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Gerd-Joachim von Fallois

Phoenix-Kommentator hält es für „bezeichnend“, wenn sich AfD-Politiker mit NS-Geschichte auskennen

Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner wusste in einer Bundestagsdebatte, dass Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, und brachte das ironisch mit der Bundesversammlung 2027 in Verbindung. Für Phoenix-Sprecher von Fallois ist dieses Wissen „schon bezeichnend“.

Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner im Bundestag (Symbolbild) (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Am Donnerstag ist es in der Debatte zur Regierungserklärung im Bundestag zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen dem CDU-Abgeordneten Tillmann Kuban und dem AfD-Abgeordneten Stephan Brandner gekommen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kommentierte Gerd-Joachim von Fallois die Debatte für Phoenix – und schlug sich klar auf eine Seite.

Kuban warf der AfD in seiner Rede erneut vor, ihren Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in Erfurt bewusst auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Reichsparteitag der NSDAP im benachbarten Weimar zu veranstalten. Brandner konterte diese Behauptung, indem er der Bundesregierung ironisch vorwarf, dass sie in Anspielung auf die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 den 30. Januar 2027 als Datum für die nächste Bundespräsidentenwahl ausgewählt habe.

Dass Brandner dieses für die Geschichte des Nationalsozialismus wichtige Datum kennt, empfand der Sprecher der Phoenix-Übertragung, Gerd-Joachim von Fallois, als verdächtig. „Dass Herr Brandner von der AfD dieses Datum aus dem Kopf weiß, ist ja schon bezeichnend. Ich glaube, viele hier im Parlament hätten das nicht gewusst. Und dass da der Bundespräsident gewählt wird, ist, glaube ich, keine Gefahr für die Demokratie“, kommentierte von Fallois den Disput zwischen Brandner und Kuban.

Offenbar wollte der Phoenix-Korrespondent darauf anspielen, dass allein das Wissen über NS-Geschichte mit einer Affinität zum Nationalsozialismus zusammenhänge. „Wir können gerne über jedes Datum reden. Aber Sie wissen ganz genau, mit welch einer Symbolik Sie spielen“, antwortete Kuban Brandner.

Die AfD habe den Veranstaltungsort für den AfD-Parteitag „bewusst in Thüringen“ gewählt, weil der „NSDAP-Reichsparteitag zur Gründung der Hitlerjugend genau dort, nur wenige Kilometer entfernt, stattgefunden hat“, sagte Kuban weiter. Die AfD spiele „genau mit dieser Symbolik“.

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Bereits seit einigen Monaten wird der AfD unterstellt, das Datum und den Ort bewusst in symbolischer Anspielung auf die NSDAP gewählt zu haben. Allerdings konnte in den bisherigen Schilderungen nicht erklärt werden, warum die AfD angeblich so viel Wert auf historische Analogien lege und sich trotzdem nicht für Weimar, sondern für das ebenfalls in Thüringen gelegene Erfurt entschieden habe (mehr dazu hier).

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68 Kommentare

  • Interessant. Ich wusste bzw. weiß das auch. Weil ich mich eingehend mit dieser Zeit beschäftigt habe und wissen wollte, wie genau es dazu kam. Und nun? Ist das auch bezeichnend? Man fasst es einfach nicht mehr. Macht endlich vernünftige Politik.

    • Die Älteren unter uns haben noch in der Schule gelernt, wie frühere Diktaturen entstanden sind. Die Jüngeren lernen heute live und direkt in der Schule, wie eine islamogauchistische Diktatur aufgebaut wird. Und der ÖRR liefert die mediale Unterstützung dafür.

  • Was zu wissen (Machtergreifung) ist hochgradig problematisch.
    Was NICHT zu wissen (Alles für D auf dem SA-Koppel oder so) führt zur Verurteilung.

    Man muß das alles einfach ignorieren und mit dem Volk direkt kommunizieren.
    Die Umfragen sind weiterhin erfreulich.

    Berlin bewirbt sich übrigens um Olympia – 2036. EXAKT 100 Jahre nach …

    • Warum sollte man nicht auch einmal Olympia in einer Favela machen, gerade in einer so sympathischen?

      Gut, die Gäste müssten mit der Draisine anreisen, weil BER irgendwie nicht funktioniert, die Bahn nur sporadisch fährt und die Taxen wegen der Fahrradwege und urbanen Sitzmöbel im Stau stehen, aber das würden bestimmt viele gerne machen….

  • Nun, am 30. Januar wurde auch König Karl I. geköpft.

    Aber noch nicht einmal die fantischsten „Roudheads“ haben die Umbenennung englischer Schenken in „The King´s Head“ als konterrevolutionäre Agitation verfolgt.

    Will heißen: Man kann „Symbolik“ auch deutlich überstrapazieren. Und gerade Tilman Kuban muß wegen seines aktuellen (?) „Rosenkriegs“ in der CDU gerade wieder „Punkte gutmachen“. – Private Motivationen für politische Äußerungen, Handlungen oder Entscheidungen werden ja weithin unterschätzt; Caesar überschritt den Rubikon ja auch nur wegen „controversiae civiles“ – „bürgerlichen Auseinandersetzungen“ …

  • Wenn viele, die im Bundestag ständig „Machtergreifung“ und „Nazi“ brüllen, das Datum nicht kennen, an dem Hitler zum Reichskanzler gewählt wurde, dann ist das in der Tat bezeichnend. Bezeichnend und Disqualifizierend, da sie scheinbar keinerlei Ahnung haben, was sie da kreischen.
    Das Datum wird ja sogar bis heute in Schulen gelehrt und in Dokumentationen immer wieder genannt.
    Aber wahrscheinlich wäre es auch verdächtig die Jahre der NS Regierung nennen zu können.

    • Das Datum wird ja sogar bis heute in Schulen gelehrt,aber nur Freitags. 🤣🤪😘🥳

    • Tja wenn Wissen fehlt, und Moralismus vor sich brustbreit getragen wird, weiß man wo man sich befindet

    • Zu Ihrem letzten Satz – das führt hier sogar zu Moderation.

  • Wer nichts weiss, muss glauben.

  • Natürlich ist das bezeichnend.

    Die AfD-Politiker haben eben in der Regel eine fundierte Bildung, und die anderen waren nur auf der Schule…

    Deshalb ja auch Bildungspflicht statt Schulpflicht.

    • Genau in der Baumschule
      wo sie ihren Namen tanzen gelernt haben.

      • Sind sie gebürtiger Vulgare?

    • Stefan Brandners schulische Ausbildung war gratis – bei den Gestalten der Altparteien inkl. Linken, Grünen und Sozis war sie umsonst …

  • Kuban Autokennzeichen endet auf 87 und wie wir alle wissen steht 88 für SS. Er will damit aufmerksam machen das kurz (also eins) vor der Machtübernahme durch die SS stehen.

    • Bei mir steht u.a. die 79 auf dem Kennzeichen…bei einer Ziffer eins weg…bei der anderen dazu…ist halt nur mein Geburtsjahr…

    • Auf meinem Kennzeichen steht mein Geburtstag der 29.07. Da wurde 1921 Adolf Hitler zum NSDAP-Vorsitzender gewählt. Hoffentlich macht mich das jetzt nicht verdächtigt. Ganz ehrlich ich wußte das bis zum googlen eben auch nicht. 🤠

  • Man kann immer alles drehen und wenden, wie man will. Und solchen linken Agitatoren höre ich schon lange nicht mehr zu.

    • Auf den Punkt.

  • jeder sollte sich mit der NS-Geschichte auskennen, dann würde es vielleicht weniger Geschichts-Revisionismus geben.
    Kann ich nur empfehlen. Insbesondere Böhmermann und Konsorten könnten ihre Nase einmal in den Geschichtsbüchern versenken. Die haben deutlichen Nachholbedarf.

  • Das Schlimme daran ist, dass wir Phoenix Mann bezahlen müssen!

    Übrigens:
    „WIE ES 1933 ANGEFANGEN HAT
    Es wurden Medien kontrolliert,
    Parteien verboten,
    Kinder indoktriniert,
    Meinungen unterdrückt,
    das Volk gespalten,
    Meldestellen eingerichtet,
    Andersdenkende verraten,
    Bürger diffamiert“

  • Von „Kriegstüchtigkeit“ sprach auch der Nazi Göbbels. Bei uns spricht darüber der beliebteste Politiker, ohne dass irgendjemand Schnappatmung bekommt. Das ist auch bezeichnend, vorallem wenn man sich vorstellt ein Höcke hätte DAS gesagt!

  • Und ist der Vergleich nicht willig, so verwende er ihn einfach mit Gewalt.

  • Ich finde es bezeichnend, wie wenig linksgefärbe Kommentatoren und linke Politiker nicht mit deutscher Geschichte auskennen.

  • Das allgemeine Unwissen über diese schlimme Zeit, auch bei Journalisten und Politikern, hat uns doch erst in diese Lage gebracht! Wer totalitäre Massnahmen und Tendenzen nicht selbst bemerkt und historische Basics – wohlgemerkt im Parlament, was für ein Armutszeugnis (!) nicht mal weiß…Kopfschüttel…!

    Vor allem finde ich es bei Merz und anderen Politikern schlimm, die doch sehr engagierte Familienmitglieder hatten…wer da teils ähnliche Ausgrenzung befürwortet, sollte mit 6 Setzen sofort wieder in der Vorschulgruppe beginnen! Erst recht, wenn man weiß, was damals an Gewalt und Frustration auf den Strassen war und warum dann Verwandte dem ein Ende setzen wollten. Dann sieht man heute als Politiker zu, dass man solche Zustände nicht noch verschlimmert!

    Wer es nur versteht, wie man eskaliert und provoziert, der hat in der Politik absolut Nichts zu suchen! Erst recht, wenn sie mit Verachtung auf alle Wähler schauen, die für sie nur als Mittel zum Zweck dienen!

  • Man kann gar nicht genug schreiben wie morsch dieses Land ist, es hat keine Zukunft. Im Kalifat wird es dann alles viel besser….

  • Phoe nix, auch eure unberechtigte Zwangsfinanzierung ist bald weg. Wartet noch ein weilchen!

  • Vielleicht sollte Tillmann Kuban mal jemand erklären das der 30.01.1933 zur Allgemeinbildung gehört.Scheint ihm und diesem Phoenix Reporter nicht geläufig zu sein.

  • Wenn „Wissen“ suspekt ist …

  • Kontaktschuld, Relativierungsschuld, Geschichtsanalogieschuld, Geschichtsdatumsschuld, Geschichtsortsschuld, Symbolikschuld – nichts wird ausgelassen, um die AfD mit dem systemnützlichen Stigma der mentalen NS-Nähe und Ewiggestrigkeit zu konfrontieren und zu kontaminieren. Danach folgt die pawlowsche Stigmatisierung, die ihren Ausgangspunkt in der Formulierung „schon bezeichnend“ nimmt.
    Die AfD sollte von sich aus weder in ernster noch in ironischer Weise in eines exklusiv für sie bereitgehaltenen NS-Geschichtsfettnäpfchen der gegenwärtigen Jakobinerkaste hineintreten. Jede denkbare Berührung, jeder auch noch so winzige und absurde Anlass dient nur dazu, sie in einer propagandistisch sich immer mehr verdichtenden Weise zu dämonisieren.
    Was bleibt auch den etablierten Parteien angesichts der gegenwärtigen AfD-Umfragewerte instrumentell und taktisch noch anderes übrig?

  • Tillmann Kuban sollte auch wissen, dass die Nazis linksradikale und linksextreme kriminelle Sozialisten sind und waren und kein Rechten!

    • Dazu müsste er lernfähig sein.

  • Tja, wenn die eigene Kerze eben nur so ganz schwach vor sich hinglimmt, kann man schon mal neidisch werden, wenn andere Leute in quasi allen Bereichen mehr wissen, als man selbst.

  • Und natürlich wieder der linksgrüne ÖRR mit seiner „ausgewogenen“ Berichterstattung. Es wird Zeit, dass der Zwangsbeitrag für diese linken Chaoten endlich abgeschafft wird.

  • Für den Kommentator scheint zu gelten: Unwissenheit ist Stärke.

  • Warum geht denn der ÖRR nicht mal auf die Straße und fragt die Leute an welchem Datum der Reichsparteitag stattgefunden hat? Oder welches Ereignis sie mit dem 4.+5.Juli verbinden.
    Das wissen doch genauso wenig wie was am 30. Januar war. Was soll denn da jetzt „bezeichnend“ sein?
    Das Bashing wird immer abstruser. Und der Reichsparteitag war laut Googl am 3.+4.Juli und nicht am 4,+5,Juli. Stimmt also auch nur halb.
    Das war damals doch auch eine ereignisreiche Zeit. Da wird es etliche Datums geben die man aus diesen Jahren stigmatisieren müsste. Was machen wir damit denn? Lockdown?

  • Diese Systemlinge bringen die AfD immer in Verbindung mit den Nazis, scheinen aber keine Ahnung von der Geschichte zu haben. Wer füttert denn diese Figuren mit angeblichem NS-Wissen, welches sie glauben als Parallele zur AfD zu erkennen? Oder nur schlichtes dummes Geschwätz ohne Inhalt, wie gewohnt?

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