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Krisenmanagement

Während Berlin im Blackout versank, spielte Kai Wegner Tennis

Am Tag des Terrorangriffs auf die Berliner Stromversorgung war von Kai Wegner nichts zu sehen. Der Regierende Bürgermeister behauptete, er habe sich zu Hause „eingeschlossen“ und gearbeitet. Jetzt kommt heraus: Er war zwischendurch Tennis spielen.

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Treffsicher, auch beim Tischtennis: Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin (Symbolbild) (IMAGO/Emmanuele Contini)

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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner war am ersten Tag des Blackouts in Berlin Tennis spielen. Das berichtet der rbb unter Berufung auf eine entsprechende Antwort der Senatskanzlei. Wegner habe zwischen 13 und 14 Uhr am Samstag Tennis am Stadtrand gespielt, erfuhr der öffentlich-rechtliche Sender. Wegner sei jedoch stets erreichbar gewesen, versichert man.

Im Interview mit Welt-Chefredakteur Burgard erklärte Wegner, er habe einfach mal „den Kopf freikriegen“ müssen, weil er schon seit kurz nach acht Uhr gearbeitet habe. Sein Handy sei auch beim Tennisspielen „auf Laut“ gestellt gewesen.

Das steht im Widerspruch zu Wegner eigenen Aussagen. Bei seinem ersten Presseauftritt am Sonntagmorgen hatte der Bürgermeister mitgeteilt, den ganzen Tag zu Hause gewesen zu sein und sich in deinem Büro „eingeschlossen“ zu haben. „Ich habe mich zu Hause eingeschlossen und versucht, zu koordinieren“, sagte Wegner wörtlich.

Er habe mit den Krisenstäben kommuniziert und am Abend um 19.30 Uhr an einer großen Schalte mit allen wichtigen Gremien teilgenommen, so der Bürgermeister. Dass Wegner am Samstag wie auch am Sonntag weitgehend abgetaucht schien, hatte bereits für Kritik und Spekulationen gesorgt.

Ein Sprecher der Senatskanzlei hatte mitgeteilt, der Bürgermeister sei den ganzen Samstag in Berlin gewesen und damit den Eindruck erweckt, Wegner sei in der Stadt unterwegs und vor Ort tätig gewesen. Tatsächlich war der Bürgermeister aber lediglich telefonisch aus dem Homeoffice an der Bewältigung der Lage beteiligt. Und auch das mit Freizeit-Unterbrechungen, wie sich jetzt zeigt.

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Nachdem am Samstagmorgen um kurz nach 6 Uhr der Strom im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ausgefallen war, waren 45.000 Haushalte betroffen. Wegner reagierte erst um 17 Uhr mit einem floskelhaften Beitrag auf X – zu sehen war der CDU-Politiker den ganzen Tag über nicht.

mro

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200 Kommentare

  • Man führe ihn zu seinem Balkon, er möchte auf sein Volk herabwinken. 🫵

    151
    • Ja wir haben in der Tat wieder feudale Strukturen in unserem Land

    • 😂👍👍👍

    • So Kinder, der Opa tut jetzt mal vom Krieg erzählen:
      Als ich noch jung war, gab es einen Wirtschaftsminister namens Jürgen W. Möllemann. Zu dieser Zeit, kamen Supermärkte auch auf die Idee, ihre Einkaufswägen mit Schlössern zu versehen, die man mit einer 1,-DM Münze (das war mal unsere Währung, Kinder) aufsperren konnte. Das war, damit die Leute ihre Einkaufswägen wieder zurück brachten statt sie einfach auf dem Parkplatz stehen zu lassen.
      Ein Bekannter oder Verwandter vom Wirtschaftsminister Jürgen W. Möllemann kam daraufhin auf die Idee, einen Plastikchip in Größe eines 1-Mark-Stücks mitsamt Schlüsselanhänger zu verkaufen.
      Das fand Herr Möllemann, sei eine „pfiffige Idee“ und schrieb dies sogar auf… auf ein Briefpapier mit dem offiziellen Briefkopf des Bundesministerium für Wirtschaft.
      Dafür musste er zurücktreten.
      Wegen eines Briefpapiers.

      Heute tritt KEIN Politiker mehr zurück.

    • Nun lasst doch dem armen Mann seinen Kopf freikriegen.
      Scheint doch gelungen zu sein, der Kopf dürfte nun komplett leer sein 🙂

    • Und evtl danach „ganz zufällig“ herunterfallen 😁

  • Das Ahrtal und Berlin zeigen deutlich, welchen Stellenwert die einheimische Bevölkerung für unsere Machthaber hat.

    180
    • Nicht nur das. Es zeigt auch aus welchem morschen Holz die ‚Verantwortlichen‘ geschnitzt sind.

      • morsches holz schnitzen,kann nicht jeder

        • Leistung muss benannt werden dürfen.

          4
  • Also bitte, andere fahren erstmal bei Katastrophen in Urlaub oder?

    170
    • Oder beschränken sich daraus den Porsche in Sicherheit zu fahren….

      107
    • Er hat wahrscheinlich nur versucht Urlaub zu buchen. Und als ihm angesichts der horrenden Flugpreise kirre geworden war, musste er tatsächlich den Kopf frei kriegen. Das Tennisstündchen wird dafür kaum gereicht haben. Nachm Saunagang und einem Cocktail konnte er dann am frühen Abend einen neuen Anlauf mit einer anderen Flugpreissuchmaschine nehmen 😉

    • Nicht zuletzt bestand der berühmte Francis Drake, als man ihm sagte, die spanische Armada würde sich England nähern, darauf, erst seine Partie Boule zu Ende zu spielen. 🙂

    • Ich vermute, dass er sich beim Tennis Handlungs-Inspirationen erhoffte, indem er dort die versammelten Götter im Olymp anflehte.
      Man muss ja schließlich erstmal überlegen, ob überhaupt ein Tun angeraten ist, bevor man ins Handeln kommt, nicht wahr ?
      Warum sollte ein Bürgermeister in Panik geraten, nur weil ein paar Bürger sich den Ast abfrieren und die zurückgelaufene Fäkaliengülle aus ihrem Badezimmer schippen ? (Sarkasmus off)

    • Merz ist ins Moulin Rauge nach Paris abgezogen!

    • Das zeigt, das dieser Typ komplett überfordert ist.

      Nicht einmal im Krisenfall ist er in Lage von 8-17 Uhr durchzuarbeiten.
      Von Überstunden will ich gar nicht erst anfangen

    • Ja, aber nur 4 Wochen.

  • So sieht moderne Arbeitszeitgestaltung und effizientes Krisenmanagement aus.

    • Ironie off.

    • Die Spranger-Tussy hatte doch pünktlich am nächsten Tag schon die „Strukturen“ in Gang gesetzt. Was soll da ein CSD-Experte noch zusätzlich bewirken?

    • Das nennt man Gleitzeit 😂

    • Life-Life-Balance

  • Und vor 13 Uhr und nach 14 Uhr? Schauen wir, was noch herauskommt…

    101
    • Am „Stadtrand“ gibts noch ein paar mehr Möglichkeiten um den Kopf frei zu kriegen. Planschen, Saunieren, Dinieren, paar Cocktails beim Smalltalk mit „Aktivisten“ etc.

      • .. jetzt Mal unter unser Pastorentöchter..,
        Ich lese jetzt schon ziemlich viele Jahre.. warum.. zur..Hölle machen wir der Öffentlichkeit nicht unsere Mehrheit..DEUTLICH..!!

      • Vielleicht hat er aber auch nur die Realität richtig erkannt und bewertet dass es eh nichts ,Mangels fähigem Personal ,Geld und Kapazitäten , in den Berliner Behörden zu koordinieren gibt !
        Denn Schaden repariert das EVU und die Straftäter werden automatisch von der Polizei verfolgt und für den Rest gibt es 112 !
        Alles nur langweilig und nervig aber mit Sicherheit kein Grund Verabredungen zu stornieren !
        Warum sollte er sich deswegen den sein Wochenende vermiesen lassen ?

    • Ich hoffe, daß es nur so sprudeln wird.

    • Ausnüchtern …und Abschminken…!

    • Was hat eigentlich der damalige Innensenator Helmut Schmidt während der Hamburger Sturmflut gemacht, um „mal den Kopf frei zu bekommen“?

      Ach ich hab’s: ER HAT DIE KRIESE GEMANAGT!!!

    • Ich stelle mir auch die Frage, ob diese jetzt zugegebene Stunde der Abwesenheit als kleine Sünde platziert wird, damit die Fragen nach der ganztägigen Abwesenheit verstummen.
      Sich als Bürgermeister in einer absoluten Krisensituation den ganzen Tag daheim einschließen ist so glaubwürdig wie die diesjährige Fußballmeisterschaft von Union Berlin.
      Diesen ganzen linken Vögeln in Berlin ist nicht zu trauen, bis es nachprüfbar bewiesen ist, dass sie dem Bürger keinen bullshit erzählen. Diese Leute können nichts, wissen nichts und kassieren ab. Sobald das in Gefahr ist, lügen sie uns Bürger an, bis es nicht mehr geht.

    • War er etwa während der Krise auch auf dem Klo?

    • Vor: Mittag essen Nach: Duschen/Relaxen

    • nach 14 Uhr Taschen-Billiard

  • Das Bild zum Artikel ist aber Tischtennis …

    • Dafür wird der Betreuungsbedarf beim „Regierenden“ noch offensichtlicher.

      • Der war gut 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    • Home-Tennis?

      • Tennis-Light 😉

    • Naja, in der großen Liga spielt er ja halt uach nicht, oder?

    • Nehme mal an, das ist Absicht… 😉

    • na da wäre ich jetzt nie drauf gekommen- was sind Sie ein Blitzmerker

  • Was denn, er hat doch gesagt, ihm war nicht langweilig.

    • Erst das Vergnügen, danach die Arbeit meiden.

  • Tja, warum nicht? Für Tennis braucht man einen Schläger und einen Filzball…….. und keinen Strom.
    Gut, den hatten 45000 Menschen auch nicht, glaube aber, dass keinem von denen Tennis eingefallen war…..!

    • Die wussten, was auf sie zukommt, er hatte sie ja vorher schon gewarnt:

      „Berlin ist eine vielfältige, internationale und weltoffene Stadt. Das wird sich immer auch im Stadtbild abbilden… mit Gewalt, Müll und Kriminalität in der Stadt.“ – Kai Wegner (CDU) am 17.10.2025

    • das war bestimmt nicht draußen sondern in einer Tennishalle…mit Heizung und Kunstlicht

    • Vielleicht wollte er den Leuten nur 87 jährigen Omas zeigen wie man sich warm halten kann. In bester CDU Tradition, ich denke nur an die Kniebeugen Stiefmutti.

  • Anmerkung am Rande. Das Bild zeigt Tischtennis!

    • Neeeiiiinnn, das glaub ich ja gar nicht. Nö!

  • Selbst wenn er zurücktreten sollte, kommt der nächste unfähige! Besser wird es in Berlin nicht werden!

    • „,kommt der nächste unfähige!“.
      Genau, die Kandidatin der Linken. Die haben sich ja schon bei Mamdani in New York erkundigt, wie man Bürgermeisterwahlen gewinnt.

    • Berlin ist schon eine ganze Weile erledigt. Der Terrorakt und der Umgang der „eigenen“ Regierung damit legt nur noch mehr nahe: Wir sollten nicht nur die Mauer um Berlin wieder hochziehen, sondern das shithole auch noch vom Netz nehmen! 😉

      • Hey! Keine Sippenhaft! Wir haben auch Gefühle!

        • Für jeden fähigen Berliner gibt es Assüüül im (Werte-) Westen 😉

          3
  • „Bitte noch gendern, dann Freigabe“!

    Wo war eigentlich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)?

    Da wird ein Terroranschlag verübt und der CDU-Kanzler taucht ab?

    Helmut Schmidt wäre das nicht passiert aber dem war noch noch am Wohl der Bonner Republik gelegen.

    • Schmidt hatte auch die Bevölkerung parteiübergreifend hinter sich. Merz hat nicht mal seine Partei im Rücken.

    • Helmut Schmidt hatte ja auch Klasse und Format.

    • „Wo war eigentlich Friedrich Merz?“ ist eine sehr gute Frage.

    • Franz Josef Strauß hätte ein paar kräftige Worte an die „Vulkanspinner“ gerichtet
      und die Hilfstruppen in Marsch gesetzt.

    • Merz hatte einfach >Angst, denn die Antifanten sitzen doch mit auf der Regierungsbank!

  • Ich finde es schön, daß Wegner auch in Krisensituationen auf seine Work-Life-Balance achtet.

    • 😂😂😂

  • Warum wundert mich das nicht?

  • Wegner setzt eben Prioritäten. Er kann besser CSD und Pride als Katastrophen.

  • Jetzt aber mal halblang. Immerhin hat sich Kai Wegner gemeinsam mit der Innensenatorin Iris Spranger am Feldbett einer 97-jährigen Pflegebedürftigen, die nach dem Terroranschlag in einer Turnhalle hat übernachten müssen, ein medienwirksames Spektakel hingelegt. Also wenn das kein Krisenmanagment ist !

    • Nein, das war nur Vorspielen von Aktionen, die real nicht passier(t)en!

      • Also ich habe einen gütigen Regierenden Bürgermeister wahrgenommen, die sich rührend und mit viel Empathie, gemeinsam mit der Iris, um die vom Terroranschlag (War es die AfD, gar Höcke persönlich?) gebeutelte Berlinerin kümmerte. Haben Sie nicht das Leuchten in den Augen und die tiefe Dankbarkeit 97-jährigen Pflegebedürftigen gesehen. Ich bin jedenfalls froh, dass wir solche Politkoryphäen haben, die sich nicht zu schade sind, wenn es die Not verlangt, sich auch mal mit dem gemeinen Bürger von den Kameras ablichten zu lassen.

    • Der wurde ganz warm ums Herz. Stunde schneller, und er hätte das Bett mitschieben können. Immerhin vom Tennis zur Sporthalle. Hatte nur keinen Schläger mehr dabei …

  • Rücktritt jetzt! Er kann dann ja Tennis-Koordinator bei Olympia machen.

  • Immerhin Tennis, Indoorgolf macht auch weniger Spass. Prioritäten setzen ist aĺles.

  • Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ist immerhin nicht in Urlaub geflogen mit der Begründung, daß er dann ja keinen Strom in Berlin verbraucht.
    Ist das nicht super von ihm?

  • Aber sicher war der Gegner ein wichtiger Mensch im Kampf gegen rechts.

    • Seine Auszeit hat mit der Kanzlerschaft begonnen.

  • CSU-Bayrisch anwenden: Wer lügt, der fliegt!

    Mir ist nun auch klar geworden, warum Merz sich nicht äussert: Er braucht eine Auszeit von Deutschland und Berlin.

  • Dank Apollo und der Bebilderung wissen wir jetzt anschaulich was es mit Tennisspielen so auf sich hat.

    -28
    • Sie haben aber auch keinen Humor

  • Sei ihm natürlich gegönnt. Aber wie kann man da entspannt spielen? Und warum nicht gleich so gesagt? Handy auf laut, tse …. kann andere Leute veralbern. Für Interviews war er aber auch nicht zu erreichen. Wäre doch ideal gewesen, um seine Bemühungen darzustellen. Merkwürdig.

  • Herr Wegner hat mein volles Verständnis. In Berlin fällt der Strom aus, na und? Eine Panne kann vorkommen. Herrn Wegner war nur das Ausmaß nicht bekannt. Weiter nicht schlimm. Er war später auch erreichbar und ist in Begleitung von zahlreichen Fotografen in die Notunterkünfte geeilt, um den Menschen Trost zu spenden. Ein Bürgermeister von weiter südlich hat mal beim Aussteigen aus dem Flugzeug formuliert: „Sie verlassen jetzt den funktionierenden Teil Deutschlands“. Vor diesem Hintergrund kann ich die Handlungen von Herrn Wegner sehr gut nachvollziehen.
    Benötige ich nach diesem Kommentar einen neuen Morgenmantel?

  • Ja warum nicht? Es kann sein das er tennis spielte in den dunkeln…

  • Ich lade den regierenden Bürgermeister zu einer Partie Tennis ein. Da er ja nebenbei Krisenmagenmet machen kann, sollte ich locker gewinnen. Auf ein Spiel Kai!

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