Unvereinbarkeitsbeschluss zur „Einzelmeinung“ degradiert: Sven Schulze entlarvt seine Unehrlichkeit
Die CDU Sachsen-Anhalt behauptet, mit der Linken werde man nicht regieren. Sven Schulzes Umgang mit dem Harzer Nein zur Linkskooperation zeigt aber: Die Tür zur Linken steht längst offen. Ein Lehrstück in radikaler politischer Unehrlichkeit.
Seit Monaten spielt die CDU in Sachsen-Anhalt ein durchschaubares und unehrliches Spiel. Fragt man Sven Schulze, mit wem er denn am 8. September eine Regierungszusammenarbeit vorbereiten möchte, kommt der immer gleiche Satz: „In meinem Kabinett wird es weder einen Minister der AfD, noch von der Linken geben“.
Die Botschaft: Mit beiden Parteien wird nicht regiert werden. Die Mathematik spricht dagegen: Aller Voraussicht nach kann eine Regierungsmehrheit im nächsten Landtag von Sachsen-Anhalt nur mit Stimmen der AfD oder der Linken erreicht werden. Doch Sven Schulze möchte vor der Wahl nicht ehrlich sagen, was allen Beobachtern schon klar ist: Nach der Wahl wird es irgendeine Form von Kooperation mit den Linken geben.
Klar wird das spätestens durch seine Reaktion auf ein Papier aus dem Harz: Der dortige Kreisverband der CDU Sachsen-Anhalt fordert eine klare Absage an eine Zusammenarbeit mit der Linken. Man müsse „alle Sondierungs-, Koalitions- oder Duldungsmodelle kategorisch“ ablehnen, bei denen eine CDU-geführte Regierung, der Landeshaushalt oder CDU-Initiativen nur mit Zustimmung oder Duldung der Linken durchgesetzt werden könnten. Eine Konstruktion, die der Linken ein „De-facto-Vetorecht über die gesamte bürgerliche Regierungsarbeit“ verschaffe, sei „untragbar“. Regierungsvorlagen dürften weder vorab mit der Linken ausgehandelt noch „an deren sozialistische Programmatik angepasst“ werden.
Eigentlich vertritt der Verband damit nur die Parteilinie – immerhin gibt es den berühmten Parteitagsbeschluss der CDU von 2018, der „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ sowohl mit der AfD als auch mit den Linken ausschließt.
Umso bemerkenswerter ist es, wenn der Landesparteivorsitzende und Spitzenkandidat Schulze das Ganze zur „Einzelmeinung“ degradiert. „Das ist die Meinung eines einzelnen Parteimitglieds“, sagte Schulze gegenüber dem Stern. „Das wurde nicht beschlossen und ist auch keine Diskussionsgrundlage für die nächsten Tage.“
Seine Botschaft, kaum noch zwischen den Zeilen, ist glasklar: Wo ein Nein zur Kooperation mit der Linken die „Meinung eines einzelnen Parteimitglieds“ ist, ist die Tür zur Zusammenarbeit mit der Linken schon sperrangelweit aufgestoßen. Die CDU ist nur zu feige und zu unehrlich, um den Wählern das vor der Wahl zu sagen.
So blasen Unionsvertreter auch weit über Sachsen-Anhalt hinaus unehrlich die Backen auf. „Die Linke ist anti-bürgerlich, antikapitalistisch und antisemitisch. Da gibt es keine Basis für ein Miteinander“, tönt etwa CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann. Man muss sagen: Er lügt, wenn er das tut. Denn die Basis für ein Miteinander von CDU und Linken – sie ist längst gelegt.
In Thüringen regiert CDU-Ministerpräsident Mario Voigt in einer Minderheitskoalition mit dem Linken-Ableger BSW – und selbst das kann er nur von Gnaden der Linken, die seine Regierungskonstruktion im Landtag toleriert und ihr eine Mehrheit verschafft. Ähnlich regiert Michael Kretschmer in Sachsen: Seine schwarz-rote Minderheitsregierung ist vom BSW oder von den Linken abhängig.
Dieses „gemeinsame Miteinander“, das es angeblich nicht gibt, funktioniert dort ganz eingespielt. Und so wird es auch in Sachsen-Anhalt funktionieren, wenn es dort keine absolute Mehrheit der AfD gibt. Deswegen hofft manch ein CDUler in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus heimlich auf eine solche AfD-Mehrheit – weil sie der CDU eine Menge Peinlichkeiten ersparen würde.
Manche in der CDU Sachsen-Anhalt wollen unbedingt verhindern, dass die CDU mit der Linken kooperiert – etwa der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, der lautstark gegen eine solche Zusammenarbeit Front macht. Das ist ehrenwert – aber die Frage, wie denn stattdessen regiert werden soll, beantwortet auch Müller nicht. Wie auch? Er kann sie nicht beantworten.
Die Wahrheit ist: Die CDU hat sich in eine Sackgasse manövriert und den Rückweg mit einer Brandmauer versperrt. Da mag man den verbliebenen Wählern noch einmal eine verzweifelte Wahllüge auftischen – die wird, wenn überhaupt, nur noch einmal helfen.
Auch der naivste Wähler wird spätestens in wenigen Monaten festgestellt haben, dass die CDU ihn getäuscht hat, wenn diese eine Kooperation mit den Linken eingeht. Und dann steht der absoluten Mehrheit der AfD bei gleichzeitigem absolutem Absturz der CDU wirklich nichts mehr im Wege. Denn die Frage, wozu es noch eine Union braucht, die zum Vorsteher einer radikalen Linkskoalition wird – oder warum man diese Partei wählen sollte – kann niemand beantworten.
Sven Schulze kann sich mit unehrlichen Satzkonstruktionen vielleicht noch bis zum Wahltag retten – danach wird auch er die Gretchenfrage seiner Partei mit einem „Ja“ zur Linken beantworten. Die vollmundigen Ankündigungen von Unionspolitikern, die das Unausweichliche bis zuletzt lautstark ab- und bestritten, werden dann nicht nur von AfD-Anhängern genüsslich hervorgeholt werden, um die chronische Unehrlichkeit der etablierten Politik zu unterstreichen.
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Toller Artikel, nur leider befürchte ich, dass es vielen Unionswähler mittlerweile auch völlig egal ist. Über Jahre hinweg weichgekocht.
Mir it es längst egal. Aber die AfD kommt für mich auch nicht in Frage.
Da wächst zu zusammen, was zusammen gehört. Die CDU scheut sich nicht einmal mehr, mit Kommunisten zu paktieren. Mit Ausnahme der AfD sind alle Parteien gleich.
Wollen wir im Morast der SED dahinvegetieren?
Wollen wir im Islamischen Staat erschlagen werden?
Oder wollen wir dem Sumpf und Filz ein jähes Ende bereiten.
NUR AFD
Jede Stimme ist ein JA für Deine Familie, für Deine Kinder, für unser Deutschland.
ES IST ZEIT
Ach ja.
Und jeder, der diesen Verein nicht wählen will, ist gegen seine Familie, seine Kinder und seine Heimat?
Lass mal etwas heiße Luft ab, dann geht’s Dir vielleicht etwas besser.
Ob manche in der CDU womöglich glauben, daß ein erneuter Versuch mit dem Sozialismus diesmal Erfolg haben wird?
Dem stehen zwar Erfahrungen gegenüber.
Aber was sind schon Erfahrungen.
Merz und Schulze wollen die SED zurück.
Öffnet die Stasiakte der Raute!
Schulze…können Sie noch in den Spiegel schauen?
Die CDU hat sich schon aufgegeben.
Richtig! Merkel hat das Volk/Deutschland schon belogen, Merz macht da weiter. Das gehört zur DNA der CDU. Warum sollte es also jetzt anders sein?!
Intel-Schulze.
Parteifarbe Blau:
Die Partei „Die Republikaner“ (REP) wurde im Jahr 1998 in Deutschland flächendeckend vom Bundesamt für Verfassungsschutz sowie von den Landesämtern für Verfassungsschutz als rechtsextremistische Bestrebung eingestuft und geheimdienstlich überwacht.
Die systematische Beobachtung der Partei durch den deutschen Verfassungsschutz dauerte insgesamt von 1992 bis 2006.
Erst wenn Ausländer einen Abstecher machen merken Deutsche das sie von der CDU, die schon fast immer die BRD regiert verarscht werden…
Gibt es in „Unsere Demokratie“ denn überhaupt noch EHRLICHE Politiker?
Kann ich mir nicht vorstellen bei deren Verhalten gegenüber dem Wähler!
„Die Tür zur Linken steht längst offen“ und die Linken brauchen einen Türstopper.
Stimme wieder mal voll zu, bloß in einem nicht: Die CDU wird sicher nicht zum Vorsteher einer radikalen Linkskoalition. Sie wird zum unbedeutenden Anhängsel darin. So eine Art restbürgerlicher Wurmfortsatz. Konnte man ja schon in ihren Koalitionen mit der SPD oder den Grünen sehen.
Ich denke, wir wissen alle – okay außer den Tagesschaugeschädigten – dass die CDU sich mit der Linken aka SED zusammentun wird. Es gibt dafür ja schon ein paar Beispiele. Und früher oder später wird das auch im Bund kommen, weil die CDU sich mit aller Macht an der Regierung halten möchte, dafür sämtliche Werte und Positionen (so weit noch vorhanden) für eben diesen Machterhalt opfern wird. Und in einigen Jahren wird die CDU genau so links sein, wie die anderen linken Parteien, wahrscheinlich sogar noch linker, wenn Herr Wüst Herrn Merz ablösen sollte. „Schöne“ Aussichten …
Die linksgrüne Abfahrt hat erfolgreich bei der FDP funktioniert! So wird es auch der CDU irgendwann ergehen! Die CDU hat sich mit der Brandmauer, und natürlich mit Merkel, selbst ins linksgrüne Lager verabschiedet und kommt aus dem Sumpf nicht mehr raus. Um an der Macht und den Futtertrögen zu bleiben muss sie linksgrüne Politik betreiben! Wird sie von linksgrünen Parteienmilieu nicht mehr benötigt, wird sie im linksgrünen Sumpf versinken. Ob die vom Schulze angesprochenen Brandmauer irgendeine Partei schützt hat keinerlei Relevanz, eine Brandmauer schädigt die Demokratie und das hat Relevanz.
Die Union hat im Osten nur noch peinliche Obermuftis rumlaufen … Endzeit
Yep, und einen Spitzenkandidaten mit dem „Feuer und Charme“ eines Darmverschlusses.
Macht, Geld, Gier und Posten, esst doch Kuchen wenn es kein Brot gibt.
Wer jetzt noch CDU wählt, will auch eine Koalition mit den Linken. Denn CDU Schulze kann nur mit den Linken weiterregieren, weil er eine Zusammenarbeit mit der AFD ausschließt. Reichinnek hat ja auch schon Bedingungen formuliert. Die CDU ist nicht di Partei der Deutschen Einheit, weil sie u.a. Deutsche Fahnen auf Wahlkampbühnen entfernt und mit den SED Linken zusammenarbeiten will. Die CD ist jetzt eine SED Blockpartei..
„Die CDU ist jetzt eine SED Blockpartei..“
Die CDU gehörte in der DDR zur Nationalen Front unter der SED und stand zur Wahl.
Da hat jemand über den ich gerade eben mit „“ geschrieben habe nicht aufgepasst.
Der NSU-Untersuchungsausschuss wird von Die Linke geleitet und auf dieser Grundlage startete die Hetzkampagne gegen „Rechts“, wodurch die NPD und die REP zerstört wurden.
Das waren die Parteien die vor 2015 gesagt haben, das wir in Deutschland geschützte Grenzen brauchen, einen Stopp der Migration und eine nationale Währung, sowie souveräne Entschuldigungen und kein Multikulti oder die EU (Verteilungsschlüssel von Asylanten innerhalb der EU).
Da wächst eben zusammen, was den Machterhalt sichert: Erst den Wählern jahrelang die Mär von der harten Brandmauer erzählen und am Tag nach der Wahl klammheimlich unter dem roten Rocktisch der SED-Erben Platz nehmen. Sven Schulze beweist hier nur das, was jeder mit mehr als drei Tagen politischem Gedächtnis längst weiß: Für den Ministerstuhl und den Dienstwagen verkauft die CDU notfalls auch ihre letzten Rest-Prinzipien an den Meistbietenden aus dem linken Spektrum. Wer nach diesem durchschaubaren Taschenspielertrick immer noch Union wählt, betet vermutlich auch dafür, dass der Osterhase persönlich im Kabinett Platz nimmt.
Gerdolfo kennt Taschenspielertricks
Und was mir wegen „dummer Menschen“ noch einfällt. Die CDU finanziert seit vielen Jahrzehnten mit Steuergeldern linksradikale NGO’s.
Nicht-Regierungsorganisationen gibt es nicht erst seit der AfD…
Die Ost-CDU kann nicht aus ihrer Haut als Blockpartei der SED. Nur dieses Mal reißt sie die Westpartei inklusive CSU mit in den Abgrund. Dumme soll man nicht aufhalten.
Was erwartet man ernsthaft von einer CDU, die nur Macht über Menschen und deren Gelder kennt und lebt???
1. Adenauer opferte den gesamten Osten für seine Ambitionen
2. Kohl putschte sich quasi indirekt mit „Scheidungspapiere der FDP“ ins Amt 1982
1986 die Rentenlüge
1989 das Wahlkampfthema DDR Eingliederung
3. Muttis grüner Sozialismus über 16 Jahre
4. Merzowitsch BR Ambitionen und Ahnengalerie
auf Landesebene im Osten im 21. Jh. fallen ALLE MP der CDU durch
für Dienstwagen und Personenschutz schmeißen die alles übern Haufen, würden manche sagen
Was die Finanzierung von linksradikalen NGO’s mit Steuergeldern in Deutschland seit vielen Jahrzehnten angeht.
Es gibt keine Pflicht als Staat Steuergeld an Nicht-Regierungsorganisationen zu geben.
UND was mir wegen sehr „dummer Menschen“ noch einfällt.
Die Partei Die Republikaner wurden schon 1998 vom Verfassungsschutz beobachtet.
Damals hatten sie den Slogan „Deutschland Zuerst“ und da war Trump schon Präsidentschaftskandidat… 2000.. nach Christus.
Nur dumme Menschen nehmen das als Neuigkeit, Überraschung oder Eklat wahr.