Parlamentswahl
Wie der demografische Wandel Schwedens rechte Regierung zu Fall brachte
Schwedens rechte Regierung ist nach einem hauchdünnen Wahlausgang abgewählt worden. Bei den Schwedendemokraten wächst nun die Kritik daran, dass während der Regierungszeit mehr als 200.000 Menschen eingebürgert wurden – zugleich muss die Partei nach ihrem ersten Stimmenverlust seit dem Einzug in den Reichstag selbst Konsequenzen ziehen.
Die schwedische rechte Regierung, das sogenannte Tidö-Bündnis, ist am Sonntag an den Wahlurnen knapp abgewählt worden – nach einem regelrechten Wahlkrimi, der erst in den späten Stunden des Mittwochs entschieden wurde. Auf Schweden warten nun schwierige politische Verhandlungen, denn keine Seite konnte sich eine eigene Mehrheit sichern. Gleichzeitig zeigt das Wahlergebnis erneut, wie stark sich das Land durch den tiefgreifenden demografischen Wandel verändert hat.
Inzwischen sind nahezu alle Stimmen ausgezählt. Das Ausmaß des Wahlkrimis zeigt sich dabei auch in den nackten Zahlen: Das rot-grüne Oppositionslager kommt auf 176 der insgesamt 349 Sitze im Reichstag, das bisherige Tidö-Lager auf 173. Zwischen beiden Blöcken liegen lediglich rund 42.500 Stimmen – bei mehr als sechs Millionen abgegebenen Stimmen ein hauchdünner Abstand.
Gerade weil die Wahl derart knapp ausgegangen ist, wird die Frage lauter, welche demografischen Entwicklungen den Ausschlag gegeben haben könnten. Dabei spielt auch der demografische Wandel eine immer größere Rolle. Während bei der Reichstagswahl 2022 noch rund 15 Prozent der Wahlberechtigten im Ausland geboren waren, lag ihr Anteil diesmal Schätzungen zufolge bereits bei etwa 18 Prozent.
Auch das Wahlverhalten unterscheidet sich deutlich. Eine große Nachwahlbefragung des schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens SVT zeigte einen klaren Vorsprung der linken Parteien bei Wählern mit außereuropäischem Hintergrund: Rund sieben von zehn stimmten für eine der Oppositionsparteien. Eine Novus-Umfrage vor der Wahl hatte zudem ergeben, dass etwa 80 Prozent der muslimischen Befragten entweder die Sozialdemokraten oder die Linkspartei wählen wollten.
Hinzu kam eine gezielte Mobilisierung in stark migrantisch geprägten Vierteln. Sozialdemokraten und Linkspartei warben dort teils ausdrücklich auf Arabisch und Somali um Stimmen, während in großen arabischsprachigen Gruppen dazu aufgerufen wurde, muslimische Wähler möglichst geschlossen hinter der Linkspartei zu versammeln. Wie erfolgreich diese Strategie war, zeigt etwa Rinkeby in Stockholm: Dort kamen die linken Parteien zusammen auf mehr als 90 Prozent der Stimmen, während die Schwedendemokraten lediglich 2,1 Prozent erreichten (mehr dazu hier).
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Tatsächlich hatte die Partei bereits 2024 einen vorübergehenden Einbürgerungsstopp gefordert. Bis die deutlich strengeren Regeln für den Erwerb der schwedischen Staatsbürgerschaft in Kraft treten würden, sollten nach ihrem Willen weder neue Anträge angenommen noch weitere Einbürgerungen vorgenommen werden. Durchsetzen konnten sich die Schwedendemokraten jedoch nicht. Die neuen Regeln traten schließlich erst im Juni 2026 in Kraft.
Doch auch die Schwedendemokraten selbst müssen Konsequenzen aus dem Wahlergebnis ziehen. Zum ersten Mal seit ihrem Einzug in den Reichstag hat die Partei bei einer Parlamentswahl Stimmen verloren. Nach Jahren nahezu ununterbrochenen Wachstums fiel ihr Ergebnis von 20,5 Prozent im Jahr 2022 auf rund 17,6 Prozent. Nun stellt sich die Frage, wie sie mit der neuen Lage umgehen will.
Auch in den kommenden Jahren dürfte die Zahl der Einbürgerungen weiter steigen, wenn auch deutlich langsamer als noch vor der Reform. Zwar haben die Sozialdemokraten signalisiert, zentrale Verschärfungen wie die achtjährige Aufenthaltsfrist, Sprach- und Gesellschaftstests sowie strengere Anforderungen grundsätzlich beibehalten zu wollen. Dennoch rechnet das Migrationsverket weiterhin mit Zehntausenden Entscheidungen pro Jahr – bis 2030 könnten so erneut weit über 100.000 Menschen die schwedische Staatsbürgerschaft erhalten.
Damit wächst innerhalb der Partei nun auch der Druck, Konsequenzen aus dem Rückschlag zu ziehen. Parteichef Jimmie Åkesson könnte dabei zunächst selbst einen Schritt zurücktreten: Nach Angaben mehrerer SD-Quellen gegenüber TV4 wird erwartet, dass er im Falle eines Gangs in die Opposition eine politische Auszeit nimmt. Rücktrittsforderungen gegen ihn gibt es bislang jedoch nicht. Bereits 2014 hatte sich Åkesson für mehrere Monate aus der Politik zurückgezogen; damals übernahm Mattias Karlsson vorübergehend zentrale Aufgaben der Parteiführung.
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Genau das wird in allen ‚offenen‘ Gesellschaften des Westens passieren.
… bis diese dann alles ist , nur nicht mehr offen.
Tja, das sind die Transformations-Wehen.
Die Grenzen hat man uns unbrauchbar gemacht, jetzt müssen wir uns etwas anderes für unser Völkerrecht auf das eigene Volk einfallen lassen.
Alle klugen Köpfe mögen sich bitte anstrengen.
Das hat bei uns Sawsan Chebli schon gesagt: der demographische Wandel wird in Europa und auch in Deutschland früher oder später Fakten schaffen.
Einfach mal darüber nachdenken…
Habe bis zuletzt gehofft dass es keinen Regierungswechsel gibt. Der äusserst knappe Sieg der linken Parteien lässt erkennen woran es liegt.
Es ist zwar nicht zu befürchten das die bereits vorgenommen Verbesserungen zurück genommen werden aber man muss nun erst mal die Regierungsbildung unter diesen schwierigen Umständen abwarten. Wäre schön wenn die schwedischen Sozialdemokraten ( die „Sossen“ wie sie hier genannt werden) sich die Schwesterpartei in Dänemark zum Vorbild nehmen würden.
In unserem Wahlkreis wurde mit großem Vorsprung konservativ gewählt.
Nun wissen wir, warum die Wirtschaftsmigranten in Deutschland eingebürgert werden!
Die Ansiedlung von Millionen illegalen Migranten mit Turboeinbürgerung wird jetzt als „demografischer Wandel“ beschrieben? Das ist ein Austausch des Volkes mit illegalen arabischen Migranten. Das ist von Sozialisten auch so politisch gewollt. Und so lassen sich dann auch die Wahlergebnisse erklären.
Über den Begriff war ich auch verdutzt. Gemeinhin betrifft er die Altersstruktur.
Aber wie die Definitionsabfrage beweist, auch die Zusammensetzung:
„Der demografische Wandel bezeichnet die langfristige Veränderung in der Zusammensetzung und Größe einer Bevölkerung, insbesondere in Bezug auf die Altersstruktur.“
Welche Zusammensetzung, ob nur bezogen auf das Alter und die Größe, oder auch auf die ethnische und kulturelle, ist dann wieder eine Frage der Definition.
Tja, die sind nicht blöd, unsere „Sprachhüter“.
Umso komplexer die Sprache, desto mehr ist sie auch eine „Auslegware“.
Es hört sich wohl „empathischer“ an, wenn eine arabische Familie mit Vater, vier Frauen und vierzig Kindern als „Demografischer Wandel“ beschrieben wird. Und der Begriff arabischer „Familien-Clan“ soll ja nach den Links-Grünen auch nicht verwendet werden. Die „Sprachhüter“ des „Neusprechs“ sind überall.
Richtig gefährlich für die Europäer wird es erst, wenn die Migranten ihre eigenen Parteien wählen und die dummen Steigbügelhalter wie Linksparteien und Sozis nicht mehr gebraucht werden.
Dann ändert sich alles. Aber soweit kann kein Linker denken. Für den kurzfristigen Vorteil ist man bereit, Europa zu opfern.
Sind Moslems in der Unterzahl, fordern sie Toleranz.
Sind sie in der Überzahl, fordern sie Unterwerfung.
Schweden macht vor, was Deutschland unmittelbar bevorsteht. Die Maden erobern den Speck.