. Viele Bürger hätten Angst um ihre Arbeitsplätze und blickten mit Sorge auf die Entwicklung großer Industrieunternehmen. Als Beispiel nannte Martenstein den Standort Ludwigshafen und die BASF. Er sprach von einer verbreiteten Zukunftsangst und einer neuen Auswanderungsstimmung. Immer häufiger werde im Freundes- und Bekanntenkreis darüber gesprochen, Deutschland zu verlassen. Bereits diese Überlegungen seien ein aussagekräftiges „Stimmungsbarometer“.

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Auch das Vertrauen in die Politik sieht Martenstein beschädigt. Viele Spitzenpolitiker seien von der Lebenswirklichkeit normaler Bürger weit entfernt. Anders als in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik säßen heute kaum noch Menschen mit klassischer Berufserfahrung außerhalb des Politikbetriebs im Parlament. Handwerker gebe es „eigentlich nur bei der AfD“. Mehr Abgeordnete mit praktischer Berufserfahrung würden nach seiner Einschätzung zu einer anderen politischen Realität beitragen.

Mit Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz fällt Martensteins Urteil ebenfalls kritisch aus. Merz habe angekündigt, die AfD „halbieren“ zu wollen. „Statt halbiert hat sie sich fast verdoppelt“, sagte Martenstein. Verantwortlich dafür sei vor allem die Enttäuschung vieler Wähler. Merz habe vor der Bundestagswahl den Eindruck vermittelt, eine politische Wende in eine bürgerlich-konservative Richtung einzuleiten. Nach der Wahl sei dieses Versprechen jedoch nicht eingelöst worden.

Ausführlich äußerte sich Martenstein auch zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Diese könne „die spannendste Landtagswahl“ der vergangenen Jahrzehnte werden. Sollte die AfD dort tatsächlich die absolute Mehrheit erreichen, rechnet der Welt– und Bild-Kolumnist mit heftigen Reaktionen. „Falls die AfD dort tatsächlich eine absolute Mehrheit bekommt, dann wird das bei der Linken vermutlich eine Art Aufstand auslösen. Es werden noch lautere Forderungen nach einem Verbot kommen. Täglich werden vermutlich Großdemonstrationen stattfinden“, prognostizierte er. „Es wird, glaube ich, sehr ungemütlich werden.“

Als Ursache sieht Martenstein eine prinzipielle Ablehnung rechter Parteien durch Teile der politischen Linken. „Die politische Linke, vor allem die extreme Linke, ist nicht bereit, sich mit der Existenz einer rechten Partei abzufinden. Aber damit muss sie sich abfinden“, erklärte er. Rechts und links seien seit der Französischen Revolution „die beiden Grundpfeiler jeder Demokratie“. Wer nicht akzeptieren könne, dass es unterschiedliche politische Lager gebe, sei „eben kein Demokrat“.

Auch die häufig gezogene Verbindung zwischen Rechtspopulismus und Nationalsozialismus hält Martenstein für problematisch. Rechtspopulistische Parteien seien kein deutsches Phänomen, sondern in zahlreichen westlichen Demokratien erfolgreich. Zudem verwies er darauf, dass entsprechende Regierungen auch wieder demokratisch abgewählt worden seien – etwa in Polen oder Ungarn. Dies stelle pauschale Faschismusvorwürfe infrage.

Vor einem AfD-Parteiverbot warnte Martenstein ausdrücklich. Würde die größte Oppositionspartei mit realistischen Regierungschancen verboten und ihre Vertreter „aus dem politischen Verkehr gezogen“, dann gleiche dies einer „gelenkten Demokratie“. Ein demokratisches System zeichne sich nicht allein dadurch aus, dass mehrere Parteien existierten. Entscheidend seien eine funktionierende Gewaltenteilung und unabhängige Institutionen, die auch gegenüber der Regierung ihre Kontrollfunktion wahrnähmen. Demokratie sei kein dauerhafter Zustand, sondern müsse immer wieder gegen Versuche verteidigt werden, politische Monopole zu errichten, so Martenstein.

mmx

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151 Kommentare

  • Das die Nazis rechts waren ist eine Erfindung der SPD und den linken MSM.

    Es gibt keine Belege, dass Nazis rechts waren. Aber es gibt Belege, dass sie links waren.

    Irgendwann werdet ihr erkennen, dass die Linken hier die beste Marketinglüge verbreitet haben.

    Übrigens, zwei Gründungsmitglieder der Grünen kamen aus der NSDAP.

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    • Herr Martenstein ist einer der klügsten Köpfe unseres Deutschen Volkes. An ihn kommen nur wenige heran, am ehesten noch Herr Götz Kubitschek, Don Alphonso, Herr Michael Stürzenberger, Weichreite und Herr Henryk M. Broder. Einfach super

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      • Im Grunde spricht Martenstein nur Offensichtliches aus. Aber, und auch da hat Martenstein recht: „Viele Menschen hätten das Gefühl, bestimmte Ansichten nicht mehr frei äußern zu können, weil sie Sanktionen oder gesellschaftliche Konsequenzen fürchteten.“
        Am 23.8.25 erschien auf der Achse des Guten ein Artikel von Dushan Wegner („Ohne Meinungsfreiheit kann man nicht denken“). Einleitender Satz: „In Deutschland herrscht keine Meinungsfreiheit. In Deutschland herrscht nicht einmal Wahrheitsfreiheit, also die Freiheit, die ganze Wahrheit auszusprechen.“ – So ist es.

        • Hat die politische Isolation die AfD gestärkt oder geschwächt?
          Bei „Markus Lanz“ äußerten sich mehrere Experten zum landesweiten Erfolg der Partei.
          Dabei offenbarte Lokalpolitiker Luca Piwodda, warum er das Festhalten an der Brandmauer als kritisch erachtet. Vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland debattiert ganz Deutschland, ob eine Zusammenarbeit mit der AfD möglich sein sollte.
          Während DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler erklärte, wie es überhaupt zum Umfrageerfolg der Partei kommen konnte, warnte Lokalpolitiker Luca Piwodda eindringlich vor den Tücken der Brandmauer.
          aus https://www.gmx.net/magazine/politik/politische-talkshows/markus-lanz-ddr-buergerrechtlerin-erklaert-wesentliches-motiv-ostdeutsche-afd-erfolge-42514254
          – 2 Min. u.a. Lanz anmerkend: wenn eine gute Idee von den Falschen kommt, ist es keine gute Idee mehr“

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        • Frau Birthler kann ich h e u t e nicht mehr verstehen. Bekomme ich nicht in meine Birne, ohne eine schwere Schizophrenie zu riskieren.

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        • Die ZDF-Nachrichten beendet Sirin nach dem Bericht über den Rücktritt Spahns, „die Chaos-Tage“ in der CDU seien vorbei. Jeder andere bekäme einen Strafbefehlt wegen Desinformation. Was denn bitte für Chaostage??
          Wollen die eine letzte bürgerliche Regierung kaputtmachen, um ihre DDR-2.0 zu etablieren und jeden mit SA-methoden verfolgen, der nicht ihren ideologischen Wahn teilt?

          0
      • Deshalb sprechen die LinksGrünen und die Altparteien immer von NAZIS. Ein bewusst gewählter „Spitznahme“, damit sie nicht immer das unangenehme Wort NationalSOZIALISTEN ausprechen müssen.

        „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
        Joseph Goebbels

        in:
        Der Angriff, Gauzeitung der Berliner NSDAP, 6.12.1931, zit. nach Wolfgang Venohr: Dokumente Deutschen Daseins: 500 Jahre deutsche Nationalgeschichte 1445-1945, Athenäum Verlag, 1980, S. 291)

        • ……Soll natürlich „Spitzname“ heißen….

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        • „3R-Sozialisten“ scheint der KI Bauchweh zu machen. Aber warum?

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        • Ich werde dauernd zensiert. Nur Trolli darf machen was er will.

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        • So isses! Die wollen den Wortteil „Sozialisten“ vermeiden. Deshalb sollten wir es immer ausschreiben und den zweiten Wortteil in Grossbuchstaben.
          Oder, was ich noch besser fände, so: 3R-Sozialisten.

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        • @under,ground
          Kommt jetzt das Märchen, die Nazis hätten gelogen?

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        • Wenn die NationalSOZIALISTEN Sozialisten waren weil sie sich so nannten war dann die DDR demokratisch weil sie sich so nannten?

          -16
        • 0DER: *Na*tional
          *Zi*onisten

          -7
      • Vollverrat am deutschen Volke in 2015. Wo steht die Gerichtbarkeit.
        Baby´s zählen nicht.

    • Die NationalSOZIALISTEN haben sich selbst explizit als Linke betrachtet. Die „Verschiebung“ der NationalSOZIALISTEN von ganz Links nach ganz Rechts muss man als gelungenen Geniestreich betrachten, auf den nach wie vor die meisten hereinfallen. Soweit ich weiß, soll der Gedanke ursprünglich von Stalin über die DDR nach Westdeutschland gekommen sein. Dass das dann von den Westlinken dankbar übernommen wurde, ist einleuchtend. Deswegen benutzen die immer die Abkürzung „Nazi“, weil in der vollständigen Bezeichnung SOZIALISTEN zu lesen ist, und das passt den Linken nicht, denn sie wollen – fälschlicherweise – als Gegenpol zum NationalSOZIALISMUS gelten.

      • Das ist schon richtig und ich sehe das auch so. Allerdings glaube ich nicht, daß bei Marx oder typisch linker Ideologie die Tradition, Familie oder Abstammung eine Rolle spielt. Bis hin zur Rassenlehre und der genetischen germanischen Abstammung. Und auch das Prinzip des Herrenmenschen und des Untermenschen ist eine Einteilung die bei der linken Ideologie eher gegenteilig ist. Da gibt es eher die Gleichmacherei. Die Planwirtschaft gab es bei den Nazis durch die Kriegswirtschaft und Enteignungen nur bei den Gegnern bzw Feindbildern. Eine richtige sozialistische Umverteilung kann ich beim NS-Regime nicht sehn.
        „National“ ist auch nicht typisch links aber da überschneidet sich die „Internationale“ mit dem Weltherrschaftsanspruch der Nazis.

        „Verschiebung“ von ganz links nach ganz rechts

        Ich finde die Einteilung in links+rechts bei den Nazis ebenfalls NICHT EINDEUTIG.
        Das scheinen wohl manche falsch verstehen zu wollen wenn ich mir die Bewertung meines anderen Kommentars so anschaue.

        • under.ground, die Nationalsozialisten verstanden sich selbst als exklusiv deutsche Sozialisten, wobei sie ihren Nationalismus nicht nur auf die bzw. eine deutsche Ethnie gründeten, sondern auf eine deutsche (germanische) Rasse, was immer das sein mag.

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        • Hitler hatte vor, nach dem (gewonnenen) Krieg alle größeren Betriebe zu enteignen. Außerdem: Nationalismus war damals auch bei Linken gang und gäbe: Vorbild für die NSDAP war die nationalistische tschechische Benes-Partei. Ich sehe es so: Die NSDAP war eine linke Partei mit einigen Punkten, die man womöglich damals und besonders heute (unter der oft irreführenden Deutungshoheit der Linken) als rechts ansehen kann. Aber um Letzteres zu klären, benötigt es erst einmal einer freien, sachlichen Debatte, die zur Zeit unmöglich ist.

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        • Der Strasser-Flügel hatte das Ziel, die Arbeiterschaft im Ruhrgebiet und Norddeutschland für die NSDAP zu gewinnen. Daher die arbeiterfreundlichen Parolen, die der KPD und SPD mit ihrem Internationalismus die Gefolgschaft abziehen sollte.

          Parellele für heute: Der rote Internationalismus ist heute die „Klimakatastrophe“ und das Pariser Abkommen – der internationale Ökokommunismus mit Fahrradwegen in Peru usw. usw.

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        • Ich weiß nicht vielleicht hat der Kommunismus einfach immer Menschen wie Dreck behandelt, wie viel Leute die Deportiert haben usw. Meist Menschen aus ethnischen Gruppen, Glaubensrichtungen usw könnte man durchaus als Rassistisch bezeichnen. Aber im Kommunismus sind die Menschen eh massen, war denen schlicht egal
          Obwohl die Theorie auch von Juden entwickelt hat, war der Kommunismus, durchaus antisemitisch

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        • Die ethnischen Herrenmenschen wurden von den Moral- bzw. Ideologieherrenmenschen abgelöst. Link glauben sich IMMER überlegen.

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        • @Jonny Trash
          Richtig und was hat die angeblich linke NSDAP dann mit dem linken Gregor Strasser gemacht?
          @Charlie
          Richtig und welcher politischen Richtung ist Nationalismus und Ungleichwertigkeit der Menschen zuzuordnen? Links oder Rechts?
          @TinTin
          Richtig den kollektivistischen Massengedanken hatten die Nazis ebenfalls und der ist klar auf linkem Mist gewachsen. Deportationen und Menschen wie Dreck behandeln, gegen Ethnien vorgehen und Rassismus sind aber bei Marx, linker Ideologie oder Kommunismus nicht im regulären Programm und somit nicht explizit links als Merkmal zuzuordnen. Das gibts auch rechts.

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      • Viel Spass beim Umschreiben der Geschichte und der Relativierung der NS-Ideologie durch Umdeutung. Wenn das mal gut geht.

        -21
    • Sie sind nicht links, aber sie sind Sozialisten. Das, was wir heute als links bezeichnen, sind hauptsächlich Internationalsozialisten. Das ist halt das Problem einer eindimensionalen Darstellung einer zweidimensionalen Ebene. Es gibt in der Politik nicht nur „rechts“ und „links“ als Gegensätze, sondern Sozialismus und Libertarismus sowie Nationalismus und Internationalismus.

      • Kennt Jemand einen Sozialismus der nicht National war?
        Das hat sich erst geändert, seitdem die Linken Oberwasser haben. Die „Internationale“ war immer nur ein Begriff für sozialistische Nationen. Heute glauben die Linken, sie könnten jeden Nationalismus überwinden bzw. ausradieren. Deshalb hört man von denen auch kein kritisches EU-Wort.
        Die Anekdote über Marx ist ja hier bekannt, ich erzähl sie nochmal.
        Marx zerbrach sich den Kopf, wie die Internationale umzusetzen sei. Er grübelte Jahre. Dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Man darf die sozialistischen Grenzen nicht verteidigen, man muss sie abschaffen!
        Damit strömen zwar kapitalistisch geprägte Völker in den Sozialismus, aber eben auch umgekehrt, und so kann der Kampf an der Basis im Herzen des Kapitalismus geführt und gewonnen werden. Von innen ergeben sich ganz andere Möglichkeiten als von außen. Das ist im Grunde die rote angestrebte Neue Weltordnung NWO.
        Die Parole lautet: No borders no nations!

    • Rechte sind qua Definition konservativ, also rückwärtsgewandt. Die Nazis waren das nach den Maßstäben der Zeit sicher nicht. Sie gingen gegen die Monarchisten vor, nannten sich Sozialisten und verkündeten öffentlich „der Feind steht rechts“. Die ganze „Nazis = rechts“-Argumentation der Linken basiert darauf, dass die Nazis mit den Kapitalisten gut konnten. Das ist alles.

    • Konservative sind jedenfalls nicht rechts

      -34
      • Du meinst Konservative sind links?
        Wie behämmert bist linker Troll?

        • Nicht aufregen, ist nur der nächste atlas Klon….

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      • Das Problem ist, dass das Wort rechts eigentlich mit Nazi durch die Medien gleichgesetzt wurde. Jetzt weiß man gar nicht mehr was man zu konservativ sagen soll. Die Konservativen sind ja nicht links aber rechts möchte man eigentlich auch nicht mehr sagen, da das Wort rechts auch belastet wurde. Die linken Medien sind zumindest ein Meister der Veränderung von Wortbedeutungen, denn Sie haben die größere Reichweite.

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        • Stimmt!
          Die dislikes verstehe ich nicht.

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        • Dann nenn sie doch einfach konservativ, anstatt hier sinnlos herum zu schwurbeln.

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        • Zustimmung!
          Ich verstehe die Roten Daumen auch nicht. Liegt wohl am gewählten Usernamen.

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    • Ich finde das schwierig und nicht so eindeutig.. Links+Rechts sehe ich als politische Richtungen mit charakteristischen Merkmalen.
      Dabei sehe ich Rechts als konservativer, veränderungsunwilliger, eher am Kapitalismus orientiert, es wird mehr an Familie und Traditionen festgehalten. Bei den Nazis ging das ja auch bis in die Abstammungslinie und die Germanen. Auch was die Nation betrifft sehe ich Rechts als territorialer als Links mit ihrer Internationale und dem kollektivistischen das der Kern der Überzeugung ist. Der Sozialismus oder sogar Kommunismus wird verklärt und als besonders „sozial“ betrachtet weil der Reichtum eine andere Verteilung bekommen soll als im kritisierten Kapitalismus. Die Linke sieht die Machtungleichgewichte zwischen Unternehmertum und Arbeiterschaft als Problem und favorisiert die Planwirtschaft. Wenn man drüber nachdenkt kann man bestimmt auf noch mehr Merkmale kommen und ich finde nicht, daß die Einordnung der Nazis da so eindeutig und klar ist.

      -16
      • Ach, Atlas!

        • Herumschwurbeln ist sein Metier; für seine 8.567 NIcknamen scheint er einen Fetisch ausgebildet zu haben.
          Wenn man ihn hier schon länger kennt, quillt die Scheinheiligkeit aus den Sätzen. Wenn man schon länger arbeitet und beruflich viel mit Menschen, Sitzungen und Projekten zu tun hat, erkennt man die Laberere, die sich gerne selbst reden hören, immer sofort.

          Viel Reden ohne etwas zu Sagen ist immer die Devise; soll schlau klingen, ist aber immer ziemlich inhaltsleer. Jeder wartet immer nur, bis es endlich vorbei ist.

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        • @auch Trollmantel
          Alles klar-keine Argumente und nicht in der Lage die Meinung zu verstehen oder zu widerlegen. Mir als Antwort mit „Atlas“ oder „Schwurbelei“ zu kommen ist natürlich einfacher. Ich habe nicht geschrieben wo ich die Nazis einordne sondern das ich die Einordnung schwierig finde.
          Ich bin überzeugter AfD Wähler, Kapitalist und habe mit diesem Hobbypsychologen nix zu tun.. Aber ich mache es mir nicht so einfach die Nazis eindeutig links einzuordnen. Auch wenn mir das gefallen würde und einfacher wäre weil ich Antilinks bin.
          Der Nationalsozialismus hatte aber nun mal Merkmale von links UND von rechts. Auch wenn euch das nicht passt.

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        • @auch, hier ist nirgends ein Atlas. Leiden Sie bereits an Verfolgungswahn?

          -3
      • Und was sollen das für charakteristische Merkmale sein? Rechts = Diktatur Links = Demokratie ? KZ = Rechts und Gulag = Links. Und zu ihrem Thema Planwirtschaft, schauen sie sich einmal das sogennate „Reichserbhof-Gesetz“ oder die Thematik „Brechnung der Zinsknechtschaft“ an, damit könnten sie auf jedem Links-Partei-Parteitag hausieren gehen.

    • NSDAP-Mitglieder sind früher auch in die SPD, CDU und FDP eingetreten und Mitglieder der „Mauermörderpartei“ SED, sitzen noch heute im Bundestag.

      • Danke für diesen wertvollen Hinweise. Das zeigt, dass nur die AfD eine nazifreie Partei ist und konsequent gegen Nazis aufgestellt ist.

    • – Baldur Springmann war in der SA und SS
      – August Haußleiter war als Journalist für die NS-Propaganda tätig
      – Werner Vogel war SA-Sturmführer das kam erst spät heraus. Da saß er schon für die Grünen im Bundestag und hätte noch fast als Alterspräsident den neu gewählten Bundestag eröffnet.

      Die, die immer am lautesten Schreien und kontinuierlich mit dem Finger auf andere zeigen, sollten erst einen Blick in die eigenen Reihen werfen.
      Nicht zu vergessen ist auch die ekelhafte Forderung der Grünen nach Legalisierung der Pädophilie!! Wurde das mal lückenlos aufgearbeitet?

    • Die NSDAP war nicht nur gegen Linke sondern auch gegen Konservative und Rechte, die hat sich halt der Sozialistischen Idee bemächtigt aber auf nationaler und Rassistischer ebene.

      Wobei man bedenken muss aus heutiger Sicht, also der Schnee flocken Linken, war damals jeder Nazi, eigentlich selsbt die SPD, SED usw wahrscheinlich selsbt die KPDSU alles alte weiße Männer.

    • Die Grünen wurden von der CIA gegründet! Deshalb kam ja auch so ein Verbrecher wie Fischer nach oben. jetzt sitzt er dick und fett in den USA! Natürlich bei seinen Auftraggebern!

  • Was müssen wir noch überlegen? Wir haben doch einen hervorragenden Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten: Harald Martenstein

    • Und wer soll dann die guten Artikel schreiben ? Bitte nicht vergessen : ein guter Musikkritiker ist noch lange kein guter Sänger.

      • Das ist doch eine Fangfrage. Jeder weiß, dass es keine guten Musikkritiker gibt.

    • Ich denke unser Nutzer Atlas wäre weitaus besser geeignet. Er ist defacto die selbsternannte und personifizierte Demokratie. Wenn er behauptet: Nordkorea ist eine Demokratie, dann ist auch Nordkorea eine Demokratie.
      Von ihm könnte ein Herr Martenstein so viel lernen *der Kommentar könnte ironisch gemeint sein*

    • „Wir haben doch einen hervorragenden Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten: Harald Martenstein“
      Es soll doch eine Frau sein:
      Ich plädiere für Tessa Ganserer…

      (scnr)

    • Bitte Ironier kennzeichnen!

      -48
      • Trolli, du musst jetzt wieder ins Bett!

  • Ganz einfach normale Worte eines klugen Menschen.
    Könnte er sich ‚Bundespräsident‘ für sich vorstellen?

    146
    • Genau das wollte ich gerade auch schreiben. Ich würde es mir wünschen.

    • das deutsche Blödvolk soll Hape Kerkeling wollen , die nächstmögliche Steigerung nach Steinmeier

    • Normale Menschen können ihn sich nicht als Bundespräsident vorstellen.

      -51
      • Immerhin fehlerfrei geschrieben. . . . jetzt noch fehlerfrei DENKEN, dann passt es.

        • Stimmt nicht. Bundespräsidenten-Akkusativ.

          11
    • Martenstein entwickelt sich immer mehr zu einem üblen Rechtsextremisten.

      -44
      • Von den Dingen keine Ahnung aber davon eine ganze Menge. Du solltest es sein lassen hier zu kommentieren. Geh zu deinem Pfleger und lass dir deine Medikamente geben.

      • Immerhin fehlerfrei geschrieben. . . . jetzt noch fehlerfrei DENKEN, dann passt es.

      • Dieser Kommentar stammt von jemandem, der meinen Nickname verwendet. Elender Psycho, lass es einfach.

        -18
        • Ich glaube Ihnen.
          Der Typ ist echt die Pest.

          4
  • Noch sind wir hier beim „lustigen Ringelreihen“.
    Wenn der Verfassungsschutz bald mit sehr (!) weitgehenden Rechten ausgestattet ist, dann werden womöglich auch die letzten Oppositionsstimmen öffentlich verstummen.
    Der Verfassungsschutz darf dann „legitim“ nicht nur lügen.
    Er darf auch verfälschen.

    Ist hier jedem klar was das bedeutet?

    Plötzlich tauchen dann bei unliebsamen Journalisten Drogenfotos auf, bei Politikern die man beseitigen möche Kinderpornos und ähnliches unvm.

    Ich denke nicht, dass ein Großteil der Bevölkerung wahrnimmt in welcher Gefahr wir alle leben und wie weit sich die regierenden Politiker schon von der Idee der Demokratie und des Rechtsstaats entfernt haben.

    Es könnte jemand Ministerpräsident werden wollen. Plötzlich tauchen dann Enthüllungen in den Medien auf, deren Wahrheitsgehalt niemand mehr prüfen kann.

    Usw.

    Noch nie habe ich mich in unserem Land so gegruselt wie heute.

    Womöglich ist es doch an der Zeit zu gehen so lange die Türen noch offen sind.

    • Elisabeth Kaiser (*4. März 1987 in Gera) ist seit 2023 Ostbeauftragte der Bundesregierung und arbeitet im Bundesfinanzministerium.
      Die SPD-Politikerin studierte Staats-, Politik- und Verwaltungswissenschaften in Erfurt und Potsdam.
      Sie arbeitete unter anderem als Pressesprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.
      Seit 2017 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.
      – Warum / Wozu gibt es immer noch „Ostbeauftragte“ ?

    • Sind Sie sicher dass das nicht längst gemacht wird? Was hatte denn der herr eppstein wohl für eine Aufgabe und wer hat ihn unterstützt? Sagt Ihnen das Wort kompromat was? Das Problem ist dass sich die gegenwärtigen politischen Eliten soweit vom Volk entfernt haben dass man ihnen gar nichts mehr glaubt. Man hat auch keine Lust für die zu arbeiten. Wenn die wirtschaftlichen Eliten also ihren Reichtum weiter genießen wollen, dann sollten die nicht auf den Verfassungsschutz setzen, sondern auf Vernunft und die politische Elite komplett absetzen.

    • Der Braindrain läuft doch schon. Wer entsprechend qualifiziert ist und Mumm hat, orientiert sich um.

    • Meine Flucht ist vorbereitet. Mein Asylanträge ist noch in Bearbeitung. Wenn alles klappt bin ich in vier Wochen hier weg, frei und außer Lebensgefahr.

      -13
  • Was mich echt irritiert, dass kein Historiker, kein Journalist diesen Dingen nachgehen will.

    Rechte würden sich niemals Sozialisten nennen.
    Rechte würden niemals eine grüne Parte mitbegründen.
    Rechte Parteien hätten niemals das Wort Sozialist im Namen.
    Rechte würden niemals von Enteignungen reden.
    Rechte Parteien wollen Volksabstimmungen. Linke wollen das nicht.
    Rechte würden sich niemals mit Genosse ansprechen.
    Nazis (=Linke) hassten Kapitalisten.
    Sozen und Kommunisten arbeiteten zusammen.
    Die Farben der Nazis waren dieselben der Antifa.

    Die Liste ist endlos und doch wollen uns die Medien angeben, dass Nazis rechts sind.

    Es gibt keine Belege/Zitate aus der Naziführung die belegen, dass es Rechte waren. Dass die Nazis Linke waren, dazu gibts Belege/Zitate.

    Die SA agierte wie die Antifa.
    Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nazis.

    149
    • Das Buch „Rechts und Links“ von Peter Hoeres enthält ein aufschlussreiches Kapitel zum Nationalsozialismus.

      Auch dieser Artikel von Joachim Fest greift das Thema auf, erschienen in der TAZ (Zwinker Smiley)

      https://taz.de/Aus-dem-Archiv/!6061494/

      • Die These von den geschlossen überlaufenden KPD-Kampfgruppen wurde nach 1945 teilweise von kommunistischer Seite bemüht, um zu erklären, wie viele SA-Mitglieder ideologisch „wandelbar“ waren. Der absolute Großteil des kommunistischen Widerstands ging jedoch in die Illegalität oder wurde inhaftiert.

    • 1933-Saalordner-SA-NSDAP. Und heute 2026?

  • Herr Dr. Martenstein ist der Beste !!!!

  • Martenstein spricht mir immer wieder aus dem Kopf und der Seele.

  • Martenstein trifft den Nagel auf den Kopf! Die Stimmung im Land ist nicht ohne Grund im Keller – die Menschen merken einfach jeden Tag im Alltag, dass vieles nicht mehr rund läuft. Statt die Probleme anzupacken, wird das Meinungsspektrum immer enger gezogen. Wer heute noch glaubt, dass man mit Verboten und Beschimpfungen das Vertrauen der Bürger zurückgewinnt, hat Demokratie nicht verstanden, inklusive des Kanzlers!

  • „Täglich werden vermutlich Großdemonstrationen stattfinden“, prognostiziert er. „Es wird, glaube ich, sehr ungemütlich werden.““

    Es wird nicht nur „sehr ungemütlich“ werden, es wird Mord und Totschlag geben!
    Weitere Legitimation für die vollumfassende Überwachung aller Bürger.

    • Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst.
      Nichts ist so, wie es scheint und „gar nichts geschieht zufällig“!
      Der Krug und der Brunnen. Es wird passieren, es ist „IMMER“ passiert!

  • Ein sehr kluger Mann, dem immer noch zu wenige zuhören bzw nicht verstehen wollen, was er sagt

  • Ich liebe den Scharfsinn dieses Mannes und habe Hochachtung vor seinem Wissen. Martenstein ist einer der wenigen, die Kritik wertfrei und ohne jegliche Hetze äußern. Ganz im Gegenteil zu unserem Bundeskanzler, der nicht kann als große Reden schwingen und die Bevölkerung maßregeln.

  • Martenstein ist hoch gebildet, Realist und honor zugleich. Deswegen -obwohl Wessi- traut er sich das auch kund zu tun, was er denkt, obwohl das aktuell nicht ganz ungefährlich ist und obwohl dies viele seiner historischen Landsmänner nicht tun, teils, weil sie eben nur „normales“ Denken haben oder sich nicht trauen und weil sie es .mangels Erfahrung- schwerer haben, die undemokratischen Tendenzen zu erkennen. Die oft gescholtenen Ossis sind im durchschnitt auch nicht dümmer oder schlauer als die Wessis, aber die Erfahrung haben sie voraus – und die weist leider viele Parallelen zum Endstadium der DDR auf.

  • Ein sehr kluger Mann,drr Hr.Martenstein.

  • Im Gegensatz zu dem ÖRR weiß Martenstein die wahre Geschichte über Nazis.

  • Herr Martenstein dürfte den meisten Bürgern aus der Seele sprechen. Nur eines sehen wir anders. Gewaltenteilung existiert so gut wie nicht mehr, Deutschland ist bereits ein Polizeistaat.

    • Der in Düsseldorf bei einer Demonstration für das Kalifat mit Blaulicht voranfuhr,
      um den Weg freizumachen, aber bei den Demonstrationen gegen Merkels Corona-
      Diktatur Demonstranten, die das Grundgesetz in die Höhe hielten, mit maximalem
      Wasserwerferdruck förmlich weggeschossen hat.

  • wer wäre der Deutsche eigentlich, wenn er diesen Teil seiner Geschichte vergessen dürfte?

  • Martenstein darf das aussprechen. Wenn jemand das in Kommentarfunktionen bekannter Tageszeitungen wagt, wird er gesperrt.

  • Umständen hätte die Justiz schon längst den Unfug der Nazivorwürfe beenden müssen. Dass dies nicht geschieht, ist das Bedenklichste seit 1945. Sie macht mit, anstatt dass sie begründete Tatsachen verlangen würde. Damit sind wir bei der Frage der Unabhängigkeit der Justiz wieder einmal angekommen.

  • “ … dann gleiche dies einer „gelenkten Demokratie“.“

    Nein. Das Wort Demokratie ist bei einem Verbot einfach nur noch fehl am Platz. Ich habe jetzt schon Schwierigkeiten, dieses Land als demokratisch anzusehen.

  • Ich bin überzeugter AfD Wähler. Aber ich halte auch linke Themen und Parteien für wichtig in einer Demokratie. Unsere linken Parteien sind aber völlig falsch gepolt, pures Gift und sehen den Sozialismus als Ziel.
    Steuern sind unser „Gemeinschaftskapital“ und der VERNÜNFTIGE Umgang damit sollte oberstes linkes Ziel sein für faire Bildungschancen, Altersperspektive und Gesundheitsversorgung für die Beitragszahler und nicht damit das Geld verprasst wird ans Ausland, Migranten oder Ideologie. Sie sollten die Steuergelder schützen und tun das Gegenteil.
    Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind zwei Lager im Interessenskonflikt. Hier sollte linke Politik vermittelnd wirken um Fairness zu gewährleisten ohne einer Seite die Luft abzudrücken. Ohne die Unternehmer zu vertreiben und ohne die Arbeit unrentabel zu machen.
    Da standen sich früher SPD und CDU im Disput gegenüber und haben diesen Interessenskonflikt ausgeglichen. Inzwischen stehen beide nur noch für Staat und niemand für die Bürger darin.

  • Kleine Frage, ist mein Frage Kommentar mit dem Anfang „Die Nazis werden sagen sie seien die Antinazis“ gelöscht worden, wenn ja weshalb?

    • ne, ist noch da. weiter unten.

      einfach viel aufklappen und die suche benutze

  • Die heutige Sonntagsrunde im Kontrafunk ging in die gleiche Richtung. Es wurde der Nachweis geführt, wie auch Deutsche heute in Deutschland sozial vernichtet werden können, und das ohne Gerichtsurteil. Einzig und allein mit einem Schuldspruch aus Brüssel, sprich der EU Kommission. Mit so gut keiner Möglichkeit, sich dagegen zur Wehr zu setzen. „Unsere“ Demokratie wird uns gewährt, oder auch nicht. Sie wird gegeben oder genommen. EU Recht sticht das Grundgesetz, und da ist niemand in Deutschland, der einem in der Not hilft. Bestes Beispiel die Inhaftierten der Rollatorgang. Die verrotten in Stammheim und niemanden interessiert’s die Bohne. Das ist beschämend. Das Grundgesetz ist eine Seifenblase.

    • Wer unsere Demokratie angreift, kann ruhig die Vollpension in geschützter Umgebung und einem geregelten Tagesablauf genießen.

  • Eine sehr gute und zutreffende Analyse! Ich glaube aber, dass der Politikwechsel bereits begonnen hat. Die politische Linke betreibt seit Jahren ein Schattenboxen gegen einen Faschismus, der sie selber sind. Seit Jahren tritt die Linke gegen uns, den arbeitenden Mittelstand, gegen uns, die wir mit unseren Steuern diesen Staat am Leben erhalten und die soziale Hängematte unserer linken und islamistischen Gegner gleich mitfinanzieren. Aber wir, die Bürger, wir, die schweigende Mehrheit, wir sind erwacht, wir wollen eine andere Politik und wir sind nicht wehrlos! Wir haben viel zu lange diesem irrsinnigen Treiben zugesehen. Aber diese Zeiten sind vorbei!! Das Maß ist voll!!

    • @Origenes: Wenn Dr. Martenstein seinen Beitrag hier auf AN als Kommentar gepostet hätte, müsste er sehr wahrscheinlich auf dessen Freigabe warten.

      • Nach meinen Erfahrungen ist es eine Software, die hier zensiert. Das macht es allerdings nicht besser.

        • Danke für den Hinweis, so ist wohl mein Kommentar vor kurzer Zeit hier auch gelöscht worden. Der Inhalt war schon etwas auffordernd

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        • Lesen Sie mal die AGB usw. großer Zeitungsverlage, z.B. welt, faz….und was finden Sie dort: Exakt, das, was jetzt kommt: DDR-2.0. Man hat den Eindruck, das sind in Wirklichkeit Meldestellen. Und was das Zensieren angeht, werden Sie Ihren Augen nicht trauen.

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        • Dann fällt die beim Trolli aber regelmäßig aus.
          Scheint in Trolli verliebt zu sein.
          Schlagzeile:
          KI unsterblich verliebt in Psycho!

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  • Martenstein wäre für mich ein respektabler Bundespräsident. Der jetzige ist leider unerträglich- kann man tauschen ?

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