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Bei Markus Lanz

„Wenig empathisch“: CDU-Politiker Radtke geht mit Merz’ Migrationspolitik ins Gericht

Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke hat bei Markus Lanz die Migrationspolitik der Bundesregierung kritisiert. Radtke warf dem Kanzler vor, im Umgang mit Spanien nicht ausreichend europäische Solidarität gezeigt zu haben.

Von

CDU-Europaabgeordneter Dennis Radtke bei Markus Lanz zu Gast (Quelle: Screenshot/zdf.de)

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Bei Markus Lanz war am Donnerstagabend unter anderem der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke zu Gast. Als es um die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta ging, geriet er mit dem ZDF-Moderator aneinander.

„Das war für die EU ein echter Stresstest, den sie nur mit Mühe bestanden hat“, erklärte zunächst der Journalist Hans-Christian Rößler. Ende Juli kam es in der spanischen Exklave Ceuta zu einem Massenansturm: Nach Angaben der spanischen Regierung gelangten zeitweise rund 80.000 illegale Migranten aus Marokko nach Ceuta, viele von ihnen schwimmend.

Der Migrationsexperte Daniel Thym warnte anschließend vor den politischen Folgen der Ereignisse. Die drastischen Bilder würden den Trend zur Abschottung verstärken. Er zeigte sich vor allem darüber überrascht, „wie aufgescheucht europäische Regierungen reagiert haben“, und sprach von einer „Panik, die beinahe ausgebrochen ist“.

Radtke ging daraufhin ungewöhnlich hart mit Merz ins Gericht. „Hier geht’s darum: Ein Mitgliedsland der Europäischen Union ist in einer akuten Notsituation, weil plötzlich 80.000 Menschen illegal die Grenzen übertreten“, sagte der CDU-Politiker. Er kritisierte den Umgang der europäischen Regierungen mit Spanien scharf: „Mit emotionalen Impulsen und mit Kopflosigkeit kriegen wir diese Probleme nicht in den Griff.“

Lanz hakte daraufhin nach und stellte Radtke direkt die Frage, ob er die Reaktion von Merz für überzogen halte. Der CDU-Politiker stimmte zu und sagte, dies entspreche „nicht der Vorstellung von europäischer Solidarität“. Danach ging es direkt um Merz’ heiß diskutierte Stadtbild-Aussage. Radtke stellte klar, dass selbst eine Abschiebung aller illegalen Migranten das Stadtbild vielerorts nicht verändern würde.

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Lanz reagierte darauf sichtlich verärgert und fragte Radtke, ob er tatsächlich auf diese Weise Politik machen und dies auch so gegenüber den Bürgern vertreten wolle. Radtke verneinte, doch Lanz warf ihm daraufhin eine „totale Selbstaufgabe“ vor. Das verneinte der CDU-Politiker jedoch.

Danach weitete sich die Debatte auf die europäische Migrationspolitik aus. Migrationsexperte Daniel Thym sprach von einem zunehmenden Fokus auf Grenzschutz und warnte vor einer „Festung Europa“ und einer damit verbundenen „Abschottung“. Radtke stimmte dem in Teilen zu und räumte ein, dass diese Entwicklung „an vielen Stellen“ zu beobachten sei.

Radtke forderte zugleich mehr Empathie in der Migrationspolitik. Zwar brauche es „sichere Grenzen“, zugleich müsse aber „das Stichwort Empathie“ berücksichtigt werden. Das sei nicht nur „ein Friedrich-Merz-Thema“, sondern betreffe die gesamte Bundesregierung, da „an manchen Stellen der Eindruck entsteht, es ist eben wenig empathisch“.



rs

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54 Kommentare

  • Ja, ein bisschen Empathie mit der deutschen Bevölkerung wäre wirklich angebracht.

  • Europa hätte eigentlich die Aufgabe, aus Ceuta eine Festung zu machen, sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser. Aber da diese Massenmigration der eigentliche Plan ist, wird nichts passieren. Afrika produziert aktuell rund 100.000 neue Menschen pro Tag. Vermutlich mehr. Bis zum Jahr 2050 sollen dort 2,5 Milliarden Menschen leben. Heute sind es 1,5-1,6 Milliarden. Wie also wollen die Europäer das regeln? Soll der tägliche Überschuss von rund 100.000 Afrikanern zukünftig nach Europa?

    • Marokko war bereits ein sicheres Land, es geht also nicht um Sicherheit. Es geht um Sozialleistungen. Es sind auch keine Fachkräfte die wir brauchen. Wenn wir ihnen das Geld ins Heimatland schicken, dann wären sie auch damit einverstanden.
      Nix Verfolgt!

    • Eine Geburtenkontrolle wäre nicht nur in Afrika dringend angebracht. Wir haben eine Überbevölkerung und das macht die Erde in allen Bereichen kaputt. Die werden uns einfach überrennen, gegen diese Massen kommt niemand mehr an und wie aggressiv die sind, kann man täglich erleben.

    • Wessen Plan? Wer profitiert davon?

      -18
  • Wenn man sich die Bevölkerungsentwicklung in Afrika und in einigen asiatischen Staaten anschaut, dann wird man die Probleme nur mit einer Festung lösen können.
    Selbst diese Festung wird angegriffen werden und wir werden sie verteitigen müssen. Leider mittlerweile im Inneren genauso wie an den Außengrenzen.
    Asyl- und Zuwanderung in Arbeitsplätze muss bereits im Ausland geklärt werden und es dürfen nur diejenigen einreisen, deren Herkunft und Identität eindeutig ist. Jegliche andere Vorstellung wird nur in ein Chaos führen

    • Würden nicht Millionen einreisen, hätten wir auch keinen Mangel an Arbeitskräften. Das Eine zieht das Andere nach. Es kommen ja keine Arbeitskräfte, es kommen aggressive Gestalten, die sich hier austoben und alimentieren lassen wollen. Dabei wird die Gier nach Geld und Wohlstand immer größer, weil der Verstand ganz einfach fehlt.

  • Man kann also nur Blau wählen.

  • Ich hätte viel Empathie für eine Frontex-Gruppe die mobil dort eingreift wo es akut wird.
    Nennt mich zynisch, aber solange wir nicht die „unschönen Bilder“ produzieren die angeblich niemand sehen sollte wird sich gar nichts ändern.

  • Ich hätte nie für möglich gehalten dass Menschen klare Dinge überhaupt nicht verstehen und sehen können. Es gibt Leute die behaupten der Himmel ist rot, und die glauben auch noch dran. Dabei wird die politische Landschaft jetzt zunehmend blauer…. und das ist gut so

  • „Radtke forderte zugleich mehr Empathie in der Migrationspolitik“

    Wie wäre es mit etwas Empathie für die eigene Bevölkerung?

    • Die kommt dann, wenn es mal wieder Opfer gibt, in Form von verlogenen, geheuchelten Beileidsbekundungen, Anteilnahmen und sonstigem unerträglichen blablabla!

    • Wenn Linke mehr Migranten wollen, dann sollen sie diese Selbst bezahlen. Die Allgemeinheit will nicht mehr zahlen für noch mehr Migration. Asyl muss schnellstens angeschafft werden, weil es nur missbraucht wird. 95% haben keinen Asylgrund, es geht um Geld, doch das ist kein Asyl. Denn auch ich habe kein Geld.

      • Wir wollen die illegalen Migranten überhaupt nicht hier haben, egal wer dafür zahlt

    • Oh, der kleine Wolfi möchte plötzlich einen ganz starken Nanny-Staat, der so richtig durchgreift, und ihm ein wenig Lübbe und Empathie gibt, oh bubububu.

      Und 5 Minuten und ein Bier später murmelt er rum, dass er ständig vom Staat bevormundet wird.

      Ich find’s geil.

      • Braucht Atlas einen Arzt?

  • Empathie? Unbedingt! Aber mit wem, das ist hier die Frage. Wie wäre es mal damit, dem ausgeplünderten eigenen Volk Empathie entgegenzubringen, das man für diese Eindringlinge zur Kasse bittet und das um das Leben seiner Töchter bangt? Das die Verdrängung fürchtet und keine Wohnung findet?

  • „Radtke stellte klar, dass selbst eine Abschiebung aller illegalen Migranten das Stadtbild vielerorts nicht verändern würde.“

    Hat er vergessen, wie das Land vor 2015 aussah? Vor 2005?

    Und wo bleibt eigentlich die Empathie gegenüber den „schon länger hier Lebenden“? Insbesondere deren Frauen und Kinder?

  • Unterwerfung bis zum Schluss, Herr Radtke? Ein gelernter Gewerkschaftssekretär, der es sich im realitätsblinden EU-Parlament gemütlich gemacht hat, muss man dessen Aussagen ernst nehmen?

  • Hat er keine Empathie fuer die Steuerzahler, die seine Taschen fuellen ?

  • Lanz hat das Problem diesmal voll erkannt. Radtke schwurbelt in altbekannter Manier vom Stadtbild daher, wenn man alle ausreisepflichtige abschiebt ändert das am Stadtbild nichts, das Lanz meiner Meinung nach sehr gut kontert.
    Man sieht die Hilflosigkeit der Politiker.
    Ja wenn man die Abschiebungen nicht hinbekommt, dann ist es eben so.
    Und da wundern die sich dass der Bürger die Schnauze voll hat und rechts wählt.

  • Ein typischer Europa-Abgeordneter, völlig realitätsfern und überkandidelt aufgrund ungerechtfertigt hoher Besoldung.

  • Europa braucht keine Solidarität, sondern entschlossenen Grenzschutz. Jede einzelne illegale Afrikaner, der nach Europa kommt ist einer zuviel. Die Invasion muss endlich abgewehrt werden.

  • Von den 80.000 wollen mindestens 90% direkt nach Deutschland.

    Panik ist natürlich angebracht, wer bei einer illegalen Stürmung mitmacht ist sicher nicht die Krone der Schöpfung, sondern eher ein Messerkünstler.

    Radtke hat ein Rad ab. Wie will der sich eigentlich noch vor seinen Wählern blicken lassen.
    Achja, muss er nicht, er wurde über die Liste reingewählt. Und das in ein EU-Parlament, welches Europa gerade massiv an die Wand fährt.

    • Sie wollen nach Deutschland, weil sie auch mit negativer Asylprüfung hier eine Duldung erhalten. Das ist Linke Politik.

    • Bei Radtke muss man sich nur seine Biographie anschauen. Da entdeckt man ein lupenreines SPD U-Boot und von dieser Sorte gibt es einige in der CDU.
      Der größte Fehler der CDU ist wohl, dass sie diesen Leuten irgendwann mal auch Macht gegeben hat.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Radtke

  • Euer Gewissen möchte man nicht haben! In der Altersgruppe 18-28 gibt es in Deutschland ein Geschlechterungleichgewicht von 9% in der Altersgruppe 18-28. Da können 350000 Männer keine Familie mehr bilden!

    • Die LTBQ-Dingsda und die „Ehe für alle“ sagen aber was anderes.

  • Empathie mit Invasionen aus allen Ländern, nur nicht mit der einheimischen Bevölkerung. Rentner die ihr Leben lang gearbeitet haben und ins Sozialsystem gezahlt haben können ihren Lebensunterhalt nicht mehr bezahlen, werden im Krankheitsfall nicht ausreichend behandelt, werden in Seniorenheimen abgestellt, wie alte Möbel vor der Haustür und müssen dafür noch ihr Hab und Gut abgeben. Womit diese „Herren Empathie haben ist nur monetär, ob Politiker, Journalisten der ÖRR, oder Schleuser und Menschenhändler, mM.

  • Herrn Radtke würde ich empfehlen, seinen Wohnsitz mal für einige Monate nach Duisburg-Marxloh zu verlagern. Wäre sehr gespannt darauf zu erfahren, für wen er nach diesem Aufenthalt mehr Empathie einfordert.

  • SPD V-Mann bei der CDU? Was für ein Geschwurbel von einem CDU-Politiker.

  • Klar.
    CDU = Anti-Deutsch

  • Und wieder ein Prozent weniger für die CDU und ein Prozent mehr für die….

    • Könnte es sein, dass Lanz den Verblendeten aus der CDU deshalb eingeladen hat, weil er weiß wie er tickt? Das wäre ein guter Schachzug gewesen.

  • Die CDU ist einfach nicht mehr tragbar, wie recht hatte Herr Prange mit seiner Aktion.

  • Genau wegen solcher Unionsclowns: nur noch die AfD!

  • Merz soll doch mal nach Ceuta fahren und sich von den Migranten dort feiern lassen und das ganze Live übertragen und allen Deutschen in die Kamera sagen, „ist doch alles gar nicht so schlimm hier“.
    Nicht ein Migrant sollte aufgenommen werden.
    Diese Invasion war Kriminell und es kommen viele Kriminelle. Schutz vor Verfolgung hatten sie bereits in Marokko.

  • Herr Radtke sollte sich ein paar Hütten aus Palmenwedeln in seinen eigenen Garten stellen, inklusive der entsprechenden Bewohner. Dann hat er seine „Empathie“.

    Christdemagogie, wie sie leibt und lebt, kann ich da nur sagen.

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