Glatteislage
Vorgehen nicht „besonders geschickt“: NABU rechnet nach Berliner Streusalz-Affäre mit Austritten
Nach der Klage des Berliner Landesverbandes gegen die Streusalzfreigabe sieht sich der Naturschutzbund Deutschland massiver Kritik ausgesetzt. Der Bundesverband räumt interne Differenzen ein und geht davon aus, dass es infolge der Debatte auch zu Austritten kommen wird.
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Der Bundesverband des Naturschutzbundes Deutschland sieht den Verband nach der Berliner Streusalzklage massiver Kritik ausgesetzt. „Wir haben es jetzt halt als Prügelknabe abbekommen“, sagte ein Sprecher des NABU gegenüber Apollo News. Auch intern gibt es Differenzen. Zwar könne die Pressestelle keine konkreten Zahlen zur Mitgliederentwicklung nennen. Es sei jedoch davon auszugehen, dass „es da auch Austritte geben wird“, heißt es. Ob diese bereits erfolgt seien und in welchem Umfang, lasse sich derzeit nicht sagen.
Ausgangspunkt ist die Klage des NABU Berlin gegen die vom Senat erlassene Allgemeinverfügung, mit der Privatpersonen während der akuten Glatteislage vorübergehend Streusalz einsetzen durften. Das Verwaltungsgericht kippte die Regelung. Die Klage gegen die vom Berliner Senat erlassene Allgemeinverfügung sei „ein Vorgehen des Landesverbandes“ gewesen, hieß es. Eine Abstimmung mit dem Bund habe es nicht gegeben. An der grundsätzlichen Haltung des NABU zu Streusalz ändere das nichts. „Ich glaube, da sind wir uns im NABU intern alle einig, dass es eigentlich keine gute Idee ist, es sei denn, es ist Not am Mann.“
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Gerade diese Abwägung hatte in Berlin zu heftiger Kritik geführt. Während der NABU Hamburg nun eine zeitlich befristete Aussetzung des Streusalzverbots ausdrücklich akzeptierte und in einer Pressemitteilung nun erklärte, dass „die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherung und die Vermeidung von Personenschäden“ aktuell den Schutz der Umwelt überwiege, ging der NABU Berlin juristisch gegen eine vergleichbare Maßnahme vor.
„Natürlich will auch beim NABU keiner ausrutschen, das ist ja logisch. Es war halt nach Auffassung des NABU Berlin eine untaugliche Maßnahme“, teilt NABU Apollo News mit. Schließlich sei nicht nur um Recht gegangen, sondern auch um die Praxis. Aus Sicht des Landesverbandes habe es sich um „eine reine Symbolpolitik“ gehandelt.
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Zugleich räumt der NABU-Bund ein, dass das Vorgehen des Berliner Landesverbandes auch innerhalb des Verbandes umstritten ist. „Da gab es schon auch aus der Mitgliedschaft unterschiedliche Rückmeldungen.“ Es habe „unterschiedliche Auffassungen“ gegeben – nicht nur in der Sache, „sondern auch die Frage, ob das jetzt besonders geschickt in dem Moment ist“. Man hätte wohl auch deutlicher machen können, dass auch NABU-Mitglieder selbst von Glätte und Stürzen betroffen seien. „Wahrscheinlich war der NABU Berlin selbst überrascht, wie schnell und eindeutig das Gericht da gesagt hat, da müssen wir gar nicht groß drüber nachdenken“, heißt es.
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Aus dem ADAC bin ich ausgetreten, beim NABU geht das leider nicht, da ich nie Mitglied in dem Verein war.
Vielmehr ist die Frage interessant.
Wieso sollte man in Vereinen Mitglied sein die realer Wahrheit nichts bringen außer gefüllte externe Geld Konten?
Rolex immer noch nicht gar?
Den Verlust durch den Austritt bekommen die doch bestimmt durch mehr „Fördergelder“ von Bund, Länder und Kommunen ausgeglichen. Man hält doch zusammen, wenn es um den guten Zweck, also das Geld der Steuerzahler, geht.
aber es kratzt an deren Ego – auf gleicher Stufe wie der missglückte ADAC-Auftritt des Präsidenten
Man kann nur sagen Umweltschutz nein Danke!!!
der Schutz der Umwelt war schon immer ein natürliches Anliegen. Man wirft seinen Müll nicht auf die Straße, man verschwendet keine Energie und geht damit sorgsam um etc.
Aber seit wann braucht man dafür Oberlehrer, die einem ständig im Nacken sitzen.
Bei mir ist´s umgekehrt. 25 Jahre lang war ich Mitglied beim BUND und dem LBV. Seit der BUND lieber abholzt als bewahrt, bin ich draussen. Dem mir einst verhassten ADAC trat ich wieder bei, weil er jetzt vernünftige Ansichten vertritt und im Pannenfall hilft. Beim letzten Mal war nach 7 Minuten ein ADAC-Helfer da.
Bei mir ist´s´andersrum. Nach 25 Jahren beim BUND und BLV wurde mir klar, dass das Schutzvereine für Windradl geworden waren. Die politische Stoßrichtung war offensichtlich. Bei dem mir lang verhassten ADAC trat ich wieder ein nach einer guten Erfahrung, die ich mit ihm machte. Die darf ich aber nicht schreiben, weil mein Post sonst wieder gelöscht wird.
Sollte ich in Berlin auf glatten Straßen verunglücken, kann sich der NABU auf eine Klage gefaßt machen, die sich gewaschen hat! da rede ich nicht nur von drei € fuffzich!! da gehts dann ins Eingemachte!!
Bin ausgetreten. Das Geld verwende ich, um mehr Vogelfutter für die Vögel im Winter zu kaufen.
Ich bin nicht eingetreten, weil: Vor rund 4 Jahren, als ich in Rente ging, hatte ich überlegt, bei denen mitzumachen. Um was Sinnvolles zu machen, und dabei in der Natur zu sein. Hier, um meine Kleinstadt am See herum, war nämlich zu sehen, daß Leute vom NABU sich offenbar wirklich um die hiesige Natur und deren Erhalt und Schutz kümmerten. Mit par von diesen hab ich mich auch mal unterhalten. Das waren z.T. normale Leut, par Esoteriker waren auch dabei – es waren halt die Leute an der Basis, also die wo wirklich draußen sind und tatsächlich was machen. Sei’s drum, ich wollte mitmachen, trotz der Esoteriker.
ABER: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – hab also rumgeguggelt, speziell dazu, was deren Chefs machen – und welche Ansichten die so vertreten.
Und danach hab ich das mit dem Eintreten/Mitmachen beim NABU gelassen…
Da geht es mir fast so ähnlich mit dem Mieterverein. Er hat mir schon einige Male richtig gut helfen können. Deshalb bleibe ich dabei.
Seine extreme Linkslastigkeit und die ewige Genderei in den Mitgliedermagazinen geht mir allerdings gehörig gegen den Strich.
Beim Bund Naturschutz Deutschland bin ich ausgetreten, obwohl ich vieles an deren Arbeit schätzte, als ich plötzlich irgendeine Unterschrift gegen die AfD leisten sollte. Da war Schluss.
Mieterverein und Schutzgelderpresser bringe ich auf keinen Fall in Verbindung. Ich gebe aber zu, dass ich kein Mieter bin.
Gute Idee.
Ich bin auch ausgetreten. Schon die Toleranz von NABU hinsichtlich der Windräder hat mich schon bewogen auszutreten. Die Klage war der I-Punkt nun doch den Verein zu verlassen.
Warum ist man Überhaupt in so einem Verein? zu viel Geld, oder auf suche nach Anerkennung?
Wo ausgetreten?
Gibt es eigentlich Beweise, dass der Einsatz von Streusalz so schädlich ist, wie behauptet?
Ich meine, die Winterdienste gehen ja auch nicht gerade zimperlich damit um, und entlang der Autobahnen und Land- und Bundesstraßen blüht und grünt es im Sommer wie überall.
Klar, mit Salz kann man Unkraut bekämpfen. Aber nachhaltig ist das nicht. Auch Hecken die an „gesalzenen“ Fußwegen stehen, sieht man nie etwas an.
Behauptungen sind doch im 21. Jh. die neuen Beweise im täglichen Politikgeschäft.
Mensch ist für Klimawandel schuld
Es wird keinen Winter mehr geben
Das Pieksen ist nebenwirkungsfrei und schützt vor Ansteckungen
Der Atomstrom verstopft die Leitungen
Wind und Sonne schicken keine Rechnung
Migranten werden die Renten künftiger Rentner bezahlen
D. ist ein reiches Land
Links ist vorbei
und Nr. 1.
Wir schaffen das
usw., kann ergänzt werden
Mein Lieblingsspruch ist immer noch, dass uns die Energiewende nicht mehr als ne Kugel Eis pro Monat kosten wird. Das stimmt sogar. Nur hat die Eiskugel einen Durchmesser von 100 Metern 😬
Salz ist Lebensmittel… selbst in der Coca-Cola ist welches drin ..
Ray
Salz ist ein Naturprodukt!
…veraltet, weil zu pauschal!
Bin am Schmunzeln. Bzgl. Ihres Kommentars.
Und besonders auch bzgl. Ihres Nicks.
😉
Sagt jetze ein ungeimpfter „Booooomer“, der „Corona“ ganz ohne Pimpfung mit mRNA-Zeugs überstanden hat. Trotz Vorerkrankung (COPD), trotz Masken-Verweigerung, also da wo Verweigerung damals möglich war.
Sie sind offensichtlich infantil – oder zumindest in irgendeiner Blase – also: Ihr Nick paßt aus meiner Sicht schon – irgendwie.
BTW:
– Was Salzmangel auf Gehwegen anrichtet, sehen wir an Balin.
– Was Salzmangel bei Menschen anrichten kann, sehen wir beim Karlatan…
Haben Sie auch etwas anderes als Ihr plattes Getrolle?
ich wette, du wirst Das Boomer Alter NIE erreichen…..
Es kommt auch immer auf die Pflanzen an. Es gibt viele Pflanzen die saure Böden sehr gerne haben, und Salz verändert den PH Wert hin zu sauer. Ich habe mich allerdings auch gefragt welche Auswirkungen es nun wirklich auf Bäume hat. Seit ich auf der Welt bin, bin Jahrgang 1975, wird Tausalz verwendet. Aber ich habe nie gesehen, dass dort, wo es gestreut wurde Bäume eingegangen sind. Oder es viele kahle Stellen gegeben hätte.
Ich streue im Winter immer einfaches Jodsalz von Aldi auf den Fußweg und die Pflanzen im Vorgarten wachsen und gedeihen trotzdem. Sogar das Unkraut uwischen den Fliesen geht nicht kaputt.
Früher schippten Hausbesitzer u. Mieter.
Dann streute man Asche oder Sägemehl.
Wo soll die Asche heute noch herkommen? Sogar die offenen Kamine müssen vermauert werden… man beachte: Damit wir sie selbst im Notfall nicht mehr nutzen können!
Recht einfach:
Salz bindet Wasser. Ist also das Erdreich rund um den Wurzelballen eines Baumes sehr salzhaltig, kann dieser EVENTUELL NICHT GENUG (Wieviel genau ist genug?) Wasser aufnehmen.
Entkräftungen:
1. Nach wenigen Tagen hat Regen oder getauter Schnee das Salz wieder in tiefere Schichten gepült.
2. Im Winter stoffwechselt so ein Baum eh‘ sehr wenig.
3. Je älter der Baum, desto besser kann er sich aus seinen Reserven einige Tage versorgen.
4. Wie Sie schon schreiben: Sieht IN DEUTSCHLAND irgendjemand irgendwo abgestorbene Bäume an Straßen oder Autobahnen???
Früher dachte ich immer, es liegt an unserem Hysteriker- und Ignorantenland. Inzwischen bin ich mir sicher, dass nicht wenige genau wissen, dass das alles Bullshit ist, aber – aus welchen Gründen auch immer – JEDEN SCHWACHSINN mit Gewalt durchsetzen wollen, sei es aus Machtgeilheit oder sogar aus Zerstörungswillen.
Natürlich gibt‘s die. Wer seine Zeit nicht komplett unter einem Stein verbringt, weiss das.
Ach ja? Zu DDR-Zeiten wurde alles auf Straßen und Wege gekippt, was gerade da war. Aggressive Lauge war an der Tagesordnung. Und im Frühjahr? Die Straßenbäume blühten, Gras und Unkraut am Straßenrand standen prächtig. Da passiert gar nichts, weil das meiste durch Tauwasser oder mit Regen verdünnt in der Kanalisation landet.
Nun, schon öfters schrieb ich es hier und wiederhole mich gerne:
Das eigentliche Problem ist das sog „Verbandsklagerecht“, das 2002 von der Regierung Schröder ins Verwaltungs-/Umweltrecht eingeführt wurde.
Bis heute ist jeder, der von einer staatlichen Verwaltungsmaßnahme – auch mittelbar – betroffen ist, „aktiv legitimiert“, dh. er kann selbst gegen diese klagen.
Das Problem sind selbsternannte „Interessen“-Verbände, die vorgeben, für das Klima, die Umwelt, den Alpensalamander oder den Mond zu sprechen. Diesen wird mit dem Verbandsklagerecht eine „Garantenstellung“ für das von ihnen vertretene „Interesse“ und deswegen „Aktivlegitimation“ zugebilligt. – ZB.: Ein Nabu, der gegen Streusalz klagt; eine DUH, die CO2-Einsparung einklagt; ein BUND, der den Kormoranabschuß durch Teichwirte gerichtlich unterbindet; das „Wolfsmanagement“ verhindert klagehalber den Wolfsabschuß; das landeseigene „Biberclearing“ untersagt gerichtlich den Abriß von Biberdämmen etc. pp.
Nachtrag:
Sollte es je eine „entideologisierte“ Bundesregierung mit hinreichender parlamentarischer Mehrheit geben, müsste die Aufhebung des Verbandsklagerechts auf deren Agenda wohl sehr weit oben stehen.
Genau aus dem Grund bin ich dafür unsere Gesetze auf den Prüfstand zu bringen. Vieles ist völlig nutzlos und macht nur Anwälte reich.
All die ganzen Schlupflöcher gäbe es nicht. Kurz und schmerzlos und das wars!
Ist es wirklich vollkommen irre, zu fragen, wieviel Menschenleben ein Baum wert ist?
Also ich besitze richtig große (Wald-)Bäume. Obwohl ich sie manchaml umarme kann ich sie nichts fragen aber „sprechen“ tun sie trotzdem. So gab es vor Jahren einen Klinikneubau der ihnen das Wasser abgegraben hat. Die Blätter werden kleiner und man merkt, dass sie sich nicht mehr so wohl fühlen. Ich habe daraufhin das Regenwasser von 300m² Dachfläche zu den Bäumen umgeleitet und jetzt sieht alles wieder wie früher aus. Hat zwar ne Ecke gekostet aber jetzt muss ich für das Regenwasser auch keine Abwassergebühr mehr zahlen.
Einbringen von Salz durch Gehweg- oder Strassenstreuung ist dem Boden egal. Kurzfristig gibt es eine pH-Wert Änderung die aber nie lange (ca. 6 Wochen) anhält.
Was den Bäumen zu schaffen macht ist der Wegfall des Schwefels in den Autoabgasen. Man muss dann als Waldbesitzer halt manchmal Schwefeln.
Was an den Strassen echt eklig ist und den Boden verhunzt ist der Reifenabrieb. Der ist aber nicht vermeidbar und sicherlich für uns Menschen ungesunder als für die Bäume.
Aber Wälder roden für blöde Windräder ist wohl besser?
Neutrale Gegenfrage. Schonmal einen Baum gefragt ob er Geld will für immer kostenlos produzierte Luft?
Das diskutieren Sie doch mit dem Querschnittsgelähmten (Sturz in Berlin) und dessen Angehörigen.
Gegenfrage. Wieso diskutieren sie nicht mit denen statt hier unpassende Kommentare hinterlassen?
Der Baum fragt nicht, aber die Unterdrücker.Das kommt bald. UN Agenda 2030 Tokensierung der Natur alles muss was kosten. Wald betreten,Tiere,Wind, Sonne, Wolken, Klimastreifen am Himmel, Luft haben wir ja schon. Besteuerung der Atemzüge. Wasser ist kein Menschenrecht
Wir müssen doch sogar fürs Regenwasser an die Stadt blechen.
Hm. Ob Natur auch eine reale Rechnung schickt?
Wenn ich in Biologie richtig aufgepasst habe, gehört die Sauerstoffproduktion zum lebensnotwendigen Stoffwechsel der Pflanze. Sie macht es also nicht so ganz freiwillig Herr oder Frau Migo. Zudem wäre etwas mehr sachlichkeit zielführender in dieser Diskussion. Aber gerade weil auf ungebildete lautstarke Großm… mehr gehört wird, haben wir derzeit die vielen Probleme im Land.
Der Baum ließe sich im schlimmsten Fall durch Nachzucht und Neuanpflanzung eretzen. Aus bekannten Gründen ist dies bei einem Menschen nicht ganz so einfach. Früher wurden derartige Rechtsgüter sorgfältig gegeneinander aufgewogen, der geringere Schaden wurde dabei in Kauf genommen.
Merkwürdig dass das Berliner Streuzalzgesetz scheinbar keine Öffnungsklausel für Extremwetterlagen enthält! Vergessen worden, oder Absicht? Möge sich der geneigte Leser diese Frage einmal durch den Kopf gehen lassen.
Berliner, was habt ihr euch da bloss zusammengewählt?!?!?!
Deutschland, du bist nicht mehr das Land das ich liebte und schätzte.
In Abwandlung von David Bowie „This is not Germany…“
Und jetzt zum Wetter. Zieht euch weiter warm an, es war der wärmste Januar aller Zeiten. Meine Hühner fangen schon wieder an zu lachen, und legen Ostereier wie verrückt.
Und wieder die dümmliche Verwechslung von Wetter und Klima.
Merke: Wenn es ins Narrativ passt wie ein heißer Sommertag, ist es der Vorbote der Klimahölle. Wenn nicht, ist es nur Wetter. Hilft immer.
Ich hoffe auf Entzug der Gemeinnützigkeit.
Nun, die Gemeinnützigkeit nach der Steuer- & Abgabenordnung ist nicht das Problem!
Ich dünge meine Pflanzen, im Aquarium und im Hydro-Topf, mit Salzen, Co2 und Sauerstoff. Die Pflanzen lieben das.
Über den Rest kann jeder selber nachdenken.
Austritte werden durch höhere Steuergeldveruntreuung ausgeglichen.
Hier auf dem Land wird kräftig gestreut auf den Straßen, nur wenige Zentimeter daneben ist es auch hier verboten. Doch keinen schert es. Einfach machen. Ich war es nicht…
„Natürlich will auch beim NABU keiner ausrutschen, das ist ja logisch. Es war halt nach Auffassung des NABU Berlin eine untaugliche Maßnahme“
Aha, wenn NABU-Mitglieder ausrutschen… Und gab es denn seitens des NABU denn eine „taugliche“ Alternative? Ein merkwürdiger Immer-Gegen-Alles-Verein ist das. Ich habe mehrere Jahre den BUND gefördert, den Vertrag aber gekündigt, weil auch diese Organisation mir irgendwann nicht mehr konstruktiv und fortschrittlich erschien.
Das man mit hohen Forderungen in eine Diskussion geht ist ja allgemein üblich, um Verhandlungsmasse zu haben. Kennt man von jeder popeligen Lohnverhandlung.
Wo ist die Grenze zwischen hohen und extremen Forderungen?
Wo ist die Grenze zwischen sinnvollem(!) Umweltschutz und Dummheit?
Ich möchte da mein schwer erarbeitetes Steuergeld nicht versenkt sehen
Haha.
Läuft schon seit dutzenden Jahren.
Augen AUF.
Gruß, mm
Ein Kehraus bei NABU, eine gute Gelegenheit zur Faschingszeit.
Nur leider werden auch bei solchen Vereinen, meistens die falschen Leute rausgeschmissen
Moin, wenn ich mir die Umfragewerte anschaue ist es noch nicht schlimm genug…
Ist wohl wirklich typisch Berlin. Gut zu wissen, dass es im NABU auch noch Vernünftige gibt. Bei uns vor Ort (im ländlichen Raum) macht der NABU nämlich eigentlich eine gute Arbeit, z. B. für Streuobstwiesen, Fledermäuse, Steinkäuze, etc.
Nun ja, das sind ja auch Tiere und Pflanzen und keine Menschen
Falsch. Wenn der Verein so nihilistisch auf Menschen schaut, dann ist dessen gesamtes Weltbild desolat. Zur Verdeutlichung: Ein Killer ist doch nicht nett, nur weil er an Kinder Bonbons verschenkt,
NABU Berlin hat alles das, was dieser oft auch fragwürdige Verein Gutes getan hat, in den Dreck gestossen. Wie bei ADAC oder DLRG. Sofern die keine Staatsknete mehr kriegen, sind die weg vom Fenster. Mit Recht. Die Menschen wollen praktische Problemlösungen, keine moralinsaure Gängelung.
Wieviele Knochenbrüche hat denn der NABU gezahlt, um die Mehrkosten für die Krankenkassen abzufedern?
Gut gebrüllt. Bravo!
Rührend.
Meine Bitte:
Schätzen Sie doch mal durch, wie lange das „Gute“ noch so sein wird.
Und schreiben es hier.
Und: Wie isses denn, meckert der „NABU“ auch gegen die Trittinschen Flugtierschredder?
Wenn doch schon die fiesen Menschen unter dem Schall dieser durch Ökomafiageld kanalisierten Ewigdreckschleudern leiden — äußert der „NABU“ sich annähernd ausreichend differenziert dazu, wie viel stärker die Tiere unter diesen „grünen“ Dreckschleudern leiden?
Nurzu, bin gespannt.
Ggf. Danke!
Was ist das denn für ein Quatsch-Argument? Kann man diese guten Taten denn nicht einfach so begehen, OHNE Mitgliedschaft?
Das ist ja so, als würden Sie argumentieren:
„Aber er hat auch die Autobahnen gebaut.“
Das Problem bei sowas ist die INDRIEKTE UNTERSTÜTZUNG durch die Mitgliedschaft.
DAS GENAU ist das Problem Deutschlands! Man kann kein „guter CDU-Wähler“ oder – noch schlimmer – Mitlgied mit „der Faust in der Tasche“ sein!
Man UNTERSTÜTZT weiterhin den Untergang!
NABU Kann weg!
Ich war mal als Student in den 80ern kurz dem BUND zugeneigt. Nach ein paar Wochen stellte schnell fest, daß es sich bei solchen Vereinen überwiegend um Selbstdarsteller und Profilneurotiker handelt. Schnell dem BUND den Rücken gekehrt und anderen Vereinen wie BABU etc. dadurch immer skeptisch entgegen getreten.
Ab sofort werde ich nichts mehr spenden und erwarte von der Regierung, die Zahlungen sofort einzustellen.
Grundsätzlich darf es nicht sein, egal aus welcher Richtung sie kommen, dass Lobbygruppen mit Hilfe der Gerichte die Politik bestimmen.
Die Politik muss die Richtlinienkompetenz haben. Selbstverständlich nur im legalen, demokratischen Rahmen.
Man könnte noch über Instanzen reden, die z.B. in eine völlig unsinnige oder schädliche Politik eingreifen können. Es wäre z.B. gut, wenn der Souverän als solches, manches stoppen oder verhindern könnte.
Aber nicht einzelne „N“GO`s.
ZWEITMEINUNG: Die Naturschutzverbände haben Recht! TAUSALZ ist höchst schädlich für Bäume! Es war sehr gut, dass der NABU gegen den Tausalz-Unfug geklagt hat!
Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin brachte es auf den PUNKT:
„Wochenlang sah der Senat tatenlos zu, während die Bürgersteige zunehmend zur teilweise lebensgefährlichen Rutschpartie wurden. Der Streusalzeinsatz zu diesem Zeitpunkt, nachdem sich längst zentimeterdicke Eispanzer gebildet haben, ist eine Scheinlösung zulasten der Stadtnatur. Wir fordern alle auf, weitgehend auf Salz zu verzichten, sondern das Eis mechanisch zu beseitigen und Glätte mit Splitt oder Sand zu reduzieren.“
Mehr noch, nicht nur Bäume, sogar bauliche Infrastrukturen und U-Bahnhöfe werden durch Tausalze angegriffen und korrodiert!
Wochenlang stand dem Streuen das Gesetz im Weg, sodass der Senat zusehen musste, weil sonst NABU auf Einhaltung geklagt hätte. So herum wäre es richtig.
Lieber Michael,
bauliche Infrastuktur und U-Bahnhöfe werden möglicherweise von Streusalz angegriffen. Bäume definitv nicht. Sie müssen einen Baum schon in einer Salzlauge versenken um ihn zu schädigen. Also die Menge macht das Gift.
Salz im Wasser durch Steusalz wird zumeist in der Kanalisation weggespühlt. Kommt es auf Böden die Wasser aufnehmen ist es in einem Abstand von 50cm vom Geweg oder Strasse in einer Tiefe von drei Zentimeter nicht mehr nachweisbar (wohl weil es da nicht hinkommt). Das wenige Salz das bis zu den Bäumen kommt wird von denen gerne aufgenommen (Bäume benötigen viele Mineralien und auch Salz.)
Ich behaupte jetzt mal, ohne micht weit aus dem Fenster zu lehnen, jede Studie die etwas anderes sagt geht entweder von nichtdeutschen Vorraussetzungen (Wüste oder andere Baumarten die empfindlich auf Salz reagieren oder Überdosis usw.) aus oder ist eine Gefälligkeitsstudie.
Sie: „ZWEITMEINUNG: ….“
Hui. Was für eine Darstellung.
Aber klar … warum nicht?
Inmitten bisher dutzender Erst-, Zweit- und Drittmeinungen hier.
Ist ’ne Leistung.
Jaja, das böse „Tausalz“.
Au weia.
„Tausalz“, noch so ein geistig vollverengt konstruierter, realitätsferner Schwachsinnsbegriff derjenigen Spacken, die in den Frostmonaten weitaus lieber die Fußböden der von ihren Vermietern bereitgestellten Mietwohnungen mit „Splitt oder Sand“ (ZWEITMEINUNG, ebenda) unterm Schuh oder sonstwas verkratzen, als winzige Salzkristalle von Fußbodeneigentum der Vermieter wegzuwischen.
Ist halt ’ne andere Rechtsangelegenheit, ne?
Sie lustig zitierender Spaßvogel.
Setzen Sie sich doch im Sommer auf die Bäume und zwitschern den Leuten was vom Winter vor.
Hausbesitzer (nicht Hausbesetzer) scheinen Sie eher nicht zu sein.
Streusalz und Auftausalz werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber meistens Streusalz (Natriumchlorid) (NaCl) für den Masseneinsatz im Winterdienst, während Auftausalz eine breitere Kategorie für Salze darstellt, die auch spezielle Calcium- oder Magnesiumchloride oder sogar Salz-freie Granulate umfassen kann, die aggressiver, schneller wirkend und oft teurer sind, aber auch umweltschädlicher sein können, während Streusalz (NaCl) günstiger ist, aber bei Kälte an Wirkung verliert und Umweltprobleme verursacht.
„Streusalz und Auftausalz werden oft synonym verwendet, bezeichnen aber meistens Streusalz (Natriumchlorid) NaCl“
Ähm…
Im Chemieunterricht habe ich gelernt, NaCl IST Salz. Also egal, ob in der Küche oder in Berlin.
„Werlesenkann“ sollte sich mal seinen Namen durch den Kopf gehen lassen!
Es würde schon reichen, bei Wikipedia „Salz“ einzugeben und dann LESEN !
NaCl ist Kochsalz, ein Salz des Natriums.
Aber Salze können auch von anderen Elementen gebildet werden.
Der Kommentar von „Michael Springer“ macht auf mich einen kompetenten Eindruck. Aber leider ist der übliche AN-Kommentator natürlich wieder schlauer.
„Prügelknaben“? Und wieder macht man sich zum vermeintlichen Opfer, das ist doch die einfachste Strategie heutzutage. Man könnte sich auch einfach entschuldigen.
Ich hoffe doch, daß es es nach diesne Ereignissen zu einem deutlichen Mitgliederschwund kommt!
Diese Hoffnung teile ich nicht. Wer dort Mitglied ist, trägt die Vorstellungen dieser Volkserzieher mit, sonst wäre er nicht eingetreten. Hatte beruflich viel mit diesen Leuten zu tun. Die sind argumentativ nicht zu erreichen und sie pflegen ihre eigene Form von Moral.
Das momnetane Problem ist wohl die Grenzenlosigkeit und Dummheit(?), mit der Berliner Teil dieser Organisation vorgegangen ist.
Wasser sparen im Sommer ist eine gute Idee, aber darum die Feuerwehr in Sommerurlaub schicken?
Manche Themen sind einfach nur richtig, solange man sie nicht in’s Extrem treibt!
Der Nabu soll laut BZ vom Berliner Senat mitfinanziert werden:
https://www.bz-berlin.de/berlin/nabu-vom-senat-finanziert
Hoffentlich treten die Leute massenweise azs diesem suspekten Verein aus.
Ob es Sinn macht oder nicht, die Klagen weil sie es können. Es is ein Reflex.
Mir tut der Storch leid, der bei diesem Verein als Aushängeschild herhalten muss. Ein Verein der es ok in Kauf nimmt, dass Leute nach einem Sturz auf Glatteis für den Rest Ihres Lebens Querschnittsgelähmt sind.
Was für elendigliche Pharisäer……
Lassen den Storch lieber von den Windrädern zerfleddern und Bäume dafür abholzen.
Habe vom NABU im Reinhardswald niemanden gesehen, der sich an die Bäume gekettet hat, im diese zu retten…
Pharisäer trifft es ziemlich gut.
NABU entscheidet jetzt! KLAR? Nicht wir, nicht die Regierung, NABU Punkt
ENDE DER DURCHSAGE
Die totalitären NABU-Faschisten, klar? …und später dann auch wieviel Salz Sie im Kaffee haben dürfen.
[ Totalitarismus bezeichnet ein politisches System, das die Kontrolle über alle Aspekte des Lebens der Bürger ausübt, einschließlich Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.
Faschisten streben eine starke, zentrale Regierung an, die autoritäre Kontrolle über das Leben der Bürger ausübt. Individuelle Freiheiten werden oft zugunsten der Staatsmacht eingeschränkt. ]
..und die AfD merkt sich: Verbandsklagerecht+Gemeinnützigkeit