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Kommunalwahlen

Unter anderem in Görlitz: 8 Bürgermeisterwahlen in Sachsen stehen an – AfD mit hohen Siegchancen

8 Bürgermeisterwahlen stehen heute in Sachsen an. Durchweg werden der AfD hohe Siegchancen zugesprochen. Gewählt wird unter anderem in Görlitz, wo Amtsinhaber Octavian Ursu (CDU) gegen Sebastian Wippel (AfD) antritt.

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Die Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Görlitz von links nach rechts: Hagen Jeschke (parteilos), Sebastian Wippel (AfD), Octavian Ursu (CDU) und Sabine Christina (Linke) (IMAGO/Matthias Wehnert)

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Am heutigen Sonntag finden acht Bürgermeisterwahlen in Sachsen statt. Die größte findet dabei an der Grenze zu Polen, in Görlitz, statt. Dort treten neben dem Amtsinhaber Octavian Ursu von der CDU Sebastian Wippel (AfD), Sabine Christian (Die Linke) und Hagen Jeschke (parteilos) an. Dabei könnte es zu einer Wiederholung des Stichwahl-Duells von der letzten Wahl 2019 kommen. Schon damals trat Ursu gegen Wippel an. Ursu gewann die Stichwahl mit 55,2 Prozent.

In Aue-Bad Schlema tritt der bisherige Amtsinhaber Heinrich Kohl von der CDU nicht mehr an. Stattdessen kandidieren Marcus Hoffmann (CDU), Tony Neuß (Die Linke), Danny Weber (Freie Wähler), Lars Bochmann (AfD) und Stefan Hartung (Freie Sachsen). Für die Freien Sachsen, die rechts der AfD stehen, ist Aue-Bad Schlema eine Hochburg. Bei der letzten Wahl zum Stadtrat konnte die Partei in Aue-Bad Schlema 12 Prozent der Stimmen holen, bei der vergangenen Landtagswahl 7,2 Prozent der Zweitstimmen in der Stadt.

Mit Kerstin Körner (CDU) tritt in Dippoldiswalde die Amtsinhaberin erneut an – aber als unabhängige Kandidatin. Als Gegenkandidaten treten Tom Wittig (Linke) und der parteilose Marcus Wünschmann an. Ohne Gegenkandidaten stehen die bisherigen Bürgermeister von Werdau (Sören Kristensen; Unabhängige Liste), Bärenstein (Silvio Wagner; parteilos) und Neumark im Vogtland (Sven Köpp; FDP) zur Wiederwahl. Im etwas über 1.000 Einwohner großen Triebel im Vogtland haben die Wähler hingegen die größte Auswahl. Da sich kein Kandidat für das Amt beworben hat, können die Wähler selbst Namen auf den Stimmzettel schreiben.

Auch in Brandenburg sind heute etliche Bürger aufgerufen, neue Verwaltungsoberhäupter zu wählen. Im Landkreis Barnim findet die Landratsstichwahl zwischen SPD-Amtsinhaber Daniel Kurth und seinem Kontrahenten Matthäus Mikolaszek von der AfD statt. In der Hauptwahl konnte Kurth sich mit 40,9 Prozent klar vor Mikolaszek behaupten, der auf 30 Prozent kam. Zudem können die Einwohner in Panketal in der Stichwahl zwischen dem sozialdemokratischen Amtsinhaber Maximilian Wonke und seinem Herausforderer Steffen John von der AfD entscheiden. Wonke holte in der Hauptwahl 44,8 Prozent, John 20,1 Prozent.

Zu einer besonderen Bürgermeisterwahl kommt es zudem in Zehdenick. Dort waren die Wähler bereits vor rund einem Jahr aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Doch weil der neu gewählte Bürgermeister wenige Tage nach dem Amtsantritt erkrankte, wurde dieser Anfang des Jahres abgewählt, sodass es zu einer Neuwahl kommen musste. Neben Rene Statdtkewitz (AfD), der bereits bei der letzten Wahl die Stichwahl erreichte, diese aber verlor, treten Stephan von Hundelshausen (FDP), Dennis Latzke (PdF) und Wolf-Gernot Richardt (parteilos) an.

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11 Kommentare

  • Wird sein wie immer! AFD und sonst einer vom Kartell kommen in die Stichwahl, dass Kartell schließt sich dann zusammen (nennt man auch Kartell) und unterstützt dann dessen Bewerber (Kandidat)! Hinterher feiert man das ganze als GROßEN Sieg von „Unserer Demokratie“. Diese ganzen Wahlen können sie sich mittlerweile sparen, war auch schon in der DDR so!!

    • Oder man holt einfach mal 51% aufwärts. Die Stimmung kippt immer deutlicher.

      • Das weiß leider das Kartell zu verhindern, im „Notfall“ sind dann ja noch die Briefwahlen!

  • Für Görlitz hätte ich sogar einen Wahlslogan:
    „Damit wir nicht so enden wie der Görlitzer Park in Berlin.“

  • Aufgrund überborderndem Beamtentum, sollten Bürgermeister-Jobs nur noch als unbezahltes Ehrenamt vergeben werden. Es wäre interessant zu sehen ob und welche Berufspolitiker sich dann noch dafür bewerben.

  • Gibts auch Briefwahl.

  • Zum Glück hat die CDU-EU ja ihre Tricksereien um eine AFD zu verhindern, aber wie lange noch? Jeder Posten für die AFd ist ein Schritt zurück zu unserer Demokratie und unseren Grundgesetzen, die bereits seit Merkel umgearbeitet werden, zugunsten Politischer Diktatur.

  • Jetzt gilt es: Für Frieden, Freiheit und Wohlstand des Deutschen Volkes. Wählt AfD!

  • Nur noch AfD!
    Die anderen Parteien haben zuoft gelogen.

  • Diese Meldung gab es in den letzten Monaten sehr oft.
    Nach Schließung der Wahllokale und Auszählung wurdevkkar, die Volksfront hat wieder gewonnen, leider.

    • Die AfD hat schon 2023 einen ersten Durchbruch in Sonneberg erzielt. Wenn sie schon bundesweit bei ~28% ist dann wird es im Osten mehr als spannend.

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