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Großbritannien

Verurteilter Ex-Terrorist kandidiert für einen Sitz im Stadtrat – er plante einen Bombenanschlag auf das britische Konsulat

Ein ehemaliger Terrorist kandidiert in Großbritannien für einen Sitz bei den bevorstehenden Stadtratswahlen. Er plante unter anderem einen Anschlag auf das britische Konsulat im Jemen, wofür er zu mehreren Jahren Haft verurteilt wurde. Obwohl er darauf besteht, sich geändert zu haben, fällt er weiterhin mit israelfeindlichen und antiwestlichen Aussagen auf.

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Shahid Butt äußerte sich mehrmals israelfeindlich (Quelle: Screenshot via X)

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Ein jüngster Fall sorgt in England für Aufruhr und Besorgnis. Ein ehemaliger Islamist und verurteilter Ex-Terrorist möchte im Mai für einen Sitz im Stadtrat von Birmingham kandidieren. Shahid Butt wurde 1999 im Jemen zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er und weitere Komplizen Bombenanschläge auf das britische Konsulat, eine anglikanische Kirche und ein Hotel im Besitz eines Schweizers verüben wollten. Darüber berichtete der Telegraph.

Angeblich wurde Butt von dem bekannten Hassprediger Abu Hamza, der auch der Vater eines anderen Terroristen war, dazu verleitet, die Anschläge auszuüben. Mehrere Bekannte – darunter Butt – schlossen sich demnach zusammen und gründeten eine bewaffnete Terrorgruppe, um Gewalttaten zu begehen.

Nun wird Butt als Unabhängiger bei den kommenden Stadtratswahlen antreten. Mit einem klaren israelfeindlichen Kurs möchte er um einen der 20 Sitze kämpfen. Dies soll auch als Trotzreaktion gegen die Labour-Partei dienen, die muslimische Wähler zunehmend wegen ihrer angeblich pro-israelischen Haltung isoliert. Butt will somit eine unabhängige Kandidatenallianz vertreten, die von Akhmed Yakoob und Shakeel Afsar gegründet wurde.

Butt räumte ein, in seiner Jugend „Fehler gemacht“ zu haben, beteuerte jedoch weiterhin seine Unschuld in Bezug auf seine Verurteilung wegen Terrorismus. Er sei laut eigener Aussage durch Folter erpresst worden; er behauptete außerdem, dass Beweise gegen ihn „gefälscht“ worden seien. Es ist bekannt, dass Butt während seiner Jugend in einer lokalen Gang aktiv war. Er reiste außerdem nach Bosnien und Afghanistan.

Obwohl Butt seine Taten als Jugendsünden abstempeln möchte, äußerte er sich jüngst vermehrt antiwestlich und israelfeindlich. So rief er zu Protesten gegen den israelischen Fußballverein Maccabi Tel Aviv auf, als dieser im vergangenen Jahr gegen Aston Villa spielte. Er forderte „jeden einzelnen“ einheimischen Muslim zur Teilnahme auf. Obwohl er die Bemühungen der Innenministerin Shabana Mahmood unterstützte, Boote zu stoppen, die über den Ärmelkanal nach Großbritannien kommen, erklärte er gegenüber der Birmingham Mail: „Ich möchte auch nicht, dass Tom, Dick oder Harry zu uns kommen und in unseren Gemeinden leben. Das ist kein Rassismus, sondern einfach nur gute britische Staatsbürgerschaft.“

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In dem Podcast The Muslim Collab erklärte er außerdem, dass Muslime Juden oder Christen nicht trauen könnten: „Nimm keine Christen und Juden als Freunde; Ungläubigen kann man nicht trauen. Bleib bei den Muslimen.“

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Während der letzten Volkszählung – die 2021 erfolgte – gaben rund 30 Prozent der Bevölkerung an, Muslime zu sein. Obwohl Birmingham schon länger eine große muslimische Gemeinde beherbergte, stieg die Zahl seit 2011 noch einmal rasant an. Damals gaben rund 22 Prozent an, Muslime zu sein.

rs

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15 Kommentare

  • UK ein Vorbild für Deutschland ? !

    Mir wird Angst und Bange !

    • Wir haben doch auch schon eine ganze Reihe von Moslems auf Bürgermeister- und Volkszertreterposten.

  • in Deutschland werden „Hassprediger“ sogar Bundespräsident

  • Wieso ist der überhaupt in Großbritannien?
    Wer hat den aus dem Jemen geholt?

    • Vermutlich der Starmer höchstpersönlich mit seinem Paddelboot.

  • Irgendwann wird das (auch) hier im Bürgerkrieg enden.
    Ich hoffe die „non-believers“ werden ihn gewinnen.
    Der Westen hat viele Fehler gemacht.

    • Der Westen hat viele Fehler gemacht ODER noch viel mehr Verbrechen begangen ?

      • Ich würde Fehler nicht mit Verbrechen gleichsetzen.
        Ein großer Fehler, war die Fehlkonstruktion der EU.
        Ein weiterer war das Auslösen, die Einmischung in den Arabischen Frühling.
        Noch einer war es, 2015 die Grenze offen zu halten.
        Und nicht auf den Ansturm vorbereitet zu sein.

        Verbrechen, schwere Verbrechen waren zum Beispiel die Anschläge von 9/11.
        Den Anschlag auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015
        Oder die Anschläge von Paris am 13.11.2015.
        Den Anschlag auf das Ariana Grande Konzert am 22. Mai 2017 in Manchester.
        Oder den Anschlag auf den Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016
        Diese Liste läst sich nahezu unendlich fortsetzen.
        All das hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Maschalla.

  • Nach dem Absitzen seiner Strafe gilt das Terrorfrüchtchen nun ja als „resozialisiert und rehabilitiert“.

    Ich denke gerade an AfD-Paul in Ludwigshafen…

  • Großbritannien schafft sich ab!

    • Das ist bereits abgeschafft. Reisen sie da mal hin: Sie werden nirgendwo mehr den Eindruck haben, in einer britischen Stadt zu sein.

  • Butt, was für ein Name und das in England. 😀 Aber er passt irgendwie zu dieser Person.

  • Habe ich das richtig verstanden? „Im Jemen verurteilt …“ ? Wegen Planung eines Attentats auf das britische Konsulat…
    Warum bekommt so jemand einen Aufenthaltsstatus oder sogar schon die Staatsbürgerschaft? Schließlich kandidiert er ja in Großbritannien. Galt er als in Jemen politisch verfolgt? Weil er als Freiheitskämpfer galt?
    Irgendwie sehe ich diese Sachbearbeiterin vor mir, welche entzückt von diesem gut gebräunten Mann mit voll korrekte Vollbart und gepflegtem Kaftan verträumt die Staatsbürgerschaft überreicht…

  • Gibt es irgendwo in einem islamischen Land irgendeinen christlichen Politiker?
    Unsere Demokratien sind unser Untergang.
    Demokratien sind das Einfallstor für alles was sie vernichten wird.
    Die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ wird den Westen auslöschen.

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