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Prognose

Zitterpartie bei Schwedens Parlamentswahl: Rechtes und linkes Lager in Hochrechnungen gleichauf

Schwedens Parlamentswahl steht auf Messers Schneide: Das rot-grüne Lager und das Tidö-Bündnis liegen nach der jüngsten Prognose mit jeweils 49,2 Prozent faktisch gleichauf. Eine endgültige Entscheidung könnte erst am Mittwoch fallen, wenn die verspätet eingegangenen Stimmen aus dem Ausland ausgezählt werden.

Sozialdemokraten bei der Wahlfeier: Die Stimmung ist angespannt (IMAGO/Bildbyran)

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Schwedens Parlamentswahl bleibt völlig offen. Nach der jüngsten Prognose liegen das rot-grüne Lager und die vier Parteien des Tidö-Bündnisses mit jeweils 49,2 Prozent faktisch gleichauf. Zu Beginn des Abends hatte das rot-grüne Lager noch deutlich vorn gelegen.

Demnach kommen Sozialdemokraten, Linkspartei, Grüne und Zentrumspartei zusammen auf 175 Mandate. Die Moderaten, Schwedendemokraten, Christdemokraten und Liberalen erreichen 174 Sitze. Damit hat sich das Bild im Vergleich zur ersten Wahlbefragung deutlich verändert: Diese hatte die rot-grüne Opposition noch mit 51,3 Prozent klar vor dem Tidö-Lager mit 46,8 Prozent gesehen.

Damit bleibt der Ausgang der Wahl völlig offen. Nach der neuen Prognose könnte sich das Kräfteverhältnis im Laufe des Abends noch mehrfach verändern. Bisher wurde lediglich ein Drittel aller Wahlkreise ausgezählt. Wegen langer Warteschlangen wurden in manchen Orten die Öffnungszeiten der Wahllokale noch verlängert.

Bei den Wahlfeiern ist die Stimmung entsprechend gemischt. Während bei den Sozialdemokraten die Hoffnung auf einen Regierungswechsel trotz des knappen Rennens groß ist, herrscht bei den Grünen und der Zentrumspartei deutlich mehr Anspannung. Bei den Schwedendemokraten wurde die neue Prognose mit großem Jubel aufgenommen.

In der ersten SVT-Wahlbefragung um 20 Uhr hatte das rot-grüne Lager noch deutlich vorn gelegen. Sozialdemokraten, Linkspartei, Grüne und Zentrumspartei kamen zusammen auf 51,3 Prozent, während die vier Tidö-Parteien lediglich 46,8 Prozent erreichten. Besonders die Schwedendemokraten lagen mit 17,2 Prozent deutlich hinter den Moderaten mit 18,1 Prozent.

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Ein Blick auf die Zusammensetzung der Wählerschaft zeigt zudem, wie stark sich diese in Schweden in den letzten Jahren verändert hat. Inzwischen haben rund 13 Prozent der Wahlberechtigten einen nichteuropäischen Hintergrund – nach Berechnungen des schwedischen Mediums Bulletin entspricht das etwa einer Million Menschen. Bei dieser Wählergruppe liegt das rot-grüne Lager besonders deutlich vorn: Laut der SVT-Wahlbefragung Valu stimmten 70 Prozent für Sozialdemokraten, Linkspartei, Grüne oder Zentrumspartei. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Wahl.

Am Mittwoch werden zudem verspätet eingegangene Stimmen aus dem Ausland ausgezählt. Diese könnten vor allem dem konservativen Lager zugutekommen: Bei der vergangenen Wahl fiel die Auslandswahl tendenziell konservativer aus. Angesichts des derzeitigen Abstands von nur einem Mandat könnten die Stimmen die Sitzverteilung noch verändern.

Der Wahlkampf war entsprechend hart umkämpft. Beide Lager versuchten bis zuletzt, entscheidende Wählergruppen für sich zu mobilisieren. Besonders umkämpft waren dabei die Stimmen von Migranten und Muslimen, die wohl mehrheitlich für die Linkspartei gestimmt haben (mehr dazu hier). Wie genau es für das skandinavische Land weitergehen kann und welche Erfolge das Tidö-Bündnis als konservative Koalition in den vergangenen vier Jahren erzielen konnte, können Sie hier nachlesen.

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61 Kommentare

  • Nach Orban ein weiteres Desaster. Ich habe keine Hoffnung mehr für Deutschland und Europa. Mir tun nur unsere Kinder und Enkelkinder so unendlich leid.

    • wenn man sieht , wie einfach es ist zu manipulieren…

      muesste man eigentlich neu organisierte neuwahlen abhalten.

      **Als die 25-jährige Maja Larsson in Stockholm ihre Stimme abgeben wollte, stellten die Wahlbeamten fest, dass sie bereits von der Wählerliste gestrichen worden war. Obwohl sie selbst nicht gewählt hatte, konnte sie daher nicht ihre Stimme abgeben. Nun bleibt ihr möglicherweise nur noch die Möglichkeit, gegen das Wahlergebnis Berufung einzulegen.**

      oder:

      **Jeder, der keinen Ausweis vorweisen kann, kann in ein Wahllokal gehen und sich von einer anderen Person ausweisen lassen, ohne selbst ein Ausweisdokument vorzeigen zu müssen.**

      • Wir haben gewählt, mit uns waren noch viele andere Personen im Wahllokal die sich alle selbst ausgewiesen haben.

    • Wer will schon rechtsextrem???

      -69
      • Jeder, der dich nicht mag.

        • Meinst du Nickdieb lustig zu sein?

          5
        • Naja, mich mag auch Keiner – deshalb versuche ich verzweifelt irgendwas abzusondern…

          1
        • Ich bin nur ein AfD-Oppah, den alle für bescheuert halten. Aber hier im Forum finde ich endlich normale Leute mit denen ich reden kann

          -1
      • Jeder wo vernünftig denken kann.

        • „Jeder, DER vernünftig denken kann.“

          Habe es für dich kurz korrigiert. ☺️

          0
  • In dem Roman „Unterwerfung“ wird Frankreich im Jahr 2022 von politischen Unruhen und gesellschaftlichen Umbrüchen erschüttert. Um einen Sieg des Front National zu verhindern, unterstützen die bürgerlichen Parteien den liberalen Moslem Mohammed Ben Abbes als Präsidentschaftskandidaten. Nach seinem Sieg übernimmt Abbes die Macht und führt in Frankreich eine islamische Regierung ein.

    • so wird es auch unter rechts kommen.

      diesbezueglich unterscheiden sich die parteien kaum.,

      **Jimmie Åkesson gibt somit zu, dass er keinerlei Problem damit hat, wenn ethnische Schweden in ihrem eigenen Land zur Minderheit werden. Solange Ausländer „nach unseren Werten leben“ und sich „als Schweden identifizieren“, könnte Schweden seiner Meinung nach genauso gut aus ethnischen Pakistanern, Afghanen und Somalis bestehen. **

      • Es geht aber hier um Ausländer die nach den Werten des Landes in das sie gezogen sind leben und sich mit diesem Land identifizieren.
        Die Regeln des Einwandererlandes müssen eingehalten werden!
        Das ist schon ein wenig anders nicht wahr.

        Diese Voraussetzung muss allerdings erfüllt sein!
        Niemand mit ausländischen Wurzeln mehr ins Land zu lassen wäre wohl kaum durchsetzbar und auch nicht wünschenswert.

  • Schon wieder so ein merkwürdig knappes Ergebnis.

    • Haben die da oben auch Briefwahl?

      Was ich aber auch wieder „merkwürdig“ finde:
      Hier kann man die aktuelle Auszählung, wie in den USA live mitverfolgen und selbst viele Stunden nach Schließung der Wahllokale hat keiner eine Ahnung wie es ausgeht.

      In Deutschland schließen die Wahllokale um 18:00 Uhr und um 18:02 werden die „ersten Hochrechnungen“ angezeigt, obwohl zu diesem Zeitpunkt nicht einmal die Wahlurnen geöffnet wurden. Und alle Parteien nehmen das 18:02-Ergebnis so zur Kenntnis, als wenn es das offizielle Endergebnis wäre (inkl. Jubel/Trauer). Und komischerweise verändert sich dieses Ergebnis auch nahezu gar nicht mehr. 😂🤷‍♂️

      • Das sind Prognosen, keine Hochrechnungen, die kommen später.

      • Was ich finde, teile ich hier gerne mit. Habe allerdings wirklich nichts gefunden?

      • wenn man sieht , wie einfach es ist zu manipulieren…

        muesste man eigentlich neu organisierte neuwahlen abhalten.

        **Als die 25-jährige Maja Larsson in Stockholm ihre Stimme abgeben wollte, stellten die Wahlbeamten fest, dass sie bereits von der Wählerliste gestrichen worden war. Obwohl sie selbst nicht gewählt hatte, konnte sie daher nicht ihre Stimme abgeben. Nun bleibt ihr möglicherweise nur noch die Möglichkeit, gegen das Wahlergebnis Berufung einzulegen.**

        oder:

        **Jeder, der keinen Ausweis vorweisen kann, kann in ein Wahllokal gehen und sich von einer anderen Person ausweisen lassen, ohne selbst ein Ausweisdokument vorzeigen zu müssen.**

      • Komm, du armer Troll. Registrier doch den Nickname wieder mit einer Fake-Mail-Adresse, wie du es mit den 13 anderen Nicknames bereits getan hast, anstatt hier deine Zeit mit angeblich von mir geäußertem Selbstmitleid zu verschwenden.

      • Zu doof, um Prognosen und Hochrenungen zu unterscheiden, aber die Klappe aufreißen und „Wahlbetrug“ raunen. Dein IQ scheint geringer als der eines handelsüblichen Toastbrots zu sein.

        • Was sind „Hochrenungen“?

          Gib dir doch wenigstens Mühe, wenn du versuchst zu trollen.

          0
  • Hier gibt es den link zu der aktuellen Entwicklung der Wahl.
    https://valresultat.svt.se/2026/

    • Ach Rudolph, du verschickst LINKS – und bist LINKS?

      • Deswegen nutze ich immer den Begriff „Verweis“. Den von Ihnen erwähnten Begriff boykottieren ich.

  • Liebe Schweden, einfach nicht mehr jammern.

    • Wer hier jammert sind nur gesichert Rechtsextreme

      -30
  • Alter Schwede – die armen Schweden ! Nun kommt auch ihr Volksvermögen unter den Hammer.

    • Wenn 70% der Wähler mit Migrationshintergrund links wählen, dann wählt man so wie in allen anderen Ländern auch. In Bosnien gab es laut Huntingtons Buch „Kampf der Kulturen“ im Jahr 1990 eine rein gruppenbezogene Wahl. In den USA wählten nur 15% der Wähler mit afrikanischer Herkunft Trump (Pew research). Dann gibt es die Teilung von Zypern in einen griechischen und türkischen Teil. Links und Rechts ist zunächst Wahlverhalten nach Steuerpolitik, es wird bei ähnlicher Gruppengröße dann aber eher Gruppenwahlverhalten.

  • Die sollen ruhig mal vorangehen und die anderen Länder können dann davon lernen.

    • Solange die Länder nicht von Deutschland lernen besteht immer noch Hoffnung!

  • In Schweden hat das rechte Lager wenigstens eine Chance auf den Sieg. Die haben nämlich KEINE Briefwahl. 🙂

    • die braucht es auch nicht zur manipulation.

      nochmal:

      **Als die 25-jährige Maja Larsson in Stockholm ihre Stimme abgeben wollte, stellten die Wahlbeamten fest, dass sie bereits von der Wählerliste gestrichen worden war. Obwohl sie selbst nicht gewählt hatte, konnte sie daher nicht ihre Stimme abgeben. Nun bleibt ihr möglicherweise nur noch die Möglichkeit, gegen das Wahlergebnis Berufung einzulegen.**

      oder:

      **Jeder, der keinen Ausweis vorweisen kann, kann in ein Wahllokal gehen und sich von einer anderen Person ausweisen lassen, ohne selbst ein Ausweisdokument vorzeigen zu müssen.**

      • DAS kommt aber so gut wie gar nicht vor!
        Briefwahl ist viel leichter zu manipulieren!

  • Starke Resultate für das rechte Bündnis im sozialistischen Norden bisher. Das könnte sich noch drehen. Neue Projektionen sehen eine knappe Mehrheit für das konservative Lager! Daumen gedrückt. Der Exit Poll mag schon wie 2022 falsch sein.
    https://x.com/EuropeElects/status/2099225440116252855

  • Die Frauen freuen sich aufs Kalifat.

    • Achtung: Nickdieb/Troll unterwegs

    • Ich mich auch

  • Es sind weit über 200000 Stimmen aus dem Ausland die am Mittwoch ausgezählt werden und aus den Zahlen der Vergangenheit weiß man, dass über 60% konservativ/rechts wählen, da dürfte es bei momentan 20000 Stimmen mehr für das linke Lager im Endergebnis eine Mehrheit für das rechte Lager doch erreichbar sein. Gerade (laut Umfrage), weil die Schweden Demokraten gerade im Ausland Zuwächse verzeichnen.

  • Schweden has fallen.

  • Sie können sich nicht vorstellen, dass Fotos wie dieses wo sie mit ihrem Sektgläsern in illustrer europäischer Runde so schön zusammenstehen in 10 20 Jahren nicht mehr möglich sein werden. Na wenn sie es so wollen.

  • Der Untergang einer Gesellschaft beginnt:

    – Wenn die Dummen lauter sind, als die Wissenden..
    – Wenn die Faulen das selbe haben möchten, wie die Fleißigen..
    – Wenn die Ehrlosen respektierter sind als die Ehrlichen..
    – Wenn die, die Moral predigen, selber keine haben..
    – Wenn der Charakter weniger zählt, als das Ansehen..
    – Wenn die Täter mehr geschützt werden, als die Opfer..
    – Wenn Wahnsinn als „Normal“ gefeiert wird…
    – Wenn die Politiker nicht für das Volk, sondern vom Volk leben….

  • Schaut mal die Frauen an.
    Bald Zweitfrauen im Kalifat Schweden.

    • Oder Leichen am Strassenrand.

  • Den Schweden ist echt nicht mehr zu helfen…

    • Wem nicht mehr zu helfen ist, das sind wohl die Deutschen..
      Vor allem die, welche gerne den Splitter im Auge der anderen sehen und den Balken im eigenen Auge nicht bemerken.
      Schweden ist jedenfalls wacher als Deutschland das immer erst nach dem Untergang aufwacht.

  • Die Linken haben ja vor allem bei Muslimen um Unterstützung zur Wahl gebettelt. Und haben bei deren Zusage das hämische Grinsen nicht bemerkt.

  • Also wenn ich mir die Mädels so anschaue, gehören die eher auf eine Jubi-Party, statt in die Politik. Aber letztendlich unterscheidet sich beides ohnehin nicht mehr voneinander.

  • Und wer wählt diese Totengräber? Frauen! Ist das Frauenwahlrecht npch zeitgemäß? Frage für einen Freund….

  • Schaut euch die Gesichter an.
    Die können es kaum erwarten Kopftuch zu tragen.

    • Wohl kaum. Das sind Schwedendemokraten. An denen liegt es nicht.

  • Stumpf ist Trumpf in Schweden.

    Swedistan is coming.

    • Wenn man keine Ahnung hat sollte man nicht nur die Klappe halten sondern auch den Dreck vor der eigenen Haustür nicht übersehen.

  • Nur weiter so mit Links in Schweden

    Anstatt traditionell roten Häusern gibts künftig Moscheen
    Anstatt blonden Schwedenmädels künftig verhüllte Muselmaninnen
    Anstatt Lichter-und Midsommerfesten künftig Opferfest Ramadan
    Anstatt bisherige Demokratie künftig Sharia-Diktatur
    Anstatt Köttbullar (schwedisches Nationalgericht) künftig nur noch islamische Küche
    Anstatt bisherige Urlaubsidyllen künftig Gewalt durch Migrantenbanden an jeder Ecke

    Nur so ein paar von noch vielen weiteren Änderungen welche die Linken durchdrücken werden

  • Was stimmt mit diesen Linken nicht?

    Die unterstützen Musels!

    • Es eben SIND eben LINKE !
      DAS ist es !
      Hirn ist dort nicht zu finden !
      Nirgendwo auf der Welt !

    • Wiki- Musels kommen jetzt – wird eine harte Nummer werden.

  • Die Pipi ist verloren – so sehen die auch alle aus.

  • Diese Frauen auf dem Bild werden erst erwachen, wenn sie selber Opfer der Musels werden.

    • SD steht für Schwedendemokraten. Diese Frauen wollen das sicher nicht.

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