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Zwei Euro für die Kugel: Warum Eis in Deutschland immer teurer wird

Eine Kugel Eis für zwei Euro ist in deutschen Innenstädten inzwischen bittere Realität. In den letzten Jahren sind die Preise für den Sommergenuss konstant gestiegen. Hinter den Preissteigerungen steckt ein Bündel struktureller Kostenfaktoren.

Der bundesweite Durchschnittspreis für eine Kugel Eis liegt im Jahr 2026 bei 1,92 Euro. (IMAGO/imagebroker)

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Die Zahlen sind eindeutig: Laut einer Telefonumfrage des Gutscheinportals Coupons.de unter 215 Eisdielen und Eiscafés in 71 deutschen Großstädten und Urlaubsorten liegt der bundesweite Durchschnittspreis für eine Kugel Eis im Jahr 2026 bei 1,92 Euro. Das sind elf Cent mehr als im Jahr 2025. 2024 kostete eine Kugel im Durchschnitt sogar nur 1,72 Euro. Hintergrund sind in erster Linie steigende Löhne und Kosten.

Die teuerste Kugel der Umfrage kostete 3,80 Euro – auf Norderney. Die günstigste war bereits für einen Euro erhältlich. Für viele Konsumenten ist das ein harter Schlag, insbesondere vor dem Hintergrund, dass noch vor wenigen Jahren in einem Großteil der deutschen Eisdielen eine Kugel Eis für unter einem Euro zu haben war.

Ein Blick auf die Regionen zeigt: Der Preis für Eis spiegelt zunehmend die lokalen wirtschaftlichen Verhältnisse wider. In beliebten Tourismusregionen und Metropolen ist die Kugel Eis deutlich teurer. Auf Sylt ist Eis derzeit am kostspieligsten. Durchschnittlich 2,83 Euro kostet dort eine Kugel – damit landet Sylt erneut auf dem letzten Platz im Preisranking. München und Berlin folgen mit durchschnittlich 2,25 beziehungsweise 2,23 Euro. Hamburg, Hannover, Lübeck, Göttingen und Frankfurt am Main liegen jeweils bei 2,10 Euro, Stuttgart bei 2,07 Euro.

Am günstigsten ist Eis in Lübbenau im Spreewald. Dort liegt der Durchschnittspreis bei 1,47 Euro. Das Restaurant & Café Hanschick verlangt sogar nur einen Euro pro Kugel – der niedrigste Preis der gesamten Umfrage.

Letztlich ergibt sich ein klares Bild: In insgesamt 44 der 60 Städte, die bereits 2025 Teil der Umfrage waren, sind die Preise gestiegen. Besonders stark fiel der Anstieg in Halle aus: Dort verteuerte sich die Kugel Eis von 1,43 auf 1,87 Euro – ein Plus von 30,7 Prozent. Auch in Essen stiegen die Preise mit 18 Prozent überdurchschnittlich stark.

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Mindestlohn als relevanter Faktor

Einer der zentralen Treiber hinter der Preisexplosion beim Eis sind die kontinuierlich steigenden Mindestlöhne, die Betreiber von Eisdielen und Eiscafés zwangsläufig an die Endkunden weitergeben müssen.

Zum 1. Januar 2026 ist der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen – ein Anstieg um 8,4 Prozent. 2027 folgt bereits die nächste Erhöhung auf 14,60 Euro pro Stunde. Wie stark der Mindestlohn in den vergangenen Jahren gestiegen ist, zeigt ein Blick auf den Zeitpunkt der Einführung im Jahr 2015: Damals lag der Stundenlohn noch bei 8,50 Euro brutto pro Stunde.

Die Eisdielen sind von dieser Entwicklung besonders betroffen, weil sie saisonal arbeiten, personalintensiv sind und häufig mit geringen Margen wirtschaften. Ein großer Teil der Beschäftigten wird im Mindestlohnbereich entlohnt. Hinzu kommt ein struktureller Effekt, der häufig unterschätzt wird: Steigt der Einstiegslohn, verlangen anschließend auch gelernte Fachkräfte eine entsprechende Anpassung ihrer Vergütung, um den bisherigen Abstand zu bewahren. Ein Beispiel verdeutlicht die Situation: In der Gastronomiebranche wurden im Jahr 2026 bereits acht regionale Tarifverträge durch den gestiegenen Mindestlohn überholt und teilweise außer Kraft gesetzt.

Energiekosten steigen immer weiter

Doch mit dem Mindestlohn ist es nicht getan. Hinter den Preissteigerungen beim Eis steckt eine ganze Kaskade gestiegener Betriebskosten. Eine beachtliche Rolle spielen die Energiekosten. Kühltruhen, Gefriertechnik und Klimaanlagen laufen während der Eissaison oftmals rund um die Uhr. Ein Eiscafé verbraucht dann erhebliche Mengen Strom – deutlich mehr, als viele vermuten. Und da Strom in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden ist – insbesondere die Energiewende und die Umstellung der Stromversorgung auf wetterabhängige Solar- und Windkraft sind dafür verantwortlich –, entstehen finanzielle Probleme.

Auch die gestiegenen Rohstoffpreise haben zuletzt viele Eisdielenbesitzer zu Preiserhöhungen veranlasst. Der Milcherzeugerpreis lag im Jahresdurchschnitt 2025 bei 52,24 Cent pro Kilogramm – rund 8,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Zwar sind die Milchpreise zum Ende des Jahres 2025 wieder deutlich gefallen und lagen im Dezember bei 43,45 Cent; Eisdielenbetreiber, die ihre Rohstoffe langfristig eingekauft haben, tragen die höheren Kosten jedoch weiterhin. Auch die Preise für Zucker, Nüsse, Schokolade und Früchte sind in jüngster Vergangenheit gestiegen.

Hinzu kommen die Mietkosten, die insbesondere in Innenstädten und Tourismusregionen immer weiter anziehen. Die Union italienischer Speiseeishersteller bezeichnet die steigenden Mieten in der Bundesrepublik als einen der zentralen Preistreiber in Großstädten.

Es lässt sich festhalten: Die Preissteigerungen der vergangenen Jahre konnten viele Eisdielen durch höhere Preise für das Endprodukt abfedern. Zahlreichen Betrieben gelingt dies jedoch nicht. Tausende sahen sich in den letzten Jahren gezwungen, zu schließen.

Die Zahl der Eisdielen in Deutschland liegt aktuellen Branchenstatistiken zufolge nur noch bei rund 4.700 – ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Jahren. 2008 gab es noch etwa 6.900 Eisdielen.

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177 Kommentare

  • Energiepreise! Ich dachte Wind und Sonne schicken keine Rechnung?

    • Stimmt, die stellen einfach keine Rechnung aus. Ich lese dort immer nur Mehrwertsteuer. Würden die z. B. alle Steuern bei Benzin und Diesel beim Tanken auflisten dann wäre der Beleg von DIN A4 Format.

    • „Die Energiewende wird uns eine Kugel Eis kosten“ sagte 2010 Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) Meinte er da etwa eine Stunde kWh Strom?
      Zahlen wir bald 2 € für eine kWh Strom? Diese Regierung schafft das.

      • Er hat niemals gesagt, wie groß die Kugel ist.

  • … und die frisch angekündigte „Zuckersteuer“ ist noch nicht enthalten …

    • Denken Sie bitte auch an die CO2-Steuer, die bei der Kühlung für die Erzeugung dieser Kälte-Energie anfallen.

    • Ja das wird immer blöder hier im Dummland

    • Die bezieht sich nur auf Softdrinks.

      • Es wird nicht lange dauern, bis auf jedes Produkt mit Zucker die Steuer erhoben wird, da die Softdrinks dann fast nur noch mit Zuckerausstauschstoffen hergestellt werden und so die erhofften Steuern ausbleiben.

      • Im ersten Schritt, doch wir wissen,
        Die werden nicht satt an Steuergeld.

  • Wenn die Energiewende nur eine Kugel Eis kostet,
    dann kann der Preis für eine Eiskugel,ja noch etwas nachziehen.
    Was kostet eigentlich so ein Energiewendeeis aktuell?

  • Die Eiskugeln passen sich jetzt preislich dem Grünen Strom an….

    • In meiner Stadt lauter ausländische Eisdielenbesitzer. Den geht es alle sehr prächtig.
      Völlig überzogene Preise und wer sich da sogar noch anstellt ist meiner Meinung nach völlig bescheuert.
      So ne kleine Kugel Eis ist nie und nimmer 2 € wert. Hier ist ein richtig herrliche Marge drauf. Wie gesagt, ich kann es in Stadt beobachten – hier hat es einige Eisdielen und es geht allen prächtig.
      Wir lassen uns nicht nur von der Politik verarschen, sondern auch von einigen Unternehmern aus verschiedensten Bereichen.

  • Eis ist hier schon letztes Jahr gestrichen worden. Das gibt’s erst wieder, wenn wir ins Bürgergeld aufsteigen.

  • Heute Morgen im NETTO Tafel Ritter Sport jetzt 2,29… Ich dachte, ich seh nicht recht…

    • Wähl AfD – dann hast du mehr NETTO (vom Brutto)?

    • Klares Zeichen, im Regal liegen lassen! Der Druck durch die Wirtschaft auf die Politik muss größer werden.

    • Kaufe ich schon länger nicht mehr. Diese unverschämten Preise mache ich nicht mit.

    • AfD wählen – dann sinken die Preise

      • Ja aber dann verhungert doch das Ausland wenn sie kein Geld mehr bekommen 😭
        Weniger Steuern weniger Auslandsprojekte 🤔🤣

    • Das ist ABZOCKE !!!!!

    • Das kenne ich. Einfach liegen lassen! 😉

    • Sowas lass ich liegen.

      Ebenso Milka Schok., 1,99.
      Kaufe ich nur im Angebot
      für zb 0,99.
      Dann ein paar Tafeln mehr.

      • So schnell lassen Sie sich ver*rschen. Schaun’s mal bei Milka auf die Zutatenliste: weniger Kakaobutter und dafür gehärtetes Palmöl, dazu Füllstoffe ohne Ende (Milchpulver, Lecithin, Emulgatoren etc.) und vor allem hauchdünner Schokoladenüberzug über noch mehr „Füllstoffe“ wie Kekse, Zuckerpaste mit Geschmack etc.

    • Alles ist und wird noch teurer. Manche Hersteller schrecken auch nicht davor zurück, heimlich still und leise die Menge zu ändern UND mehr zu verlangen. Edle Tropfen z.B. da fehlen jetzt 4 Stück und die Dinger sind somit teurer geworden. Aber dick vorne auf die Packung schreiben: „200 g purer Genuss“. Verarsche hoch zehn.
      Alles liegen lassen! Sollen an Ihrem Müll ersticken!

    • Früherer Standardpreis für Ritter Sport über viele Jahre: 1 DM. Die spätere Erhöhung um 10 Pfennig war Gesprächsthema in der ganzen Republik, stand in den Zeitungen auf der ersten Seite. Heute also ca. 4,40 DM.

    • Schokolade war doch gestern.

  • Bald kommt die Zuckersteuer. Kostet dann eine Kugel Eis 3 Euro ?

    • 6 Teuronen! Es soll schließlich eine Umerziehung stattfinden! Eis ist so familiär-konservativ, völlig unwoke, das kann die ehemalige Arbeiter- und heutige Ausländer- und Faulenzerpartei keinen binäre arbeitenden Steuerzahlern mehr zumuten!

      • Bekommen Bürgergeldempfänger eigentlich in der Eisdiele Rabatt? Ich frage, weil es dort oft Kundschafft gibt, die es rein aufs Äusserliche bezogen nicht so Dicke haben kann.

    • Klar, der Eisdieleninhaber will schließlich auch fett absahnen.
      0,1 Cent Verteuerung und der Inhaber macht 10 Cent daraus. Die Marge muss schließlich auch wachsen – haha.
      Die Deutschen sind derart blöd, dass es schon weh tut. Sie zahlen einfach alles.
      Bei mir ist schon längst Schluss. Für das Geld kann man Eis locker selber machen und man weiß, dass nicht nur Farbstoffe, Füllstoffe und Tropfen Aromen drin sind.

  • Wir Rentner hier haben alle Diabetes!
    Was kümmert uns das Eis???

    • Was zum beißen ja auch Nichthaben ja keine Zähne mehr

    • Eis hat viel zu viele Kalorien und sollte eh ganz selten und nur höchstens mal eine Kugel genossen werden. Als Nahrungsmittel kann man es eh nicht bezeichnen. Es handelt sich also um ein krank machendes Produkt der westlichen Wohlstandsgesellschaft – ist also verzichtbar 🤷

      -53
      • Das dürfen Sie gerne so sehen. Jetzt müssen Sie nur noch den Unterschied zwischen Ihrer subjektiven Privatmeinung und einem allgemeingültigen Sachverhalt lernen. Zum Einstieg empfehle ich den Klassiker: „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“?“ von Paul Watzlawick.

      • Es mag heute Ihre persönliche Meinung sein, aber das erzählen Sie mal einer Familie mit kleinen Kindern.

        • Im Supermarkt gibts Familienpackungen oft für unter 2 €. Schmecken oft sogar deutlich besser als das im Eissalon.

          2
      • Eis gab’s schon zu tiefsten DDR Zeiten. Hatte schon als Kind die Vermutung, dass die Kommunisten uns damit vergiften wollen!

      • Selbst im Kommunismus wurde Eis in Russland sogar im WInter gefressen.

      • Abschaffung des freien Willens der durch linkspopulitische ideologisches Belehrung und Bevormundung von unseren „guten Demokraten“ ersetzt wird … Ein sehr gefährlicher Pfad immer mehr in Richtung „1984“ Georg Orwell.

      • @Klarname: Du machst mich Krank. Wo bleibt der Sinn des Lebens, wenn Genussmittel jeglicher Art verboten werden. Arbeiten, Steuern zahlen und tot umfallen.
        In Urlaub fliegen sollen wir auch nicht, Autos belasten die Umwelt, das führt in den Suizid. Alles Verbieten was dem Staat nichts nützt und es mit Moral und Gesundheit begründen. Geh doch Impfen.

        • Danke für die Klarheit. Diese Ungeniertheit („Höhere Tabaksteuer? Finde ich gut, ich rauche nicht, Rauchen ist ja ungesund!“ / „Spritpreis zu hoch? Tja, hättest dir mal ein E-Auto geholt, ich hab´s gemacht und noch fett Förderung eingestrichen!“ usw.) mit der man seinem Gegenüber den dumpfen Egoismus ins Gesicht spuckt, ist unerträglich. Man erwartet heutzutage mit Selbstverständlichkeit keine Wunder à la Taktgefühl mehr, aber diese offenkundige unbekümmerte Feindseligkeit widerspricht jeder Notion von Anstand. Der Impfaspekt ist ebenfalls hundertprozentig richtig, an dieser Stelle.

          3
        • Der ist bestimmt protestantisch. Die führen alle so ein freudloses Leben. Die kaufen auch keine Lose auf dem Rummel und spielen kein Lotto (und bezeichnen das als Deppensteuer). Genuss beim Essen und Trinken ist denen völlig fremd.

          -1
      • Merkwürdig. Ich esse seit mindesten 57 Jahren Eis und bin immer noch gesund. Früher kostete es allerdings nur 10 Pfennig die Kugel.

  • Eisdielenbetreiber müssen ja auch die Schutzgeldkosten weitergeben…

    • Die Behauptung mit den niedrigen Margen ist falsch. Lt. Richtsatzsammlung des Bundesfinanzministeriums 2023 haben Eisdielen einen Reingewinn (!) zwischen 10 und 47 %.
      Ferner werden die meisten Eisdielen von Inhaberfamilien geführt, da erwirtschaftet die ganze Familie ein prima Einkommen.
      Wieso?
      1. Viele Eisdielen haben nur für 6 bis maximal 7 Monate geöffnet.
      2. Die Kunden zahlen fast nur mit Bargeld, da bleibt gerne was hängen.
      3. Die Rohstoffe lassen sich problemlos in jedem Supermarkt ohne Kassenbeleg beschaffen.
      4. Eine Prüfung durch die Finanzämter findet so gut wie gar nicht statt.

      Ich eine Eisdiele am Ort, deren Besitzer sich nach 10 Jahren sich ein Hotel mit 30 Zimmern an der italienischen Adria gekauft hat und Bar bezahlt hat.

      • Sehr gut erkannt. Genau so sieht es aus.
        Aber die Leute würden auch noch 4 € pro kleine Kugel zahlen. Den Inhaber wird’s freuen mit den fetten Margen.
        Wer solche Abzocker noch unterstützt und dort kauft, ist bescheuert.

  • Jetzt passt sich der Preis für Energie nicht mehr dem Preis für die Kugel Eis an, sondern umgekehrt.

    • Ich fordere für die Dauer des Sommer einen Preisnachlass von 17 Cent pro Kugel, mindestens! Enthält die Kugel Eis auch einen CO2-Preisanteil? Meine ja nur, wegen der Kältemittelkosten und so.

  • Ich kaufe seit vielen Jahren
    nur Packungen Eis,
    oft auch Eigenmarke.
    Aber nicht oft, relativ selten.
    Passt nicht immer in mein ziemlich kleines Gefrierfach, dann muss ich es lassen, aber kein Problem damit, Gott sei Dank. Dann halt kein Eis. ☺️

    • Auch ich als Leistungsträger in dieser Gesellschaft kann mir kaum eine Eiskugel mehr leisten.
      Neulich bin ich aber auch bei „Lidl“ fast umgefallen: Packung 6x Stieleis mit Schokoladeüberzug Eigenmarke 3,69€!
      Nicht so lange her waren es noch 1,99€.
      Deswegen sage ich meinen Töchtern immer wieder: „Für einen kleinen Zuverdienst hat der liebe Gott „Onlyfans“ geschaffen,
      und für ein gutes Leben sollte man sich einen arabischen Ölscheich angeln.

  • Werde niemals eine Kugel Eis für 2 Euro kaufen.

  • Um die Trittinsche Gleichung wahr zu machen, muss die Kugel aber deutlich über 20€ kosten.

  • Energiewende und Eiskugeln. Auf Gedeih und Verderb einander ausgeliefert.

  • Es ist wie beim Sprit:
    Mit den Deutschen kann man’s machen.
    Sie zahlen alles um nicht „abgehängt“ und somit „rechts“ zu wirken.
    Das Statussymbol „Resilienz“ wirkt auch beim Eis.

    • @Waldfee99
      Natürlich kann man es mit den Deutschen machen, denn die Deutschen haben Angst etwas neue zu wagen. Zeig der Mineralöfmafia den Stinkefinger und kauf ein E-Auto.
      Lege dir ein Smartmeter zu und Speicher deinen Strom börsennotiert zu Hause und bekomme Geld für den Strom welchen du an sonnigen Tagen speicherst.
      Nur Angsthasen vertrauen noch auf den Staat.

      -20
      • So ein Irrsinn.

      • Sie sind so ein Guter. Hätte ich Sie mal gefragt.
        Aber in der Eisdiele zahlen Sie das Gleiche wie die Angsthasen, trotz Stinkefinger,

  • Der Preis der Kugel wird gar nicht ins Verhältnis zum Gewicht gesetzt.
    So sind die Preise nicht vergleichbar!
    Ich habe 2022 auf Norderney 2 Riesenkugeln in einer riesen Waffeltüte mit Erdbeermustopping und Streuseln für 8,-€ gekauft. Wie die Preise aktuell sind, weiß ich nicht.
    Ich lasse mir den Spaß am Eis essen nicht verderben!
    Wirklich traurig ist, daß die Eisdiele hier im Ort seit diesem Sommer gar nicht erst geöffnet hat.

  • Der Sozialismus wirkt

    • @ Franz 1, wieso Sozialismus, die Eisdielen sind frei ihre Preise selbst zu bestimmen.

      • Nein, so ganz selbst bestimmen können sie die Preise nicht. Eisdielen benötigen sehr viel Energie und die Zutaten müssen auch bezahlt werden.
        Aber einen Sozen das zu erzählen ist auch wie in den leeren Schrank rein quatschen.

  • Hinzukommt die auffällig miese Qualität und billige Machart. Statt geschmacklich gutes Milchspeiseeis mit „echten“ Früchten wie man es von früher her kennt bekommt immer häufiger eine Wasserpampe mit Aromastoffen vorgesetzt, die man nach dem Kauf gleich der Tonne übergeben kam.

    • na-ja, kenne ich so nicht, alle Eisdielen die ich kenne, verkaufen durch die Bank recht leckeres Eis.

  • Boykott! Ich mache Zuhause eigenes Eis!

    • Dann wissen Sie auch, was drin ist.

    • Selbst das ist schon ziemlich teuer, wenn du den Kauf der Maschine, die Kosten von Früchten, Milch, Sahne, Zucker o.ö. und Eigelb rein rechnest.

      • Jo, und dann hält die Maschine wahrscheinlich auch nur 2 Jahre.

  • Solange die Kugel Eis nicht mehr als die Energiewende kostet…

  • Gibt nur noch drei Eisdielen + zwe Wersverkäufe, wo wir gelegentlich wegen der Preise und Qualität Konsumenten waren. Wenn es aktuell so weiter geht, wird die Eismaschine zu Hause eben noch öfter benutzt.

  • Den Eiskugelpreis braucht man
    nicht anheben, es genügt,
    kleinere!! Eiskugeln zu verkaufen.

    Läuft schon ewig so.

    Und wenn man den Preis
    geringfügig anhebt UND die Kugeln
    verkleinert, mehr Gewinn…..

    (Kaufe schon ewig kein Kugeleis mehr.)

    So ähnlich wie beim Essen gehen
    oder bestellen :
    Dann ist die Portion halt kleiner…….
    Weniger Belag auf der Pizza etc.

    Alter Hut, dass über Mengenverkleinerung
    verteuert wird.

    Siehe auch Inhalte bei Produkten
    des täglichen Lebens,
    Schokolade teilweise 85/90 g,
    Haribo 160/175 g,
    ursprünglich 200 g,
    Chips zb 130 g
    und vieles mehr.

    • stimmt allerdings. Die Packungen werden klammheimlich kleiner, der Preis steigt. Auch hier auf ganzer Linie Verarschungsversuche. Auf geht’s, mal böse (!) Briefe an die Hersteller schreiben.

  • Trittin – Effekt !!

  • 20 Pfennig waren es 1973. Frisch vom
    Italienischen Eismacher.
    Jetzt 2€, also rund 4 DM. Faktor 20!

    Vieles davon geht auch auf die Kappe der € Ramschwährung.

  • Korrektur: in München kostet die Kugel fast immer € 2,50 und öfters auch €2,75 bis neulich €3,-
    Da muss man schon 30km auf’s Land rausfahren, um auf €2,- zu kommen.
    Ditto mit Dönern, die überall € 9,- bis 11,- kosten.

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