20 Millionen
Von der EU gefördert: Mehlwurm-Startup pleite
Insekten als Eiweißquelle: Das war die Idee des französischen Start-ups Ynsect, das mit Dutzenden Millionen Euro EU-Geldern gefördert wurde. Das Handelsgericht ordnete nun die Liquidation des Unternehmens an.
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Das französische Start-up-Unternehmen Ynsect spezialisierte sich auf die Zucht und industrielle Verarbeitung von Insekten, aus denen unter anderem Proteinpulver und Lebensmittel für Tierfutter hergestellt wurden. Das Unternehmen erhielt mehrere hundert Millionen Euro an Fördergeldern, darunter auch von der EU.
Nun ist das Pariser Start-up pleite. Das Unternehmen kündigte am Dienstag in einer Pressemitteilung seine gerichtliche Liquidation durch das Handelsgericht an, wie La France Agricole berichtete.
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Ynsect wurde 2011 gegründet und sammelte über die Jahre mehr als 500 Millionen Euro an Fördermitteln ein. Auch die EU-Kommission unterstützte das Unternehmen mit umgerechnet 20 Millionen Euro für den Bau einer vollautomatisierten industriellen Anlage zur Produktion von Insektenprotein, wie die Berliner Zeitung berichtet. Die französische öffentliche Investitionsbank Bpifrance beteiligte sich ebenfalls mit mindestens 30 Millionen Dollar an dem Unternehmen.
Angesichts des starken Wettbewerbs im Proteinsektor wurde das Unternehmen im März 2025 unter Zwangsverwaltung gestellt. Im Juni teilte das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit, dass es plane, 137 der rund 200 Stellen abzubauen. Zeitweise beschäftigte das Unternehmen über 300 Mitarbeiter.
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Der Arbeitnehmervertreter Hadrien Godard beklagte im Zuge der Entlassungen, dass „eine enorme Menge öffentlicher Gelder auf dem Spiel steht“. „Das Unternehmen hätte durchstarten können, aber es ist offensichtlich, dass es zu einem sozialen Massaker gekommen ist“, erklärte Godard gegenüber AFP und forderte, „die wahllose Verteilung öffentlicher Gelder zu beenden oder zumindest die Kontrolle zu verstärken“, da er der Meinung ist, dass im Fall von Ynsect „alles zu groß, zu schnell und auf einen Schlag gemacht wurde“, berichtete La France Agricole.
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Bereits im November kündigte das dänische Unternehmen Enorm Biofactory ebenfalls Insolvenz an, was zeigt, dass die industrielle Insektenproduktion wirtschaftlich schlicht nicht rentabel ist. Auch der französische Konkurrent Agronutris befindet sich laut agrarheute in finanziellen Schwierigkeiten.
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Laut der Beobachtungsstelle für Insektenerzeugung (ONEI) liegt das vor allem an preisgünstigen Alternativen der Konkurrenz. Etablierte Proteinquellen wie Fisch- und Sojaprotein seien günstiger in der Produktion, berichtet agrarheute.
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Ein gutes Produkt verkauft sich selbst.
Ein schlechtes Produkt braucht Subvention und teilweise Zwang.
Als Vogelfutter finde ich die Mehlwürmer schon akzeptabel. Die sind eben nur zu teuer dafür.
Für den Eigenverbrauch sind sie hingegen völlig inakzeptabel, auch wenn es die kostenlos geben würde.
Man hätte wohl die Berater von Biontech gebraucht.
@andr…
schönes Beispiel das eben NICHT passt,
Glühbirne, simple Erfindung mit etwas Glas, Glühdraht, Vakuum…
LED hingegen Schadstoffe wie z.B. Quecksilber
Normale Glühbirnen und Halogenlampen gehören in den Restmüll, da sie keine umweltschädlichen Stoffe enthalten. Anders ist es bei Energiesparlampen und LEDs, die Elektronik und/oder Quecksilber enthalten und deshalb als Sondermüll bei Wertstoffhöfen, Händlern oder speziellen Sammelstellen (z. B. Lightcycle.de) abgegeben werden müssen, um wertvolle Rohstoffe zu recyceln.
https://www.bussgeldkatalog.org/umwelt-gluehbirnen-entsorgen/
Ist wie mit den Windrädern, „alles super sauber und billig“ bis man es entsorgen muss.
PS: Es kann KEIN durchschlagender Erfolg sein wenn aus Wettbewerb dank Verbot ein Monopol entsteht = Abhängigkeit.
Ich stimme Ihnen (@Dissenter Freigeist) grösstenteils zu, aber der durchschlagende Erfolg der LED-Lampen wäre ohne das Glühbirnenverbot und die miserablen, staatlich verordneten Energiesparlampen nicht vorstellbar … wie immer gibt’s Graustufen …
Auch die EU-Kommission unterstützte das Unternehmen mit umgerechnet 20 Millionen Euro.
Aber die Mitglieder dieser Kommission denken wohl eher nicht daran, diese Produkte selber zu essen, diese sind für das Volk gedacht.
… und teilweise Zwang. Siehe Betrugsservice … pardon Beitragsservice.
Aber immerhin mehr als 500 Millionen Euro an Fördermitteln verbrannt.
Egal, ist doch nur Geld vom Steuerzahler.
Genau!
Und komme jetzt bitte NIEMAND auf den völlig falschen Gedanken, dass die EU im ganz, ganz großen Stil kriminelle Geldwäsche betreibt … 😉
Nein, niemand. Niemals.
Niemals nie.
Nicht verbrannt; Verteilt.
Wurde denn dort überhaupt irgendwas produziert oder wurde nur das Geld eingesackt?
Das ist der Sinn eines sogenannten Start Ups.
1 Geld einsacken .
2 Pleite gehen.
3 Mallorca Finca und Jacht im Hafen.
Alles richtig gemacht LiebeStart Up Gründer.
Ab und zu gibt es in dieser traurigen Zeit auch mal gute Nachrichten …
Mmh… ein lecker Mehlwurmschenkelchen in BBQ-Sauce…
Naja, bbq Sauce war wohl nicht geplant….
500 Millionen für 300 Mitarbeiter, schien ein Hightechunternehmen zu sein.
Frag mich, wo der BUND und andere Tierschützer bei den artgerechten Haltungs- und Zuchtbedingunen für die armen Krabbeltierchen ist – Satire off.
So ist das halt, wenn sozialistische Strukturen denken, den Markt auf irgendeiner Weise beeinflussen zu können.
Dann braucht es halt mehr Subventionen, es geht schließlich um Ideologie.
Wie ich bekomme jetzt keine Mehlwürmer mehr in mein essen? Aber die sind gar nicht pleite. Vielleicht produzieren die im nächsten Jahr wieder.
Hauptsache 14 Jahre gut gelebt.
Mal eine gute Nachricht zwischen all dem Horror.
Ich habe mal einen Insektenburger gegessen. War nicht schlecht, das Patty, aber auch nicht besonders schmackhaft. Eher wurstartig, aber innen fast weiss. Einen Aufpreis gg.über Rindfleisch war das Ding nicht wert, eher einen Abschlag. Von daher macht es wirtschaftlich Sinn, dass die Hersteller aus dem Markt gehen.
In Südamerika kostet 1kg Filetsteak (!) umgerechnet 20€. Für die halbe Mrd. an Subventionen hätte man also 25 Mio kg odet 25.000 Tonnen bestes argentinisches Rindfleisch haben können …
🤣🤣 Ein guter Tag für die Mehlwürmer 🪱🪱.
Wieder ein schlechter Tag für unser Steuergeld….es ist erneut in dubiosen Kanälen verschwunden.
500 Mio einfach so verbraten. Wahnsinn!
Nun, wenn alle dieses Zeug essen wollten und die Nachfrage da wäre, dann hätten die Firmen überlebt. Insektenprotein in Produkte zu verarbeiten scheint mir nicht der kommende Weg einer gesunden Ernährung zu sein, egal was die v. d.Leyen will oder nicht.
warum erwähnt ihr nicht die entlarvende Kernaussage am Schluss von AGRAR HEUTE?
Zitat:
„zudem sehen die Experten die Insektenbranche vor allem im Futtermittelmarkt gefordert, da die Akzeptanz von Insektenprodukten bei den Verbrauchern bislang sehr gering ist…“🤣
Und mit was wird Uschi und die Kommission nun in der Kantine versorgt?
in diesem Laden ist einfach der Wurm drin, kein Wunder das der Pleite geht
Es sollte ein kleines Abschlussfest geben:
Es sollten besonders Grüne zum „grossen Mehlwurmschmaus“ eingeladen werden.
Geld verschwindet nicht. Es wandert nur aus den Taschen der Armen in die Taschen der Reichen.
Da kommt mit nur in den Sinn, Mahlzeit und bitte verfüttert die Restbestände an VdL und Kallas.
Wäre umgekehrt nicht sinnvoller? 😉
Finde das auch eine gute Idee. Bitte um eine Liveübertragung.
Was haben Ihnen die Tiere angetan dass sie das verdient hätten?
Einfach mal 50 Millionen Steuergeld für diesen Blödsinn verpulvert ! Die EU Anstalt und ihre 65000 Insassen sind einfach nicht mehr tragbar !
500 Mio …
Ich schlage vor das Geld für rot-grüne start-ups direkt zu verbrennen
als Gebäude zu bauen und sinnlos Maschinen zu kaufen.
Das ist umweltfreundlicher und setzt weniger Co2 frei.
„You own nothing and will eat buggs…“