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Universität Augsburg

Studie belegt: Mehr Psychosen seit Legalisierung von Cannabis

Erste Daten der Universität Augsburg zeigen nach der Cannabislegalisierung einen deutlichen Anstieg cannabisbezogener Störungen und fast doppelt so viele cannabisinduzierte Psychosen. Die Forscher erklären jedoch, dass weiterer Forschungsbedarf besteht.

IMAGO/ZUMA Press Wire

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Seit dem 1. April 2024 ist Cannabis in Deutschland teilweise legalisiert. Im Vorfeld der Reform gab es eine breite Debatte zwischen Befürwortern und Kritikern der von der damaligen Ampel-Regierung eingereichten Gesetzesinitiative. Psychiater und andere Ärzte warnten vor möglichen gesundheitlichen und sozialen Langzeitfolgen. Befürworter wiederum hofften, durch die Legalisierung den Arbeitsaufwand der Strafverfolgungsbehörden angesichts der weiten Verbreitung von Cannabis zu reduzieren, Polizei und Justiz zu entlasten und Kosten zu sparen. 

Seit Inkrafttreten des Gesetzes wird die Wirkung der Legalisierung hitzig diskutiert. Nun hat der Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg eine erste Studie vorgelegt. Untersucht wurden alle stationären Aufnahmen von Erwachsenen in einem Zeitraum von 24 Monaten vor sowie 12 Monaten nach der Cannabislegalisierung in sechs Bezirkskliniken der Region Schwaben. 

Während die Gesamtzahl aller psychiatrischen Krankenhausaufenthalte stabil blieb, nahmen cannabisbezogene Störungen insgesamt deutlich zu. Die Hospitalisierungsrate stieg von durchschnittlich 3,45 auf 5,05 Fälle pro 100.000 Einwohner und Quartal – eine Zunahme um etwa das 1,5-Fache. Besonders ausgeprägt war der Anstieg bei den cannabisinduzierten Psychosen. Hier verdoppelte sich die Rate nahezu, von 1,68 auf 3,00 Fälle pro 100.000 Einwohner und Quartal.

Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass ein Teil der Fälle, die früher als andere nichtorganische Psychosen diagnostiziert wurden, heute eher als cannabisinduziert klassifiziert wird – auch, weil Patienten nach dem Wegfall der strafrechtlichen Barriere ihren Cannabiskonsum offener angeben. Tatsächlich gingen andere nichtorganische Psychosen leicht zurück – von 34,23 auf 33,76 Fälle pro 100.000 Einwohner und Quartal. 

Diese Abnahme entspricht jedoch nur etwa einem Drittel der zusätzlichen Cannabispsychosen. Da die Summe psychotischer Erkrankungen insgesamt leicht stieg, lässt sich lediglich ein Teil der Entwicklung durch eine diagnostische Verschiebung erklären. Am Gesamtaufkommen psychotischer Erkrankungen stieg der Anteil cannabisinduzierter Fälle von 4,7 Prozent vor der Legalisierung auf 8,2 Prozent danach deutlich.

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Die Forscher sehen weiteren Forschungsbedarf, warnen aber vor vorschnellen Schlussfolgerungen. Die Ergebnisse sind rein deskriptiv und erlauben noch keine eindeutige kausale Interpretation. Neben einer möglichen tatsächlichen Zunahme cannabisinduzierter Psychosen verweisen sie auf mögliche Verzerrungen wie einen „Detection Bias“, also eine verstärkte Aufmerksamkeit der Psychiater für Cannabis als Ursache, sowie einen „Confirmation Bias“, die Tendenz, einzelne psychotische Erkrankungen bevorzugt mit dem politisch diskutierten Faktor Cannabis in Verbindung zu bringen. 

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104 Kommentare

  • Nun, es scheint mir nicht wirklich abschließend geklärt, ob die Zunahme von Psychosen und der zunehmende Cannabiskonsum kausal miteinander verbunden sind. Da gibt es mE. zwei Erklärungsmöglichkeiten:

    #1: Die Leute kiffen straffrei mehr und entwickeln Cannabis-induzierte Psychosen.

    #2: Die Leute entwickeln Politik-induzierte Psychosen und kiffen deshalb mehr.

    • Nun, was viele dabei wohl übersehen ist das logische „cum-hoc-ergo-propter-hoc-Problem“.

      Nur weil zwei Sachverhalte zeitlich zusammenfallen, muß zwischen ihnen noch lange keine kausale Korrelation bestehen. Bestes Beispiel hierfür ist die statistische Korrelation zwischen der Storchenpopulation und der Geburtenrate. Mit ihr läßt sich nachweisen, daß eine höhere Storchenpopulation mit einer höheren Geburtenrate zusammenfällt. Nur eine kausale Korrelation zwischen beiden läßt sich damit bestenfalls postulieren, aber nicht beweisen.

      • Kann ich mir in dem Fall auch nicht vorstellen. Diese „Legalisierung“ ist doch derart bürokratisiert, da müsste man überhaupt erstmal zeigen, dass die auf den Konsum in D irgendeinen Einfluss hat (ich vermute praktisch nicht).

      • Es ist ein Nervengift und schädigt Nervenzellen im Gehirn. Storch hin, Storch her. Aber soll sich das jeder zusammenfriemeln, wie er will.

    • ….oder Corona ist die Grundlage der Psychose. Psychosen und psychische Auffälligkeiten haben seit Corona in der BRD zugenommen.
      Das ist nur eine Studie mit einem sehr geringem Aussagewert.

    • #3: es besteht noch Forschungsbedarf. Die Staats-Schmarotzer wollen noch mehr Geld. Da weht der Wind her.

    • Trotzdem Enden die meisten Psychosen im Suizid…. Was nicht sein müsste wenn das Hanf eben nicht frei gegeben sein würde. Die Leute hatten meistens vorher schon eine Psychose und jetzt durch das ungehinderte bis zur besinnungslosigkeit (Delirium) gekiffe (meistens Spielt auch noch Mischkonsum eine Rolle) wird die Rübe halt immer weicher und sie werden immer verwirrten und irgendwann drehen sie halt durch und springen einfach aus dem Fenster oder Kleben sich auf die Straße und werden dann auch noch von einem Lkw überrollt. Kiffen ist nicht die Lösung wie alle anderen Suchtmittel auch denn die Probleme bleiben ja trotzdem bestehen ob nun mit drei/acht im Turm oder mehr.

    • Es liegt doch auf der Hand, warum diese Freigabe erfolgte. Es sollen immer mehr Menschen nicht mitbekommen, was unsere Politiker so vorhaben!
      Es geht ihnen darum, Deutschland nun den Todesstoss zu versetzen, denn das haben zwei Krieg und die Teilung nicht geschafft. Jetzt wird es eben über die Verblödung und Verkiffung, incl. Millionen Zugereister, versucht zu erledigen!

  • Cannabiskonsum wurde legalisiert, aber nicht der Anbau und die Herstellung von Cannabisprodukten. Dieser Ansatz wirkt wie Steroide für die organisierte Kriminalität, ganz wie in den Niederlanden.
    Wer den Konsum legalisiert, muss auch den Anbau legalisieren, erst dann gibt es Produkte und auch Produkthaftung, nebenbei auch Steueraufkommen.
    Oder es bleibt halt alles verboten, mit der entsprechenden Arbeitsbelastung für Polizei und Justiz.
    Wer heute Cannabis kauft, kauft die Katze im Sack. Inhaltsstoffe, Anbaumethode Nebenwirkungen, Wirkstoffgehalt, alles unbekannt.
    Das macht die Situation viel gefährlicher, zumal die heutigen Züchtungen viel mehr THC enthalten, was Psychosen begünstigt.

    • Der Anbau von bis zu drei Pflanzen für Privatpersonen ist legal. Die Ernte reicht bei Gegelgenheitskonsumenten für über ein Jahr. Damit muss niemand mehr was auf der Staße kaufen.

      • Bauen Sie ihren Tabak selbst an? Brauen Sie ihr Bier selbst? Brennen Sie ihren Schnaps selbst?
        Vermutlich nicht.

      • Liegt garantiert am normalen Gras und natürlich nicht am gestreckten und besprühten Straßengras….

      • @ Philo Für den Kauf von Tabak, Bier und Schnaps muß ich keinem Club beitreten.

    • Ihrem letzten Satz muss ich widersprechen. Trinken Sie Schnaps aus Biergläsern? Die Dosis muss man schon kennen. Das gilt für jeden -haltigen Stoff.

  • Zu möglichen Wesensveränderungen, die im Zusammenhang mit dem Cannabiskonsum entstehen können, gehören eine gesteigerte Impulsivität, Angststörungen, Schizophrenie, Gleichgültigkeit sowie Depressionen. Personen, die anfällig für Psychosen sind oder bereits psychotische Symptome haben, sollten Cannabis meiden.

    • Umgekehrt wirkt Cannabis z.B. bei ADHS-Patienten beruhigend,ausgleichend und fördert die Konzentration.Deshalb konsumieren ADHS-Patienten häufig Cannabis und „therapieren“ sich
      selbst.ADHS-Medikamente haben den gleichen Effekt.

    • @windhome
      Das steht auf dem Beipackzettel von jedem zweiten Medikament als Nebenwirkungen.

  • „Die Nixon-Kampagne von 1968 und die anschließende Nixon-Regierung hatten zwei Feinde: die kriegsfeindliche Linke und die schwarzen Bürger. Verstehen Sie, was ich meine?

    Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg zu sein oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, Hippies mit Marihuana und Schwarze mit Heroin in Verbindung zu bringen, und dann beides streng zu kriminalisieren, konnten wir diese Gemeinschaften zerstören.

    Wir konnten ihre Anführer verhaften, ihre Häuser durchsuchen, ihre Treffen auflösen und sie Nacht für Nacht in den Abendnachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir in Bezug auf die Drogen gelogen haben? Natürlich wussten wir das.“
    ― John Ehrlichman, interviewt von Dan Baum, in „Legalize it All“, Harper’s Magazine, April 2016

    „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.“
    ― Paracelsus

    • Wenn sich jemand schon Ehrlichmann nennt, dann wissen wir zumindest zwei Dinge.

  • Cannabis verstärkt den Realitätsbezug. Ob du willst oder nicht. Es forciert einen Blick ins Feinere. Darum lieben Erfinder, Musiker und überhaupt Künstler das Zeug. Die richtige Dosis führt zur kreativen Mitte. Im Postiven und leider auch im Negativen. Geht es dir schlecht, kann es dir sehr viel schlechter gehen, bis du den Schub deiner kognitiven Dissonanz zu spüren bekommst. Es ist eine Illusion zu meinen, man könne mit Cannabis unguten Verhältnissen entfliehen.

    • Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt:
      THC bringt gewisse Bereiche im Gehirn außer Rand und Band.

      Als mehrmaliger ehemaliger Kiffer, der auch seit vielen Jahren Kiffer beobachten darf, muss ich sagen: Stimmt
      und ich schäme mich dafür, was ich für ein nicht-zu-gebrauchender Lappen war und nicht erkennen wollte, in was für einem Dauerstress ich mich dadurch befand. Man sah es mir an, man merkte es mir an und ich hatte ständig irgendeinen Schwachsinn vor.

      • THC kann nichts, was ein guter Kaffee (+ gute Kaffeemaschine) nicht auch kann. Darum ist Kaffee auch so teuer🥱

    • Ich kenne eine Person die Jahrzehnte lang gekifft hat. War im Lehramt tätig. Irgendwann bekam er einen leichten Hirnschlag. Er konnte aber nicht aufhören mit dem Zeugs. Dann meinte er sich mit dem „Pieks“ vor einer Erkältung (Corona) schützen zu müssen. Im letzten Jahr ist er eines Morgens einfach nicht mehr aufgewacht. Hatte gerade ein paar Monate Pension bezogen….

  • Den Begriff „cannabisbezogener Störungen“ finde ich sehr gut. Da fallen mir gerade viele Politiker und ihre Aussagen dazu ein.

    • Schaue ich mir hier den Zustand in Deutschland an, dann frage ich mich, wo ist ein Bereich der wirklich funktioniert? Alles was leistungslose Politiker anfassen geht schief!
      Und da sie keine Konsequenzen befürchten müssen, wird auch in Zukunft nichts klappen!

  • Die eigentlich Interessanten Fragen wären doch: 1. Hat die Zahl der Konsumenten zugenommen 2. Hat der pro Kopf Konsum zugenommen 3. Ist das Kraut potenter geworden, weil es jetzt von Hobbyzüchtern angebaut wird, die es gerne etwas kräftiger hätten?

    1 Fall mehr auf 100k Einwohner ist nicht wirklich eine alarmierende Zunahme (zumal eben selbstverschuldet).

    • Ja das Kraut wird stärker weil die Pflanzen genmanipulierte sind die extra für noch mehr THC gezüchtet werden. Es lässt sich leider sehr viel Geld mit Suchtkranken Menschen verdienen die wollen natürlich das stärkere Zeug haben weil ihr Körper eine Resistenz Entwickelt wie bei Spiegel Trinkern die brauchen auch immer einen bestimmten Pegel meistens so um die 2 Promille damit die auch vernünftig und gerade Auto fahren können. Deshalb haben sie ja meistens auch noch Mischkonsum ( chemische Drogen oder wer es härter mag Kokain zum Beispiel) das verstärkt aber die Psychosen immer mehr und irgendwann gibt es keinen Ausweg mehr aus der Spirale Sucht (Drogen) Psychosen Beschaffungskriminalität und dann können sie Glück haben und sie rufen noch beim Selbsthilfe Telefon an und fragen nach Hilfe sonst ist es zu spät. Und das haben die Politiker vorher gewusst sie wollen halt kurzfristig Steuergelder einnehmen auf legale Cannabisprodukte aber die Langzeitfolgen sind ihnen wurscht bis hin zum Tod.

      • Ich kenne viele Cannabiskonsumenten auf die das nicht im geringsten zutrifft.
        Aber die Welt ist voller Gefahren und man sollte sie weder unterschätzen noch einen paranoiden Kopfkinofilm draus machen.

      • Das Problem ist, dass man auch ohne Gesetz viel zu leicht drankommt und es ist der Wahnsinn wie sich Kiffer damit ruinieren…. und der Staat kassiert nichtmal mit.
        Aus meiner Sicht hat sich übrigens nicht viel verändert mit dem Gesetz, außer das die Kontrollierten nicht gleich eine erkennungsdienstliche Behandlung durchlaufen müssen, Dealer leichter davonkommen und ständig irgendwo in Menschenmengen jemand einen Joint auspackt.
        Straßendealer würde es auch so nun mehr geben.

  • Klar mehr Doc´s für die Nichtraucher. Das war klar.

  • Seit 20015 kommen jedes Jahr 100000 Menschen mit Psychosen!

    • ja,immer dieselben mit Wiederholungsterminen.
      Sie meinen wohl 2015….

  • Hmmm, schwierig.
    Ich selbst finde den legalen Anbau gut, bin ich doch schon älter.
    Dass in der Öffentlichkeit gedübelt werden darf, finde ich schwierig.
    Vergleich Alkohol / Dope: Mit einer Tüte bist du so breit, dass du nicht mehr richtig funktionierst, mit 6 Bier bist du auch breit, liegst aber nicht rum, sondern bist noch aktiv.
    Das Bild ist ein anderes. Dazu der fehlende Leistungswille der Gesellschaft: Alkohol treibt dich, Dübel dämpfen dich.
    Dämpfung unserer Leistungfähigkeit haben wir die letzen zehn Jahre zur Genüge gehabt, wir müssen anreissen, um das Land in die Spur zu bringen.
    Mein Fazit ist:
    Seit 18 Jahren Dope im Eigenanbau, nur um was zu haben, für uns alle, war FAHREN das Problem. Mit der Erhöhung auf 3,5 NG würde mir ein „Verbot“ nichts ausmachen,
    da keinen intressiert, und damals auch nicht intressiert hat, ob man Dope daheim hat, oder anbaute. Im Dorf in Bayern. Wenn die „Kiddos“ heim sind, machten wir die Lunte an. Man kack halt nicht da wo man isst.

  • Dafür sparen wir künftig jetzt bei Medikamenten für Alte. So lautet ja der Vorschlag von Hrn. Streeck.

    Ich weiß, das Thema ist komplizierter und komplexer. Mußte aber sein.

    P. S.: Was soll eigentlich die Bitte, man solle langsamer schreiben? Werde ich verdächtigt, eine KI zu sein, wenn ich einen Anschlag habe, der (immer noch) weit unter dem einer ausgebildeten Sekretärin liegt?

  • Bin jetzt Ü60, habe in diesen Jahren etwa 10 sehr gute Freunde wegen Suff unter die Erde gebracht. In meinen Umkreis gibt es sehr viele Kiffer, wovon noch alle Leben. Selbst meine Mutter kifft, gegen Ihr Schmerzen jeden Abend. Sie hat bereits mehrere Monate Fentanyl genommen, mit starker Abhängigkeit. Seit sie kifft kann sie auf diesen Scheiß verzichten.

  • Hätte man schon 1970 Cannabis erlaubt, wie gefordert wurde, gäbe es heute keine Probleme. Es senkt den Blutdruck, stoppt die Magensäure, reduziert Schmerzen, macht im Gegensatz zu Alkohol friedfertig, macht die Dummen dümmer und die Klugen hellsichtiger, ist aber kein Betäubungsmittel und keine ‚Einstiegsdroge‘. Diese Ränge lässt sich der Alkohol niemals streitig machen.

    • Wunderbar zusammengefasst. Besonders das „die Dummen dümmer und die Klugen hellsichtiger“, bravo.

    • …die Hellsichtigkeit verträgt sich allerdings gut mit erlesenen Weinen

    • „es senkt den Blutdruck, stoppt die Magensäure“ Reden Sie von jungen Menschen? Hoher Blutdruck und zu viel Magensäure sind Anzeichen eines ungesunden Lebensstils. Jene Faktoren gilt es abzustellen. Keinesfalls Drogen, die jeder dahergelaufene Kleinkriminelle in seinen schmierigen Hosentaschen nebst anderer Chemikalien aufbewahrt und auf dem Schulhof vertickt. Und das wird weiter im Untergrund bleiben. Denn „legaler“ Cannabis ist in Deutschland dank auswuchender Bürokratie unbezahlbar.

  • Medizinisches Cannabis hat bei den verschiedenen Cannabis-Pflanzen jeweils einen standardisierten Wirkstoffgehalt der meistens deutlich höher ist als das gepanschte Kraut vom Dealer.
    Damit sind Überdosierungen vorprogrammiert.
    Psychosen?
    Eher spürbare Wesensveränderungen nach ca.6 Monaten Dauergebrauch.Für Aussenstehende spürbar.
    Bezahlt werden muss auch weiterhin aus der eigenen Brieftasche.
    Versandhandel etwa 50% preiswerter als die öffentliche Apotheke.
    Kostenübernahmen durch die GKV/PKV werden nur vereinzelt genehmigt.

  • Im Moment werden Einsparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung diskutiert.
    Wenn Studien diese Ergebnisse und Korrelationen zeigen, wäre es doch nur vernünftig diese Psychischen Behandlungen, gerade bei Wiederholungen, nicht mehr zu übernehmen. Von mir aus, auch beim Alkoholmissbrauch.
    Wenn ich gegen etwas allergisch bin, oder nicht vertrage, lass ich es.

    • Beim Cannabis ist die Wirkung auf die Psyche
      der gewünschte Effekt.
      Beim Alkohol genauso.
      Warum sollten die Konsumenten es also lassen?
      In der Praxis herrschen keine Studienbedingungen.
      Psychogene Krankheiten können viele Ursachen haben,auch gleichzeitig.
      Nichterstattung ärztl.Leistungen ist unter diesen Bedingungen nicht durchführbar und auch nicht erlaubt.

    • Das Problem ist ja das sie es Vertragen und davon immer mehr bis ihr Gehirn nicht mehr weiß wo oben und unten ist und dann dreht das Gehirn durch weil es immer weicher wird und die wissen halt nicht mehr was sie machen. Aber das kapieren die nicht weil die auf Drogen sich nichts mehr sagen lassen außer das sie noch mehr Drogen konsumieren wollen weil das weiche Gehirn sagt was wollt ihr denn alle ist doch alles in Ordnung, ich (also das Gehirn) Bade gerade zu in Glücksgefühlen und davon kann mich niemand mehr abbringen, und dafür werde ich weiterhin alles tun auch den Rest vom Körper Straftaten begehen damit alles so bleibt. Da wieder raus zu kommen ist eine Herkules Aufgabe die die wenigsten schaffen…

      • Ich denke es geht um diejenigen die Psychosen bekommen und da kann man ja wohl nicht von „Glücksgefühl“ sprechen. Da wird das Hirn wohl kaum „Weiter so“ und „alles in Ordnung“ sagen-oder?
        Und „weich“ wird es davon auch nicht-nur vorübergehend entspannter.
        Mit Straftaten hat Cannabis auch nix zu tun-da will man eher ruhig chillen und Musik hören anstatt Action.

      • mit Verlaub:das ist Quatsch!!

      • @DrL
        Sie reden von Junkies und Entzug, demnach wohl von Opiaten, also Betäubungsmitteln. Die sind in ihrer Wirkung viel eher dem (erlaubten) Alkohol verwandt, aber keineswegs dem stimulierenden Haschisch, Hier wird der Geist nicht betäubt, sondern angeregt – sofern natürlich vorhanden.

      • @schwarzseher
        Doch. Gerade an die Glücksgefühle gewöhnt man sich. Das ist dann der neue Normalzustand und ohne Droge ist’s nur beschissener. (wer länger aufhört kann zeitweise sogar eine gewisse Euphorie durch die Nüchternheit erleben, da der Zustand so ungewohnt ist)

        Na und zu dem ‚weiter so‘: Was meinen sie warum junkies vor dem Krankenhaus stehen und sagen ‚ich möchte auf Entzug‘, während sie danach als erstes alles nehmen, was sie in die Finger kriegen können? und vorher natürlich auch. Das ist meist genau so geplant.. nur kurz den Kopf wieder auf Spur bringen.

        Straftaten würde ich jetzt auch nicht sagen, eher Ordnungswidrigkeiten, weil man so einen Blödsinn im Kopf hat. Chillen und Musik hören? – Das falsche Zeug geraucht. Da gibt es Unterschiede

  • Dann müssen sie es halt sein lassen wenn sie psychotisch werden.
    Wenn man vom Alkohol aggressiv wird oder dummes Zeug redet muß man ihn auch sein lassen.
    Dann gehts auch wieder weg. Egal ob angebliche Psychosen,. Aggressivität oder dummes Gebrabbel.

    • Viele Junkies geben sich der Sucht einfach hin, komme was wolle. Die stellen sich sogar vor dass ihnen das Zeug helfe überhaupt noch irgendwie zurecht zu kommen.

      Klar, wenn man 5 Tage wach war und muss in 2 Tagen zum Jobcenter, rettet einen nur die nächste Nase 😂

      Psychosen können aber auch bleiben oder sogar verspätet losbrechen. LSD ist da bekannt für.

      • Wer Haschisch konsumiert, ist kein Junkie, denn der gibt sich die Spritze. Und LSD wirkt schwer halluzinogen, was Haschisch ebenfalls nicht tut. Lassen Sie Ihre Kommentare, wenn Sie von nichts eine Ahnung haben.

  • Ich muss darüber echt lachen. Ich habe in der Nähe von Amsterdam gelebt und 20 Jahre lang Cannabis konsumiert. Es ist in den Niederlanden seit über 40 Jahren erhältlich. Von diesem Unsinn habe ich noch nie gehört. Ich vermute, da steckt eine selbsternannte Gutmenschen-Sekte dahinter, die es verbieten will.

    • Dinitri, wärst du doch nur in Amsterdam geblieben.

    • Man siehts an deinem Kommentar. Kiffen war keine gute Idee. Vom Gestank rede ich nicht mal.

      • Dem Stinker ist alles Gestank. So reden Sie wohl auch über den Tabak. Man könnte auch von Duft reden. Eine Rose stinkt auch nicht.

  • Und dazu brauchten die eine Studie?
    Cannabis fällt unter die sog. „Rauschgifte“.
    Früher war es Konsens, dass deren Konsum nicht nur süchtig macht, sondern auch nervenkrank.
    Aus diesen Gründen war es ja in D auch lange verboten, Cannabis zu besitzen.
    Und das sollte es auch schleunigst wieder werden.

    • Cannabis wird offiziell als Rauschmittel bezeichnet und nicht als “ Rauschgift“.Ausserdem macht es nicht „nervenkrank“ sondern verändert ggf. die Psyche bei Langzeitgebrauch.
      Nerven und Psyche sind zweierlei.

      • Und wie man(!) etwas ‚bezeichnet‘, ist immer tendenziös, also voreingenommen. Denn was soll eigentlich ein ‚Rausch‘ sein? Demnach wäre Alkohol auch ein Rauschmittel, bevor man dann den Rausch ausgeschlafen hat. Aber die beiden Räusche sind nicht gleichartig. Cannabis betäubt nicht. Die Sinneswahrnehmung ist hochgradig gesteigert.

    • Die mit Abstand schädlichste Droge, ist Alkohol. Die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums, kann jeder selbst recherchieren. Cannabis ist dagegen vergleichsweise harmlos. So gibt es beispielsweise keine dokumentierten Toten durch Cannabis.

      • Gut ist, dass Kiffer keinen Alk trinken. Ironie off.

      • Mit Cannabis fängt bei vielen der Abstieg in die Gosse an. Das Alkoholmissbrauch auch schlimme Folgen hat, ist kein Grund, ein weiteres Teufelszeug zu legalisieren. Außer man kifft selbst.

      • @Sitting Bull
        Warum bleiben diese Leute dann nicht bei Cannabis? Weil sie bemerken, dass es nicht hält, was Sitting Bull ihm gern zusprechen möchte, ohne es selber je probiert zu haben. Sie reden wie ein Blinder über die Farben. Cannabis betäubt nicht, lässt einen das Leben oder die eigenen Unzulänglichkeiten nicht vergessen, packt nicht in Watte, sondern wirkt nur wie ein starker Kaffee. Die Verbieter haben Cannabis auf die Liste gesetzt, aber der Versager sieht sich getäuscht und sucht sich deshalb nicht etwa was Stärkeres, sondern ein echtes Rauschgift.

    • Denkt man in Begriffen wie „Gift“, landet man schnell beim Verbot von Tabak, Alkohol, fetten Lebensmittel etc. Nein, Cannabis fällt nicht unter die „sog.“ (?) Rauschgifte. Mit Mühe und Not hat man die Illegalisierung über Jahrzente mittels dem ebenfalls mehr als unwissenschaftlichen Begriff „weiche Droge“ aufrechterhalten. „Süchtig“? „Nervenkrank“? Belege? Quellen? Eine Zunahme „von durchschnittlich 3,45 auf 5,05 Fälle pro 100.000 Einwohner und Quartal“ wirkt, um die offensichtlichen statistischen Ungenauigkeiten bereinigt, ungefähr so, wie „AFD RUTSCHT MASSIV AB!!!“ und dann kommt so ein Umfragewert wie „minus 1 Prozent im Vergleich zu letzten Sonnatg“. Marcus Agrippa und Philoktet haben vollkommenrecht. „Und das sollte es auch schleunigst wieder werden.“ – warum nicht gleich ´ne Impfpflicht?

      • Ganz richtig. Und wenn man der Liste der ‚Drogen‘ testweise noch das Coca-Cola oder einen Energy-Drink hinzufügt und sie verbietet, wird man schnell und verwundert feststellen, dass auf einmal diese zu Einstiegsdrogen geworden sein müssen. Man hat sich sein böses Rauschgift selber konstruiert, indem man es so benannt hat,

  • Ich kann die Auswirkungen des Cannabiskonsum ganz ohne Studie bei dem Sohn eines Freundes sehen. Mit 14 Jahren angefangen, mit Anfang 20 dann harte Drogen und mehrere Verurteilungen wegen verschiedenster Delikte (u.A. Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz). Immer gab es nur Bewährung! Mittlerweile ist er 48 Jahre alt hat zwischendurch doch mal 4,5 Jahre gesessen, nichts gelernt, nie gearbeitet, Alkohol-und schwer Drogensüchtig. Lebt auf unserer aller Kosten, terrorisiert seine Familie und Nachbarn. Ist allein nicht in der Lage einzukaufen oder seinen Bürgergeldantrag zu stellen. Was haben Ämter, Ärzte usw. den Eltern immer gesagt? Cannabis ist nicht gefährlich und auch keine Einstiegsdroge. Hilfe bekamen sie nicht. Stattdessen hat man den Sohn noch unterstützt. Wer behauptet Cannabis sei ungefährlich hat nen Knall.

    • Nö, andersrum wird ein Schuh draus: wenn man per Gesetzgebung (Illegalisierung) dafür sorgt, dass Cannabis ausschließlich in derjenigen Szene zu bekommen ist, welche ein Vielfaches an Umsatz mit tatsächlichen (viel teureren) Drogen macht, dann hat man nicht eine „Einstiegsdroge“ verboten, sondern einen Weg von einer relativ harmlosen, natürlichen Substanz hin zu Opiaten / Amphetaminen / sonstigen „harten“ Drogen geöffnet. Da ist das von Ihnen geschilderte Szenario das beste Beispiel.

    • jeder sieht doch, dass cannabis nicht das ende der fahnenstange ist. vom rauchen, zum kiffen zum alk ist ein kurzer weg…resp. der weg zu härteren drogen ist dann meist der nächste schritt. mein mitleid ist nicht mehr vorhanden.

      • Und der letzte Schritt ist dann weil alles andere nicht mehr knallt im Kopf das sie alles zusammen nehmen. Sie nehmen dann alles an Alkohol und Drogen was sie bekommen können.

    • Nach Ihrer Schilderung war wohl die Muttermilch die Einstiegsdroge. Bohnenkaffee macht in erheblich größerem Maße süchtig als Cannabis

      • @Freund
        Nein, ich war ein mäßiger Kiffer vor mehr als einem halben Jahrhundert. Meine guten Erfahrungen beziehen sich auf die damalige Zeit.

      • War klar, dass du ein Kiffer bist. Weitermachen.

  • Wenn man sich mit Psychiatern und Pflegern in der Psychiatrie unterhält wird einem deutlich was Cannabis mit einem kleinen Bevölkerungsanteil anrichtet.
    Sich einmal eine Suchtstation oder Ähnliches in einer stationären Psychiatrie anschauen. Das sind Schicksale , welche teilweise im Teenageralter eine Lebenslange Psychose einholen . Es sind extrem veränderte Leben. Nicht selten sind dann andere Chemische Drogen mit des Persönlichkeitsbildes. Es ist Grausam.
    Die Kosten sind immens, weil man teilweise Jahre nicht arbeiten kann. Medikamente müssen genommen werden. Es gibt wahrscheinlich eine Therapie und oder einen längeren stationären Aufenthalt auf eine psychiatrischen Station.
    Der Geruch bzw. Gestank ist im Sommer in den Parkanlagen niemandem zuzumuten . Vor allem keiner Mutter mit Baby oder einer Dreijährigen Tochter auf dem Spielplatz. Während auf der nächsten Parkbank gekifft wird. In Berlin gibt es ein Kiffer spezifisches Müllproblem.

    • Sie meine wohl, dass keine Ahnung auch eine Ahnung ist. Sie schmeissen alle aufgeschnappten Begriffe in einen Topf, die nichts miteinander zu tun haben und würzen dann alles mit Unkenntnis.

  • Der Urheber ist noch mal wer ?
    Schaut in seine Augen. Schaut in sein Gesicht

  • Die These ist unbestreitbar. Aber die Vorzüge von legalem Cannabis sind einfach zu verlockend. Man bereinigt die PK Statistik, der Staat verdient mit über fällige Steuern, und generationenübergreifend liegen potentiell aufmüpfige Bürger bekifft auf dem Sofa. Nicht das erste Mal, dass einer indigenen Bevölkerung sowas widerfährt.

  • Das merkt man doch schon lange an den linksgrünen Reden der Politiker.

  • Find ich super!
    Man sollte jetzt auch so langsam die harten Drogen freigeben, das trennt dann die Spreu vom Weizen und entlastet die Krankenkassen 🙂

    • Die sind bereits freigegeben. Sonst würde ja kontrolliert.

      • Sehe ich auch so. In Junkiekreisen hat niemand ein Problem durchgehend an Drogen zu kommen. Selbst Spielsüchtige kriegen sich irgendwo durchgeschnorrt.

    • Das ist zynisch.

      • Ja ist es.

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