Neue Studie
Trotz Schuldenverbot: EU-Schuldenlast könnte bis Ende 2030 1,15 Billionen Euro betragen
Die EU als Institution macht inzwischen in immer größerem Umfang Schulden. Bis 2030 könnte das Volumen auf über 1 Billion Euro anwachsen. Besonders stark trifft diese wachsende Schuldendynamik die Bundesrepublik, die aufgrund ihrer hohen Bonität einen wesentlichen Teil der Haftung trägt.
Die EU als Institution macht inzwischen in immer größerem Umfang selbst Schulden – und überschreitet damit eine Grenze, die lange als Tabu galt. Im Vertrag von Maastricht war eine eigene Verschuldung Brüssels zur Finanzierung laufender Ausgaben ursprünglich nicht vorgesehen.
Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, beliefen sich die gemeinschaftlichen europäischen Schulden zum Jahresende 2024 bereits auf gut 800 Milliarden Euro. Bis Ende 2030 dürfte dieses Volumen allein auf Basis bereits beschlossener Vereinbarungen auf über 1,15 Billionen Euro anwachsen.
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Der Ursprung dieser wachsenden Schuldendynamik liegt im Jahr 2020. Mit dem Corona-Wiederaufbaufonds „NextGenerationEU“ nahm die EU in großem Stil gemeinsame Schulden auf – rund 750 Milliarden Euro. Ausdrücklich wurde dieser Schritt damals als „vorübergehendes Notfallwerkzeug“ deklariert, das ausschließlich der Bewältigung der Pandemie dienen sollte. Doch aus der einmaligen Ausnahme ist längst ein Dauerinstrument geworden. Seither hat die EU ihre Verschuldungsinstrumente kontinuierlich ausgeweitet.
Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“, kritisiert zudem, „dass diese Instrumente häufig mit europäischen Gemeinschaftsaufgaben begründet werden, in der praktischen Nutzung – mit Ausnahme der Ukraine-Hilfen – aber vor allem nationalen Haushalten zugutekommen.“
Bis 2030 entfallen nach den Projektionen rund 57 Prozent der gemeinschaftlichen Schulden auf Kredite an Mitgliedstaaten und weitere 24 Prozent auf Zuschüsse an einzelne Mitgliedstaaten. Auf Finanzhilfen für Drittstaaten – insbesondere für die Ukraine – entfallen rund 14 Prozent. Auf echte EU-Programme hingegen entfallen lediglich etwa 5 Prozent.
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Für Deutschland hat die zunehmende Schuldendynamik auf EU-Ebene gravierende Folgen. Als größte Volkswirtschaft und Mitgliedstaat mit sehr guter Bonität trägt die Bundesrepublik wesentlich zur Absicherung der sogenannten „gemeinschaftlichen Schulden“ bei.
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Konkret beziffern die Autoren des ZEW die Rückzahlungsverpflichtungen, die für Deutschland über die EU-Eigenmittel bis 2030 entstehen, auf rund 120 Milliarden Euro – das entspricht etwa 2,8 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2025.
Dies wiegt umso schwerer, da Deutschland bereits heute eine erhebliche eigene Schuldenlast zu tragen hat. Der deutsche Schuldenstand stieg 2025 um 144 Milliarden Euro auf rund 2,8 Billionen Euro. Die Schuldenquote kletterte auf 63,5 Prozent der Wirtschaftsleistung und liegt damit über der im Vertrag von Maastricht vereinbarten Grenze von 60 Prozent.
Eine Besserung der Situation ist derzeit nicht in Sicht. Die nationale Schuldenlast dürfte sich nach aktuellem Stand weiter verschärfen. Mit der Grundgesetzänderung vom März 2025 wurde die Schuldenbremse gelockert, ein schuldenfinanziertes Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur aufgelegt und die Verteidigungsausgaben weitgehend von der Schuldenregel ausgenommen.
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Ökonomen rechnen vor diesem Hintergrund damit, dass die deutsche Schuldenquote in den kommenden zehn Jahren auf 70 bis 90 Prozent steigen könnte.
Die wachsende Schuldenaufnahme der EU reiht sich, wie kritischen Beobachtern schnell auffällt, in ein größeres Muster ein: Die EU-Kommission verändert die Spielregeln immer häufiger und setzt am Ende durch, was sie für notwendig hält. Schulden auf Unionsebene waren ursprünglich nicht vorgesehen – inzwischen sind sie Alltag.
Ähnlich verhält es sich mit der Steuerhoheit. Traditionell finanziert sich der EU-Haushalt über Beiträge der Mitgliedstaaten. Eine direkte Steuerhoheit der EU war politisch nie ausdrücklich gewollt. Doch auch diese Grenze verschiebt sich zunehmend. Die EU-Kommission erhebt inzwischen seit mehreren Jahren über das europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS) faktisch eigene Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung.
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Die Befugnisse werden dabei kontinuierlich ausgeweitet. Ein geleakter Entwurf von Table Media zeigt, dass die EU nun plant, die Mitgliedstaaten künftig dazu zu verpflichten, Erdgas höher zu besteuern als Strom.
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Man gönnt sich ja sonst nichts.
Das beste ist: diese Schulden werden keinem zugerechnet. Die EU begibt die Anleihen und das Geld geht an die Staaten, aber rechnerisch erhöht es niemandes Schuldenquote. Die Party ist allerdings vorbei, sobald am Markt für Schulden der EU deutlich höhere Zinsen verlangt werden als jetzt. Dann wird es bitter. Für alle.
Peanuts. Wenn in Deutschland erst einmal 30 Millionen Windräder Stehen, ist alles wieder Gut. Dann kann man auch wieder ewtas gutes für die Rentner tun, Pfandgeld erhöhen😎
bei der Windenergie ist das so: wir exportieren Windstrom ins Ausland und bezahlen das auch noch um dann wieder Strom zu importieren was natürlich kostet. Dann wird gesagt das Windenergie ein Erfolgsmodell ist.
hab mir gestern eine Kugel Eis gekauft, hat nur 283 668 987€ gekostet, Trittin hat nicht gelogen.
Vielen Bürgern war immer klar, dass Deutschland nicht alle schwachen Staaten auffangen könne. Was immer Helmut Kohl sich bei der Einführung des Euro gedacht haben mag, er hat das Pferd von hinten aufgezäumt. EU Mitgliedschaft und Euro nur für wirtschaftlich gleich starke Staaten, alles andere musste schief gehen. Jetzt stehen wir am Abgrund und niemand unterstützt. DEXIT, sofort.
Reinschauen kostet nichts.😎
https://uncutnews.ch/neue-videos-am-dienstag-145/
Bald jede Einschränkung, jeder Versuch der Meinungsunterdrückung, jede Regulierung der Sozialen Medien wird oft mit breitem Lächeln mit Kinder-und Jugendschutz begründet—- gleichzeitig scheint für massivste Verschuldung Europas der Gedanke vorzuherrschen:
“ und nach uns die Sintflut-„– wer denkt an die Zukunft der Kinder und Jugendlichen , die die Schulden erben?
„Houston, wir haben ein Problem!“
Müssen wir Schweizer wieder den Euro retten die Schönwetterwährung der Euro verliert weiter an Wert.
Der Euro war bei seiner Einführung einmal über 1.60 Franken wert. Der Kurs zum Franken wird unter 90 Rappen fallen!!!!!!!!!!!
Die Schweiz kaufte schon vor Jahren zig Milliarden Euro auf um den Währungsunterschied zum Schweizer Franken klein zu halten.
Ich empfehle den Deutschen einen DEXIT aus der Pleite EU sonst wird es viel teurer.
https://www.20min.ch/story/die-probleme-der-ezb-schoenwetterwaehrung-euro-duerfte-bald-unter-90-rappen-fallen-103578481
Ein interessanter Artikel und die EZB wird in die Pfanne gehauen!
@ Schwizerr Bünzli, oderrr
Dürfen denn die Frauen im Doppel-Kanton Appenzell jetzt endlich wählen ?
Oder sind nur Männer auf dem Marktplatz zugelassen, die dann mit gezogenem Säbel ihre Stimme abgeben ?
@ da ist ja wieder der Rubberduck mit seinen Geistesblitze hast du Schmerzen? Dein angebliches Schweizerdeutsche Gedicht von Gestern versteht kein Schweizer Sau.
Ich habe dir vor einer Minute auf deinen Leserbrief eine geistreichere Antwort gegeben. Damals erinnerte ich mich nicht das du ja der Schweizer Bünzli bist. Ich wünsche dir trotzdem einen entspannten Abend ohne Schmerzen
Mit der EU geht es in Richtung Krieg gegen Russland😎
Im Artikel: „Eine direkte Steuerhoheit der EU … nie gewollt.“
NICK COHEN zitiert in ‚The Guardian‘ aus dem Buch von RICHARD BROOKS ‚The Great Tax Robbery‘, wie die Steuerautonomie der EU-Staaten, beispielsweise durch Luxembourg, eine größere Gefahr der Steuervermeidung für das Gemeinwohl anderer EU-Staaten darstellen, als die ‚karibischen Waschmaschinen‘.
Die in Luxembourg etablierte Holding-Filiale des britischen Multi GSK lieh dem Londoner Hauptquartier 6,34 Milliarden Pfund. In England hätten die Zinsen mit 28% = 34 Millionen Pfund, versteuert werden müssen. Durch die manipulierte Änderung der Steuer-Jurisdiktion erhoben die Luxembourger Pralinen-Lutscher Null Komma Fünf % – nämlich lumpige 300.000 Pfund.
Obwohl das Wettbewerbsrecht der EU verletzt wird, sah die EU unter ihrem damaligen Präsidenten JEAN-CLAUDE JUNCKER verschämt zur Seite.
@Rubber Duck die EU steuert in eine nie dagewesene kontinentale Riesen-Pleite!!!
Ganz nach dem Motto nach uns die Sintflut!
Halt einfach die Klappe du Möchtegernschweitzer, das ist ein deutsches Forum.
@Roland Gabel Spreitenbach köstlich auch so ein Schweizer-Zweifler ApolloNews weiss das ich ein Schweizer bin.
welche Pandemie?
Setzt es wenigstens in Anführungszeichen oder schreibt ein „angebliche“ oder „inszenierte“ davor!
Wenn nicht jetzt wann dann?Raus aus der EU!!