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31. Oktober

Taz rechtfertigt Gewalt bei Gen-Z-Protesten wegen „Gewalt des Staates und des Spätkapitalismus“

Die Taz rechtfertigt, dass es bei den „Gen Z regelt“-Demos zu Gewalt kommen könnte. Physische Gewalt sei „oft genug notwendig“ für Verbesserungen gewesen. Die Distanzierung von Gewalt durch einige Organisatoren tue weh, sei „aber taktisch klug“.

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Bei den Ausschreitungen in Frankreich wurden viele Polizisten verletzt. (IMAGO/ABACAPRESS)

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Die Taz hat in einem Beitrag mögliche Gewalt bei den anstehenden „Gen Z regelt“-Protesten am 31. Oktober gebilligt. Offiziell distanzieren sich die Initiatoren der Demonstrationen von Gewalt und Plünderungen – doch genau das bedauert die linke Tageszeitung. „Wer randaliert oder Gewalt sucht, gehört nicht zu uns“, heißt es in der Telegram-Gruppe von „Gen Z regelt“. Die Taz schreibt dazu: „Das tut weh, weil es die Gewalt des Staates und die des Spätkapitalismus verkennt, der die Jugendlichen selbst ausgesetzt sind. Aber taktisch ist es klug.“

Dennoch sei es schwierig, Gewalt als Mittel des Protests zu delegitimieren. „Oft genug war physische Gewalt notwendig, um kleine Verbesserungen des Systems zu erreichen“, heißt es in dem Beitrag vom Donnerstag. Als Beispiel werden die Suffragetten genannt, die das Frauenwahlrecht erst erreicht hätten, nachdem sie auf Brandstiftungen und Sachbeschädigungen gesetzt hätten. „Nicht nur als Protestmittel, auch als Symptom eines gewaltvollen Spätkapitalismus ist Gewalt anzuwenden legitim.“

Die Initiatoren der Proteste wollen auch Menschen ansprechen, die zum ersten Mal auf Demonstrationen gehen und nach den Ausschreitungen in Frankreich Angst vor einer harten Reaktion der Polizei haben. Sich deshalb von Gewalt zu distanzieren, sei laut der Taz naiv, weil die Gewalt von der Polizei ausgehen werde.

Mit diesem Artikel greift die Taz die gleichen Argumente auf wie einige „Gen Z regelt“-Ableger, die offen zur Gewalt aufrufen. Besonders die Instagram-Accounts der Ableger Stuttgart und Leipzig tun sich dabei hervor. Beide Demos gehören zu der Mehrheit der Veranstaltungen, für die der Initiator keine inhaltliche Verantwortung übernimmt, sondern die von Fremden eigenständig organisiert werden. Auf dem Instagram-Account von Stuttgart wurde am Samstag ein Video veröffentlicht, in dem es heißt: „Für alle die sagen: Es muss doch friedlich gehen: So etwas wie eine friedliche Revolution kann es nicht geben!“

Weiter sagt der Jugendliche in dem Video: „Frauenrechte, Queerenrechte, andere heute selbstverständliche Menschenrechte, die wurden mit Gewalt erkämpft, weil es nicht anders ging.“ Denn es gebe keine Notwendigkeit für Gewalt, wenn man den Menschen ihre Rechte einfach geben würde. Begründet wird der Aufruf zur Gewalt auch damit, dass das Gesellschaftssystem in Deutschland wegen Rassismus und Sexismus selbst gewalttätig sei.

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Auch weitere Videos des Stuttgarter Accounts zeigen gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei. Angeblich sollen diese einen „rein informativen Charakter“ haben, heißt es. „Es wird nicht zu Straftaten aufgerufen, noch werden solche gehuldigt.“

Auch auf dem Instagram-Account des Leipziger Ablegers finden sich solche Videos, in denen brennende Barrikaden und Zusammenstöße mit der Polizei in Frankreich gezeigt werden. „Der Funke ist übergesprungen“, heißt es in einem Video vom 19. Oktober. Der Account von „Gen Z regelt Berlin“ relativiert am Montag in einem Beitrag Plünderungen: „Während in anderen Ländern Bomben aus deutscher Produktion auf Schulen geworfen werden, diskutiert man hierzulande, ob und wie schlimm es wäre, wenn ein Gucci-Laden von den Massen enteignet werden würde.“

Der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft seien per se gewalttätig, deshalb sei Gewalt auf Demonstrationen eine legitime Gegenreaktion. Mit dieser Argumentationslinie liefert der Taz-Beitrag denjenigen eine Rechtfertigung, die auf den „Gen Z regelt“-Protesten Gewalt verüben wollen. Ob die Initiatoren sich mit ihrer Verurteilung von Gewalt durchsetzen können, muss abgewartet werden.

Bei den Protesten in Frankreich am 17. Oktober wurden rund 1.000 Polizisten verletzt und 3.000 Geschäfte geplündert und verwüstet. Der materielle Schaden soll sich laut der französischen Organisation Fondation Ifrap auf neun Millionen Euro belaufen.

mra

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52 Kommentare

  • Was wohl los wäre wenn konservative Gruppen sich so äußern würden?

    • Die „äußern“ sich oft genug so, aber können nix auf ihre Worte folgen lassen.

      -24
      • Kann ich das irgendwo nachlesen?

  • So etwas wie eine friedliche Revolution kann es nicht geben? Offenbar hat man bei der „taz“ vergessen, was am 09.11.1989 in der DDR passiert ist.

  • Man sollte der Gen-Z den Weg zum Regierungsviertel zeigen.

    • Die sind so bescheuert das finden die nie.

  • Ich geh davon aus, daß die taz auch noch mit meinen Steuergeldern gepampert wird. Wann stellt Merz die 551 Fragen?

    • Er schafft nicht mal eine einzige Frage.

    • 551 ist doch mittlerweile sogar Verschlusssache.
      Dafür musst er eine Menge rudern!

  • Nach der Bekanntgabe von Audi in ein Werk in den USA zu investieren, forderten Linke eine Enteignung von Audi. Im Audi- Werk in Ingolstadt sollen dann Trabis und Wartburgs vom Band laufen. Kostengünstige Autos für die Genossen im künftigen Arbeiter- und Bauernstaat.

    • Und Lastenfahrräder und Eselkarren.

  • Also ist bei einem geplanten Verbot der größten Oppositionspartei Gewalt auf Demonstrationen eine legitime Gegenreaktion? Danke für’s Gespräch…
    😁

    • Was wollen die eigentlich immer von der AfD?
      Meines Wissens haben die keine Millionäre und Milliardäre in ihren Reihen.

  • Ich habe gedacht, weil die Erde keine Scheibe ist und Kolumbus deshalb Amerika entdeckt hat.

  • Der Turbokapitalismus kann am besten durch ein Bündnis aus AfD und BSW bekämpft werden. So werden auch andere Formen der Staatskriminalität eliminiert.
    Bitte mit Bing suchen: Christliches New Age. Das CNA-Manifest.

    • Die TAZ lebt doch nur von den Erträgen des Kapitalismus. Sonst würde es sie längst nicht mehr geben.

      Die taz erhielt für ihr neues Verlagshaus rund 3,35 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln.
      Das war der Zuschuss für den Neubau des Verlagshauses.

      Zweck:

      Investition in das Verlagsgebäude in Berlin

      Laufende jährliche Förderung der redaktionellen Arbeit

      Keine aktuelle, verlässlich belegte Summe gefunden

      Status der Neubauförderung

      Laut taz 2024 ausgelaufen

      Quellen: Süddeutsche Zeitung – Finanzierung des taz-Neubaus , taz – Bericht zur finanziellen Lage .

      Für eine regelmäßige jährliche staatliche Subvention der taz als Zeitung konnte ich keine belastbare aktuelle Gesamtsumme feststellen. Das bedeutet nicht, dass keinerlei öffentliche Mittel für einzelne Projekte, Forschungskooperationen oder andere förderfähige Aktivitäten fließen.

  • 4. Versuch!
    Wollen die alle erschlagen, die nicht auf linker Linie sind und das soll dann auch noch beklatscht werden…

  • Das Kalifat ist der Weg.
    Danke Taz!

  • Neun Millionen Gesamtschaden durch 3.000 Geschäfte, das sind 3.000 Euro Schaden pro Geschäft. Das ist ja gar nix. Das können alle locker wegstecken. Oder waren es nicht doch eher 30.000 Schaden pro Geschäft und 90 Millionen Gesamtschaden? Wieviel kostet es eigentlich, das Rathaus von Limoges wieder aufzubauen? Wieviel würde es eigentlich kosten, wenn das Verlagsgebäude der taz niedergebrannt wird und neu aufgebaut werden müsste?

    • Das war auch mehr als 30.000.
      Die Waren, die Ladeneinrichtungen, die Kassensysteme, die großen Schau- und Ladenfenster, die Bestuhlungen und Bepflanzungen, die Elektrogeräte, Kühltruhen …
      Das alles und noch mehr, reißt schlecht versicherte in den Bankrott. Die werden ihres Lebens nicht mehr froh.

  • „So etwas wie eine friedliche Revolution kann es nicht geben!“

    Ziemlich geschichtsvergessen, diese Gen-Z. Na gut, 1989 lag halt vor der Zeit, die sie geistig erfassen können.

    • Es gab 1989 keine friedliche Revolution. Russische Truppen in der DDR haben die DDR Führung daran gehindert zu reagieren wie in Rumänien das Regime reagiert hat, weil es dort keine russischen Truppen gab.

      Warum willst du jemanden über Geschichte belehren wenn du selbst nix weißt.

      -12
      • Quelle?

      • … sagt der Dummschwätzer vom Dienst. 🤣

      • Ja, sehr interessant. Der Mauerfall war am 09.11.1989; die berühmte Rede von Ceausescu, die abgebrochen werden musste, war am 21.12.1989. Aber das wussten die russischen Truppen schon im November. Wahrscheinlich wegen der Zeitverschiebung, gell?
        Warum wollen Sie jemanden über Geschichte belehren, wenn Sie selbst nichts wissen?

  • Damit ist die linke TAZ doch ein Kandidat für den Verfassungsschutz. Aber die sind auf dem linken Auge ja stockblind.

    • Die dürfen sich ohne Anweisung nicht mal die Hose öffnen…

  • Heute wird bei AN zart moderiert.

  • Danny Günther hatte doch recht. Unter dt. Medien gibt es Feinde der Demokratie.

  • Die immer mit ihrem Spätsozialismus!
    Es gab und gibt weltweit keine einzige sozialistisch-kommunistische Staatsführung die nicht reich ist.
    Die Masken sind gefallen. Der Drops ist gelutscht.
    Schwachsinn da!

  • Früher haben Journalisten in ihren Artikeln manchmal Quellen verlinkt oder zumindest angegeben, wenn die technische Verlinkung nicht erwünscht war. Das war eine tolle Zeit, liebe Apollo-Redaktion.

  • Fairerweise:
    Nicht DIE taz, sondern eine Autorin: Amira Klute, bemerkenswerterweise keine Journalistin, sondern eine Volontärin bei der taz.
    Hier ist der vollkommen verunglückte Artikel:
    https://taz.de/Gen-Z-regelt-Proteste/!6223733/

    Die Autorin wird auch in der erkennbaren Mehrheit der Kommentare zu dem Artikel kritisiert.
    Beispiel:
    „Irgendwie macht mich der Text sprachlos! Ich frage mich ob ein Person mit diesem demokratischen Ansatz wirklich bei der TAZ wie ich sie verstehe am richtigen Platz ist?“

    Vielleicht nimmt sich die Dame oder auch die Redaktion, die gegen die Veröffentlichung dieses Artikels offfenbar nichts unternommen hat, die Kommentare dort ja zu Herzen.

  • Macht kaputt, was euch kaputt macht. Die Linken schaffen das. Bei den blinden Schlapphüten kein Wunder.

  • Gehört eine Presse die sowas behauptet,nicht umgehend verboten?

  • Ich hoffe, man erkennt die Gewaltbeführworter nach der Demo an ihren vorderen Zahnreihen.

  • Das Käseblatt gehört verboten.

    • Das Käseblatt gibt es wegen seiner Auflagenschwäche nicht mehr als Druckerzeugnis. Auch die Fischhändler nutzen es nicht mehr.

  • ich sah vor einiger zeit eine talkshow mit einer ziemlich dreisten linken göre welche ganz offen gewalt befürwortete.
    rein theoretisch kam mir dabei der gedanke wie sie wohl auf einen satz herzhafter ohrfeigen reagieren würde.
    ihrer eigenen darstellung zufolge müsste das ja ganz in ordnung sein.

    • Den Gedanken hab ich bei Gewalt befürwortenden Zecken oft!
      Am besten sind die blassen Veganerboys die keinen Kasten Bier alleine tragen können aber „Nazis aufs M*ul!“ rufen. Würde gerne sehen wie hart die nach einer satten Respektschelle noch sind.

  • Die linksradikale „taz“ gehört eigentlich schon seit mindestens 1970 auf den Index. Die Schreiber wie Herrmann, Winkelmann oder Junge sind ideologische Brandstifter und tatsächlich nicht mehr zu retten, sondern eine latente Gefahr für die Jugend in unserem schönen Land. – Verbotsverfahren ! ! !

    • Genau……

    • Medien verbieten ist scheiße, egal ob linke oder rechte Medien.

      • @…Realist
        Warum nur erinnere ich mich jetzt an Nancy Faser? 🤔

      • @KUO
        „taz“ ist kein Medium sondern AgitProp, Hass und Hetze – Verbot jetzt !

  • Die linksradikalen „taz“-Tanten sitzen seit Jahren Woche für Woche bei Maischberger, Lanz & Co. Weißte Bescheid…!

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