Kreuzberg und Neukölln
„Revolutionärer 1. Mai“ in Berlin: Polizei bereitet sich auf linksextreme Ausschreitungen vor
Am 1. Mai drohen in Berlin wieder gewalttätige Proteste der linksextremen Szene. In einem Video zur Demonstration des Bündnisses „Revolutionärer 1. Mai“ werden brennende Barrikaden gezeigt. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.
Auch in diesem Jahr mobilisiert die linke Szene für Proteste zum „Tag der Arbeit“. Neben Feiern und friedlichen Demonstrationen wird die Hauptstadt erneut zum Schauplatz linksextremer Gruppen. Wie in den Vorjahren dürfte die Revolutionäre-1.-Mai-Demo gewaltsames Eskalationspotenzial mit sich bringen. Die Polizei bereitet sich darauf vor.
Die wohl größte und brisanteste Demonstration wird wie in den Jahren zuvor vom linken Berliner Bündnis „Revolutionärer 1. Mai“ veranstaltet. Die Route führt vom Oranienplatz durch Kreuzberg am Görlitzer Park vorbei, der nach einem Beschluss des Berliner Senats seit Neuestem wegen Drogenhandels und Gewaltkriminalität nachts geschlossen wird. Die Veranstalter möchten dagegen protestieren und kündigten bereits Aktionen gegen die Sperrung an. Angriffe gegen den Zaun des Parks sind nicht auszuschließen, denn das Bündnis lässt wissen: „Und dann werden wir sehen, was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann. Oder, um es poetisch auszudrücken: Keine Mauer steht für immer, kein Zaun hält ewig und auch diese Ordnung ist auf Sand gebaut“, heißt es in der Mitteilung.
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In Kreuzberg liefern sich gewaltaffine Linke am 1. Mai seit Jahrzehnten Straßenschlachten mit Polizisten, in den letzten Jahren verlagerte sich das Geschehen nach Neukölln. In Kreuzberg gelang es, den „Tag der Arbeit“ in ein überwiegend friedliches Straßenfest zu verwandeln. Dass sich die Polizei dennoch wieder auf einen Großeinsatz vorbereitet, liegt auch an der aggressiven Rhetorik in der Szene. In einem Rap-Video, das vor wenigen Tagen unter dem Titel „Jeden Tag 1. Mai Eskalation“ auf der Internetseite des Bündnisses „Revolutionärer 1. Mai“ veröffentlicht wurde, spielen die Urheber gezielt mit Gewaltfantasien – auch gegen Polizisten. In dem Video sind brennende Barrikaden, vermummte Demonstranten und Polizisten zu sehen. In einem zweiten Video ist der schwarze Block der linksautonomen Szene zu sehen, auch palästinensische Flaggen werden im Hintergrund geschwenkt.
Auch auf dem linksextremen Portal „Indymedia“ wird seit Wochen fleißig dazu aufgerufen, sich an den 1.-Mai-Demonstrationen zu beteiligen. So etwa in einem anonymen Beitrag vom 9. April, der zur Teilnahme im anarchistischen Block aufruft. „Wir müssen unserer Wut über die Zustände Luft verschaffen, und Gründe, um wütend zu sein, gibt es mehr als genug“, heißt es in der Meldung dazu.
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Im vergangenen Jahr wurden Dutzende Randalierer festgenommen, nachdem sie die Polizei angegriffen hatten – insgesamt wurden zwölf Polizisten verletzt. Seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges sind beim 1. Mai auch die antisemitischen Straftaten angestiegen. Palästina-Flaggen waren allseits präsent – auch zu antisemitischen Parolen kam es im vergangenen Jahr (Apollo News berichtete).
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Der 1. Mai ist ein überflüssiger Feiertag. Da gibt es nur Alkoholexzessen und linksextreme Krawalle. Stattdessen muss dieser Tag ein normaler Werktag werden. Unsere Wirtschaft liegt am Boden, da können wir uns diese Faulenzerei noch weniger leisten als sonst. Wir haben hierzulande sowieso schon viel zu viele Feiertage.
…zumal es langsam auch gar nichts mehr zu feiern gibt…
Arbeitsscheue Linke feiern den Feiertag der Arbeit mit Gewaltexzessen.
Der Sinn darin erschließt sich nur Verrückten.
Völlig korrekt. Fleiß und Arbeit sind hierzulande schon fast ein Fremdwort geworden. Anpacken heißt das Motto
Moin, wissen Sie wo das eigentliche Problem liegt. Wir können in Deutschland mit nichts mehr umgehen.
Die verwöhnte Gesellschaft steht sich selber im Weg.
Alle träumen von der Zukunft und wollen die Verhältnisse der Vergangenheit.
Wenn Sie meinen, dass Sie zu faul sind, dann arbeiten Sie einfach mehr und lassen uns in Ruhe in den Mai und am 1. Mai feiern.
Sie sind also einer der Leute, die die Linksextremen unterstützen oder gar selber Linker. Ein anständiger Deutscher sind Sie jedenfalls nicht.
Dr oec. ,
Ich empfehle Ihnen einen Dr. med.
Dadurch würde es der Wirtschaft auch nicht besser gehen wenn der 1. Mai ein Werktag wäre.
Jeder weiß doch warum unsere Wirtschaft ab Boden liegt,nicht wegen dem 1. Mai und weil die Leute nicht arbeiten wollen.
Mit dieser Inkompeteten Regierung wird sich daran auch nichts ändern.
In Berlin gibt es Linksextremismus? Das ist mir neu. Die meinen doch sicher nicht „ unsere Demokraten“ ?
Den 1. Mai sollte man nutzen, um gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit auf die Straße zu gehen. Und zwar friedlich.
Ihr Glaube sei Ihnen nicht genommen. Auf den Strassen habe ich persönlich noch nie Rechtsradikale gesehen, aber täglich sehr ich linksextreme Gestalten und ihre auf Häuserwände geschmierte Parolen. Also rein zahlenmässig scheint mir der Linksextremismus stärker ausgeprägt zu sein. Eine starke Demokratie, muss übrigens nicht so fanatisch gegen ihre „ Ränder“ kämpfen und Menschen ausgrenzen wie das „ unsere“ Demokraten tun. Statt durch Steuergeld finanzierte Demonstrationen sollten wir unsere Diskussionskultur stärken, statt Ausgrenzung uns auf gegenseitigen Respekt besinnen. Übrigens glaube ich liegt die derzeitige Polarisierung durchaus im Interesse der Machthaber im Lande. Die wollen ihre Agenda durchbringen, eine Agenda die nie demokratisch durch den Souverän legitimiert wurde.
Richtig. Rechtsradikale, Islamophobie und Ausländerhass haben hierzulande nichts verloren. Friedeliche Demos sind daher nur legitim.
Linksextremisten sind aber nicht „friedelich“ Lena. Islamisten übrigens auch nicht!
Ich habe lediglich davon geschrieben, dass man gegen Islamophobie, Ausländerhass und Rechtsradikalismus friedelich auf die Straße gehen sollte. Ich habe nichts davon geschrieben, ob Linke oder Islamisten (welche mit Moslems übrigens nicht gleichzusetzen sind so wie SIe es hier tun) friedlich sind oder nicht. Das ist mal wieder typisch für Rechtspopulisten: Haarscharf absichtlich missverstehen, damit sie ihren populistischen Müll abkübeln können.
Herr Robert Lehmann der 1Mai ist meines Wissens der Tag der Arbeit. Da geht es um Belange der arbeitenden Bevölkerung.
hre Ideologie wird schon das ganze Jahr missbraucht.
Verstehe ich nicht. Die größte Gefahr „Für unsere Demokratie“ geht doch von rechts aus?
Wer Sarkasmus findet kann ihn behalten!
Die, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben, machen am 1. Mai Krawall.
Genau mein Humor.
Ist es schon wieder soweit?
Wie schnell doch ein Jahr vergeht.
Müsste man den 1.Mai nicht den Gewerkschaften in Rechnung stellen?
Ach ja…..
Und während Berlin mal wieder brennt, gibts bei mir in der Kneipe und im Außenbereich – wie jedes Jahr, wenns Wetter stimmt – die von mir und ein paar anderen Dorfbewohnern organisierte Mai-Familiensause.
Zu essen gibts Gegrilltes, ich hab ein schönes Maibock vom Fass, für die Kinder gibts Traktorfahren durch die Gemarkung, für die Erwachsenen Geschicklichkeitsspiele, einen kleinen (wirklich zwergenhaften) Flohmarkt, der Männergesangsverein tritt auf und für die Dauerbeschallung sorgt ein überraschend talentierter Jungspund (ich glaub, dieses Jahr ist er endlich mal 19) aus dem Nachbarort mit seiner Klampfe – der kann so ziemlich alles zwischen Reinhardt Mey, Rolling Stones, Johnny Cash und White Stripes.
Ich prophezeie mal: Bei mir wird kein Polizist nötig sein. Und wenn Glas bricht, dann nur weil Unfall.
Hoffentlich habt ihr keine kultursensiblen Gäste in der Nachbarschaft.
Die linken Kinder und Kinder*innen dürfen mal wieder eine Nacht Revolution und Anarchie spielen, straffrei selbstverständlich, und die zugewanderten Kriminellen machen mit Freude mit…
Dann sehen wir wieder (unsere)Demokratie bei der Arbeit wie wieder Autos brennen von unbescholtenen Bürgern und ganze Straßenzüge im Chaos versinken.
Ob der sensible Antifa Lars auch dabei sein wird? ^^
Die Jungen wandern aus und Opas an die Front. Zurück bleiben nur vom Staat finanziell gepäppelte und von NGOs aufgestachelte Berufs- Linksextremisten. Ein Staat geht vor die Hunde. Live zum miterleben und als abschreckendes Beispiel dienend für den Rest der Welt. Ein Meisterlehrstück für andere Länder, auch unsere Nachbarn, wie man es nicht macht, will man überleben.