1Komma5Grad
Solar-Branche streitet über Reiche-Pläne: Unternehmer fordert das Ende sämtlicher Einspeisevergütungen
Die Bundesregierung will die Einspeisevergütung für neue kleinere Solaranlagen abschaffen – und stößt damit auf deutliche Kritik aus der Branche. Der Chef der Energiefirma 1Komma5Grad fordert eine „harte Stunde null“ und den Wegfall jeglicher staatlicher Einspeisevergütung.
Philipp Schröder, Gründer der Klimatechnologiefirma 1Komma5Grad, spricht sich für weitgehende Änderungen bei der Einspeisevergütung für Solaranlagen aus. Er fordert den vollständigen Wegfall der gesetzlichen Einspeisevergütung für sämtliche Neuanlagen, sobald dafür nötige Voraussetzungen geschaffen seien. Dafür sei es an der Zeit. „Ich bin für eine harte Stunde null, auf die sich alle vorbereiten müssen“, sagte er im Interview mit dem Handelsblatt.
„Wer Strom produziert, sollte ihn am Markt auch eigenständig und auf eigenes Risiko verkaufen können“, führte Schröder weiter aus. Dies müsse zu gleichen Bedingungen möglich sein – unabhängig davon, mit welcher Technologie der Strom erzeugt werde.
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Hintergrund für die Stellungnahme des Unternehmers ist das Reformvorhaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Reiche plant, die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für neue private Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt-Peak-Leistung abzuschaffen. Bislang erhalten Betreiber solcher Dachanlagen über einen Zeitraum von 20 Jahren eine feste Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde – derzeit 7,78 Cent bei Teileinspeisung.
Künftig sollen sie den erzeugten Strom entweder selbst verbrauchen und speichern oder über die sogenannte Direktvermarktung an der Strombörse verkaufen, was als aufwendiger und häufig auch weniger lukrativ gilt. Überschüssiger Solarstrom würde somit nicht mehr automatisch vergütet, sondern müsste mithilfe eines Dienstleisters an der Strombörse vermarktet werden. Die Einnahmen würden dadurch unsicherer.
Doch davon sollen nur kleine Anlagen betroffen sein, und daran setzt Schröders Kritik an. Reiche wolle lediglich die Einspeisevergütung für Kleinanlagen bis 25 Kilowatt-Peak abschaffen, während die Marktprämie für größere Anlagen mit einer Leistung von mehr als 25 Kilowatt-Peak bestehen bleiben soll. Aus seiner Sicht sollte stattdessen für alle Neuanlagen derselbe marktwirtschaftliche Rahmen gelten.
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Ich habe selbst eine PV-Anlage, Ein Stopp dieser Miniprämien je Kwh wäre aber für mich kein Problem. Ich würde die Einspeisung auf null drosseln wenn dafür die Umrüstung auf ein Smartmeter entfallen würde. Eine Überwachung meines Stromverbrauchs im 15-Minutentakt bei zusätzlicher Zwangsmiete für das Gerät ist nur schwer erträglich..
Das würde Sie ja nicht einmal treffen, weil sie eine Bestandsanlage haben und wenn der Smartmeter stört, können sie ja heute schon auf Eigenverbrauch umstellen.
Wir müssen aber endlich mal anfangen diese Subventionen zu streichen, denn das ist auf Dauer nicht bezahlbar. Für die bisher noch in Betrieb befindlichen
Anlagen kostet es ohnehin noch wahnsinnig viel Geld. Das würde sich aber über die Zeit regulieren und spätestens in 20 Jahren wären dann alle raus aus der Förderung.
Auch für Windkraft braucht es andere Lösungen. Allein in diesem Jahr gab es schon 12 Havarien in Form von herabfallenden Flügeln oder Großbränden. Hier müssen die Subventionen auch weg, denn es kann nicht sein, dass die Steuerzahler die Subventionen bezahlen, den Rückbau für pleite gegangene Betreiber und für die Umweltschäden auch noch zum Teil aufkommen müssen.
Unabhängig ob Sie einspeisen oder nicht ist ein Smartmeter bei einer PV-Anlage mit >7kWp Pflicht. Für Nutzer von Wärmepumpe oder Wallbox sowieso.
Selber Schuld wenn man alle ganz brav hörig meldet.
Warum sollte der Steuerzahler auch für ihre Ersparnis auch noch bezahlen?
Energieversorgung ist Sache des Staates, nicht aber die Subvention von privaten Solaranlagen, die damit ihre ebenfalls subventioniertes E-Fahrzeug laden.
Ebenfalls gehört natürlich die Einspeisevergütung für Windkraftanlagen ebenfalls gestrichen.
Dann würden diese Anlagen nach Bedarf und Rendite entstehen und nichtig sinnbefreiten Lagen nur der Subvention wegen
Genau. Die Anlagenbetreiber erhalten auch eine Einspeisevergütung, wenn die Anlagen wegen Stromüberschuss abgeschaltet werden müssen. Redispatch
Stimmt so nicht, der Strom der nicht abgenommen wird läuft ins „Leere“ und/oder in den eigenen Speicher. Viele Anlagen sind von Anfang an auf 70% Abnahme gedrosselt!
Sie wussten doch, dass es in totaler Überwachung enden würde. Warum haben Sie mitgemacht?
Ich fordere schon seit langem ein Ende der Einspeisevergütungen.
Es ist und war immer mind. doppelter Betrug und Veruntreuung von Steuergeld gewesen.
1. Subvention für Beschaffung = Raub von Nachbarn, deren Steuergelder
2. Einspeisung vergütet = geraubtes Geld daraufhin noch einmal zugute kommen lassen, also man könnte von einer „Rendite von geraubten Steuergeldern“ sprechen
Nebenbei inwieweit man es sogar noch steuerlich in Ansatz brachte, ist eben Geschick des Steuerberaters und abnickendes Finanzamt geschuldet.
Es kommt wieder soweit das jeder mit PV Anlage dafür eine „Sondersteuer“ zu zahlen hat, wegen Eigenverbrauch. Das Risiko und die Kosten trägt der PV Besitzer, der Staat verlangt dafür die Steuern auf (Eigenverbrauch) Gewinne. Das wird wieder kommen…..
Auf en eigenen, verbrauchten Strom müssen Sie ja eh schon 19% Umsatzsteuer bezahlen!
Dann wird es keinen Solarstrom von privat Dächern im Netz geben. Warum soll ich mich Regularien unterwerfen, Kosten in Kauf nehmen, Überwachung akzeptieren, wenn es sich am Ende nicht rentiert. Dann wird die Anlage auf Eigenverbrauch optimiert und fertig.
Schaut mal ins Agrar Forum, da werden einige Anlagen am Ende der garantierten Einspeisevergütung abgebaut. Außer Spesen nichts gewesen!
Die beste PV-Anlage sind je nach Haushaltsgröße 1 oder 2 Balkonsolar, die nicht angemeldet sind und deshalb mit Ferraris-Zähler.
Alles was bei Produktion gebraucht wird, wird eben genutzt und alles was nicht genutzt wird, dreht den Zähler rückwärts, damit man diesen Strom laut Zähler eben dann am Abend nutzt.
Es heißt zwar immer „Das Stromnetz darf kein Stromspeicher sein, weil es das Netz destabilisiert“, aber eins kann mir keiner von diesen Leuten sagen:
Geht der ungenutzte Strom ins Stromnetz, wodurch der Ferraris-Zähler rückwärts läuft und der „Klein-Investor“ auch einen wirklichen Nutzen von seiner Investition hat, ist das böse und netzdestabilisierend.
Geht der ungenutzte Strom ins Stromnetz und es hängt ein digitaler Zähler dazwischen, durch den der „Klein-Investor“ gar keine oder eine mickrige Erstattung bekommt, ist derselbe Strom komischerweise toll und nicht destabilisierend?
Ginge es wirklich um saubere Energie, würde man für Balkonsolar keine digitalen Zähler vorgeben…
Das funktioniert nicht.
Erstens haben neuere Ferraris-Zähler eine Rücklaufsperre und Zweitens dürfen Zähler ohne Rücklaufsperre nur noch bis zu vier Monaten nach Inbetriebnahme des Balkonkraftwerks betrieben werden. Sie brauchen für das Balkonkraftwerk zwar kein neugieriges Smartmeter, aber eine sogenannte mME (moderne Messeinrichtung).
Tja. Du bist ein Theoretiker, während viele andere eben Praktiker sind.
Alter was bist du für ein Bückling.
Die endlose Diskussion um die Einspeisevergütung zeigt, dass die Verantwortlichen der Energiewende keinen Plan hatten und haben!
Wenn der Strom der kleineren Anlagen nicht gebraucht wird, bzw. die Erträge daraus den Netzbetreiber zugeschustert werden sollen, muss das nur mal gesagt werden.
Es ist ein Leichtes, die Anlage mit einer kleinen Umrüstung vom Netz zu nehmen und das Haus mit einem entsprechenden Speicher als Insel zu betreiben.
So könnte auch dem vorgebeugt werden, dass eines Tages private Haushalte die eigenen Speicherkapazitäten dem öffentlich Stromnetz kostenlos zur Verfügung stellen müssen.
Mich würde mal interessieren wie hoch wäre der Strompreis in D, ohne die enormen Abnahmekosten des überflüssigen Stromes z.B. im Sommer an Österreich und mit jeder weiteren PV-Anlage steigt die Sinnlosproduktion, um das auszugleichen produzieren diese Anlagen dafür im Winter, wenn man mehr Strom benötigt, um so weniger.
Das kann man „leicht“ sagen, indem man nachdenkt seit wann gibt es die „Privilegiertenförderung“, äh sorry Einspeisevergütung.
Im Jahr 2000 hat man das vernichtende EEG (erneuerbare Energiengesetz) durch SPD und Grüne in Kraft gesetzt UND damals lag der Preis bei 13.94 Cent/kWh im Schnitt
https://www.stromvermittlung.de/strompreisentwicklung-deutschland
Die bewusste politische und gesetzliche Manipulation UND dann all die Vernichtung des Marktes hat dann eben (siehe Link) die Preisexplosion beschert.
Ein weiteres fast unbeachtetes Gesetz EnEG von 2023 vernichtet fast 50% der Energie, egal ob es nun „nur“ Wind und Sonne ist oder andere Energielieferanten
wichtig hier §4 Energieeffizienzziele zum Nachlesen
https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/BJNR1350B0023.html
Ich nehme an dass der Strom dann gratis wäre.
…oder man würde noch was rausbekommen
Geh ich konform mit. Aber für Windkraft sollte das natürlich auch gelten. Dann werden die Teile ganz schnell unlukrativ.
Entweder eine Technik rechnet sich oder es ist etwas für die Müllhalte der Geschichte bzw. das Gesamtsystem ist nicht / noch nicht reif für den Markt. Warum sollen Andere dies finanzieren / alimentieren?
Wenn Streichung, dann ALLER Einspeisevergütungen. Dann bitte auch der großen Anlagen, die oft neben den Autobahnen stehen. Das nennt man Gleichbehandlung und Gleichstellung oder ist steht die CDU mittlerweile offen zur Ungleichheit?
Diese ganze Taschenspiele müssen enden. Marktpreise und nix anderes.
Merke, wenn die Altparteien irgendwas bewerben und empfehlen sollte man das Gegenteil davon machen. Riester, Solar, E Autos. Witzig in dem Zusammenhang ist auch wieder mal die Unternehmerpartei CDU, die kleinen privaten Erzeugern mal wieder ans Geld will und den großen Solarparks nicht. Sie steht Unternehmen eben näher als den kleinen Bürgern.
„Bislang erhalten Betreiber solcher Dachanlagen über einen Zeitraum von 20 Jahren eine feste Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde – derzeit 7,78 Cent bei Teileinspeisung.“
Das ist nicht ganz richtig. Das gilt nur bis 10kWp. Es gibt noch die Stufen bis 40kWp (kenne genügend private PV-Anlagen, die ein paar kWp über 10kWp sind) und bis 100kWp, wo’s immer etwas weniger als bis bis 10kWp ist.
Achja, der Akkudoktor aka Andreas Schmitz hat IIRC mal gesagt, dass 1Komma5 (oder war’s ein Konkurrent wie Enpal?) ihren Kunden ein sehr komplexes Vertragskonstrukt vorlegt, wo selbst er lange gebraucht hat um es halbwegs zu verstehen. Bei sowas können Kunden recht einfach über den Tisch gezogen werden.
Noch schlimmer ist SONNEN,
m.E.: ein typisches Schneeballsystem.
Das komplizierte Vertragswerk kommt von Enpal, die übrigens Blackstone gehören. Das ist die teuerste Variante eine PV Anlage zu installieren, wen wundert das bei diesem Eigentümer?
1komma5 würde als Solateur nichts fordern, wenn sein Modell nicht beim Wegfall der Einspeisevergütung nicht Vorteile daraus schlagen würde
Als ob sie wüsste, was sie tut. (Bild)
Das ist vielleicht eine Wirtschaft mit dieser Ministerin.
Dieser Solarquatsch muss endlich verboten werden. Ich gehe davon aus dass die von uns allen geliebte AfD dafür sorgen wird. Denn in der AfD sind die echten Energieexperten zu finden.
Wie kommst du auf diesen Unsinn? Die AfD verbietet ganz sicher keine Solarenergie, ganz m Gegenteil. Es ist nun mal Teil der Technologieoffenheit. Alles was die AfD tun wird, sind die Subvention streichen und das ist gut so.
Der staatlich finanzierte Gold Rush in der Solar-Branche neigt sich dem Ende zu.
Bitte dann aber auch keine Subvention für Windkraftanlagen. Wenn kein Wind weht oder zu viel Strom im Netz ist und abgeregelt werden muss, dann gibt es auch kein Geld.
Solar rechnet sich auch ohne jede garantierte Einspeisevergütung, die Rendite beträgt dann einfach nicht 8-10 % sondern „nur“ 4-5 %. Also weg mit der Einspeisevergütung.
Das gilt aber nur bei Betrachtung der direkten Subventionen.
Würden auch die durch die sogenannte Energiewende entstehenden indirekten Kosten, wie die für Netzaus- und Umbau, die Redispatchkosten und die Kosten für höhere Strompreise aus unterausgelasteten Kraftwerken, die aber für den Fall des Falles ganzjährig vorgehalten werden müssen, auf die Solar- und Windstromerzeuger vollständig umgelegt werden, würden Sie Ihrer PV-Anlage sofort stillegen.
Das ist völlig zutreffend. Die Kosten im Netz sind gigantisch.
Das müsste natürlich auch für Windstrom gelten.
Die „staatliche Einspeisevergütung“ unterschlägt, dass sich der Staat dieses Geld über unsere Stromrechnung holt. Geld, dass die Stromrechnung zum Faktor für die Urlaubsplanung macht. Genau so, wie der Großteil der E-Autos auf den Taschen der Steuerzahler herumfährt. Ich hab’s so satt‼️
Warum nur für Neuanlagen? SCHLUSS mit EEG-Umlagen aller Art.
„Warum nur für Neuanlagen?“
Schon mal was von Rechtssicherheit gehört?
Wenn man wollte könnte man, ohne die Rechtssicherheit in Frage zu stellen, sich etwas einfallen lassen. Man könnte zum Beispiel die Einspeisevergütung beibehalten, aber eine Entsorgungspauschale für ausgemusterte Solarmodule erheben, eine Gebühr für anfallende Resdispatchkosten erheben oder eine Kompensationszahlung für unterausgelastete aber weiterhin benötigte Kraftwerke in Betracht ziehen.
Als man vor 10 Jahren einen Diesel von VW, Audi oder Mercedes kaufte, war man in Sachen Umweltschutz ganz vorn dabei, heute ist man damit des Teufels. Wenn man sich vor 10 Jahren eine moderne Gasheizung einbauen lies, war das vorbildlich. 10 Jahre später wird alles dafür getan, diese Heizung so unökonomisch wie nur möglich zu machen, und weil das trotzdem noch immer nicht reicht, sollte diese am besten gleich verboten werden. Sie sehen, wenn man will, geht fast alles.
🙂 da müssen nur ein paar mehr gleichzeitig die Hand heben, das funktioniert immer, bis zum Grundgesetz.
Seit wann gibt es die denn in der BRD?
Also, das muß 20 bis 30 Jahre her sein.
Die kleinen sollen über den Tisch gezogen werden.
Ich denke wir brauchen den Solarstrom.
Grosse dürfen weiter Solarfelder bauen und bekommen eine Annahmegarantie, auch wenn wir zu viel Strom haben.
Sollen die grossen Solarfelder auch Batterien kaufen.
Stoppt die Zusagen an die Großen.
Jeder, der Energie erzeugt, sollte sie selbst vermarkten, und der Staat sollte sich dabei raushalten. Und der Kunde sollte selbst entscheiden dürfen, was er kauft.
Gruß von einer Marktkennerin.
Nur so GANZ ZUFÄLLIG während der Ablenkung durch die WM:
Zuerst die Bürger besoffen reden um sie zum Einbau+Betrieb von PV-Anlagen+zum Einspeisen ins öffentliche Stromnetz zu überzeugen
und anschließend den Schwanz feige einkneifen+die Bürger auf dem Großteil ihrer erheblichen PV-Baukosten hängen zu lassen
DAS ist wohl die manisch-gepredigte Energiewende von heute
Diese ReGierungsflaschen glauben hoffentlich nicht ernsthaft daran daß sie dafür zumindest meine Wahlstimme bekommen
Der Knaller an der Sache ist doch, daß Sie, sollten Sie das Dach Ihres Eigenheims sanieren wollen, seit Beginn des Jahres 2026 gesetzlich gezwungen werden, eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen, was
1. die Kosten mindestens verdoppelt und
2. Sie dann diesen Regeln unterwirft.
Ob Sie wollen oder nicht.
Rechtssicherheit in einem Land, wo Regeln eine Halbwertszeit von 6-12 Monaten haben. Lustig!