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Von Kiel aus

Zur Einsatzvorbereitung für die Straße von Hormus: Deutsches Minenjagdboot sticht Richtung Mittelmeer in See

Von Kiel aus ist am Montag ein deutsches Minenjagdboot Richtung Mittelmeer in See gestochen. Dort soll es sich einem Nato-Verband anschließen – der Schritt gilt als Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz zur Friedenssicherung in der Straße von Hormus.

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Das Minenjagdboot „Fulda“ 2021 in Rostock (imago images/BildFunkMV)

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Als Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus ist am Montagnachmittag das Minenjagdboot „Fulda“ der deutschen Marine vom Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer ausgerückt. Das Boot rückt noch nicht zu einem Einsatz aus – dieser bräuchte die Zustimmung des Bundestags. Sollte das Parlament einem solchen Einsatz in der Straße von Hormus zustimmen, wäre das Boot bereits näher am Einsatzort. Auch das Versorgungsschiff „Mosel“, das gerade in der Ägäis im Einsatz ist, soll sich stattdessen nun auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus vorbereiten.

Das Minenjagdboot „Fulda“ wird dabei aus einem Nato-Einsatz in Nord- und Ostsee herausgenommen und soll sich im Mittelmeer einem Nato-Minenabwehrverband anschließen. Dort soll es auch schon nach Minen suchen – eine Aufgabe, die es auch in der Straße von Hormus übernehmen würde. Zu diesem Zweck ist das Boot mit Sonarsystemen sowie ferngelenkten Unterwasser-Drohnen ausgestattet, mit denen größere Seegebiete systematisch abgesucht werden können. Für den Einsatz sind 40 Soldaten an Bord.

Laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird durch die vorsorgliche Verlegung „wertvolle Zeit gespart, um die im Bündnis hoch anerkannten Minenjagd-Fähigkeiten der ‚Fulda‘ schnell in den Einsatz zu bringen, wenn die durch die Bundesregierung bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind.“

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Mitte April eine deutsche Beteiligung an der Friedenssicherung in der Straße von Hormus nach Beendigung des Irankriegs zugesagt. Dafür verlangt Deutschland jedoch eine sichere Rechtsgrundlage für einen solchen Einsatz, etwa eine UN-Resolution. Dann bräuchte es zusätzlich ein Bundestagsmandat zur Ermöglichung des Einsatzes.

Derzeit ist die Straße von Hormus aufgrund einer iranischen Blockade seit Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen das Mullah-Regime in Teheran gesperrt. Die Straße ist entscheidend für den weltweiten Handel – rund ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs läuft irgendwann durch die Straße. Durch die Blockade sind die Ölpreise in Europa sprunghaft angestiegen – auch andere Waren sind deutlich teurer geworden.

bc

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59 Kommentare

  • Wie kann das denn sein?
    Hieß es nicht „wir kommen erst helfen, wenn alles aufgeräumt ist“.

    • Das nennt man gute Mine zum bösen Spiel machen…

  • Ob das Boot da je ankommen wird?

    • wird eine teurere Reise bei den Spritpreisen. Nicht für die Bundeswehr sondern mal wieder für den deutschen Steuerzahler.

      • melde dich freiwllig Boooooooooomer mit Tailand ist es aus und vorbei
        hahaha

        -12
  • Na ich hoffe die finden den Weg und haben alle Beteiligten über ihr Kommen in Kenntnis gesetzt. Nicht dass die am Ende versehentlich versenkt werden.

  • Und von der Ägäis dann weiter über Syrien und Irak auf dem Landweg in den Persischen Golf?

  • Also doch!

    Die Timmy Rettung ist vorbei gibt es jetzt bei der Blöd Zeitung einen Live Stream von der Fulda bis sie in der Strasse von Hormus ist?

    Man muss doch den Michel unterhalten.

  • Ob so ein Boot für den Ozean tauglich ist?

  • Das Minenjagdboot „Fulda“ der „Frankenthal“-Klasse wurde im Juni 1998 in Dienst gestellt – der Pott ist fast 30 (!) Jahre alt! Keins der Schiffe dieser Klasse wurde nach dem Jahr 2000 in Dienst gestellt. Mit seinen 55 Metern Länge damals gebaut für den Einsatz in der Nord- und Ostsee.

    Und diese Gammelflottille sich nun auf die Reise um die halbe Welt machen? Ob nicht nur die Computer gekühlt werden, sondern auch Unterkünfte und Kajüten? Das es dort unten vor Ort „heiss!“ ist, dürfte fast jedem klar sein, nur zuweilen nicht den Planern der Bundeswehr. Und unseren Politikern, die sich anscheinend dringend profilieren müssen, sowieso nicht.

  • Ist die Schute überhaupt Hochseetüchtig ?? Ich glaube das jedenfalls nicht unbedingt !!

  • Ohne Segel? Hm.

  • Wie jetzt ?
    Merz sagte doch:
    „Nicht unser Krieg“

    • Deutschland braucht den Iran als Absatzmarkt, so vergleichsweise klein er auch ist. Deswegen muss Deutschland seine Handelsrouten sichern. Deutschland kann am Krieg völlig unbeteiligt sein und muss Trotzdem den Seeweg sicher befahren können. Geopolitik hat eben echte Konsequenzen. Wenn die Elefanten kämpfen leidet das Gras darunter.

  • Ich hoffe, die Besatzung (w/d, der Begriff „Mannschaft“ verbietet sich aus offensichtlichen Gründ:innenden) erfüllt die erforderlichen Mindestanfordernden hinsichtlich Diversität, Inklusivität und Gleichstellung. Also Blindende im Ausguck, quer eingestiegene Theaterwissenschaftler:innende im Maschinenraum, Tourette-Patient:innen und Taubstummende am Funkgerät sowie „Neurodiverse“ in der Navigation.

    Angesichts der „bunt“ qualifizierten Besatzung (w/d) ist die Stolzin der Bundesmarine sicherheitshalber mit biologisch abbaubaren, klimaneutralen, laktose- und glutenfreien, veganen Wattebäuschchen in Regenbogenfarben bewaffnet.

    „Gejagt“ werden natürlich nur Kugelschreiberminen und Tofu-Bergwerke, alles andere wäre pazi-fistenden-ausgrenzend…

    • Quereinsteiger machen sich gut in Enterkommandos!

  • Der Verteidigungsminister soll sich endlich ein paar fähige Projektmanager holen, bei den Rüstungsunternehmen auf den Tisch hauen und schnellstens dafür sorgen, dass die F126 vorankommen. Dann hätten wir mehr „hochgeschätzte“ Fähigkeiten. Aber bis diese unfähige Verwaltung fertig wird, ist jeder Krieg vorbei (inklusive aller kommenden).

  • Super Idee! Da unten ist gerade die Kuh am fliegen, da brauchts unbedingt noch uns, damit wir auch noch ein bißchen in der Scheisse rumrühren und uns in einen Konflikt hineinziehen lassen, in dem wir nichts verloren haben. Wann immer du denkst SO blöd kann doch keiner sein, kommt ein Deutscher um die Ecke und sagt: „Halt mal mein Bier“.

  • Bismarck II auf großer Feindfahrt. Erst wenn alles vorbei ist, Spielzeugboote schicken, lächerlich. Das erinnert mich weisen, gebildeten, alten, weißen, indigenen deutschen Mann an meine Schulzeit. Wir hatten da immer ein paar Kandidaten, die sich immer erst vehement und lautstark schnipsend meldeten, wenn der Lehrer schon jemanden dran genommen hatte, der dann bereits aufgestanden war und schon antwortete. Meistens kamen diese cleveren Kerlchen oder Mädelchen damit durch. Im späteren Berufsleben als Blender vermutlich weiter erfolgreich praktiziert. Das klassische Peter-Prinzip der Inkompetenz bereits in den 60er Jahren in Deutschlands Klassenzimmern vertreten.

  • 2 Wochen früher und 3 DÜMMLICHE Merz-Sprüche weniger und wir ständen top da.

    Ist ja fast die „Timmy-Route“. Wird schon klappen – bis in die Nordsee.

  • DAS TEIL IST EIN KÜSTENBOOT! Das Ding ist SCHROTT!

  • Ein Boot??Wer Pistorius für fähig hält, hat sie nicht mehr alle ..

  • Ihr Kommentar wartet auf Freigabe. Nicht.

  • Thema verfehlt. Die richtige Mission wäre im Mittelmeer Migrantenboote abzufangen und zurück zuschicken.

  • Einhörner 🦄 und Darkrooms bitte 🙏🏼 nicht vergessen .

  • Ist bestimmt ein geniales Ziel für Iranische Waffen,vor allem nicht so groß,da passen die Drohnen besser.Wer voreilig in den Krieg zieht muss damit rechnen.

  • Deutschland verlangt dies,Deutschland verlangt das.Können wir es nicht alleine wie andere Länder?An diesen Bedenkenträgern gehen wir noch zu Grunde.
    Wir brauchen Macher.

  • Stell Dir vor, Du gehst zu einem Date mit einer Frau, die du nicht magst.
    Vorher machst Du blöde Sprüche über sie,
    dann kippst Du ihr versehentlich Dein Bier über, und jetzt gehst Du zur Wiedergutmachung mit ihr ins Kino 😄, läuft.

  • Erst bringt er Donald mit seiner stoffelig-arroganten Art persönlich maximal gegen sich auf, dann schickt er doch ein Schiff. Geil.

  • E I N Boot.
    Der deutsche Beitrag zur eigenen Öl- und Gasversorgung.
    Die Einzigen, die sich gegen die Liquidation dieses SchlechterWitz-Staates wehren dürften, sind seine Gläubiger.

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