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„Hitzeflaute“

SWR stellt Atomkraftwerke bei Hitze als unzuverlässig dar – dabei sind Wind- und Solarenergie das Problem

Der SWR fragt angesichts von heißen Sommertagen, ob Atomkraftwerke im Klimawandel an ihre Grenzen kommen würden. Dabei zeigt sich in Deutschland, dass Wind- und Solarenergie das Problem sind.

Von

Die „Hitzeflaute“: Wenn es heiß ist und der Wind nicht weht, produzieren Windräder keinen Strom. (Symbolbild) (IMAGO/Andy Bünning)

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Während der Hitzewelle Ende Juni erschien beim SWR ein Beitrag, der versuchte, Atomkraftwerke in ein negatives Licht zu rücken. Ob der Atommüll richtig gekühlt werden könne, wollte die Moderatorin wissen. Anlass war der Umstand, dass in Frankreich und in der Schweiz einzelne Reaktoren, die mit Flusswasser gekühlt werden, abgeschaltet wurden. Grund dafür ist, dass das Wasser nach dem Kühlprozess wärmer in den Fluss zurückkommt, und wenn es bereits vorher warm war, wären die noch höheren Temperaturen für das Ökosystem des Flusses zu viel.

„Hat Atomstrom im Klimawandel seine Grenzen gefunden?“, fragt die Moderatorin. Katha Jensen, Journalistin der ARD-Klimaredaktion, betonte im Gespräch mit dem SWR jedoch, dass die Abschaltung und Drosselung der Leistung momentan kein Problem sei. „Es wird halt weniger Strom produziert, das sehen wir in Frankreich, aber das sind Mengen, die sind verschmerzbar.“ Wie eine Auswertung der NZZ zeigt, lag die Leistung der französischen Atomkraftwerke trotz Drosselung an zwei besonders heißen Junitagen rund zehn Prozent über dem Monatsmittel der letzten Jahre.

Langfristig müssten Atomkraftwerke sich jedoch an den Klimawandel anpassen, erklärt die ARD-Journalistin. Um CO2-neutralen Strom zu erzeugen, sei es laut Experten jedoch nicht sinnvoll, neue Kernkraftwerke zu bauen. Denn der Anteil erneuerbarer Energien sei bereits jetzt hoch. „Erneuerbare sind zigfach günstiger“. Doch auch hier zeigt die Auswertung der NZZ das gegenteilige Bild. Denn in Deutschland haben gerade die erneuerbaren Energien zu steigenden Preisen geführt.

Während die französischen Atomkraftwerke Strom lieferten, brach die Produktion der Windkraft in Deutschland in der zweiten Junihälfte stark ein. Der Grund: eine „Hitzeflaute“, also viel Sonne und wenig Wind. Am 23. und 24. Juni lieferten die deutschen Windräder im Tagesmittel nur rund 45 Gigawattstunden Strom – während in Frankreich die Atommeiler fast das Zwanzigfache produzierten, nämlich 900 Gigawattstunden.

Auch dass durch den Sonnenschein vermehrt Solarstrom produziert wurde, hat nicht für eine stabile Stromversorgung in Deutschland gesorgt. Tagsüber bestand der Strom in Deutschland teilweise zu 70 Prozent aus Solarstrom, doch in der Nacht bestand der Strommix zu 70 Prozent aus Strom aus fossilen Energieträgern. Während Frankreich Strom exportieren konnte, musste Deutschland importieren. Außerdem stiegen die Preise: Im Juni wurde die Marke von 300 Euro pro Megawattstunde 76 Mal überschritten; im Juni 2025 wurde diese Marke nicht einmal gerissen. Am 24. Juni lag der Börsenpreis kurz vor 21 Uhr sogar bei 747 Euro pro Megawattstunde.

mra

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90 Kommentare

  • Seit wann interessiert sich der ÖRR für die Realität?

    138
    • @Han Brolo
      .
      ..Oder für FAKTEN ?

    • Ganz Vorsichtig damit keine Wähler verloren gehen

    • Ein ‚R‘ zuviel. Bitte nur „ÖR“.

      • @Downvoter:
        Öffentlich-Linklicher Rundfunk – ÖLR? So Besser?

      • Öffentlicher oder Özdemir-Rundfunk (in BaWü).

    • Tut er ja nicht, wie die tendenziöse Berichterstattung beweist.

    • Linksgrüne Aktivisten als Journalisten verkleidet.

  • Schön dargestellt von Alexander Wendt bei „Tichys Einblick“. Dort ist auch die „Atomkraftwerke-in-Frankreich-wegen-Hitze-stillgelegt“-Nachricht mit aufgeführt:

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/und-jaehrlich-luegt-das-murmeltier/

  • Wir machen uns die Welt, Widdewidde wie sie uns gefällt …

    • Und das ganz regelmäßig immer wieder zur Sommerzeit. Auch beim SWR arbeiten vorwiegend Grüne und die spulen gerne immer wieder den gleichen Text ab.

  • Kann man AKWs denn nicht mit Windrädern kühlen?

    • Doch, kein Problem. Physikalisch machbar. Man dreht den Propeller direkt auf das Atomkraftwerk; dadurch erfolgt die Kühlung an windigen Tagen problemlos. An Windarmen Tagen, schaltet man die Windräder auf Erdgas oder Kerosin um. Alles machbar.

      • Am THTR300 wurde der Reaktor über einen Trockenkühlturm gekühlt und es funktionierte.
        Der Kühlturm funktionierte wie ein Kamin, unten waren die Wärmesenken platziert durch denen das Kühlwasser strömte, die Luft erwärmte sich und sieg aus, kühlere Luft zog nach und der Kühlkreislauf war im Gange.

      • Wohl im Physikunterricht gefehlt.

        -29
        • ? Die Effizienz von Wärmekraftwerken bestimmt sich wesentlich durch ihren thermodynamischen Wirkungsgrad der Nutzarbeit in Bezug zu zu- und abgeführter Wärmeenergie setzt.
          Weil dabei ein möglichst großes Temperaturgefälle angestrebt wird und die Verlustwärme abzuführen ist, kühlt man am Ende den Dampf, kondensiert ihn und führt sein Kondensat dem Prozess wieder zu.
          Die dabei typischerweise in Anwendung kommende Technik funktioniert im wesentlichen genau so wie von Konrad beschrieben.
          Die abzuführende Wärme wird unten im Turm ausgebreitet zum Teil einem indirekten Kontakt, wenn vorhanden, mit Wasser ausgesetzt, wie einem direkten, der Wasser verdampft um dabei Energie des dabei erforderlichen Aggregatzustands aufwenden zu müssen. Zur Abgabe an die Umgebungsluft dient die Kaminausbildung des Kühlturms der die sich ausgedehnt habende leichtere Atmosphäre nach oben abführt, wo der Wasserdampf kondensiert und dem ZDF die Möglichkeit eröffnet, ihn, dunkel eingefärbt, vor Kernkraftwerken zu

          1
    • Kühlung ist Technologie von gestern.

      Baden-Württemberg macht’s vor! Hier wird der grüne Strom digitalisiert:

      https://www.youtube.com/results?search_query=zdemir+gigabyte

      Der grüne Strom läßt sich dann ganz einfach auf jedem USB-Stick speichern. Da muss auch nichts mehr gekühlt werden.

      • Dieser Brüller hat aber leider Özdemir nicht verhindert. Wohl auch deshalb, weil die meisten es nicht verstanden haben.

        • ja, leider, wahlentscheidend war wohl die Rehbraune-Augen-Campagne gegen den Kontrahenten Hagel.

          7
      • Strom ist der geordnete Fluss von Elektronen

        • Ja, beim herkömmlichen elektrischen Strom, den wir im Physik-Unterricht in der Schule behandelt haben, ist das so.

          Aber grüner Strom ist da anders. Ganz anders.

          Der lässt sich digitalisieren, da braucht nichts gekühlt werden und jetzt kommt’s: der kann sogar – laut Grünen-Energiesprecherin Baerbock – ganz auf Kobold verzichten!!! Na, wenn das kein Fortschritt ist.

          17
      • Unsinn. Der Stick speichert Daten, nicht den Strom

        • Wie blöd mußt du sein um so einen Kommentar abzugeben.

          10
  • Titelbild sieht ja aus wie „Vom Winde verweht“ (Filmcover/Plakat).

    • Solche Bilder bevorzugen Grüne Redakteure,es muß Aussehen wie ein Weltuntergang,siehe Wetterberichte.
      Tornado bla,bla

    • Irgendwie schon.
      Ikonisch wäre auch die Silhouette von Don Quijote und seinem treuen Schildknappen Sancho Panza im Kampf gegen die Riesen-Windmühlen…

  • Noch schlimmer: Durch die Hitze würden die Leitungen platzen, die ohnehin durch Atomstrom verstopft würden …..

  • Vielleicht sollte man ergänzen, daß die französischen KKWs jedes (!) Jahr im Sommer heruntergeregelt werden. Das „Problem“ mit der zu hohen Wassertemperatur tritt nämlich
    – Überraschung! – jeden Sommer erneut auf. Aber für den ÖRR ist es immer wieder eine ganz neue Erkenntnis und eine willkommene Gelegenheit, über die gefährliche Atomenergie zu lamentieren.

  • Wen wunderts, wenn der Leistungsgedanke nicht mehr üblich ist. Und merke dir, folge immer der Spur des Geldes, dann hast du alle Antworten.

  • Das heißt, dass sich bei den Akkuspeichern noch einiges tun muss. Bzw. ich bin wohl mit Schuld an diesen Werten. Hab eine viel zu große Zwangs-PV-Anlage und eben aus solchen Gründen noch einen Akku dazu. Pro Tag werden im Sommer aus dem Akku 3-4kWh entladen (ist weniger als die Hälfte des Verbrauchs). Das ist inkl. Zeiten, wo die (kurze Spitzen-)Last die PV-Erzeugung gerade überfordert (Öl-Heizung, keine Boiler, kein E-Auto, keine Klimaanlage/Wäpu).
    -> Das was in meinen Akku ging bzw. ich beim Entladen selbst nutze, messen die offiziellen Stellen AFAIK nicht, ich habe aber im Moment in der Nacht praktisch 0kWh Netzbezug, was vor der PV-Anlage natürlich ganz anders war. Dadurch landet mein genutzter PV-Strom aus dem Akku nicht in der Statistik bzw. mein quasi nicht mehr vorhandener Netzbezug verringert den Gesamt-Verbrauch lt. Statistik, was logischerweise den Anteil der anderen Optionen erhöht, da diese eher konstant sind.

  • Wieso stört sich eigentlich kaum jemand an dem fake Begriff „erneuerbare Energie“?
    Davon abgesehen ist die PV Energie Erzeugung in so fern verlässlich, dass sie im Winter nur noch 10% von der der im Juni erzeugten Ausbeute erzielt.
    Und wenn AKW wetteranfällig sein sollten, dann wäre ich in der Tat strikt gegen deren Nutzung. Betrachtet man die Ansprüche generell an ein AKW welche sich durch den Reaktor ergeben, wäre das allerdings eine steile These.

  • Man muss ja auch sagen, dass die AKWs nur wegen gesetzlicher Regularien und eben dem Ökosystem Fluss zuliebe runter gefahren wurden.
    Wenn Windräder wegen Vogelschwärmen zur Vogelreisezeit, oder ähnlichem, Abgeschaltet werden, dann wird Wind nicht als unzuverlässig markiert, sondern als besonders „Öko-lieb“.

  • „Hat Atomstrom im Klimawandel seine Grenzen gefunden?“

    Nein. Technisch ist es garkein problem Kernkraftwerke auch bei Hitze zu betreiben. Haben wir hier jahrzehntelange gemacht. Muss man halt mal nen Kühlturm bauen.

    Die Franzosen machen das nicht, weil sie das nicht brauchen. Die Franzosen haben nämlich irgendwann so in den 70ern beschlossen, um ihre Abhängigkeit von Ölimporten zu senken, im Winter elektrisch mit Atomstrom zu heizen.
    Uns das bedeutet nunmal, im Sommer, wenn man nicht heizen muss, können sie die Kraftwerke einfach drosseln. Sie haben noch mehr als genug Leistung übrig.

  • Der ÖRR ist unreformierbar! WEG DAMIT!

  • So ein Pech das nachts die Sonne nicht scheint, da sollten die klugen Köpfe in der Regierung mal dran arbeiten….

  • Es geht ja um das Warme Abwasser das den Flüssen schadet,ich frage mich warum man nicht eine Eis-Kühlung baut,Strom genug ist doch da.Dürfte bei dem Gesamtkosten doch nicht ins Gewicht fallen.

  • ÖRR bla bla bla.
    Wer nimmt sowas noch ernst?
    Fehlt nur noch Herr Fratscher als Experte 😉

  • Früher hatte man nur die Zeitungs-Ente.
    Die ÖRR-Ente hat ihr längst den Rang abgelaufen.

  • Der SWR versteht von Energie und Kernkraft in etwa soviel wie die Kuh vom Sonntag.

  • Die ARD Klimaredaktion ist wohl eher eine Agitations- und Propagandaredaktion.

  • So ein Quatsch. Wenn Atomkraftwerke von der Bundesbahn oder der Regierung betrieben würden könnte ich mir das ja vorstellen…

    Eines der üblichen, substanzlosen ÖRR-Märchen.

  • Wer von wdr, swr, ndr usw ehrliche und objektive Wahrheiten erfahren will, der kann genau so gut im Politbüro der Linken oder Grünen nachfragen…
    Nur kostet das im Gegensatz zu den ÖRR nichts.

  • Was nicht passt, wird passend gemacht……… ÖRR Qualitätsjournalismus halt…..

  • Dem ÖRR gehen die Argumente aus, dann kommt nur noch heiße Luft, mit der man dann die Wohnung heizen kann!

  • Vielleicht als Satire / Intelligenztest oder so gedacht. An der Praxis restlos vorbei und in vielleicht ca. sechs Jahren hat China die nächste Generation an Kraftwerken in der Praxis, welche momentan nach dem funktionierenden Prototyp im Bau sind. Deutschland kann es nicht mehr und wer Ahnung hat, packt die Koffer.

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