War Angela Merkel die letzte wirklich gute Betrügerin?
Die Gerüchte, Angela Merkel könnte Bundespräsidentin werden, sind wahrscheinlich vollkommen haltlos. Doch sie bringen eine der letzten großen Trickbetrügerinnen unserer Zeit zurück auf die politische Bühne. Und die lässt alle, die nach ihr kamen, ganz schön alt aussehen.
Was fühlen Sie, wenn man Ihnen ins Gesicht lügt? Das wird wohl zum einen darauf ankommen, wer es tut. Doch ausschlaggebender ist doch vielmehr, wie er es tut. Wut über Verrat oder Vertrauensbruch – das erfordert, dass man der Lüge überhaupt erst Glauben geschenkt hat. Wenn man sich hinters Licht führen lassen hat und der Schwindel erst später auffliegt, dann konnte ein Vertrauen entstehen, das gebrochen werden kann. Wenn man jedoch sofort merkt, dass man gerade belogen wird, fühlt man sich nicht verraten. Vielleicht ist das Gegenüber dabei aber besonders charmant, vielleicht will man die Lüge auch glauben. Dann sieht man gerne mal ohne große Gefühlswallungen darüber hinweg.
Wenn dem Lügner aber buchstäblich die Nase wächst, während er kaum selbst überzeugt, eine halbherzig zusammengespickte Geschichte auftischt, die vor Widersprüchen nur so strotzt, dann ist man auch wütend, aber nicht wegen eines Verrats. Vielmehr ist man doch wütend, dass das Gegenüber einen wirklich für so bescheuert hält. Es geht schon gar nicht mehr um die Lüge selbst; die wird nur noch ein Beweisstück für diese unverschämte Ehrverletzung, diese üble Beleidigung der eigenen Intelligenz. Man ist aufgebracht und wird wahrscheinlich abends unter der Dusche noch daran denken, morgen beim Frühstück, in drei Jahren, wenn man gerade an etwas ganz anderes gedacht hat.
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Selbst wenn ein Vertrauensbruch wahrscheinlich sehr viel schlimmer ist, ist es doch schwerer, über solche kleinen Frechheiten hinwegzukommen. Keine Sorge, ich wurde nicht heimtückisch am Valentinstag sitzen gelassen; es folgen ausnahmsweise keine theatralischen privaten Lebenskrisen. Politik wird quasi nur mit Lügen gemacht. Das sagt jeder so dahin, damit hat sich auch jeder schon abgefunden. Selbst unter den unpolitischen Leuten glaubt doch vorher niemand, dass Wahlversprechen wirklich alle eingehalten werden.
Das ist der Grund, weshalb Begriffe wie „Klartext“, „Tacheles“ oder „sich ehrlich machen“ im politischen Kontext so gerne um sich geschmissen werden – es ist etwas Besonderes, wenn jemand überhaupt den Anspruch hat, klar und ehrlich zu sprechen. Gleichzeitig weiß man schon vorher, dass niemand, der mit Ansage „Klartext“ sprechen will, das auch tatsächlich tut. Wenn Politiker „sich ehrlich machen“ wollen, ist eh alles vorbei.
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Und dennoch – obwohl Lügen in der Politik praktisch zum Jobprofil gehören – können es die wenigsten. Das ist das, was die Auseinandersetzung mit dem politischen Zeitgeschehen erst so richtig frustrierend macht. Wie oft schaut man doch sehnlich zurück auf Politiker aus längst vergangenen Zeiten. Haben Helmut Schmidt oder Konrad Adenauer gelogen? Sicher, dass sich die Balken gebogen haben. Doch man hat es ihnen nicht so übel genommen wie diesen Kreaturen, die sich heute ernst zu nehmende Politiker nennen. Natürlich auch, weil die Politik damals nicht so desaströs war. Heute beginnen die Politiker mit ihrer Lügerei ja schon beim Amtseid.
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Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich will sie nicht zurück. Sie hat nicht nur ihre eigenen Krisen geschaffen, sondern auch das Einfallstor geschaffen, durch das der chaotische Haufen, der sich heute unsere Regierung nennt, an seine Ämter gekommen ist. Es gibt kein Problem, in dem wir stecken, an dem sie nicht zumindest eine Mitschuld trägt. Unser Land wäre besser dran, wenn sie nie an die Macht gekommen wäre. Ich will diese Frau und ihr Werk in keiner Weise verharmlosen. Doch um auf meine Ausgangsthese zurückzukommen: Gut belogen zu werden, ist besser als schlecht belogen zu werden.
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Angela Merkel hat uns in die Flüchtlingskrise gestürzt, uns unsere Stromversorgung genommen, unsere Währung entwertet. Aber aus irgendeinem Grund, den mir ein Psychologe beantworten muss, macht die Tatsache, dass sie das alles kalkuliert und geplant getan hat, es irgendwie ein bisschen besser. Sie hat sich nicht nur ihre eigene Partei völlig unterworfen, sie hat über die Parteigrenzen hinaus jede Konkurrenz, jedes Widerwort im Kern erstickt. Wir können wahrscheinlich nur im Ansatz verstehen, wie tief ihr Einfluss in sämtliche Behörden, Organisationen, Anstalten reichte und noch immer reicht.
Das ist moralisch verwerflich, ja verachtenswert. Doch zumindest ist es eine respektable Leistung. Wir sind von einer Trickbetrügerin aufs Korn genommen worden, die für ihr Können in die Geschichte eingehen wird. Sie hat uns alle Kronjuwelen und Diamanten genommen, ist auf jedem Überwachungsvideo aufgenommen, hat aber die örtliche Polizei so in der Tasche, dass die nie etwas unternehmen wird. Vielleicht schafft sie es sogar noch, Hinweise auf den Täter an die Polizei zu verkaufen, vielleicht zeichnet man sie dann als gesetzestreue Bürgerin aus. Merkel ist gut darin, für das ausgezeichnet zu werden, was sie gerade nicht getan hat. Das ist zumindest nicht ganz so peinlich.
Merz oder Klingbeil sind dagegen nur kleine Ganoven. Bei einem Einbruchdiebstahl werden sie nichts finden, wenn man den Safe direkt im Flur aufbewahrt. So weit kommen sie noch nicht mal: Klingbeil bleibt im Fenster stecken, Merz wird vom Wachchihuahua gebissen, auf der Flucht werden sie von der Sprinkleranlage erledigt. Klingbeil wird Merz sofort an die Polizei verraten, und der schmort dann alleine in der Zelle vor sich hin, während die Tat nicht mal eine Kurzmeldung in der Lokalzeitschrift wert ist.
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Bei Leuten wie Friedrich Merz bleiben all die negativen Gefühle, die man bei Merkel fühlen musste. Die Frustration, weil man nichts unternehmen kann, obwohl die Lösungen der Probleme auf der Hand liegen – und die Fehler von Anfang an offensichtlich waren. Es bleibt die Trauer um den Wohlstand, die Freiheit und die Sicherheit, die wir verloren haben. Die Wut bleibt. Denn die ganzen Probleme von damals werden ja nur weitergeschleppt und schlimmer gemacht. Obendrauf muss man sich aber noch gefallen lassen, sich von solchen Leuten anlügen, hinhalten und regieren zu lassen. Friedrich Merz hat weder sich selbst noch seine Partei und erst recht nicht seine Regierung im Griff. Wenn er sich nicht selbst äußerst ungeschickt und mit Ansage blamiert, wird er von Lars Klingbeil auf eine Weise vorgeführt, die nur noch unappetitlich ist.
Männer, vor denen man kein bisschen Respekt haben kann, sind etwas Grauenhaftes und Unangenehmes. Noch viel schlimmer, wenn solche jämmerlichen Gestalten, auf die man nur mitleidig herabblicken will, so auf einem Podest drapiert sind, dass man gezwungen ist, hochzuschauen.
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Da könnte man fast neidisch werden: schön, intelligent und schreiben kann sie auch noch.
Glückwunsch, Frau David!
sicher nicht die letzte.
aber ein naturtalent.
charakter, erziehung, samt gruendliche ausbildung im WEF ergeben zusammen diese persoenlichkeit.
ohne ein gewisses angeborenes talent wuerde auch die WEF-ausbildung nicht viel fruchten.
man sieht es an den juengeren generationen der ygl , die eher nach aussehen und sympathie beim publikum ausgewaehlt werden, und vergleichsweise seicht sind.
merkel ist noch richtig alte schule.
schade, dass sie ihre faehigkeiten nicht zum positiven eingesetzt hat.
Ein Betrüger bzw. ein Mensch der andere Menschen bewußt schädigt, gehört angezeigt, angeklagt, verurteilt und eingesperrt.
Ich bin kein Arzt oder Psychologe, aber ich halte diese Frau für geisteskrank. Ich mag auch falschliegen, bitte. Ich streite mich da auch nicht rum, aber das ist eben der Eindruck, den sie bei mir erzeugt.
Erstaunlich wieviel Feministinnen unter den „berufenen“ Lügnern sind. Die negativen Folgen der dämlichen Quoten sind im ganzen Land zu spüren. Das Bildungssystem sowie das Leistungsprinzip wurden bereits komplett ausgehöhlt. Die wenigen maskulinen Sitzpinkler, die von den überparteilichen Frauen Netzwerken noch geduldet werden, sind kein Haar besser. Der komplette Qualitätsausfall in den westlichen Ländern hat exakt damit zu tun.
Zwischenzeitlich funktioniert in Europa/ Deutschland fast nirgendwo noch etwas wirklich gut. Überall müssen Kompromisse bei Leistung und Vorgaben gemacht werden.
Ausserhalb Europas schütteln alle die Köpfe. Häme und Spott über die einst bewunderten Deutschen macht sich breit.
Bei Merkel habe ich den Verdacht, dass die hämisch über die Politszene lacht, und lediglich ihre Bücher verkaufen will. Der Rest lebt von der Selbstinszinierung, und überlässt es dem Leser, oder Zuhörer, sich belügen zu lassen, oder auch nicht … take it, or leave it. Ohne Widerspruch entwickelt sich die Inszenierung zur bewussten Lüge …
wirklich gute Betrügerin? Nicht mal beim Betrügen war sie gut. sie hatte immer die Springer-Presse und die Bunte hinter sich. „Sie kennen mich“ war ihr Wahlslogan. Trotzdem haben die Wähler immer wieder diese Betrügerin gewählt? Ihr Rezept für Kartoffelstampf in der Bunte kann es nicht alleine gewesen sein. Ihre Nachfolger Olaf der Vergessliche und Friedrich der Verlogene sind aber keinen Deut besser. Gibt es noch mehr Strafe für das deutsche Volk.?
Die erste weibliche Kanzlerin durfte natürlich nicht scheitern. Deshalb konnte sie jeden Schmarr’n verzapfen und eine radikal linkspopulistische Wende umsetzen. Das ist das ganze Geheimnis ihres traurigen Erfolgs.