Baden-Württemberg
Zu wenig Stromkapazität: Netzengpass trifft Unternehmen und Europa-Park
Im Ortenaukreis gibt es einen Netzengpass im 110-kV-Netz. Unternehmen mit hohem Leistungsbedarf können deswegen nur eingeschränkt angeschlossen oder erweitert werden. Im schlimmsten Fall dauert die Behebung des Problems 10 Jahre.
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Im baden-württembergischen Ortenaukreis gibt es einen Netzengpass im 110-kV-Netz. Während es für die meisten Privathaushalte keine Einschränkungen gibt und sie weiterhin Wallboxen und Wärmepumpen einbauen dürfen, wie der Netzbetreiber mitteilt, sieht es für Unternehmen anders aus. „Industrie- und Gewerbebetriebe mit hohem Leistungsbedarf (über 1 MW) können derzeit nur eingeschränkt angeschossen oder erweitert werden“.
Betroffen von dem Netzengpass ist auch der Europa-Park Rust. Dieser wird zukünftig voraussichtlich mehr Strom benötigen, etwa für Ladestationen für Elektroautos, Wärmepumpen oder weitere Attraktionen. „Eine langfristig leistungsfähige und zukunftssichere Energieinfrastruktur ist für die weitere Entwicklung des Standorts von großer Bedeutung“, teilte die Unternehmenskommunikation dem SWR mit.
Um die Probleme abzufedern, setzt der Europa-Park auch auf eigene Lösungen. Photovoltaikanlagen auf eigenen Dächern und Parkplätzen, ein Blockheizkraftwerk und ein Wasserkraftwerk erzeugen bereits Strom für den Freizeitpark. Dieser will die eigene Stromerzeugung noch weiter ausbauen. Von der Politik, den Behörden und den Netzbetreibern erwartet der Europa-Park ein „koordiniertes Handeln, um diese Situation schnellstmöglich zu lösen“.
Die Behebung des Netzengpasses kann sich noch hinziehen. Die Verstärkung des 110-kV-Netzes wird in rund zehn Jahren abgeschlossen sein. Um Unternehmen bereits früher wieder den Strombezug zu ermöglichen, arbeitet der Netzbetreiber nach eigenen Aussagen „mit allen Partnern daran, deutlich schnellere Lösungen zu evaluieren und umzusetzen“. So wird unter anderem geprüft, ob ein direkter Anschluss an die 380-kV-Leitung möglich ist.
Um die Behebung des Problems zu beschleunigen, richtet der Netzbetreiber mehrere Bitten an die Kommunen und Bürger der Region. So bittet er sie, Flächen für Infrastrukturprojekte bereitzustellen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und Akzeptanz für die Ausbaumaßnahmen zu zeigen.
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Nun … „ Von der Politik, den Behörden und den Netzbetreibern erwartet der Europa-Park ein „koordiniertes Handeln, um diese Situation schnellstmöglich zu lösen“.“ – LoL ungefähr so wie ein Zitronenfalter eine Lösung zum Zitronen falten bietet…
Der Europa-Park ist nicht in der DDR. Kann also vernachlässigt werden.
„Industrie- und Gewerbebetriebe“ braucht in Zeiten der Deindustrialisierung eh keiner mehr.
Versucht man hier bereits Brownouts leise anzukündigen/rechtfertigen?
Interessant ist,
Wo haben die Fachleute geschlafen, das hier nicht rechtzeitig reagiert wurde?
Nur noch lachhaft was hier abgeliefert wird.
Die echten Fachleute haben sich den Mund fusselig geredet, veröffentlicht und gehört wurden aber die Quaschnings und Leschs. Tja.
Die Fachleute bekommen von ‚Fachleuten‘ aus der Politik Fakten vorgesetzt, ohne vorherige Konsultation.
Da fungiert dann auch das Netz als Speicher und die Sonne schickt keine Rechnung und du kannst schauen wie du aus Phantasie dann Realität machst. Pro Tipp: Gar nicht.
Einfach den Schwarzwald roden und Tausende Windräder aufstellen. Das wollen die bekloppten Deutschen doch, Welt- und Klimarettung made in Germanenklappse
BaWü hat ein Stromproblem? Wo bleibt die Fraunhofer-Studie, die nachweist, das das alles Einbildung ist?
Das dürfte doch wohl im aktuellen Deutschland kein Problem sein, solange keine Kobolde die Leitung verstopfen….. 10 Jahre kann man doch die Produktion mal einstellen, die Firmen sind ja dann nicht pleite … sie produzieren nur nicht. / Habeck (deutscher Philosoph)
Ich hatte mal die Idee eine größere EV Ladestation mit Cafe und Bistro zu errichten. Während des Ladens hätten die Kunden dort sitzen können und etwas zu sich nehmen können.
Die Stadtwerke konnten mir keine Stromversorgung anbieten, und die veranschlagte Planungs- und Ausbauzeit für eine Stromversorgung lag bei 5 bis 12 Jahren, ohne Garantie auf die letztendlich gelieferte kWh-Leistung.
Man hat mir gesagt, dass umfangreiche Tiefbaumaßnahmen zur Erneuerung der Stromkabel nötig sind, und selbst wenn diese durchgeführt würden, wisse man nicht, ob man mir den Strom konstant liefern könne.
Der Ausbau des 110 kV Netzes kann bis zu 10 Jahren dauern?
7 Jahte Gehnemigung
2 1/2 Jahre für Umwelt- Sozialverträglichkeits- Gleichstellungs- und Inklusionsgutachten und
6 Monate Bauzeit.
Das wurde doch bereits mehrfach in BW bei den Wahlen bestellt. Und jetzt wundert man sich, dass „geliefert“ wird? Verstehe ich nicht!
Kuba hat da auch ein Problem … aber 100 Lichtjahre von der europäischen Industrie entfernt, also wie kann das sein? Lobbyismus, Ideologie, Versagen ?
Strategie !
In Heilbronn gab es gestern laut Internetmeldungen einen massiven Stromausfall, der fast den ganzen Tag über andauerte. Das passiert, wenn man die technisch perfekten AKWs abschaltet und durch wacklige Windmühlen ersetzt, die nur selten Strom liefern und den Regen nicht ins Land lassen.Linksrotgrüner Wahnsinn.
Auch wenn wir in Sachen AKW-Abschaltung der selben Meinung sind, die Ursache war ein Leitungsschaden an einem Mittelspannungskabel des Netzbetreibers ZEAG, der zu einem Erdschluss führte.
Ich gönne es den Schwaben. Und das Beste ist: Es ist erst der zaghafte Anfang ihrer Rettung der Welt und des Klimas.
Na ja, man sollte trotz Allem mal die Kirche im Dorf lassen – betroffen waren ca 15.000 Menschen. Das passt ganz gut zum Fehlerbild defektes Kabel oder Trafo der daran hängt.
Ich muss es jetzt schreiben, egal, was passiert. Macht doch diesen Scheissladen Deutschland zu, hier funktioniert gar nichts mehr.