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Wuppertal

Synagogen-Brand: Abgelehnter Asylbewerber ist tatverdächtig – Diakonie verhinderte Abschiebung

Ein Afghane soll in Wuppertal eine Synagoge in Brand gesetzt haben. Ein Asylantrag des Tatverdächtigen war zuvor mehrfach abgelehnt worden. Trotz Ausreisepflicht blieb er jahrelang in Deutschland. Verhindert wurde die Abschiebung auf Initiative der Diakonie.

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Die Bergische Synagoge in Wuppertal (IMAGO/Zoonar)

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Am 17. September soll ein Afghane an der Rückseite der Bergischen Synagoge in Wuppertal unter Zuhilfenahme einer brennbaren Flüssigkeit Feuer gelegt haben. Besucher der Synagoge bemerkten den Brand rechtzeitig und konnten ihn löschen, verletzt wurde niemand. Recherchen der Welt am Sonntag zufolge war der Tatverdächtige zuvor mehrfach im Asylverfahren gescheitert. Die Diakonie schaltete sich später ein und trug dazu bei, dass sein Fall erneut geprüft wurde – und er letztlich in Deutschland bleiben konnte.

Aus den Asylakten, die der Welt am Sonntag vorliegen, geht laut Bericht hervor, dass der Tatverdächtige Rasoul H. 2017 in Mönchengladbach erstmals einen Asylantrag stellte. Damals gab er an, aus dem Iran zu stammen und dort wegen seines afghanischen Vaters als Afghane betrachtet und diskriminiert worden zu sein. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lehnte den Antrag jedoch ab und forderte ihn zur Ausreise in den Iran auf.

Obwohl Rasoul H. anschließend Deutschland hätte verlassen müssen, blieb er im Land und klagte zwei Jahre später gegen die Entscheidung des BAMF. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage im Juni 2019 ab, im Juli wurde das Urteil rechtskräftig. Damit blieb die ablehnende Asylentscheidung bestehen und Rasoul H. wurde abermals zur Ausreise aufgefordert. Doch auch diesmal passierte nichts.

Stattdessen wurde ein weiteres Asylverfahren angestoßen. Federführend war hier die Diakonie Wuppertal, deren Flüchtlingsbeauftragtenstelle hierfür eine Vollmacht erhielt. Rasoul H. gab nun an, homosexuell zu sein. Ein Attest bescheinigte ihm zudem, opioidabhängig zu sein und an einer Panikstörung zu leiden. Die Diakonie wies das BAMF prophylaktisch darauf hin, dass der Betroffene bei seiner Anhörung widersprüchliche Angaben machen könne, weil er unter dem Einfluss eines Ersatzmittels stünde. Außerdem sei er nicht in der Lage, vor Männern über seine Sexualität zu sprechen.

Während des Verfahrens erklärte H., sein Name und sein Geburtsdatum seien zuvor falsch erfasst worden. Er legte unter anderem einen afghanischen Reisepass vor, erklärte zugleich jedoch, seine Staatsangehörigkeit nicht sicher bestimmen zu können. Ein Eilantrag gegen die Abschiebung wurde im Dezember 2021 zunächst abgelehnt. Im Rahmen des Hauptverfahrens wurde dem BAMF jedoch schließlich doch verboten, Rasoul H. in den Iran abzuschieben. Maßgeblich sei hier die Vorlage des afghanischen Reisepasses gewesen.

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Behördeninsider bezeichneten den Fall gegenüber der Welt am Sonntag als exemplarischen Fall, der aufzeige, was in der deutschen Migrationspolitik grundsätzlich schieflaufe und zu ändern sei. Die Diakoniedirektorin Sabine Federmann erklärte gegenüber der Zeitung, man sei über den Brandanschlag „schockiert und erschüttert“.

ahz

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119 Kommentare

  • Das ist kein Behördenversagen, das ist pure Absicht.

    251
    • Die Scheunentore klemmen einfach. So will man das.

    • Sorry, aber man kann es nicht mehr anders sagen: Die sind geisteskrank! Die schützen Leute, die unsere Art zu Leben nicht nur einfach ablehnen, die wollen unsere Art zu Leben zerstören.

      176
      • Die protestantischen Kirchen standen schon damals auf der falschen Seite der Geschichte, und tun es heute wieder. Auf Kirchen, die sich Gender und Islam auf die Fahnen geschrieben haben, kann man getrost verzichten. Sie verachten unsere Kultur und vergessen ihren Ursprung.

        • Protestantismus endet immer in Ketzerei

          5
      • Berlin: Diakonie gratuliert Elif Eralp zum Wahlsieg: https://evangelische-zeitung.de/berlin-diakonie-gratuliert-elif-eralp-zum-wahlsieg/
        Ganz ehrlich, Man kann nicht soviel essen wie man ko….n will!!

        116
        • Diakonie und Caritas sind die größten Sozialkonzerne deutschlandweit und möglicherweise sogar weltweit. Die leben zu 100 Prozent von den staatlichen Sozialversicherungen und Steuermitteln. Deshalb müssen sie sich all denen anbiedern, die über solche Mittel entscheiden.

          Die Linkspartei hat eventuell die Möglichkeit, die Landesherrschaft zu übernehmen. Opium fürs Volk? Reale Gefahr, dass den beiden Sozialkonzernen staatliche Gelder gestrichen werden. Gegensteuern erforderlich.

          EKD und Deutsche Bischofskonferenz sind materialistisch ausgelegt. Sie sind nur noch die Propagandaabteilungen der Sozialkonzerne und bauen deshalb an den Brandmauern der Regierenden mit, um sich denen und deren Macht maximal anzudienen. Glauben und Spiritualität bedeuten denen nichts mehr.

          56
    • Ein Blick in die Behörden reicht, um z wissen, was dort vorgeht. Man darf die Frösche eben nicht beteiligen.

    • Dora. Ich verstehe bis heute nicht, wer das verbrochen hat: Dass überhaupt Einspruch – und auch noch Verfahren ohne Ende – eingelegt werden kann, wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde. Raus heißt raus. Spätestens, nachdem die ersten Goldstücke mit ihren Helferlein anfingen, dagegen zu klagen, hätte man merken müssen, was man sich da eingebrockt hat. Niemand kann auch nur gegen ein „einfaches“ Amtsgerichts-Urteil Berufung einlegen, wenn nicht bestimmte gesetzliche Vorschriften gegeben sind/eingehalten werden. Aber diese Typen können bis zum St. Nimmerleinstag-Tag und durch zig Instanzen klage – und das oft über Jahre!!

  • In fünf Jahren kandidiert der Mann als Bürgermeister von Wuppertal. Für Die Linke. Oder Die Grünen. Oder die SPD. Oder die CDU. Alles ist möglich.

    127
    • Diesmal hätte er gegen Haldenwang keine Chance gehabt.

    • Als bestmöglich Integrierter mit Migrationserfahrung..

  • Wie viel hat die Diakonie denn an dem Kollegen verdient, so alles in allem?

  • Schockiert und erschüttert. Aha. Fehlt bloß noch „betroffen“.

    • Ich lach mich kaputt, jetzt ist die Dame erschüttert. Ich finde das naiv, falls es der Wahrheit entsprechen sollte, was sie sagt.
      Wenn die Diakonie diesen Mann entgegen der Urteile hierbehalten will, soll sie dann auch für seinen Lebensunterhalt und die verursachten Schäden aufkommen.

    • Wegen Vandalismus an Bahnkabeln in Gelsenkirchen kommt es im Fernverkehr zu weiträumigen Umleitungen und Verspätungen.
      Laut Deutscher Bahn sind von der Störung etwa Verbindungen von Dortmund nach München, Hamburg nach Basel oder Norddeutschland nach Köln betroffen.
      Wie lange die Reparaturarbeiten andauern, sei nicht absehbar.
      Die Polizei ermittelt nach Angaben eines Sprechers wegen mutmaßlichen Kabeldiebstahls entlang einer Bahnstrecke im Stadtteil Gelsenkirchen-Ückendorf. Die Kabel seien an mehreren Stellen durchtrennt und herausgerissen worden.
      In der Folge seien Signale und Steuerungsanlagen ausgefallen.

      • Welche Landsleute machen sowas? War ja in DE nicht üblich.

  • Verbotsverfahren gegen die Diakonie

  • Auch interessant:

    Thomas Haldenwang ist Mitglied der CDU, verheiratet und Vater zweier Töchter. Er sei nicht nur Wuppertal und insbesondere dem Dönberg, wo er seit mehr als 50 Jahren zu Hause sei, sondern auch der Evangelischen Kirche auf das Engste verbunden, betont die Kirchengemeinde Küllenhahn. Bis 2018 war er Presbyter in der Gemeinde Dönberg und Mitglied des Kreissynodalvorstands.
    https://www.evangelisch-wuppertal.de/meldung-detail/vortrag-kuellenhahn.html

    • Was der Mann nicht so alles ist und macht!
      Überall wird hineingeschnuppert.
      Ein Tausendsassa und Multitalent!

      • Der Mecki wieder…

    • Da wächst zusammen, was zusammen gehört.

  • 9 Jahre als vollziehbar Ausreisepflichtiger in Deutschland. 9 Jahre mit Kost, Logis, medizinischer Vollversorgung illegal von unserem Geld gelebt. Weil die Behörden ihre gesetzliche Abschiebepflicht nicht erfüllen: Die Exekutive ist an Gesetz und Recht gebunden. Beamte müssen wegen grob fahrlässiger Pflichtverletzung gegenüber dem Steuerzahler mit ihrem Privatvermögen haften.
    Die Kirche, die die Abschiebung sabotiert hat, müsste Schadenersatz leisten.
    „Kirchenasyl“ gibt es nicht. Trotzdem wird nichts dagegen unternommen.
    Von uns Bürgern aber verlangt der Staat Gesetzestreue bis ins kleinste Detail. Wenn nicht, folgt die Strafe auf dem Fuß.
    Erkenne den Fehler.

  • Die Diakonie ist mitverantwortlich.

  • Der ist DIREKT an KGE zu überstellen.

    • Sozusagen als „Schenkung“👍🏻

      • … mit Schleifchen.

  • Lernen durch Schmerzen.

  • Wer Abschiebungen verhindert bzw. boykottiert, ist in meinen Augen sowohl Strafrechtlich als auch für sein materielles Auskommen verantwortlich.

  • Es wird Zeit, daß die AFD regiert.

  • Leider lernen Frau Knobloch und der Zentralrat der Juden nicht einmal durch solche Vorfälle, wo sich Antisemiten befinden und wo nicht.

    • Und was schließen Sie daraus?

      • Oderkahn, wenn Sie schon fragen, dann sollte die Frage doch lauten, was Sie daraus schließen können …

  • Seit Juli 2024: 83000 Migranten-Boote erreichten Grossbritannien über den Ärmelkanal: https://www.thesun.co.uk/news/40496985/small-boats-burnham-migrants-channel/

  • „Stattdessen wurde ein weiteres Asylverfahren angestoßen. Federführend war hier die Diakonie Wuppertal, deren Flüchtlingsbeauftragtenstelle hierfür eine Vollmacht erhielt.“
    So ist sie nun mal, die „christliche Nächstenliebe“. Auch dem schwazen Schaf wendet man sich voller Inbrunst und in Liebe zu – es sei denn, es ist ungeimpft.

  • Kirchenaustritt jetzt! Man spart Steuern und hat das gute Gefühl nicht auch noch das Verhalten zu unterstützen.

    • Jetzt? Hab ich schon vor 35 Jahren gemacht

  • Es darf einfach jeder hier bleiben. Wozu das Geld für Gerichte, Ärzte und Anhörungen verschwenden?

  • … und wie immer: Gewinne werden privatisiert und Kosten sozialisiert … und die Frau aus der Uckermark wird mit Orden behängt, während die Opfer verschwiegen werden …

  • ‚…blieb er im Land und klagte zwei Jahre später…‘ – Warum ging er nicht stante pede in Abschiebehaft? Man muss vermuten, weil er seinen Auftrag noch nicht erfüllt hatte.

  • Absicht! Ich verstehe das nicht mehr anders. Möge die AfD bei nächsten Wahlen Mehrheiten erzielen, anders ist diesem Land nicht mehr zu helfen.

  • Das muss doch ein Straftatbestand sein. Wer weist diese Verbände und NGOs endlich in ihre Schranken? Haftbar machen für die Folgen ihrer Sabotage!

  • Und was passiert?

    Und so etwas nennt sich Rechtsstaat? Nein, er ist diesbezüglich ein Unrechtsstaat!

  • Defund Diakonie & Caritas!

  • Wenn ein hellhäutiger Westler sich so verhalten würde, würde er wahrscheinlich wegen versuchten Betrugs angezeigt. Aber… Details…

  • Da fällt mir ad hoc eine alte Märchenweisheit an;
    „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“

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