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Democracy Report

Schwedische Studie behauptet: USA sind keine „liberale Demokratie“ mehr

Erstmals seit mehr als 50 Jahren stuft das Institut die Vereinigten Staaten nicht mehr als liberale Demokratie ein. Der Bericht spricht vom „größten jährlichen Rückgang in der Geschichte der USA“ hinsichtlich der Demokratie-Indikatoren.

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Das Weiße Haus in Washington: Laut Studie gelten die USA nicht mehr als liberale Demokratie. (IMAGO/SOPA Images)

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Die Vereinigten Staaten gelten laut dem aktuellen Demokratiebericht des schwedischen Forschungsinstituts V-Dem nicht mehr als „liberale Demokratie“. In dem am Dienstag veröffentlichten Democracy Report 2026 wird das Land nur noch als „Wahldemokratie“ geführt – erstmals seit mehr als 50 Jahren.

Der Bericht spricht vom „größten jährlichen Rückgang in der Geschichte der USA“. Innerhalb eines Jahres sei der Wert der liberalen Demokratie um 24 Prozent gefallen. Im globalen Ranking rutschten die USA von Platz 20 auf Platz 51 von 179 Staaten ab. Das Niveau entspreche damit wieder etwa dem Stand von 1965.

„Trumps zweite Amtszeit lässt sich als schnelle und aggressive Konzentration von Macht im Präsidentenamt zusammenfassen“, heißt es im Bericht. Die Geschwindigkeit des Niedergangs sei „mit manchen Staatsstreichen vergleichbar“.

Die sogenannten „Legislative Constraints“, also die parlamentarische Begrenzung der Exekutivmacht, seien von 0,86 auf 0,61 gefallen – der stärkste Einbruch innerhalb eines Jahres in der US-Geschichte. Der Kongress sei nun „kaum noch bereit, verfassungswidrige, illegale oder unethische Aktivitäten der Exekutive zu hinterfragen oder zu untersuchen“. 225 Executive Orders im Jahr 2025 stünden lediglich 49 verabschiedeten Gesetzen gegenüber, „fast alle zu geringfügigen Themen“.

Auch die Justiz sieht V-Dem unter Druck. Der Bericht spricht von einer „Missachtung der Justiz“ und einer „Herabsetzung des Rechtsstaats“. Genannt werden unter anderem die Begnadigung von rund 1500 verurteilten Beteiligten des Kapitolsturms sowie wiederholte verbale Angriffe auf Richter und gerichtliche Entscheidungen.

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Weltweit lebten inzwischen 41 Prozent der Bevölkerung – rund 3,4 Milliarden Menschen – in Staaten mit autokratisierenden Tendenzen. Auch die Europäische Union sei „stark betroffen“, heißt es im Bericht. Insgesamt nennt V-Dem sieben EU-Mitgliedstaaten mit negativer Entwicklung, darunter Ungarn, die Slowakei, Rumänien, Kroatien und Slowenien sowie Griechenland und Italien. Deutschland wird im Bericht weiterhin als „liberale Demokratie“ geführt. Im Ranking des Liberal Democracy Index liegt die Bundesrepublik auf Platz 15 weltweit.

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39 Kommentare

  • „Deutschland wird im Bericht weiterhin als „liberale Demokratie“ geführt. Im Ranking des Liberal Democracy Index liegt die Bundesrepublik auf Platz 15 weltweit.“

    Das sagt alles, was man über diese „Studie“ und ihre Verfasser wissen muß.

    • USA ist keine liberale Demokratie mehr aber Deutschland ist auf Platz 15.
      Da haben die Verfasser wohl USA und Deutschland verwechselt, kann mal passieren.

      • naja, einen krieg zu starten, ohne zustimmung des kongresses, verstösst gegen die us verfassung. das gleiche haben aber auch seine vorgänger getan.

  • Noch eine linke NGO. Wenn Deutschland als „Liberale Demokratie“ geführt wird, weiß man, wo die Auftraggeber stehen und die €€€ herkommen: WEF/UNO/EU.

    Gar nicht so falsch gelegen: Lt. wiki sponsort die WELTBANK des V-Dem-Institut.

    • Gegründet 2014! Aber behaupten „Das Niveau entspreche damit wieder etwa dem Stand von 1965.“
      Alles klar!

    • Brunnenvergifter am Werk.

  • Ersetzen wir „liberal“ mit „woke“, dann kommt es eher an die Realität heran.

    • Genau. Seit man versucht die nicht-Staatsbürger vom illegalen Wählen abzuhalten ist man nicht mehr beliebt. Vorher, mit Zensur und so war alles super für die Superhirne in „Schweden“.

  • Schweden will wahrscheinlich vom eigenen Rechtsruck und der eigenen migrantischen Bandenkriminalität ablenken. Sie sind immer noch sauer auf Trump wegen „last night in Schweden“. Und wenn wir noch als „liberale Demokratie“ taugen, ist der Begriff zur Unkenntlichkeit entstellt. Man denke an den „liberalen“ Umgang mit der Opposition. Da kann man aber locker mit den Amis mithalten.

  • Zusammengefasst: wenn rechts gewählt wird, ist die Demokratie in Gefahr, wenn links gewählt wird, ist alles in Ordnung.
    Meinungsmache im Gewand der politikwissenschaftlichen Analyse.
    Hat man an diesen Institut eigentlich mittlerweile herausgefunden, warum zur Wahl Joe Bidens 15 Millionen mehr abgegebene Stimmen gezählt wurden? Oder schaut man da nicht so genau hin, weil die „Guten“ gewonnen haben?
    Mit executive orders hat schon Obama regiert, auch damals: von dort keine Kritik.

    • Bitte formulieren Sie diesen Text sachlich und ohne Schlagworte. Ich bin gespannt, wie viel davon übrig bleibt.

      -12
      • Konkrete Einwände gerne, pauschale Abwertungen: schwierig.
        Was genau meinen Sie?

        • Um es mal klar zu sagen: Faktisch korrekt ist nur, dass Präsidenten wie Obama Exekutivverordnungen genutzt haben. Alles andere, von „15 Millionen mehr abgegebenen Stimmen“ bis zu pauschalen Urteilen über „rechts = Gefahr, links = in Ordnung“, ist reine Unterstellung, rhetorische Zuspitzung und Meinungsäußerung ohne überprüfbare Grundlage. Wer ernsthaft politikwissenschaftlich argumentieren will, sollte Fakten von Polemik trennen.

          -9
      • Hey, Mr. Größenwahn. Oder wie Sie sich sehen: ATLAS!
        Bitte halten Sie ihren Mund und publizieren Sie ihre Schund bei campakt.
        Ihr Troll-Gebrabbel aus dem Karl Liebknecht Haus ist nervig. Ihre Rhetorik kindisch. Ihr Parteifunktion ersichtlich.

  • Muss sich Amerika jetzt selbst bombardieren?

  • Der einzig akzeptable Liberalismus ist der Ordoliberalismus (früheres deutsches Modell), der zwar einen starken Staat will, dieser aber realitätsbezogen seine Kernaufgaben erfüllen muss und gleichzeitig Sozialismus wie auch Kapitalismus in die Schranken weist.

    Da seit dem Einzug des Wokismus der Liberalismus als Begriff in selbige Richtung abdriftet und mittlerweile synonym benutzt werden kann, ist eine liberale Demokratie nicht mehr wirklich wünschenswert.

    Sollte man sich daher nicht bald wieder auf den Ordoliberalismus zurückbesinnen können, wäre es besser, eine libertäre Demokratie anzustreben, die den Staat kräftig zurechtstutzt (da die Linken komplett uneinsichtig sind, läuft es wohl darauf hinaus).
    Hier wäre Paläolibertarismus zu bevorzugen, der weitestgehend staatsfreie Wirtschaftsprinzipien mit kulturell konservativen oder traditionellen Werten verbindet, um eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu erreichen.

  • Das alles und vieles mehr wird den Trump Hater in Europa in naher Zukunft auf ihre eigene Füsse fallen und ich freue mich darauf:

    • Klar, weil Sie auch ein verzweifelter Mensch sind, der sich leider über nichts anderes mehr erfreuen kann.

      „na atlas auch schon *rülps* wach um in die *furz* tasten zu hauen?“

      • @Atlas wie ich schon einmal schrieb ich habe jeden Mittwoch von 14.00 – 16.00 Uhr in meinem Stuhlkreis in Bern einen Platz für dich frei.

      • Ab drei geht ein Kreis;)

      • Du armer Tropf.

        • @bernaldo_rotti da haben sich zwei gefunden der Atlas und der bernaldo_rotti jetzt warten wir noch auf den Waldschrat nur wird leider kein Dream Team daraus.

          3
  • Die USA, Ungarn, die Slowakei (vielleicht auch Polen, die Tschechei und Italien), der (fern-)zukünftige Iran, Israel, Japan und Argentinien werden die prosperierenden Demokratien der Zukunft sein.
    Schweden hat nur noch dieses Jahr bei den Wahlen die allerallerletzte Chance zu verhindern, vom schönsten Land der Welt endgültig zum shithole country zu werden.

  • Die Überschrift ist insofern irreführend, als daß sie eine Objektivität dieser Studie suggeriert. „Schwedisches Institut meint USA seien keine „liberale Demokratie“ mehr“ wäre die bessere Wortwahl gewesen. Eine Einordnung des genannten Instituts wäre ebenfalls hilfreich. Handelt es sich z.b. um ein parteinahes Institut oder gar eine weitere linke NGO?

  • Waren sie unter den anderen Fuzzies “ Scheindemokraten “ aber auch nicht.
    Ist aber früher nicht so aufgefallen.

  • Komisch, unter den links-woken Tech-Giganten, News-Medien, Social-Media-Anbietern und Regierungen der Democrats wurde absolut jeder niedergebrüllt, sanktioniert, gecancelt, mundtot gemacht, angegangen, auf der Arbeit diskriminiert und benachteiligt, der nicht dem eigenen, bunten Weltbild entsprach – war das liberal und demokratisch?

    Wenn ich eines wirklich verachte, dann ist es Heuchelei.

    Scheinheilige!

  • Jo, kloar …..,
    Willst Du nicht sein wie Lutz,
    zieht er Deinen Namen in’n Schmutz.

  • Man braucht dafür keine dubiosen und abhängigen Institute. Wer aufmerksam die Polarisierung, die gezielten Angriffe auf Justiz und Kontrollmechanismen sowie den Machtzuwachs der Exekutive verfolgt hat, sieht das nicht als Überraschung. Gleichzeitig gibt es viele, die trotz dieser klaren Signale die Augen verschließen. Gerade ungebildete Populisten, die sich in Donald Trump verguckt haben, ignorieren bewusst die deutlichen Anzeichen des „demokratischen“ Rückgangs und behaupten stattdessen, alles sei in bester Ordnung. Selbst wenn objektive Messwerte und Analysen etwas ganz anderes zeigen.

    -16
    • Da es definitiv keinen „Sturm auf das Kapitol“ gab, gibt es auch an der Begnadigung nichts zu deuteln (abgesehen davon, daß jeder Präsident begnadigen kann, wen er will.)
      Und welche „objektiven Messwerte“ sollen das sein? Wenn der linke/grüne/sozialistische Einfluss endlich eingebremst wird und unsinnige Geldverschwendung wie das „Klimaabkommen“, die „WHO“ und Zahlungen an irgendwelche ideologiegetriebenen Lobbygruppen gestoppt werden; dem Rechtsstaat endlich wieder zu Geltung geholfen wird; der illegalen Einwanderung und dem Drogenverkehr endlich Einhalt geboten werden; dann ist das aus liberal-demokratischer Perspektive kein Rückschritt, sondern sehr zu begrüßen.

    • Da verwechselt einer Liberalismus mit Demokratie. Ach, es ist der Atlas, wen wundert’s?

    • Wer selbst dreifache Schauklappen vor den Augen hat, sollte andere nicht belehren wollen. Jedoch hat sie das ja noch nie gestört.
      Erkläre einem Geisterfahrer mal, dass er ein Geisterfahrer ist…oder so ähnlich…

  • Es gibt tatsächlich Fälle, da treffen erhobene Studien den Nagel auf den Kopf.
    Dies ist vorliegend der Fall und wird auch ein Großteil der US-Bürger so sehen.

    Wer als WM-Gastgeberland nicht mal mehr die Sicherheit teilnehmender Manschaften garantieren kann(will), der hat sich aus der Riege der Demokratien verabschiedet.

    Hat da nicht mal irgend jemand vor Jahren den Begriff „shithole countries“ geprägt…?

    -13
    • @bullshark du bist putzig und wer sagt das die Amerikaner keine Sicherheit an der WM garantieren?

      Die Deutsche Regierung ist heute nicht mehr in der Lage für innere Sicherheit in Deutschland zu sorgen.

      • ……schreib dir eines hinter die Loeffel, du Schweizer Lichtchen .
        Rumgepöbelt ist flott und den Rand aufreissen im Internet zeugt weder von Größe noch von Intellekt.
        Wissen und Information sind eine Holschuld.

        Wer nach der Devise lebt wie ihr „Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts“, dem bleiben eben nur solche sinnfreien Kommentare wie deiner übrig.

        • @bullshark wie putzig „Schweizer Lichtlein“ Tatsache ist dass das Schweizerlichtlein wirtschaftlich und in Sachen Demokratie (Direkte Demokratie) Deutschland haushoch überlegen ist. Vom Bildungssystem und der Inneren Sicherheit fange ich gar nicht erst an.

          Ich wünsche dir einen schönen Abend und ich möchte auf keinen Fall mit Deutschland tauschen.

          2
    • Unter Links war keine Sicherheit geboten, jetzt muss man sich hauptsächlich noch vor Linksextremisten schützen.
      Außerdem können Sie, wie Atlas, nicht einmal Demokratie und Liberalismus auseinanderhalten.

  • Was geht mich das dreckige Geschwätz an von einen linksradikalen schwedischen Forschungsinstituts?!

  • Auf das Geschwätz dieser linken Denkfabrik muss man nichts geben. Schon alleine, dass dieses rote Pack schon wieder von „Demokratie“ faselt, was die USA nicht ist, nie sein wollte, und die Gründerväter genau wussten, warum nicht, sollten sie sich mal mit dem Wahlbetrug 2020 beschäftigen, was der größte Wahlbetrug in der Geschichte der USA war, wo Stimmwahl-, Briefwahl- und sogar Wahlautomatenbetrug gemacht wurde. Und auch dieser „Sturm aufs Capitol“ war eine FBI Aktion, offensichtlich auch von diesen DemokRATTEN organisiert und mindestens gedeckt und vertuscht, dem dieser Drecksverein offensichtlich nahe steht, und man viele Menschen für nichts oder fingierten Begründungen wegsperrte und ihnen damit teilweise ihre Existenz zerbrach.

    • Warum linke Denkfabrik?
      V-Dem ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, welches für diese Studie 4000 Forscher weltweit einsetzt. Es ist parteipolitisch neutral.

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