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„Paris muss brennen“ – taz-Autor glorifiziert Ausschreitungen in Frankreich

Nach den Ausschreitungen in Frankreich, bei denen inzwischen mindestens drei Menschen starben, hat taz-Autor Mohamed Amjahid nichts besseres zu tun, als die Gewalt zu legitimieren - und Menschen, die unsere westlichen Werte verachten, zu Helden der unterdrückten Arbeiterklasse zu stilisieren.

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„Die Jugendlichen (…) erfüllen mit den Randalen eine ur-französische, republikanische Pflicht“ – in einem am Montag bei der taz erschienenen Kommentar schwärmt der deutsch-marokkaner Mohamed Amjahid von den gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich. Für ihn ist die „unmenschliche Staatsgewalt“, die Polizei, allein Schuld an Vandalismus und Gewalt – die „Jugendlichen“ würden schließlich nur ihr Leben schützen. Amjahid verharmlost die Aktionen gewaltbereiter Migranten damit nicht nur, er glorifiziert sie. Und macht Menschen, die unsere westlichen Werte verachten und das offen zur Schau stellen, zu Helden der unterdrückten Arbeiterklasse.

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Die Deutschen missverstehen – „Paris muss brennen“

„Auch in anderen Ländern mussten in den vergangenen Jahren Polizeiwachen in Flammen aufgehen, damit die Schwächsten eine Überlebenschance bekommen. Diesen Zusammenhang zwischen Mobilisierung und Selbstschutz verstehen nur die wenigsten“ – zu Beginn seines Textes erklärt der Journalist und Buchautor, der sich mit nichts lieber beschäftigt, als weißen Privilegien und dem deutschen Alltagsrassismus, zunächst, warum der Deutsche in seinem Elfenbeinturm – beziehungsweise „Homeoffice“ – die „rassifizierte Jugend“ nicht versteht.

Bei uns allen liege ein „grundsätzliches Missverstehen des historisch gewachsenen Kastensystems“ in Frankreich vor, deswegen erklärt uns Amjahid das ganze nochmal: „Paris muss brennen, damit sich zumindest kurzfristig etwas in Sachen Polizeigewalt im Land tun könnte.“ Der „Preis für die Morde“ von Polizisten, die durch Politiker ermöglicht würden, „muss nach oben getrieben werden“.

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Gewalt und Ausschreitungen sind „Bürgerbeteiligung“

Die gewalttätigen Vandalisten, die für ihn anscheinen alle Teenager sind, tragen damit keine Verantwortung, sie sind nur die Opfer des Systems – immerhin wolle „der französische Zentralstaat, mit allem, was ihn ausmacht“ die armen Migranten nur „kontrollieren, unterdrücken“ und „im äußersten Fall töten.“ Und: „Dagegen hilft nur die Revolte.“ Die gehöre in Frankreich ja eh zum „Standardrepertoire der Bürger*innenbeteiligung“.

Für Amjahid ist es also Bürgerbeteiligung wenn Mobs von hauptsächlich nordafrikanischen Migranten ganze Städte in Schutt und Asche legen – wenn Autos, Häuser und Schulen einfacher, unschuldiger Leute niedergebrannt werden. Wenn Polizisten und Feuerwehrmänner verletzt werden, die einfach nur ihren Job machen. Inzwischen sind mindestens drei Menschen im Rahmen der Ausschreitungen ums Leben gekommen – und der taz-Journalist spricht nur davon, dass die „Jugendlichen“ ihre „republikanische Pflicht“ tun. 

Todesopfer scheint es bei Amjahid sowieso nur bei der armen „rassifizierten Jugend“ zu geben – sonst spricht er nur von „Sachschaden“ und den hat nicht der Mob, sondern die Polizeigewalt angerichtet „von Lille bis Marseille“. Deshalb „könnte und müsste“ die Polizei zur Ruhe gerufen werden – statt Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen, fordert er Sicherheitskräfte in den Vorstädten abzurüsten.

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Legitimaton statt Bekämpfung von Gewalt

Doch, um es mit Amjahids Worten zu sagen, es verstehen wohl nur die wenigsten Linken Traumtänzer, dass weniger und schlechter ausgestattete Polizei an Orten, an denen Gewalt, Bandenkriminalität, Vergewaltigungen, Antisemitismus und Islamismus mehr Regel als Ausnahme sind, keine so gute Idee wäre – auch nicht, dass Polizisten in Frankreich Maschinengewehre bei Verkehrskontrollen tragen, weil sie häufig angegriffen werden oder unschuldige Passanten bei Fluchtversuchen verletzt werden. Alles in einem Land, dass in den letzten zehn Jahren von dutzenden islamistischen Terroranschlägen mit hunderten Toten heimgesucht wurde. 

Doch damit möchte sich der taz-Kollege wahrscheinlich nicht beschäftigen – er spinnt lieber weiter das sozialistische Märchen vom bösen Staat und den armen unterdrückten migrantischen Arbeitern. Doch genauso legitimiert man Gewalt, statt sie zu bekämpfen.  

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