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Spanische Exklave

Stadtregierung widerspricht Madrid: Immer noch Tausende Marokkaner in Ceuta

Spaniens sozialistische Regierung meldete zuletzt, ein Großteil der marokkanischen Migranten habe Ceuta bereits verlassen. Die Stadtregierung widerspricht dieser Darstellung: Tatsächlich seien immer noch Tausende Migranten in der Exklave.

Von

Eine Gruppe Migranten in Ceuta am 1. August (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Die spanische Exklave Ceuta wurde am Donnerstag innerhalb kürzester Zeit von etwa 60.000 marokkanischen Migranten überrannt. Mittlerweile habe man die öffentliche Ordnung in der lediglich 18 Quadratkilometer großen Stadt wiederhergestellt, hieß es anschließend vonseiten der sozialistischen Regierung um Ministerpräsident Pedro Sánchez in Madrid. Ein Großteil der Migranten habe die Exklave demnach bereits wieder freiwillig verlassen (mehr dazu hier). Doch hat sich die Lage seitdem wirklich derart verbessert, wie es die spanische Regierung darstellt?

Die Stadt widerspricht. „Wir befinden uns nicht in einem Zustand der Normalität, da mehrere Tausend Menschen zurückkehren müssen und weiterhin eine Atmosphäre der Unruhe und Besorgnis herrscht“, sagte Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas von der konservativen Partei Partido Popular (PP) bei einer Pressekonferenz am Samstag.

Vivas stellte klar, dass der Rückführungsprozess „abgeschlossen“ werden müsse. Zudem forderte er die Aufrechterhaltung „aller in der Stadt eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen“, um der Bevölkerung Ruhe und Sicherheit zu gewährleisten.

Dass in Ceuta weiterhin keine Normalität eingekehrt ist, belegen auch Aufnahmen aus der Nacht auf Sonntag. Der führende konservative Politiker Juan Bravo Baena veröffentlichte auf der Plattform X entsprechende Aufnahmen, die das Ausmaß der Masseneinwanderung Tage später aufzeigen.

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Dazu schreibt er: „Obwohl die Regierung von einer Rückkehr zur Normalität spricht und der Präsident sich der Erstellung von TikToks mit Musikempfehlungen widmet, sieht die Situation in Ceuta nachts folgendermaßen aus“. Laut Baena habe er das Video selbst aufgenommen.

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Auch der spanische Fernsehsender RTVE berichtete, dass sich am Samstag noch Tausende Marokkaner in der Stadt befänden, die sich einer Rückkehr widersetzten. Ein Mitarbeiter des städtischen Aufnahmezentrums für Asylbewerber sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass sich seiner Einschätzung nach noch Tausende Migranten in der Stadt aufhielten und die Aufnahmekapazitäten Ceutas deutlich überschritten seien.

Die Auswirkungen des Massenansturms lassen sich hingegen weiterhin in Ceuta beobachten. Große Teile der Stadt sind vermüllt, Objekte und Gebäude sind nach Randalen beschädigt, und noch immer marschieren Tausende Sicherheitskräfte durch die Stadt. Viele Läden, Cafés und Märkte sind aufgrund der zugespitzten Sicherheitslage aus Sorge vor weiteren Unruhen weiterhin geschlossen.

Dass ein beträchtlicher Teil der Migranten die Exklave entgegen der offiziellen Darstellung bisher nicht verlassen hat, räumte Ministerpräsident Sánchez mit einem angekündigten Amnestieprojekt für 7.000 minderjährige Migranten selbst ein.

Das Jugendministerium arbeite mittlerweile nämlich daran, „die Rechte aller unbegleiteten minderjährigen Migranten und Jugendlichen, die sich in Ceuta aufhalten, zu gewährleisten“. Die betroffenen Minderjährigen werde man auf die autonomen Gebiete verteilen, die noch unter ihrer üblichen Aufnahmekapazität liegen. Das Ministerium setze sich dafür ein, „das Verfahren zur verbindlichen und solidarischen Aufnahme“ schnell umzusetzen (mehr dazu hier).

rs

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27 Kommentare

  • Gut möglich, dass sie nicht nur auf die „autonomen Gebiete“, also quasi Bundesländer Spaniens verteilt werden, sondern auf alle EU-Länder, also auch auf D, wobei die Merkelianer in der CDU sicher mithelfen.

    • Abdulhadi B., ein aus Syrien stammender ehemaliger Medizinstudent, war 2018 zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.
      Der Grund: Er drohte mit einem Anschlag auf die Berliner Synagoge, war an der Rekrutierung von IS-Anhängern beteiligt, wollte einen siebenjährigen Buben zum Kindersoldaten ausbilden und hatte versucht, zwei Männer in Syrien zu einem Selbstmordanschlag zu überreden, wie die Krone berichtet.
      Der Freistaat Bayern wollte den ehemaligen Medizinstudenten aus Würzburg, der 2016 legal einreiste, loswerden, doch der 38-Jährige widersetzte sich der Abschiebung.
      Vor dem Verwaltungsgericht Regensburg sagte er im Mai 2025, dass er Deutschland freiwillig nur verlassen werde, „wenn ich 144.000 Euro von euch bekomme”. Er sehe das Geld als Entschädigung für die Ausreise.
      https://exxpress.at/news/syrischer-islamist-verlaesst-deutschland-endlich-fuer-6-000-euro/
      – die Welt in Deutschland seit 2015

  • „Das Jugendministerium arbeite mittlerweile nämlich daran, ‚die Rechte aller unbegleiteten minderjährigen Migranten und Jugendlichen, die sich in Ceuta aufhalten, zu gewährleisten‘“. Wer gewährleistet eigentlich die Rechte der Spanier, welche diese Invasion nicht nur erdulden, sondern am Ende auch noch bezahlen müssen (hoffentlich nicht mit dem Leben)?

    • Man kennt das aus Deutschland: Die Rechte und Bedürfnisse der Einheimischen werden nicht gewährleistet, sondern ignoriert.

      • Die werden nicht nur ignoriert, die werden beschnitten, Olive.

  • Also laut LOCUS online sind die Einwohner von Ceuta mit der gegenwärtigen Situation ganz zufrieden. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich nämlich gegen „Rechtsextremisten“, die für die Wiederherstellung ihrer Sicherheit demonstrieren und, besonders verwerflich, bei Aufräumungsarbeiten mithelfen wollen.

  • Dachte mir schon, dass das Fake ist. Die gehen doch nicht einfach mit nichts dir nichts zurück.

  • Diese 7000 angeblich Minderjährigen haben alle keine Familien, zu denen sie zurück könnten?
    Oder sollen sie ihre Familien lieber nach Europa holen, weil einfacher so?
    Bestimmt wird das keine Sogwirkung entfalten?

  • …und die anderen wurden schon aufs spanische Festland gebracht???

  • Spanien hat das gleiche Problem wie wir und die Briten, eine Regierung, denen das eigene Volk egal ist und das weder geschützt wird noch Kritik üben darf. Wenn Linksgrüne regieren wird es unsicher im Land und der Wohlstand geht flöten.

  • Das sind Invasoren. Das sind Kriminelle, darunter auch viele Mörder. In den letzten Monaten wurden in Marokko u. Algerien tausende Schwerstkriminelle per Amnestie auf freien Fuß gesetzt. Da kommt richtig was auf uns zu. In Grüppchen sind Marokkaner, Algerier und auch Sudanesen über Frankreich am Ziel Deutschland angelangt. Im Saarland und in NRW bereiten sich die Behörden auf einen großen Ansturm vor. Auch in Düsseldorf wurden Turnhallen für die Neuankömmlinge eingerichtet. Verpflegungsstellen, Wohlfartsverbände und das Deutsche Rote Kreuz sind vor Ort. Das THW baut Feldbetten und Toiletteneinrichtungen auf. Die Finanzierung sei gesichert. So berichtet die Einsatzleitung in Düsseldorf.

  • Müssen unbekleitede Jugendliche nicht sofort zurück in ihre Familien? Alles andere ist nicht kindgerecht. Sie sind kein Privatvergnügen von Sanchez zur Feier des Tages.
    Übrigens sind die etwa 70 Opfer der Aktion IN DEN TOD GELOCKT. Auch die vielen Mittelmeeropfer. Sind alles Opfer linker Ideologie.

  • „die Rechte aller unbegleiteten minderjährigen Migranten und Jugendlichen, die sich in Ceuta aufhalten, zu gewährleisten“

    Soll damit jetzt auch das Recht auf Invasion besiegelt werden?
    OMG

  • Minderjährige, das sind Anker für die 40 köpfige Familie zum nachziehen.
    Die Minderjährigen haben Vollbart, wie können wir uns nur so verarschen lassen.
    Ich habe nicht geglaubt das die meisten wieder zurück gegangen sind.
    Es wird noch sehr unschön dort, die widersetzen sich der Rückführung. Die meisten sitzen bald im Flixbus nach Deutschland, dem Asylparadies..
    Ich kann es nicht mehr hören, Solidarität, Aufnahmebereichtschaft, Verantwortung, Pflicht und Menschlichkeit.
    Wir sind doch nicht für den Überschuss an Kinder aus aller Welt verantwortlich.

    • Das konnte auch niemand glauben, der über gesunden Menschenverstand verfügt und außerdem die Erfahrung gemacht hat, dass Sozialisten oft lügen (im Sinne der guten Sache, versteht sich) und sich nicht zuletzt deshalb so gut mit den „Gästen“ verstehen.

    • Wenn Putin Minderjährige aufnimmt, bekommt er einen internationalen Strafbefehl…

  • Was wenn die Unform anhaben, wäre dann die Invasion eine andere?
    Wie war das in der Ukraine mit den Russen, warum wurden die nicht klatschend und Teddybären werfend mit „Welcome“ empfangen?

  • Sachen kann man mit Merz vergleichen- Lügen über Lügen

  • Die Sozialisten wollen uns verarschen….

  • >>Großteil der marokkanischen Migranten<<

    Wie dumm ist man eigentlich bei "von Redaktion"? Das sind keine Migranten!

    • Das richtige Wort ist „Invasoren“.

  • Die betroffenen Minderjährigen werde man auf die autonomen Gebiete verteilen, die noch unter ihrer üblichen Aufnahmekapazität liegen.“ – JEDER der Invasoren muss wieder zurückgeführt werden – alles andere wäre ein absolut falsches Zeichen!

  • Ich empfehle den aktuellen Podcast von Ronzheimer zum Thema Ceuta.. als Gegenmittel zur Hyperventilation.

    -16
    • Hier hyperventiliert niemand. Und hat Ronzo schon herausgefunden, dass Pu-Pu-Pu-Putin dahinter steckt? Rhetorische Frage…

      • Ronzheimer? Ist das nicht der Spahn-Intimus?

    • Ronzheimer der Greenscreen-Calimero mit dem Blech vom Bundes-Uhu? Nicht mal sediert würde ich dem zuhören.

    • Ronzheimer? Selten so gelacht…Sie leben anscheinend unter einem Stein…

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