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„Volksbad“ ohne Weiße

„Afro-Tennis“ und „Black Kids“-Programm: Diese Projekte finanziert die „Anti-Rassismus“-NGO EOTO aus Steuergeldern

Der Verein „EOTO“ steht im Fokus der Öffentlichkeit, da er Weiße vom Schwimmen im Berliner „Volksbad“ vor der Volksbühne ausschließen wollte. Doch auch in weiteren staatlich finanzierten Projekten spricht der Verein ausschließlich die „Black Youth“ an.

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Protest am „Volksbad“: Der Verein „EOTO“ wollte hier für einen bestimmten Zeitraum exklusiv nur Schwarze Menschen schwimmen lassen. (IMAGO/Berlinfoto)

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Der in Berlin ansässige Verein „EOTO (Each One Teach One)“ steht im Zuge einer abgesagten Veranstaltung an der Berliner Volksbühne, die nur für Schwarze offen sein sollte, aktuell im Fokus der Öffentlichkeit. Doch auch in ihrer alltäglichen Arbeit schließt die NGO Weiße aus rassischen Grünenden aus. Wie der staatlich finanzierte Verein arbeitet, zeigt sich exemplarisch an drei Formaten: einem speziellen Tennis-Angebot, einem Musik-Workshop und einem Sommerprogramm.

Mit dem Format „Afro-Tennis“ organisiert der Verein ein Sportprojekt, das sich gezielt an schwarze Kinder und Jugendliche richtet. In regelmäßigen Trainingsstunden erlernen die Teilnehmenden unter der Anleitung eines Trainers grundlegende Schlagtechniken und arbeiten an ihrer allgemeinen Koordination. Dabei richtet man sich, wie beim „Volksbad“, mit dem Angebot ausschließlich an die „Community“ und „Black Kids“.

Selbiges findet sich auch beim Sommerprogramm des Vereins. Dort heißt es: „Auch in diesem Jahr laden wir Black Kids herzlich zu unseren Sommerferienprogrammen ein! Gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen haben wir zwei abwechslungsreiche Wochen voller Sport, kreativer Workshops und gemeinsamer Erlebnisse vorbereitet.“ Das Angebot ist also nur für „Black Kids“ – weiße Kinder sind offenbar, so klingt es, unerwünscht.

Ähnlich ist es auch bei einer „Tonstudio-Session“: Dort wird ebenfalls nur die „Black Youth“ adressiert. „Lernt Musikproduktion und Audiotechnik kennen, nehmt Gesang oder Instrumente auf und genießt in künstlerischer Atmosphäre unter Schwarzen jungen Menschen die Vibes und die Musik“, ist die Beschreibung der Veranstaltung.

Projekte, die weiße Personen ausschließen, sind also keine Ausnahme: Breite öffentliche Aufmerksamkeit erhielt die NGO zuletzt durch ihre Einbindung in die Ereignisse rund um das Berliner „Volksbad“. Vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz sollte am vergangenen Freitag ein temporäres Schwimmbecken für einen Zeitraum von sechs Stunden exklusiv für schwarze Menschen geöffnet werden. Nachdem diese Ankündigung medial für Kontroversen gesorgt hatte, sagten die Volksbühne und die Veranstalter das Event kurzfristig ab.

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Die Jugendarbeit von EOTO wird seit 2020 hauptsächlich staatlich durch die Senatsverwaltung für Familie und das Bezirksamt Mitte finanziell gefördert. Die Arbeit soll „safer spaces für Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Jugendliche“ in Berlin schaffen. Zielgruppe des Vereins sind schwarze Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren. Konkret werden zum Beispiel Nachhilfestunden, ein Jugendtreff am Freitag und vereinzelt auch kulturelle Veranstaltungen angeboten.

Der Verein EOTO betreibt mit dem Geld zahlreiche Projekte: Das erste Black Communities Center Deutschlands, das Anfang Mai in Berlin-Wedding eröffnet wurde, wurde mit knapp neun Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Insgesamt kostete das Projekt 10,5 Millionen Euro (mehr dazu hier). Gegründet wurde der Verein 2012. Nach eigener Aussage will er sich für „die Interessen Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa“ einsetzen.

jw

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73 Kommentare

  • Bei Vereinen sehe ich das eigentlich nicht als grundsätzliches Problem an. Es gibt ja auch polnische Kulturvereine oder Vereine katholischer Frauen. Jede Gruppe soll ihren Verein haben.

    Die Frage ist ja: Warum definieren sich diese Leute über ihre Hautfarbe? (Klar, in Tansania habe ich mir auch manchmal gewünscht, schwarz zu sein, um nicht gleich so aufzufallen.) Aber wäre ich schwarz, dann würde ich mir doch wünschen, dass meine Kinder auch mit Weißen Kontakt haben und Freundschaften schließen.

    Und fast noch wichtiger: Was haben eigentlich ein schwarzer, adoptierter Junge, der in einer weißen, deutschen Familie aufwächst, ein schwarzes Mädchen aus den USA und ein minderjähriger Flüchtling aus Somalia miteinander gemeinsam? Außer der Hautfarbe praktisch gar nichts. Hier wird eine Gruppe aus rein rassischen Gründen künstlich konstruiert.

    77
  • Ein Glück gibt es ja kein Rassismus gegen „Weiße“…

    43
  • Vereine für die verschiedenen Gruppen ist okay. Aber die staatliche Förderung nicht – sonst müsste man auch die Sportvereine und e.V. Kitas besser fördern.

    26
    • Das wäre ja wohl zu einfach! Wenn ich mir vorstelle, welche NGOs und pseudo-gemeinnützige Verbände staatlich gefördert werden, komme ich zu dem Schluß, dass ich offensichtlich etwas falsch gemacht habe, sonst hätte mir auch etwas ähnliches einfallen müssen.

      4
  • Doch auch in ihrer alltäglichen Arbeit schließt die NGO Weiße aus rassischen Gründen aus

    Damit wird doch die Botschaft transportiert, daß die Abgrenzung und das Ausschließen aus rassischen Gründen ok und legitim ist. Das ist somit das Gegenteil von Integration und Werbung für Parallelgesellschaften. Die Förderungsgelder sind somit völlig ungerechtfertigt.
    Das scheint mir so offensichtlich, daß ich keinerlei Verständnis dafür habe wie man das nicht verstehen kann.

    31
  • Afro-Tennis?
    Sieht mir nach „kultureller Aneignung“ aus!

    28
  • „Schutzräume sind keine Diskriminierung“?
    Deshalb: Grenzen dicht!

    28
  • Mit DER Aktion haben sich so manche NGOs einen Bärendienst erwiesen…

    19
    • Was aber der Förderung keinen Abbruch tut.

      1
  • Von mir aus! Wenn die sich isolieren wollen. Ich will nur nicht dafür zahlen müssen, sonst ist mir deren Abgrenzung zu uns egal!

    29
  • Statt die Idealvorstellung zu fördern, dass Hautfarbe und Herkunft absolut unerheblich sein sollte in einer Gesellschaft in allen Bereichen des Zusammenlebens, fördert dieser Verein die Vorstellung, dass die Hautfarbe uns doch trennt. Dem Traum von Martin Luther King Jr. steht dieser Verein entgegen, denn King wollte Segregation abschaffen und dass schwarze und weiße Kinder einander als Brüder und Schwestern wahrnehmen, ohne dass Hautfarbe irgendwie zwischen ihnen steht. Dieser EOTO Verein fördert dagegen Segregation.
    Das alleine reicht finde ich, um diesen Verein abzulehnen.
    Fördert Vereine, die Segregation abbauen und Begegnungen ermöglichen!

    16
  • Was war jetzt eigentlich mit dem Schaumbad (analog zum Schaumkuss)?

    10
  • Grundsätzlich dürfen Vereine natürlich Angebote nur für Mitglieder machen. Der örtliche Fußballverein kann, auch mit öffentlichen Geldern, einen Nachmittag nur für Kinder der Mitglieder durchführen. Aber: Der Ton macht die Musik! Veranstaltungen nur für dunkelhäutige Menschen werden in der Regel auch/primär durchgeführt, um sich gegen angebliche Diskriminierung und Rassismus der Umwelt zu wehren und sich zu „stärken“ (Empowerment). Nicht nur aus Spaß. EOTO z.B. ist Teil des Kooperationsverbunds Anti-Rassismus (CLAIM, EOTO, korientation, RAA Berlin, Verband binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig, zedela und ZEOK). Die Organisationen „benennen, erforschen und bearbeiten gemeinsam verschiedene Formen von Rassismus und Diskriminierung und werden so zu einer starken Interessenvertretung für Menschen mit Rassismuserfahrungen“. Der Staat unterstützt also auch finanziell die Idee, dass alle schwarzen Menschen per se (von Weißen) benachteiligt werden.

    6
  • Warum wollen die unter sich bleiben?

    2
  • Wo ist die Stasi wenn es um die Gleichbehandlung geht?

    8
    • gleichbehandlung ist absolut nicht gewollt.

      es geht gerade darum. mittels identitaetspolitik die bevoelkerung gegeneinander auszuspielen, ihren zusammenhalt entkraeften, sie wehrlos gegenueber den machenschaften des staates zu machen.

      immer nach dem prinzip *teile und herrsche*, das in den letzten jahrzehnten ein dominantes prinzip westlicher politik geworden ist.

      mit einem bestimmten ziel.

      18
  • Wenn ich das Schild da auf dem Foto lese „Schutzräume sind keine Diskriminierung“ wird mir schlecht.
    Nicht weil die Aussage nicht stimmen würde, sondern weil Tatsachen immer gerade so verdreht werden, wie es den Befürwortern Geradenrecht ist.
    Grenzen schließen und kontrollieren wer ins Land kommt kann demnach auch keine Diskriminierung sein! Denn das schützt die Menschen die hier leben vor denen die bekanntermaßen gefährlich sind!
    Es ist diese elende Doppelmoral die ich so zum kotzen finde. Und es ist inzwischen so durchschaubar gegen alles was konservativ ist, also bestimmte Werte erhalten möchte.

    34
    • die EU verfolgt ein bestimmtes ziel, und deshalb wird diese art politik in allen westlichen laendern durchgefuehrt.

      es geht gerade darum. mittels identitaetspolitik die bevoelkerung gegeneinander auszuspielen, ihren zusammenhalt entkraeften, sie wehrlos gegenueber den machenschaften des staates zu machen.

      je verwirrter und verunsicherter das volk, um so leichteres spiel hat der staat.

      immer nach dem prinzip *teile und herrsche*, das in den letzten jahrzehnten ein dominantes prinzip westlicher politik geworden ist.

      die geschwachten nationen koennen dann in einem spaeteren schritt zu den VSE zusammengefuehrt werden.

      so zumindest der plan.

      8
  • Ich hatte erst Afro-Tetris gelesen und dachte mir nur „achsoo, wie man noch mehr in den Städten unterbekommt“… dann rieb ich mir die Augen

    1
  • Die dieses Geld bewilligen und ausgeben, gehören verklagt.

    9
  • „Die Ausgrenzung ‚der Anderen‘ stabilisiert den eigenen Selbstwert.“ Auf der psychologischen Ebene haben Sie sicher Recht. Ein klares Feindbild (hier: die böse weiße Gesellschaft, die zugewanderte schwarze Menschen und PoCs grundsätzlich benachteiligt, weswegen man sich gegen sie wehren muss, sich fest zusammenschließen, vom Staat aus Steuern gefördert werden) stärkt die Eigengruppe und deren Identität. – Dabei ist der Ansatz ziemlich schizophren und unehrlich. Denn: Linksgrüne Kreise monieren ja in ihren beliebten Theorien immer, dass „Rechte“ zwischen Wir und die Anderen unterscheiden. Die ideologische Aussage: Wer ein Wir postuliert, will die Anderen bloß schlechtreden. Siehe das sog. „Othering“-Konzept. Wenn Minderheiten sich von der Noch-Mehrheit abgrenzen, dient es aber nur deren Schutz und ist voll in Ordnung.

    4
  • Die meisten Probleme des Landes würden sich in Luft auflösen, wenn die Union nicht schwach genug wäre, JEDE deutschfeindliche Bewegung („NGO“) mit zweckentfremdetem Steuergeld zu unterhalten. Die Union könnte das Land retten, wenn die führenden Leute Rückgrat und Klasse hätten.

    15
  • Wie waere es mit Bananensammeln und Kokosnusswerfen?

    0
  • Rassismus mit Rassismus bekämpfen. Darauf kommen auch nur Linke NGOs…

    12
  • Weltweit die höchsten Steuer, Schulden und Steuergeldverschwendung. Weitere Steuererhöhungen, Rentenkürzungen und späterer Eintritt in die Rente sind auch schon geplant. Nach Merz sollen auch mehr Stunden gearbeitet werden. Doch für solche Irrsinnsprojekte ist immer genug Geld genug da,

    39
    • Schon lustig: Du hetzt ständig gegen alles, was angeblich irgendwie links ist, und dann schreibst du hier einen linken Wutbürger-Text, den ein junger, unbedarfter Revoluzzer von der Antifa nicht hätte besser schreiben können. „Zu hohe Steuern, zu viel Staatsgeldverschwendung, der Staat nimmt den Leuten zu viel weg und haut die Kohle für Unsinn raus.“ Genosse, willkommen im Club! Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass du erklärst, der Staat würde den kleinen Mann ausnehmen, während oben die dicken Taschen voll gemacht werden.

      Links ist links und rechts ist rechts. Aber ständig widersprüchliche Dinge zu fordern (einen starken Staat, wenn man abgesichert sein will, und gleichzeitig einen zurückhaltenden Staat, wenn man sich frei entfalten möchte), ist weder besonders rechts noch besonders links. Das ist einfach nur dumm und findet bei populistischen Online-Magazinen genau seinen Platz.

      -19
      • Ihren Linken Genossen und Gewalt-Antifa Freunden können die Steuern und die Schulden nie hoch genug sein. Ihre Linken Brüder werden diese Schulden auch nie begleichen müssen.

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      • Was für ein Blödsinn🤦🏻

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      • Also, dann möchte ich mal von Ihnen erklärt haben, was an der Behauptung: „zu hohe Steuern, Steuerbelastung und unsinnige Ausgaben“ falsch sein soll! Die Politik sollte dem Souverän dienen und nicht umgekehrt! Ihren Kommentaren entnehme ich, dass Sie ein pensionierter Beamter (Politiker?) sind, dem offensichtlich die Sicht auf die Realität fehlt. Zu Ihrer Weiterbildung empfehle ich Ihnen mal das Buch „Plünderland“ von Günter Hannich zu lesen.

        3
      • @Atlas: Das ist kein Widerspruch. Man nennt es Minimalstaat. Es gibt eine Menge politisch neutraler Literatur dazu. Du kennst sie halt nicht, deshalb wirkt es für dich widersprüchlich. Du bist immer am Maulen, aber es fehlt dir die Bildung, die Sachen richtig einzuordnen. Der Staat kann sehr wohl stark sein und die Bürger schützen, wenn er woanders seine Kräfte nicht für Blödsinn verausgabt.

        3
  • „aus rassischen Grünenden“
    Hübscher Tippfehler.

    1
  • Wer bezahlt diesen Blödsinn, der die Einheimischen hier ausschließt?

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