Rekord-Insolvenzen auch 2026: Jetzt kommt das Katastrophenjahr für den Mittelstand
2026 wird ein Katastrophenjahr für den Mittelstand: Die wirtschaftlichen Folgen der Klimapolitik werden noch deutlicher, Insolvenzen könnten auf ein Rekordhoch steigen. Das Ergebnis einer neuen DATEV-Auswertung ist ein Alarmsignal für Deutschland.
2025 markierte für die Wirtschaft ein Jahr der Rekord-Insolvenzen – und so könnte es jetzt auch weitergehen. Das zeigt die Analyse des IT-Dienstleisters DATEV, der den gewerblichen Mittelstand – also die Gesamtheit der kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie der Freiberufler und Selbstständigen – genauer unter die Lupe genommen hat. Der Befund ist erschreckend und somit eine Hiobsbotschaft für die mehr als 99 Prozent aller Betriebe, die zu den mittelständischen, also kleineren Betriebseinheiten (KMU) mit 250 oder weniger Beschäftigten zählen.
Um etwas Licht in die oft übergangene Realität beim Mittelstand zu bringen, hat DATEV in seinem sogenannten Spotlight zum Jahreswechsel tief in den Maschinenraum der deutschen Wirtschaft geblickt. Stichpunktartig wurden 547 mittelständische Unternehmen zu ihrer aktuellen Lageeinschätzung, ihrem Ausblick auf 2026 sowie zu ihrem Engagement am Standort Deutschland befragt. Wer investiert noch? Wer muss schließen? Die Antworten sprechen eine eindeutige Sprache.
Werbung
Insolvenzen auf Rekordhoch
Zunächst der wichtigste Befund: Das vergangene Jahr markierte einen Rekord bei den Unternehmensinsolvenzen. Die letzten Auswertungen stehen zwar noch aus, doch die Marke von 24.000 dürfte überschritten worden sein, wie Creditreform berechnete. Bereits diese Zahl verdeutlicht die Schwere der Lage. Unter der Oberfläche zeigt sich die Krise jedoch noch drastischer.
Vor allem Kernsektoren der deutschen Wirtschaft wie der Maschinenbau und die Metallwarenherstellung verzeichneten einen dramatischen Anstieg der Insolvenzen. Und auch mit Blick auf das Jahr 2026 ist keine Trendwende in Sicht. Die Firmen gehen an der Energiekrise, an Überregulierung und an einer hohen fiskalischen Belastung, die den europäischen Durchschnitt um rund zehn Prozent übersteigt, zugrunde.
Werbung
DATEV-CEO Prof. Dr. Robert Mayr findet angesichts des Niedergangs klare Worte: „Der Mittelstand gibt auf. Es ist keine Schockwelle, sondern ein schleichender Rückzug, getrieben von hohen Kosten, schwacher Nachfrage, erdrückender Bürokratie und dem Mangel an Nachfolgelösungen. Besonders alarmierend: Die Quote der geplanten Betriebsaufgaben ist im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent gestiegen.“
Lesen Sie auch:
Stufenweise Einführung
Wegen EU-Regelung: Neue „Assistenzsysteme“ machen Autos teurer und sollen Fahrer überwachen
Wegen einer EU-Regelung müssen ab 2026 bei neu zugelassenen Autos neue Assistenzsysteme verbaut sein. Dadurch sind Neuwagen ständig mit dem 4G- oder 5G-Netz verbunden und werden erheblich teurer. Beim Treibstoff tut die zusätzliche CO₂-Abgabe das Ihre.Energiewende
Schottland zahlt 347 Millionen Pfund an Windkraftbetreiber, damit sie keinen Strom produzieren
2025 zahlte die schottische Regierung rund 347 Millionen Pfund an Windkraftbetreiber, damit ihre Anlagen still stehen. Sind die Stromnetze überlastet, müssen die Windräder abgeschaltet und stattdessen andernorts konventionelle Kraftwerke aktiviert werden.DATEV ermittelte, dass die Quote der geplanten und ungeplanten Betriebsaufgaben im vergangenen Jahr bei 2,43 Prozent lag. Ein historisch einmalig hoher Wert, der unmissverständlich zeigt: Der deutsche Mittelstand hat in vielen Fällen sein Eigenkapital aufgebraucht und befindet sich längst im reinen Abwehrkampf.
Ein wenig versteckt in der DATEV-Analyse verbirgt sich der Kern des Problems im deutschen Mittelstand. Zwei Drittel der ungeplanten Geschäftsaufgaben waren die Folge von Liquiditätsengpässen und mangelnder Rentabilität. Wirtschaften am Standort Deutschland wird von der Politik konsequent erschwert. Der Binnenmarkt befindet sich in einer schweren Kontraktionsphase.
Werbung
Dringend erforderlich wären Steuersenkungen, insbesondere bei der Einkommensteuer, die vor allem Personengesellschaften trifft und damit das Rückgrat des Mittelstands. Stattdessen erlebt Deutschland eine von der Politik und politiknahen Institutionen wie dem Sachverständigenrat befeuerte Erbschaftsteuerdebatte, die einen weiteren Aderlass im Kapitalbestand des Mittelstands zur Folge hätte.
Investitionsstau im Mittelstand
Eine Erhebung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zeigt, dass sich am gegenwärtigen Zustand des Mittelstands vorerst nichts ändern wird. Lediglich 39 Prozent der KMU investieren überhaupt noch, und selbst das nur, um ihren Kapitalbestand wenigstens konstant zu halten. Es ist ein historischer Tiefstand. Passend dazu kommt das LBBW-Mittelstandsradar zu dem Ergebnis, dass gerade einmal 20 Prozent der Firmen höhere Investitionen planen.
Ein Befund von besonderer Schwere, denn erstmals müssen mehr als 60 Prozent der deutschen Mittelständler die Schrumpfung ihres Geschäfts hinnehmen – ohne sich im bestehenden wirtschaftlichen und politischen Rahmenwerk noch nennenswerten Handlungsspielraum verschaffen zu können. Deutschland ist damit nicht mehr nur ein Abstiegskandidat. Es befindet sich längst in einer gefährlichen Abwärtsspirale, die sich auf allen Ebenen der Gesellschaft manifestiert.
Werbung
Gastgewerbe im freien Fall
Die brachiale Wucht des deutschen Absturzes bekam im vergangenen Jahr vor allem das Gastgewerbe zu spüren. Insbesondere die Gastronomie verlor mehr als vier Prozent ihres realen Umsatzvolumens. Die Gastronomie leidet unter der schwindenden Kaufkraft der privaten Haushalte – ebenso wie unter dem Niedergang industrieller Strukturen in den Zentren der deutschen Industrieproduktion. Wo Industriearbeitsplätze verschwinden, fehlen Gäste, Umsätze und Perspektiven. Die Krise frisst sich von den Fabrikhallen in die Innenstädte.
Entsprechend deutlich fallen die Zahlen aus: Die Zahl der Insolvenzanträge lag im vergangenen Jahr im Gastgewerbe rund elf Prozent über dem Vorjahresniveau. Mit knapp 53 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Betriebe kristallisiert sich hier die deutsche Krise in besonderer Schärfe. Das schleichende Verschwinden der Gastronomie aus den Innenstädten droht vielerorts urbane Ödnis zu hinterlassen.
Auch die Reduktion der Mehrwertsteuer auf Gastronomieleistungen auf sieben Prozent zum neuen Jahr kann am grundsätzlichen Befund nichts mehr ändern. Die Inflation war über Jahre hinweg zu hoch, die (gefühlte) Kaufkraft der Haushalte kann mit den davoneilenden Preisen nicht mehr Schritt halten. Gleichzeitig ziehen steigende Personalkosten und wachsende Bürokratie diesen mittelständisch geprägten Sektor weiter in die Tiefe.
Werbung
Dabei arbeiten allein im deutschen Gastgewerbe derzeit mehr als 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Dass seit 2019 real über 15 Prozent des Umsatzes verloren gegangen sind und es dennoch bislang nicht zu einer massiven Entlassungswelle kam, zeugt vom treuen Bekenntnis der mittelständischen Wirtschaft zu ihrem Personal.
Doch nach dem sechsten Krisenjahr ist davon auszugehen, dass vielerorts das Eigenkapital und die Geduld mit der Politik endgültig aufgebraucht sind. Der Arbeitsmarkt wird in diesem und im kommenden Jahr vor allem über diese Sektoren einen schweren Schlag erleiden – mit spürbaren Folgen für die Sozialversicherungen.
Die Schuldenspirale wird sich weiterdrehen, denn der Bund wird an dieser Stelle intervenieren müssen – mit neuer Schuldenaufnahme. Es ist ein Hütchenspielertrick, der kurzfristig Symptome lindert, strukturelle Probleme jedoch nicht löst.
Werbung
Der Mittelstand stirbt leise
Die Lagebewertung des deutschen Mittelstands durch DATEV bringt das ganze Ausmaß des ökonomischen Niedergangs der Bundesrepublik zum Ausdruck. Unwillkürlich stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass das Sterben im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei mittelständischen Zulieferbetrieben im industriellen Sektor in der öffentlichen Wahrnehmung kaum Resonanz findet.
Die Antwort liegt in der Struktur des Mittelstands selbst: Millionen Betriebe, zersplittert, in harter Konkurrenz zueinander, ohne gemeinsame Bühne, wirken in einem medial nicht belichteten Operationsfeld. Diese Partikularisierung und die permanente Wettbewerbslage machen es schwer, eine schlagkräftige politische Vertretung auf die Beine zu stellen.
Der deutsche Mittelstand besitzt keinen Mentor. Die Betriebe sterben allein, die Belegschaften sind auf sich gestellt. Gewerkschaften haben sich längst von ihrer klassischen Rolle als Interessenvertretung der Beschäftigten entfernt und fungieren heute vielfach als Träger ideologisch geprägter Ziele. Die Zukunft der Jobs ist von untergeordnetem Interesse.
Hinzu kommt eine ökonomisch vollkommen unbedarfte, ideologisch aufgeladene Politik, die sehr genau weiß, dass sich mit negativen Schlagzeilen und einer nicht enden wollenden Kette von Firmenpleiten kleiner und mittlerer Unternehmen bei Wählern kein Blumentopf gewinnen lässt. Entsprechend wird dieses Thema geflissentlich verschwiegen – nicht aus Unkenntnis, sondern aus politischem Kalkül.
Vor diesem Hintergrund wird 2026 angesichts der bestehenden politischen Rahmenbedingungen für den Mittelstand zu einem Katastrophenjahr werden. Die Warnsignale sind eindeutig. Doch der Niedergang vollzieht sich leise – und genau darin liegt seine gesellschaftliche Brisanz.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
CDU wählen hat nun mal Konsequenzen.
28,5% Haben wohl geglaubt was Merz da so den Leuten vorgemacht hat .
Das ist ja noch nachvollziehbar .
Aber das es bis heute nur ca 4 % gemärkt haben und die Union eben nicht mehr Wählen wollen ist dann doch schon Ernüchternd .
Wie viele davon sind Rentner, die ja schon immer Union gewählt haben? Ist bei der SPD das gleiche.
Auch und gerade Rentner hängen an der Wirtschaft ! Ist ja nicht so dass das Geld was sie Jahrzehnte eingezahlt haben noch irgendwo über Jahrzehnte verzinst nur auf sie wartet !! Und selber noch im alter für seinen Lebensunterhalt zu sorgen wird da wohl auch von Jahr zu Jahr schwieriger !
Wortleser
Das ist Unsinn. Es gibt immer weniger Rentner, die die angedeuteten Zeiten erlebt haben. Die jetzige Rentnergeneration hat das Wirtschaftswunder miterlebt. Jedes Jahr wurde es ein bißchen besser. Gedreht hat das, seit der Staat, also die Parteien bzw. deren Funktionäre meinen, daß sie es besser können als der Markt. Daß heute in D so gut wie nix mehr funktioniert ist täglich erkenn- und erlebbar.
„Der leitende Grundsatz, daß eine Politik der Freiheit für den Einzelmenschen die einzige echte Politik des Fortschritts ist, bleibt heute so wahr, wie er es im 19. Jahrhundert gewesen ist.“
Friedrich August Hayek, *1899 in Wien; †1992, österr. Ökonom und Sozialphilosoph
Der Weg zur Knechtschaft, 1944, Schluß, letzter Satz
@Kurt Engel
„Das ist Unsinn“
Glauben Sie doch was sie wollen. Ich habe beruflich und privat überdurschnittlich mit diesen Wahlberechtigten der späten 30er und frühen 40er Geburtsjahre zu tun und weiß wovon ich spreche.
Die sind total unbelehrbar. Die sind älter und wissen es besser, obwohl sie überhaupt keine Ahnung mehr davon haben, was hier abläuft und wie die Dinge zusammenhängen. Drei Sätze von denen genügen und man weiß Bescheid. Ich winke nur noch ab. Deren Weltbild ist von vorgestern und paart sich mit Altersstarrsinn. Da ist jede Diskussion „Perlen vor die Säue“.
„Ihr werdet schon noch sehen was da mit der AfD noch kommt … ja ja, Ihr werdet es schon noch sehen. Wir haben es erlebt und wissen was da noch kommt.“ So eine Scheiße muss man sich von denen anhören. Fragt man sie nach Erklärungen ist finish und das Mantra wird wiederholt. Widerlich, einfach nicht auszuhalten, diese Schnabeltassenweisheiten.
SPD wählen aber auch…
Nur die CDU-Wähler verhindern einen Politikwechsel. Denken Sie mal drüber nach.
Wenn die CDU-Wähler nicht in den Wählern der linksgrünen Parteien ihre Verbündeten hätten, könnte die CDU am Ende gar nichts ausrichten. Es ist der Pakt mit dem Teufel, der sie am Fressnapf der Macht erhalten soll. Und das Gefährliche ist, dass das linke Lager immer stärker wird. Wo bleibt da der Aufschrei?
Ne, auch die anderen liinken Parteien
Die wurde aber eigentlich ABgewähl!. Eigentlich.
Weil das in „unserer Demokratie“ so ist, daß die Verlierer einer Wahl entscheiden wer gewonnen hat!
Hm, wieso ist die dann an der reGIERung ?
Der industrielle Niedergang ist von der Politik gewollt.
Anders läßt sich die Energiewende mit 100% Umstellung auf Wind uns Solar nicht erreichen. Es ist ja nicht nur Strom, sondern auch der Kohlenstoff aus Öl, Gas, Kohle der für Chemie, Prozesswärme als Grundstoff benötigt wird.
Dank KI kann man schnell den Energiebedarf ermitteln für Deutschland.
Das ist mit den „Alterntiven Energien“ nicht möglich. Weder vom Speicher für Flauten, noch vom Platzbedarf her. Von den benötigten Rohstoffen gar nicht erst anzufangen.
Weltweit erst recht nicht.
Einzigste Lösung sind moderne KKWs, die allerdings aufgrund der Verfügbarkeit nicht mit Uran laufen können und somit erst entwickelt werden müssen.
Ca. 50 Kraftwerke für Stromerzeugung und weitere 50 für Kohlenstofferzeugung.
Quelle: Quellen basieren auf 2025-Daten (z. B. Destatis, BNetzA, Agora).
Mich erschreckt immer wie viele Menschen der Meinung sind dass sie das nicht betreffen wird !
Ob Beamte Angestellte im Öffentlichen Dienst Rentner Bürgergeldempfänger Immobilienbesitzer Mieter usw .
Das Manifestiert sich seid Jahren in den Umfrage und Wahlergebnissen .
Jeder Euro der hier ausgegeben wird wurde vorher in der Wirtschafft geschaffen !!
Deutschland ohne das Geld aus der Wirtschaft wird sehr schnell ein sehr gefährlicher Ort .
Beamte (noch im aktiven Dienstverhältnis) in meinem Umfeld haben schwerwiegende Probleme.. „Wir können dieses Jahr als Familie nur 6 Kreuzfahrten machen – sonst sind es immer 7“. KEIN Scherz.
Meine ganze Familie sind Beamte . Deren kritische Meinung zur aktuellen Politik ich mit Trage .
Aber es gibt ja zig 1000de von Beamten und Staatsbediensteten die sich aktiv dem Linksextremismus verschrieben haben .
Denken die dass sie die Bürger einfach mit der Staatsgewalt zwingen können sie weiter zu Alimentieren selbst wenn sie selbst nichts mehr haben ?
Wie gesagt .Würde gerne mal deren Gedankenwelt kennenlernen .
Es ist überwiegend die Lehrerschaft, höchstbezahlte Lehrer auf dieser Welt, die links orientiert sind und obendrein noch sehr vorzeitig in den Ruhestand gehen
Beamte leben in ihrer eigenen Welt. Besonders wenn sie in ihrem ganzen Werdegang noch nie was anderes erlebt haben. Die braucht man gar nicht erst fragen, da ist Hopfen und Malz verloren. Genausogut könnte man einen ewigen Gewerkschafter nach seiner Meinung zu einer Betriebsführung fragen. Da klaffen Welten auseinander, das war auch schon immer so.
Naja, die alle werden die Letzten sein, die sich noch umgucken werden – das allerdings wissen sie intuitiv und kosten ihre priviligierte Lage eben aus, solange es noch geht. Was sollten sie auch ändern?
„Erlebe dein grünes Wirtschaftswunder“
Wie gewählt so geliefert.
Richtig ! Aber was nützt es den anderen ?
Mich würde z-b mal interessieren was wohl ein Beamter denkt woher und wie lange er wohl sein Geld in Zukunft bekommen wird ? Oder ob ihn das Überhaupt schon beschäftigt hat .
Im Gegensatz zu z.b Griechenland gibt es keinen in der EU der uns Retten könnte !!
Diese Herrschaften denken maximal vom Stempelkissen bis zum Recycling-Briefumschlag.
Nun Ja ! Der ganze linke Block von SPD über linke bis Grüne einschließlich der mindestens halben Union erwirtschaften nichts !! Aber von nichts lassen sich keine Staatsbediensteten zukünftig bezahlen . Deswegen würde mich mal interessieren was z.b Polizisten Staatsanwälte oder Richter mit Linksextremistischer Gesinnung z.b wohl so meinen wer oder von was sie in Zukunft bezahlt werden ?
@Waldschrat
„…wenn’s selbst nicht zum Beamten gereicht hat, gell?“
Wie erstrebenswert ist es sich als Diener an diesen Staat zu ketten?
@Julie
Ich persönlich halte das nicht erstrebenswert, habe aber auch welche in der Familie und kenne etliche, auf die die hier ventilierten Klischees schlicht nicht zutreffen. Die wissen, woher ihr Geld kommt und sorgen sich auch um das Land. Mit geht dieses Sprechen in Klischees und diese Spalterei hier schlicht auf die Nerven. Dem Kommentator geht’s nicht um Wirtschaft, sondern ums Hetzen. Aber bei polemischen Antworten seid Ihr dann alle beleidigt.
Was für ein billiger Schmarrn. Aber wat willse machen, wenn’s selbst nicht zum Beamten gereicht hat, gell? Bashen und jeden anderen außer sich selbst für blöd erklären.
Waldschrat
Sind sie Beamter ? Haben sie sich mal die Frage gestellt ?
Waldschrat
Sie sind auch so einer, der jeden anderen für einen Deppen hält.
Nicht jeden ! Aber sie sind schon weit vorne ! 🙂
Sehen Sie, dann können wir uns ja die Hand reichen. 🙂
Nein, bin ich nicht. Ausführliche Antwort weiter unten. Sie sind auch so einer, der jeden anderen für einen Deppen hält.
Merz hat vor kurzem Briefe an von der Leyen und die EU geschrieben. Es wird bald alles gut…
Ah, betreiben die eine Brieffreundschaft ? Nicht dass Emanuel noch eifersüchtig wird.
Hat er ihnen etwas von den 90 Milliarden versprochen?
Wer GRÜNE, CDU/CSU oder SPD wählte ist direkt für diese Krise mitverantwortlich !
„Dabei arbeiten allein im deutschen Gastgewerbe derzeit mehr als 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Dass seit 2019 real über 15 Prozent des Umsatzes verloren gegangen sind und es dennoch bislang nicht zu einer massiven Entlassungswelle kam, zeugt vom treuen Bekenntnis der mittelständischen Wirtschaft zu ihrem Personal.“
Wohl kaum.
Vermutlich würden die Chefs sonst die Jobs erledigen müssen, von den Leuten die sie gerade entlassen haben.
Es geht vermutlich nicht ohne sie.
Geil, gefällt mir! Bitte mehr davon!
Irgendwann merken‘ s dann auch die CDU/CSU & SPD-Stammwähler …
Jens Spahn als Vorsitzender der Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag erklärte erst vor wenigen Tagen: „Wachstum ist die Schicksalsfrage dieses Landes“ (RND v. 22.12.2025). Angesichts dessen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Antworten aus der Forschung dazu längst unabweisbar auf dem Tisch liegen, aber vor allem Gewerkschaftsfunktionäre sich darin gefallen, nichts darauf zu geben. Insbesondere die IG Metall als die mitgliederstärkste Einzelgewerkschaft tut sich am meisten damit hervor, sogar Betriebe, die in ärgster Not sind, einfach die dadurch an sich jederzeit mögliche Hilfe zu versagen. Die ZF Friedrichshafen AG steht dabei exemplarisch für die gegenwärtige Lage. Bei dem Zulieferer hatte selbst der bis vor kurzem amtierende Vorstandsvorsitzende Holger Klein aus dem Unternehmen auszuscheiden als Folge des insofern äußerst destruktiven Gebarens der IG Metall. Nicht zuletzt die betriebliche Mitbestimmung sieht sich auf diese Weise mit aller Gewalt ad absurdum geführt.
Haben halt schlecht gewirtschaftet!
Fehler, sorry
Wir brauchen Leute in der Regierung, die dieses Land lieben, die mit dem Begriff Heimat noch etwas anfangen können und die dieses Land retten wollen und auch können und da sehe ich nur eine Partei, die dazu bereit ist.
War da nicht kürzlich eine tolle Diskussion zu Mittelstandsvereinigung und AFD? Ich glaub der Mittelstand hat nicht verstanden was Politik mit Wirtschaft zu tun hat
Das ist die Konsequenz von Rotgrüner Politik, die Angela Merkel willfährig auch der CDU übergestülpt hat. Diese 3 Parteien haben in den letzten 20 Jahren quasi durchregiert.
Insbesondere die Grünen haben das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die verlässliche und günstige Energieversorgung, gebrochen, um die Wähler mit einer Utopie zu locken, die niemals kommt („Kugel Eis“, „grünes Wirtschaftswunder“). Und IMMER NOCH wollen sie 13% der Wähler wählen.
Die Zensur ist heute wieder ekelhaft. Keinen vernünftigen Text kann man schreiben ohne dass er wegradiert wird.
Kann mal jemand seine Meinung zu der Theorie äußern, dass das alles von den Amis arrangiert sein kann?
Deutschland und damit EU wurde zu mächtig. Damit verbunden zu enge Freundschaft mit Russland (billige Energie) und hinten dran China zum billig produzieren. Dieses Dreieck stellt eine ökonomische Bedrohung für die USA dar.
Danke für Meinungen oder Hinweise.
Und ca. 75% der Deutschen finden anscheinend den Mist den die Regierungen seit Merkel hier angerichtet haben, immer noch gut! Also weiterhin mit Vollgas in den Abgrund!
Bei diesen wirtschaftlichen Blind- und Tieffliegern in der Regierung, ist das kein Wunder!
Ist das derselbe Mittelstand der Zeter und Mordio schreit weil man sich mit der größten Oppositionspartei austauschen könnte? Na dann, viel Spaß in der Insolvenz.
Nicht alle, aber leider zu viele.
Da ist auch nix mehr zu machen. Selbst wenn sich jetzt alle auf eine polit. Fahrtrichtung einigen könnten, der Zug ist weg. Irgendwann ist es eben soweit und das ist jetzt. Auf was die Verbliebenen noch hoffen, weiß der Pleitegeier.
Der Mittelstand war immer das Rückgrat der Nation. Alle dachten, der Mittelstand ist ein Selbstläufer, da braucht man sich nicht drum kümmern. Tja, falsch gedacht. Unsere Politik besteht aus Egozentrikern und was in der EU sitzt, ist einfach nur dumm wie Bohnenstroh.
Also alles im Plansoll der Weltenretter. Gibt es eigentlich auch bei den NGOs Insolvenzen? Ich vermute die wachsen und gedeihen. Erwirtschaften aber leider nix außer heißer Luft.
Scheißegal, da fangen wir alle bei DATEV an zu arbeiten, der Rest geht zum Landesverwaltungsamt und in die SPD-Zentrale.
Deutschland schafft sich ab und Merz ist mit seiner CDU/CSU der Motor dafür.
das alles wurde verschuldet und wird es auch weiterhin durch mangelnde kompetenz und mangelnde weitsicht einer an narzissmus erkrankten regierungsriege seit AM. wir brauchen dringend den wechsel, um zu retten was im moment noch zu retten ist. wunder darf man bei diesem desaster auch von einer neuen, konservativen regierung leider kurzfristig nicht erwarten, zu groß ist der angerichtete schaden.
Jeder spürt es, Jeder sieht es und Jeder kann nichts daran ändern.
Auch die digitale und klimaangepasste Transformation verschäft das Problem eher, als dass sie Abhilfe schaffen könnte. Hinzu kommt das gesellschaftliche Klima : Die Betriebsinhaber haben einfach keinen Bock mehr auf den ganzen Scheiß hier. Wofür abrackern ? Was hat man davon ? Nichts bis weniger ! Fremde greifen die Rosinen ab.
Wie’s aussieht, verwechselt der Herr Kolbe Eigenkapital mit den Rücklagen. Das ist nicht dasselbe und sagt mal wieder viel über die Qualifikation der Redaktion aus.
Da fragen wir doch mal die KI!
„Rücklagen sind ein wesentlicher Bestandteil des Eigenkapitals eines Unternehmens und dienen als finanzielle Rückversicherung für Verluste und Investitionen, indem sie einbehaltene Gewinne oder eingelegtes Kapital darstellen, die nicht sofort ausgeschüttet werden. Sie werden auf der Passivseite der Bilanz unter dem Eigenkapital ausgewiesen, getrennt von gezeichnetem Kapital, Gewinnvortrag und Jahresüberschuss, und lassen sich in Kapital- und Gewinnrücklagen sowie in offene (bilanzierte) und stille (nicht bilanzierte) Rücklagen unterteilen.“
Upps, scheint so, als hätten sie keine Ahnung?🤔
„… wesentlicher Bestandteil…“
Ja, eben, ein Teil, nicht dasselbe. Wieso brauchen Sie eigentlich eine KI für Ihre Antwort?
Eigenkapital im Sinne von „Verlustauffangpotenzial“. Das ist bilanztheoretisch darstellbar. Capiche? Schöne Grüße und Frohes Neues. TK
Ja, unter § 266 II Abschn. E HGB. Das sollten Sie dann aber so hinschreiben. Eigenkapital ist eine Residualgröße, „aufbrauchen“ ist hier ein schiefes Sprachbild; zumal in der Berichterstattung zur Datev-Studie sehr häufig von Aufbrauch der Rücklagen die Rede war. Bin noch nicht überzeugt.
Aber das auch nur, wenn die Riemannsche Vermutung wahr ist! Das sollten Sie dann aber auch hinschreiben! Bin noch noch nicht überzeugt.