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Aarau

Schüsse auf Techno-Rave in der Schweiz – mehrere Opfer, Polizei spricht von „Sonderlage“

Bei einem Techno-Rave in der Schweizer Stadt Aarau sind mehrere Schüsse gefallen. Die Polizei spricht von „mehreren Opfern“ und einer „Sonderlage“. Die Fahndung nach dem Schützen läuft.

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Die Polizei fahndet nach den Schüssen auf dem Techno-Rave nach dem Täter. (IMAGO/Geisser)

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Bei einem Techno-Rave in der Schweizer Stadt Aarau sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Die Kantonspolizei Aargau spricht von „mehreren Opfern“ und einer „Sonderlage“. Wie viele Menschen verletzt oder möglicherweise getötet wurden, ist noch offen. Die Fahndung läuft weiter.

Die Schüsse fielen auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen. Dort fand am Samstag der „Aarauer Rave Vol. 7“ statt. Die Veranstaltung war offiziell für die Zeit von 15 bis 2 Uhr angesetzt. Auf seiner Internetseite warb der Veranstalter damit, gemeinsam mit 3.500 Ravern zu feiern.

Kurz nach 2.30 Uhr sei die Meldung bei der Polizei eingegangen, sagte deren Sprecher Pascal Wenzel gegenüber dem SRF. Die Kantonspolizei bestätigte „mehrere Schussabgaben bei einer grösseren Personengruppe“. Polizeisprecherin Vanessa Rumpold sagte dem Blick: „Es ist noch nicht klar, was genau vorgefallen ist.“ Sie bestätigte mehrere Verletzte.

Kurz vor 6 Uhr teilte die Polizei schließlich mit, es gebe „mehrere Opfer“. Angaben zu möglichen Todesopfern machte sie nicht. Wenig später sprach Wenzel von einer „Sonderlage“. Auch wer die Schüsse abgegeben hat, ist weiterhin unbekannt.

Rund um die Pferderennbahn läuft ein Großeinsatz. Neben Polizei, Feuerwehr und mehreren Rettungsdiensten wurde auch das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement des Kantons Aargau aufgeboten. Zudem ist ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee im Einsatz. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt.

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Ein Video, das dem Blick vorliegt, dokumentiert gegen 2.35 Uhr eine schnelle Folge von Schüssen. Mehrere Besucher hielten die Geräusche zunächst für Feuerwerk. Ein Augenzeuge berichtete, die Musik sei gegen halb drei plötzlich beendet worden. Ein bis zwei Minuten später habe er die Schüsse gehört.

Kurz darauf habe ihn ein ihm unbekannter Mann aufgefordert, hinter einem Kühlschrank Schutz zu suchen. Als der Besucher später das Zelt verließ, sei ein Schuss am Dach abgeprallt. Anschließend habe er eine getroffene Frau gesehen. „Wir versuchten, sie zu reanimieren, doch sie verblutete vor unseren Augen“, sagte er dem Blick.

Eine weitere Gruppe versteckte sich nach den Schüssen unter dem DJ-Pult. Die Polizei brachte Besucher anschließend in eine nahe gelegene Turnhalle und befragte sie. Personen, die Videos oder Bilder des Vorfalls aufgenommen haben, sollen diese den Ermittlern zur Verfügung stellen.

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18 Kommentare

  • „Sonderlage“ : einfach Klasse der Begriff, hat etwas Beruhigendes. Anschlag, Terroranschlag usw., würden die Bevölkerung beunruhigen

    • sonderlage ist ein allgemeinbegriff, der alle arten und umstände umfassen soll. eine überschwemmung oder ein schweres zugunglück wären auch sonderlagen.

      • Ja, warum schreibt man nicht gleich „Überschwemmung“, „Schweres Zugunglück“ oder auf den Sachverhalt oben bezogen Überfall, Schießerei usw.?

  • War gerade auf einer Schweizer Seite: „Blick ch“.
    Hier spricht man von mittlerweile einem Toten und mehreren Schwerverletzten.

  • Auch die Schweiz wird zu Kalkutta.

    • Europa wird zu Kalkutta

    • wer – ohne auch nur das geringste darüber zu wissen – so einen kommentar raushaut hat wirklich nur noch kirmes im kopf. sorry!

      -21
      • Es kommt darauf an, was man unter „Kalkutta“ versteht. Wenn man es so versteht, daß auch die Schweizer Idylle, wie man sie sich als Deutscher, vielleicht ein wenig naiv, vorstellt, zu Ende ist, dann hat Juerge.pr recht. Weitergehende Annahmen zum Ablauf des Geschehens und zu den Tätern sind im Moment nicht angebracht. Bald wird man mehr wissen.

      • Peter Scholl-Latour lag schon richtig, mein ‚guter‘ Elon Bezos.

      • Warum werden solche Kommentare rausgehaun? Haben Sie das mal überlegt? Die heute übliche Art der Berichterstattung der mainstream medien ist: Vorfall erwähnen, wenn es sich nicht vermeiden läst. Vorfalll aber dabei schon verharmlosen. „Amokfahrt“ statt „Terroranschlag“ . „Verwirrter Täter“ statt „IS Terrorist“. Dann wird der Vorfall „eingeordnet“. Letztlich ist es immer ein „Einzelfall“. Außer bei dem „gesichert rassistischem“ Anschlag in Hanau. Der Täter war in der Tat geistig gestört, hatte Angst dass der deutsche Bundestrainer seine Ideen stehlen könnte, hatte keinen Bezug zu rechten Kreisen, und hat zum Schluß sich und seine Mutter erschossen. Diese manipulative Berichterstattung löst solche Kommentare aus.

        • Volle Zustimmung. Innenminister De Maiziere schrieb z.B.: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“ Und so werden gerade vor Wahlen die Meldungen im Bezug zu Migration, Terror durch Islamisten oder Linksterroristen gefiltert, so dass die „verunsicherte Bevölkerung“ nicht auf die Idee kommen könnte , der Regierung die Schuld an den Zuständen im Land zu geben. Der ÖRR hält sich bis heute an die Ansage von de Maiziere.

          1
      • @Elon Bezos
        Du bist ein Depp! Bitte melden.

  • Warum fällt mir jetzt das Bataclan ein?

  • Ballern und Messern fällt demnach wohl unter „Sonderbehandlung“.
    Impfen auch??

  • Die guten Medien und Machtinhaber in der ganzen Welt verstehe es echt perfekt die Menschheit zu verblöden.
    Aus Mord wird eine Sonderlage, aus der Invasionen ganzer Völkerstämme wird der Zuzug von Fachkräften usw.

  • Wenn ich schon ‚Sonderlage‘ lese!! Die Schweizer sind genauso verpeilt, wie alle anderen in diesem Westeuropa.

  • Es wäre bestimmt auch auch als Sonderangebot durchgegangen.
    Völlig daneben die Wortwahl bei dieser Tat, klingt irgendwie nach weichgekochten Köpfen.

  • Könnte es sein das diese Gruppe zu den Goldstücken aus Albanien/Kosovo oder Eritreer sein?

    Nur so eine Vermutung die sich oft betätigt bei ihren Festen geht es heiss zu und knallt es oft.

    Auch die Gutmenschen in der Schweiz verändern die Schweiz bis es knallt!

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