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Verbotspolitik

„Wissen nicht, woher unser Wohlstand kommt“: Drägerwerk-Chef kritisiert Bundesregierung

Der Chef des Medizin- und Sicherheitstechnikers Drägerwerk kritisiert die aktuelle Regierung scharf. Viele Menschen würden annehmen, dass „Wohlstand durch den Staat und nicht durch Unternehmen“ entstehe. „Unser größtes Problem derzeit“ sei die EU.

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Der Chef des Unternehmens Drägerwerk rechnet mit der Regierung ab. (imago images/Agentur 54 Grad)

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Im Interview mit dem Handelsblatt rechnet der Drägerwerk-Chef, Stefan Dräger, mit der schwarz-roten Regierung ab. Ihn beunruhige, „dass sowohl bei den Mandatsträgern in der Politik als auch in der Bevölkerung das Wissen zurückgeht, woher unser Wohlstand kommt“, kritisiert der Chef des Medizin- und Sicherheitstechnikunternehmens.

„Der (Wohlstand) nämlich entsteht durch unternehmerisches Handeln, und zwar ausschließlich“, führt Dräger aus. Der Vorstandsvorsitzende von Drägerwerk erklärt, dass immer mehr Menschen denken würden, dass Wohlstand durch den Staat und nicht durch Unternehmen generiert wird. „Das ist unser großes Problem“, betont Dräger.

Der Chef des Familienunternehmens beschreibt, dass ein wachsender Anteil von Sozialhilfeempfängern und einige Politiker nicht verstünden, „welche Rolle die Unternehmen spielen“. Die aktuelle Regierung würde Dräger zufolge die falschen Anreize setzen. Doch noch mehr als um die Bundesregierung mache er sich Sorgen wegen der Europäischen Union.

„Unser größtes Problem ist derzeit die EU“, so Dräger. Konkret bereite ihm das geplante Verbot von Ewigkeitschemikalien (PFAS) durch die EU Sorgen. Unter den Chemikalien befänden sich Stoffe, auf die sein Unternehmen „besonders“ angewiesen sei.

„Es geht um insgesamt 18 Stoffe, die nachweislich ein eher unkritisches Risikoprofil haben, sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt“, erklärt Dräger. Ein Verbot der Stoffe beträfe 80 Prozent der Produkte von Drägerwerk und wäre für das Unternehmen fatal: „Dann verlieren wir aber nicht 80 Prozent unseres Umsatzes, sondern das gesamte System bricht zusammen – unsere Existenz steht dann auf dem Spiel.“

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Zuletzt sorgte eine neue Verordnung der EU für den Import fossiler Energieträger für Aufregung. Die EU-Methanverordnung sieht vor, dass ab 2027 die Importeure von Erdgas, Erdöl und Kohle strenge Dokumentationsvorschriften erfüllen müssen.

Unter anderem sind die Importeure verpflichtet, zu dokumentieren, wie viel Methan bei der Förderung, Verarbeitung und dem Transport von Erdöl und Erdgas emittiert wird. Bei Nichteinhaltung der Dokumentationsstandards drohen horrende Strafen. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche sprach sich für eine „pragmatische Umsetzung“ der Verordnung aus (Mehr dazu hier).

sf

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19 Kommentare

  • Der Wohlstand ist ja nicht weg, sonder nur woanders…

  • Na, dann empfehle ich Dräger einen neuen Hauptfirmensitz außerhalb der EU. Die Produkte werden auf jeden Fall in der EU benötigt, wenn es eben außer Rüstung / Armut nix mehr gibt.

    • Kartuschen für Gasmasken….

    • Ebenfalls meine Meinung.
      Wenn es die Bevölkerung oder die Mehrheit in Deutschland es so will ….. Bitte schön.

  • Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist kriechen sie so langsam aus ihren Löchern.. Aber vorher immer schön linientreu applaudiert…. und trotzdem immernoch die böse Opposition verteufeln …

    • Die AfD hat großen Mitgliederzuwachs.
      Nur, um nicht zur Bundeswehr müssen.
      Als AfD-Mitglied braucht es nicht mal eine Wehrdienstverweigerung.

      • Ernstgemeinte Frage, stimmt das? Kann man das irgendwo nachlesen? Oder sind da schon Fälle bekannt, wo das passiert ist, daß AfD Mitglieder nicht zur Armee müssen?

    • Wenn die sagen dass die AFD Recht hat brauchen sie ein schnelles Pferd

    • Es sind eben weder die Intelligentesten noch die Mutigsten beim „Spitzenpersonal“…

  • Nur die AfD kann Deutschland retten. Bürgergeld abschaffen und Remigration, Zahlungen in das gesamte Ausland stoppen und günstiges Gas aus Russland. EU ignorieren

    • Der beste Beitrag dieser Seite.
      Danke dafür!

  • Jetzt, nachdem der Karren im Dreck steckt, kommen die „mutigen“ Industrievertreter aus ihren Löchern gekrochen.

    • Und davor jahrelang beim Verbänden wie dem VDMA geklatscht für die aktuelle Politik.

  • Ja, den Wohlstand haben wir unternehmerischem Tun zu verdanken.
    Selbst der Staat ist abhängig von Unternehmern und deren Arbeitern/Angestellten in Form von Zahlung von Steuern und Abgaben.
    Auch die (viel zu üppigen) Gehälter von REGIErungsbeamten werden aus Steuern gezahlt, die auch erst mal erarbeitet werden müssen.
    Aber die Linksgrünen begreifen das einfach nicht.

  • Jetzt kommen die Merkel-Klatscher auch drauf, dass in unserem Staate etwas schief läuft.

  • Die vorher Stummen und Abnicker des Systems kriechen im Angesicht des schon länger sehenden Wirtschaftsuntergang aus ihren Löchern.

    Alles Vasallen des Systems!

  • Auf die EU, Berufspolitiker passt folgendes Zitat von R. Harkness doch ganz gut oder? What is a committee? A group of the unwilling, picked from the unfit, to do the unnecessary. R. Harkness

    • Tut mir leid, ich spreche kein Französich 🙁 🙁 🙁

      „Was ist ein Ausschuss? Eine Gruppe von Unwilligen, die aus den Untauglichen ausgewählt wurden, um das Unnötige zu tun.“

      Bitte diese Fremdsprachenzitate dem Herrn Danisch überlassen.

  • Wie sollen Antifanten, sich freuende Bundesküchenhilfen, studienabbrechernde Zahnärzttöchternde aus Augsburg oder gelangweilte, antisemitische Millionärstöchternde aus Blankenese auch etwas von Wirtschaftsleistung respektive ihrer Erbringung verstehen.

    Schland ist wohlstandsverahrloste Verelendung im Endstadium.

    Der Unterschied zwischen Adenauer/Erhardt und Merz/Klingbeil, er könnte nicht größer sein.

    Finis Germaniae

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