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Blockade-Initiative

„Widersetzen“ wirft Apollo News-Reportern vor, Angriff selbst provoziert zu haben

Die Blockade-Initiative „Widersetzen“ wirft den von einer wütenden Menge attackierten Apollo-News-Reportern vor, die Eskalation selbst provoziert zu haben. Die Journalisten hätten „persönliche Grenzen“ übertreten.

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Die Sprecher des Bündnisses „Widersetzen“ bei ihrer Pressekonferenz am Sonntag. (IMAGO/Paul-Philipp Braun)

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Das Bündnis „Widersetzen“ hat in einer Stellungnahme zu der Attacke auf Reporter von Apollo News den betroffenen Journalisten vorgeworfen, Demonstranten gezielt provoziert zu haben. „Das Aktionsbündnis widersetzen berichtet von rechten Provokateuren, die bewusst auf den Blockaden des AfD-Parteitags die Eskalation gesucht haben“, heißt es unter anderem.

Nach Darstellung des Bündnisses seien auch Vertreter der Jungen Freiheit (JF) durch provokatives Verhalten aufgefallen. So behauptet „Widersetzen“, Sprecher Suraj Mailitafi sei „aggressiv von der Jungen Freiheit angegangen“ worden, sodass ein Sicherheitsdienst habe eingreifen müssen. Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Auch rechte Streamer und die verschwörungsideologischen Apollo News versuchten dabei gezielt, Teilnehmer*innen zu provozieren.“

Auch „Widersetzen“-Sprecher Noa Sander, der auch für die linksextreme „Interventionistische Linke“ tätig ist, äußerte sich zu den Vorfällen. Wörtlich erklärte er: „Presse ist bei unseren Aktionen willkommen – wir laden sie sogar offen dazu ein. Mit seriöser Berichterstattung haben rechte Provokateure wie Apollo News und Junge Freiheit aber nichts zu tun: Sie halten sich nicht an journalistische Standards, bedrängen Aktionsteilnehmer*innen und überschreiten persönliche Grenzen. Damit wollen sie Vorfälle provozieren, die sie propagandistisch ausschlachten können.“

Widersetzen habe Teilnehmern im Vorfeld empfohlen, nicht mit solchen vermeintlichen Provokateuren zu sprechen, sie zu ignorieren oder wegzuschicken, ohne zu eskalieren, so Sander weiter. Fast 17.000 Menschen hätten das getan – weiter fordert der IL-Aktivist Pressevertreter dazu auf, „sich von falschen Kollegen nicht für Hetz-Kampagnen instrumentalisieren zu lassen.“

Tatsächlich kam es während der Proteste zu mehreren Übergriffen auf Journalisten von Junge Freiheit, Apollo News und dem Bayerischen Rundfunk (BR). BR-Reporter berichteten gegenüber Apollo News, von Demonstranten bedrängt worden zu sein. Nach ihren Angaben seien sie von Aktivisten abgeschirmt worden, nachdem sie zuvor mit einem Blogger gesprochen hatten. In einer weiteren Konfrontation sei einem Reporter zudem der Windschutz seines Mikrofons heruntergerissen worden.

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Auch Journalisten der Jungen Freiheit wurden nach Angaben der Zeitung tätlich angegriffen, als sie einen Demonstrationszug filmen wollten. Einer der Betroffenen habe einen Faustschlag ins Gesicht erhalten. Zudem sei ein Mobiltelefon entwendet worden. Ein Video des Vorfalls veröffentlichte die Junge Freiheit anschließend auf X. Darin ist zu sehen, wie sich vermummte Personen den Reportern nähern und sie körperlich bedrängen.

Der schwerste Übergriff richtete sich gegen drei Journalisten von Apollo News. Unsere Reporter Jonas Aston und Marius Marx wurden von einer aufgebrachten Menschenmenge verfolgt, angegriffen und verletzt. Aston wurde dabei unter anderem gegen den Kopf getreten (Apollo News berichtete).

Auslöser der Attacke war, dass die Reporter eine Sitzblockade filmten. Nachdem mehrere Aktivisten auf die Kamera aufmerksam geworden waren, fiel wiederholt das Wort „Kamera“, offenbar um weitere Demonstranten auf die Aufnahmen hinzuweisen. Von diesem Zeitpunkt an gerieten die Reporter ins Visier der Menge und wurden massiv beschimpft sowie mit „Nazis raus“-Rufen bedacht.

Kurz darauf entwickelte sich ein zunächst verbales Bedrängen innerhalb weniger Augenblicke zu einer handfesten Verfolgung. Betroffen waren insbesondere Jonas Aston und Marius Marx. Nachdem sie zunächst bedroht und beschimpft worden waren, wurde Aston geschubst und stürzte zu Boden. Unmittelbar darauf wurde mehrfach auf ihn eingetreten (mehr dazu hier).

rs

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63 Kommentare

  • Nach der Logik waren die Mauertoten auch selbst schuld. Warum muss man auch versuchen, die DDR zu verlassen?

    • Genau so hat Margot Honecker argumentiert.

  • „Aber Herr Richter, die Frau hatte so ein kurzes Kleid an. Hätte sie sich züchtig gekleidet, wäre ihr nichts passiert.“

    Ist das in etwa diese Art von argumentativer Verteidigungslinie?

    • Was erwarten Sie von diesem Kindergarten?

      • Das ist alles, aber kein Kindergarten! Menschen „aufzuräumen“ ist kein Kavaliersdelikt!

  • Kann man ‚Widersetzen‘ strafrechtlich belangen?
    Was sagen Juristen?

    • Auch wenn sie verurteilt würden- Körperverletzung ist in D ein Bagatellvergehen. Wer hier drastische Strafen erwartet, muss was nettes über Deutschland sagen.

    • Man denke an die vielen Fälle, wo Systemkritiker im Knast gelandet sind, wegen nichts. Diese Truppe gehört verurteilt, verboten und mit Hausdurchsuchungen überhäuft.

  • Die haben recht, „How dare you“, einfach als ungewünschtes Medium dort auch nur zu erscheinen. Die wahren Demokraten sollten die Macht haben darüber was gesagt werden darf, wo man sich aufhalten darf und wie man bei Zuwiderhandlung bestraft wird.

  • Man stelle sich nur vor, Menschen mit dieser Geisteshaltung kommen an die Macht.

    Wenn schon die simple Tatsache, dass man eventuell anderer Meinung ist, reicht, um schwer körperlich angegriffen zu werden.
    Und wenn solche aggressiven Kriminellen dann wissen, dass sie Rückendeckung von ganz oben haben, wie lebenswert wird es hier dann wohl sein.

    Achja, aber die Gefahr kommt ja von rechts. Wie oft wurden eigentlich schon von AfD Anhänger Parteitage anderer Parteien derart bedrängt?

  • Der Klassiker: Täter-Opfer-Umkehr.

    • Täter-Opfer-Umkehr? Dafür bist du doch bei anderen Themen die größte Spezialistin vorm Herrn. Was seid ihr nur für eine verlogene Bagage. Der Balken im Auge der Linksextremisten ist auch eurer.

      -13
  • Selbst wenn, die haben niemals irgendeine Rechtfertigung andere Menschen zusammzuschlagen…

    • Aber wenn man ein Ableger der SA zu sein scheint, dürfen die es wohl?

      • Wie bei Henry Nowak ….ich durfte ihn ja ermorden, er hat mich zuvor rassistisch beleidigt…was für ein Müll.

      • AntiFa = AntiSA !

        Grüße an Frau Petra Ute Otilie.

  • Ich befürchte die kommen damit durch.
    „Gesellschaftlich“ wie auch Strafrechtlich.
    Die bösen rechten Medien, haben provoziert und gehetzt.
    Und die Justiz ist auf dem linken Auge blind. Täter können nicht ermittelt werden.

  • Es ist der untrügliche Beweis, das wir es hier mit Faschisten zu tun haben. Die Deutungsumkehr der Fakten ! „1984“, „Schöne neue Welt“ oder „Animal Farm“ lassen grüßen. Ich hoffe, das dieser Spuk schnell an uns vorbei geht, damit Deutschland wieder als Demokratie und Rechtsstaat funktioniert.

  • Das erinnert mich an einen Simplicissimusbeitrag in den 60ern:
    Ein Polizist berichtet über den Zusammenprall mit einem Demonstranten:

    Zuerst rammte er seinen Bauch gegen mein Knie, schlug dann mit seinem Kinn gegen meine Faust und trat danach mit voller Wucht mit seinem Schienbein gegen meinen Stiefelabsatz.
    Polizist hier die Antifa(wie sinnig), die Demonstranten die Reporter.
    Spiegelbildlich

  • Wo sind die Belege für diese Behauptung?

    • Die gibt es nicht, weil es sich um eine infame Schutzbehauptung handelt.

  • Wie geübt Linke in der Täter-Opfer-Umkehr sind, konnte man seit dem 7. Oktober wöchentlich in Neukölln und an deutschen Universitäten sehen.
    Man darf sich wirklich nicht darüber wundern.
    Die Juden sind nur der Kanarienvogel im Minenschacht. Danach kommen alle anderen den Linken nicht genehmen dran. Sie haben keinerlei Realitätsbezug, dafür aber viel Gewaltaffinität und ein totalitäres Mind-set.

  • Dieses Statement lässt meiner Meinung nach sehr deutlich erkennen, dass die argumentativen und intellektuellen Möglichkeiten dieses Aktionsbündnisses an der eigenen Affektregulation und Impulskontrolle ihre natürliche Grenze finden.

  • „Es hat die Lotion nicht richtig aufgetragen, es ist selber schuld“

    • Grüße, Ihr Hannibal.

    • Herrlich!

    • Jetzt kriegt es wieder den Schlauch !

  • Nun wird es den „Widersetzern“ wohl doch etwas zu heiß. Nachdem man sich zunächst damit gebrüstet hat, daß ja auch Menschen mit Presseausweiß „Faschisten“ sein (weshalb man da ja ruhig drauf schlagen kann!), fällt der Antifa nun ein, daß die Zwischenfälle von der Presse provoziert worden sind. Reichlich spät und völlig unglaubhaft. Aber man sieht: diese Leute sind nun auf dem Rückzug, denn sie haben doppelt verloren, zu lange geschlafen und dann auch noch gewalttätig.

  • Bei den Linken sind immer andere schuld.
    Die Truppe braucht niemand.

  • Natürlich sind die AN-Reporter selbst schuld.
    Erstens besagt das schon die Täter-Opfer-Umkehr, zweitens haben die AN-Journalisten allein durch ihre bloße Präsenz „persönliche Grenzen übertreten“.
    Wären sie zu Hause geblieben, wäre das nicht passiert. Also selbst schuld.

    • gelöscht

  • Die Damen sind definitiv nicht auf den Mund gefallen. Schliesslich machen sie damit ja auch ihr Geld. Bzw. unser Geld. Vielleicht sollten sich die Mädels das öfters vergegenwärtigen. Leider gehen nun beträchtliche Summen jener Staatsförderung in eine Anwaltskanzlei.

    • Antifa vollzeit Aktivistinnen leben alle von Staatsknete oder den Eltern.
      Viele sind aus Psychischen Gründen schon mit 23 in Grundsicherungs Rente,
      wegen anhaltender Erwerbsunfähigkeit.
      (Habe damit zu tun gehabt)

      Die lungern alle an der Uni herum um von Linken Studentinnen, vor allem auch Jurastudentinnen und Psychologiestundentinnen fise Maschen zu lernen.

      Hoch im Kurs ist immer Didaktischer Angriff !

      Grüße !

  • Was sind das nur für verlogene D+++s+++
    Mordversuch beliebt Mordversuch und kann mit nichts beschönigt werden. Die Videos sprechen eine deutliche Sprache, die Journalisten haben nur ihren Job gemacht.

  • Das linke Milieu ist perfide und heuchlerisch. Es ist gefangen in seinem pseudomoralischen Furor. Dazu muss ich nicht mal Apollo News lesen, das kann jeder selbst erleben.

  • Sie geben zu, dass sie selbst dazu aufgerufen haben. Die merken echt nichts mehr.

  • Das Lügen ist für Linke eben bereits zur zweiten Natur geworden.

    Anders könnten sie die Vielfalt der kognitiven Dissonanzen in ihrem ewigen Kampf gegen die Realität doch niemals ertragen.

  • Verachtenswerte Pharisäer.
    Und das Schlimmste ist, dass der Steuerzahler solche Leute noch zwangsfinanzieren muss.

  • Gaslighting in höchster Potenz.

  • Ein widerliches Tribunal.

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