Werbung:

Bayern

Obdachloser Tunesier terrorisierte über Wochen eine Gemeinde – jetzt kommt er in ein Asylheim

Ein 35-jähriger Tunesier hat Anwohner im bayerischen Schaftlach über Wochen terrorisiert und wiederholt Passanten bedroht. Nach mehreren Beschwerden soll der obdachlose Mann nun in einer Asylunterkunft untergebracht werden.

Von

Das Visum des Tunesiers gilt noch bis Ende Dezember. (IMAGO/)

Werbung

Ein 35-jähriger Tunesier hat im oberbayerischen Schaftlach über mehrere Wochen mit aggressivem Verhalten für Unruhe gesorgt. Der obdachlose Mann hatte sich in einem Waldstück nahe einem Kindergarten eingerichtet und soll dort wiederholt Passanten bedroht haben. Nun soll der Tunesier in einer Asylunterkunft untergebracht werden.

Seit mehreren Wochen hatten Anwohner immer wieder von unangenehmen Begegnungen mit dem Tunesier berichtet und sich deshalb an die Polizei in Bad Wiessee gewandt, wie Rosenheim24 berichtet. Der Mann hielt sich in einem Waldstück auf, das knapp auf dem Gebiet der Gemeinde Warngau liegt, aber unmittelbar an Schaftlach grenzt.

Seit Juni hatte der 35-jährige Tunesier im Wald bei Schaftlach gelebt. Sein Lager befand sich nach Angaben des Waakirchener Gemeinderats nur rund 100 Meter von einem Kindergarten entfernt. Immer wieder sei der Tunesier durch den Ort gelaufen, habe Passanten angeschrien, beleidigt, bedroht und angespuckt. Mehrere Anwohner hätten deshalb die Polizei alarmiert.

Auch den örtlichen Bürgermeister konfrontierten Anwohner daraufhin mit ihren Sorgen. Als dieser den 35-jährigen Tunesier am 3. August aufsuchte, eskalierte das Gespräch: Der Mann habe ihn geschubst und auf die Autos eingeschlagen. Daraufhin erstattete der Bürgermeister Anzeige wegen versuchter Körperverletzung.

Am 24. August nahm die Polizei den 35-jährigen Tunesier schließlich in Schaftlach fest und brachte ihn in die Fachklinik für Psychiatrie in Agatharied. Dort wurde er bereits am folgenden Tag wieder entlassen. Die behandelnden Ärzte sahen nach Angaben der Behörden keine Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung.

Lesen Sie auch:

Der Bürgermeister hatte sich gegen eine Unterbringung des Tunesiers in einer gewöhnlichen Obdachlosenunterkunft ausgesprochen. Angesichts seines aggressiven Verhaltens sieht er die Polizei in der Verantwortung. Nun soll der 35-Jährige stattdessen in einer Asylunterkunft untergebracht werden.

Dort soll rund um die Uhr ein Sicherheitsdienst im Einsatz sein, der den Mann im Blick behält und bei Bedarf die Polizei informieren kann. Die Kosten für die Unterbringung tragen die Gemeinden. Das Visum des Tunesiers gilt noch bis zum 29. Dezember, weshalb eine Abschiebung derzeit nicht möglich ist. Das Landratsamt hofft, dass die Vorfälle bei einer späteren Entscheidung berücksichtigt werden.

rs

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

88 Kommentare

  • Wetten, dass eine Abschiebung auch nach Ablauf des Visums nicht möglich ist?

    100
    • Da hält KEIN Deutscher dagegen.

    • Wette gewonnen.

    • Die Quote ist 1,01!

  • Daß das Visum nicht wegen dessen Verhalten widerrufen wird, ist unverständlich.

  • Das nahe liegende wäre, ihn in seine Heimat zu schicken. Was spricht dagegen? Er ist weder politisch verfolgt, noch Kriegsflüchtling.

    • Er ist ein richtiges Supergoldstück, der muß unbedingt hier bleiben. Dafür werden dann lieber drei gut integrierte arbeitende Ausländer abgeschoben.

      • Mit welcher Grünin ist der liiert?

    • Für mich wäre eine andere Lösung im Wald viel naheliegender.

  • Geschubst, auf Autos eingeschlagen und keine Fremdgefährdung??

    • Gibt es dort keine kräftigen jungen Burschen ??

  • Die Bayern die ich als Kind vor 50 Jahren kannte , hätten das Problem in einer einzigen Abendstunde gelöst.
    Leider sind diese Originale bereits verstorben.

    • Es gäbe diese rustikalen Bayern durchaus noch. Nur leider sind die Staatsanwälte ganz schnell auf der Matte, wenn ein Dorf seine Probleme selbst löst. Gerade im Landkreis Miesbach wird Kritik an den herrschenden Zuständen sehr konsequent verfolgt. Auch wenn es widerrechtlich ist.

    • … der Tunesier genoss bestimmt Polizeischutz …

    • sind verstorben. Ihre Kinder fahren teure SUVs und Mikrowellen und wählen die Grünen. Ihre Enkelkinder heißen Torben und Malte und studieren Sozialwissenschaften.
      So ist das.

      • Kenn ich, im Gebiet der 5-Seen in Bayern, Ammersee etc…haben bestimmte Parteien Top-Wahlergebnisse…man ist halt „grün“, wenn man es offen nicht ist, wird man geschnitten am Wochenmarkt….

        • Muss ich genau so bestätigen.

          1
    • Es gibt in Schaftlach und Warngau wahrscheinlich keine echten Bayern mehr die sich um das „Problem“ gekümmert hätten.
      Seit Corona ist die Anzahl der Menschen mit Zivilcourage auch im bayerischen Oberland enorm gesunken.

  • Dort um die Ecke wohnt doch auch der Maffey. Der kümmert sich bestimmt.

    • Mal dem Tunesier die Anschrift geben.

  • Warum beschwert man sich da? Wer am HBF MUC Teddybären werfen kann, kann auch den Tunesier bei sich aufnehmen.

    • Oder zwei oder drei.

  • In die Staatskanzlei einquartieren.

  • Warum kommt er nicht nach Tunesien?

  • Ich hätte gedacht, daß ein paar bayrische Mannsleute da mal eine Ansprache gemacht hätten.

  • Visum hin oder her, was soll das? Warum ist der auf Steuerzahlerkosten noch hier? Es ist was faul im Staate Dänemark!

  • Als Deutscher säße er schon im Knast.
    WAS muss man sich hier unter dem Begriff Toleranz alles gefallen lassen-
    Daher AfD!!

    • wie ich über Pfeifen und kraftlose Männer denke, wissen Sie bereits!

      -24
      • Warum nehmen Sie diesen Kerl nicht bei sich auf? Wie ich Geschlechtsgenossinnen hasse, die ihr Hirn nicht einschalten, erläutere ich nicht näher.

  • In ein Asylheim in Tunesien nehme ich an?!?

  • Tja
    wenn er den ein Visum hat
    hat er eigentlich auch einen Bürgen
    da heißt er wurde eingeladen
    so war es wenigstens einmal, aber die Zeiten ändern sich
    könnte aber trotzdem jederzeit abgeschoben werden.

    • wie ich über Pfeifen und kraftlose Männer denke, wissen Sie bereits …

      -27
      • Legen Sie mal eine andere Platte auf.

      • Du bist doch selbst die Pfeife

      • Das sagen Sie als Transmann?

  • Wahnsinn – der sich selbst lähmende Staat kann wieder nichts machen

  • Ein Visum kann man auch widerrufen. Es gibt eigentlich nur einen richtigen Ort für ihn: Tunesien.

    • Und dort eine Düne in der Sahara.

  • Wenn der Staat sich von Kriminellen (moralisch durch Fehlverhalten) erpressen lässt und dieses zu einem Vorteil des Erpressers führt, ist Schicht im Schacht. Da brauch mir keiner mit Verhältnismäßig, Verständnis und sozialer Not kommen. Ab in den Knast (in diesem Fall) mit dem Störer, sollte das nicht „möglich“ sein, dann nach Polizeirecht jeweils für 48 Stunden (kommt nach dem Bundesland geltenden Regeln an) und das immer wieder. Total Unzurechnungsfähig scheint der Mann nicht zu sein, sonst würde die Klinik hin nicht laufen lassen, somit kann man ihm unterstellen, das ihm sein Tun und Unterlassen ganz oder teilweise bewusst sind. Runter vom öffentlichen Straßenland. Die Allgemeinheit muss wg einem nicht leiden.

  • Ein aggressiver Scheinasylant terrorisiert wochenlang Bürger und schubst den Bürgermeister. Die Quittung des Kuschelstaates: Die Entlassung aus der Psychiatrie wegen fehlender Eigen- und Fremdgefährdung. Zur Belohnung gibt es jetzt ein warmes Bett in der Asylunterkunft inklusive steuerzahlerfinanziertem Rund-um-die-Uhr-Sicherheitsdienst. Abschiebung wegen gültigem Visum unmöglich. Die Altparteien hoffen einfach auf Besserung im nächsten Jahr. Das ist die migrationspolitische Bankrotterklärung der Bundesregierung in Reinform. Grenzen dicht und konsequente Remigration sind die einzige Lösung für diese Kapitulation des Rechtsstaates.

    • Einfach abwarten, er wird schon straffällig werden?

      • Ist das jetzt eine Frage? 🤔 Eher eine absolute Sicherheit, dass das so kommen wird 😅👍

      • Schon zynisch pervers, Ihre Empfehlungen.

  • In der DDR hätten sie das Visum annulliert und ihn abgeschoben.
    Wie es gerade bei Tunesiern der Fall war, sogenannte Gastarbeiter die aufgrund der Belästigung des Volkes der DDR nicht tragbar waren und zurückgebracht wurden.

    • Stimmt! Und sein erarbeiteter Lohn wäre einbehalten worden. Das Heimatland vorab über die Rücksendung informiert, das Empfangskomitee stand dann mit Sicherheit schon am Flughafen bereit.

  • In Malaysia hätte es wohl ein paar Hintendrauf gegeben; dann wäre erst mal Ruhe gewesen.

  • Wir lassen uns wie die Tanzbären am Nasenring durch die Manege führen.
    Dieses Land ist verloren, wenn wir nicht einmal mit solch einem Typen fertigwerden.

  • Das deutsche Pack kann nur jammern. Große Fresse und nix dahinter. Alles Luschen und Schlappschwänze. Es wird genau das geliefert was bestellt wurde. So ist das nunmal. Und wer sich wehrt und so einem Goldstück eine zimmert ist ein Nazi. Ihr verdient es nicht anders. Feiges Pack. Und ihr wollt euch mit Russland anlegen? Ihr Flachpfeifen werdet ja noch nicht einmal mit einem einzeln Eselstreiber fertig.

    • Hart aber wahr….dein Kommentar.

    • Harte, aber wahre Wortwahl leider..

    • FitzenFrotz@ sie haben natürlich recht.
      Das ist eine Folge der sehr selektiven Gesetzesanwendung in diesem Land.
      Gehen sie da doch mal als Deutscher hin und sorgen sie für Ruhe mit exakt den gleichen Maßnahmen, die der Tunesier gemacht hat.
      Sie treffen sich dann innerhalb kürzester Zeit vor Gericht wieder. Sie als Angeklagter und er als Zeuge.

    • Aha, selber Migrant und auf Staatskosten hier ? Oder warum so überheblich ?

  • Warum ist der nicht im Abschiebeknast? Tunesien ist Urlaubsland, kein Kriegsgebiet. Weg damit!

  • Die Verhältnisse von Ceuta sind auch schon im bayrischen Schaftlach angekommen.

    • Ach, die haben alle ein Visum in Ceuta? Bitte Einzelheiten!

      • Es geht um die Verhältnisse dort, die auch hier schon angekommen sind, nur in „abgeschwächter“ Form….Nur nicht so viele dieser Menschen auf ein mal an einem Tag….Kommt schon noch…

        • Herr Knall, das war Ironie.

          7
        • Du kannst es gar nicht erwarten?

          -9
  • Das Visum kann jederzeit annuliert werden.

Werbung