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Sonntagsfrage

Neue INSA-Umfrage: AfD bleibt bei 28 Prozent – Union deutlich zurück

In einer neuen INSA-Umfrage bleibt die AfD bei 28 Prozent und zementiert damit ihre Rolle als stärkste Kraft. Die Union bleibt mit 24 Prozent deutlich zurück. Neuwahlen wären für Schwarz-Rot ein erhebliches Risiko.

Von

Bundeskanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil beim Heer der Bundeswehr im niedersächsischen Munster (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Die AfD bleibt in der aktuellen INSA-Sonntagsfrage klar stärkste Kraft. In der am Samstag veröffentlichten Erhebung für Bild am Sonntag kommt sie auf 28 Prozent und bestätigt damit ihren deutlichen Vorsprung vor CDU/CSU. Die Union erreicht 24 Prozent, die SPD 14 Prozent, die Grünen 13 Prozent und die Linke 11 Prozent. BSW und FDP würden mit jeweils 3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Wie bereits in der Vorwoche kommt die SPD damit nur auf halb so viel Zustimmung wie die AfD. Union und SPD kämen gemeinsam auf lediglich 38 Prozent. Eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses wäre auf Grundlage dieser Umfrage rechnerisch nicht mehr möglich. Um eine Mehrheit zu bilden, müssten beide Parteien zusätzlich entweder die Grünen oder die Linke in eine Koalition einbinden.

Weil Neuwahlen für Union und SPD nach diesen Umfragewerten ein erhebliches Risiko wären, soll sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zuletzt gegenüber Regierungsvertretern ablehnend zu vorgezogenen Neuwahlen geäußert haben, falls der Bundeskanzler die Vertrauensfrage stellen und verlieren sollte (Apollo News berichtete).

Verfassungsrechtlich müsste Steinmeier den Bundestag in einem solchen Fall nicht automatisch auflösen. Nach Artikel 68 des Grundgesetzes kann der Bundespräsident dies auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen 21 Tagen tun. Bisher führte eine verlorene Vertrauensfrage in vergleichbaren Fällen zwar zu Neuwahlen, gesetzlich vorgeschrieben ist dies aber nicht.

Seit Mitte April hat sich die AfD von 26 bis 27 Prozent auf 28 Prozent vorgearbeitet und ihren Vorsprung gegenüber der Union gefestigt. Noch bei der letzten Bundestagswahl im Februar 2025 war die Union mit 28,5 Prozent stärkste Kraft, danach folgte die AfD mit 20,8 Prozent und die SPD mit 16,4 Prozent. Damit hat sich das Kräfteverhältnis zwischen AfD und CDU/CSU seitdem praktisch umgekehrt.

ahz

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21 Kommentare

  • Die Zeit ist auf unserer Seite. Die Spritpreise werden nicht sinken, die Messerangriffe nicht weniger und das Regime wird die Steuern erhöhen. Da ist die absolute Mehrheit für die AfD nicht nur vorprogrammiert, sie ist unvermeidbar. Mit Frau Bundeskanzler Dr. Weidel, Herrn Innenminister Höcke und Herrn Remigrationsminister Sellner werden alle Probleme binnen Wochen gelöst werden.

    • Ja man darf auf Besserung hoffen. Das die AfD es schafft, ein Schiff auf Kurs zu bringen, was zwanzig Jahre lang in die falsche Richtung gesteuert wurde, und das binnen Wochen halte ich doch für übertrieben.
      Eine solche gigantische Erwartungshaltung provoziert Enttäuschungen.
      Mehr Geduld wird nötig sein.

    • All das würde ich mir auch sehnlichst wünschen! Aber leider spielt dabei der Dumm-Michel nicht mit. AFD bei lediglich 28%, da fehlen 22% plus X für eine alleinige absolute Mehrheit. Dazu ist der Dumm-Michel viel zu degeneriert. Nein, dieses Deutschland wird vorher vollumfänglich zusammenkrachen, bevor sich der Michel zum Umdenken bewegen lassen kann. Leider.

  • Da wurde nicht der Zähler, sondern der Nenner halbiert. Vielleicht hat Merz das verwechselt

  • „Verfassungsrechtlich müsste Steinmeier den Bundestag in einem solchen Fall nicht automatisch auflösen.“

    Ja, MÜSSEN tut er das nicht.
    Aber auf der anderen Seite MÜSSEN auch die Parteien keine Regierung bilden.
    Er kann dann die Parteien aufrufen sich mehr Mühe zu geben. Und wenn das nicht reicht?
    Wenn die CDU mit der SPD nicht mehr will? Wenn offensichtlich ist, dass es mit Grün oder Links noch viel, viel schlimmer wäre? Wenn sie nicht bereit ist mit der AfD zu koalieren?
    Dann haben wir halt keine Regierung…

    …das könnte durchaus das kleinere Übel sein, wenn man bedenkt, dass buchstäblich alle unsere Probleme von unserer eigenen Regierung vorsätzlich herbeigeführt wurden.

  • Das Kartell wird sich wehren. Lars und Bärbel schreiben einfach eine neue Verfassung und Steini und Merz werden sie, mit Heidis Zustimmung, freudig begrüßen.

  • Wollte Sozi Merz nicht die AfD halbieren? Ein voller Erfolg für Merz würde ich sagen.

    • Mit soviel Empathie ging es halt nicht besser
      der sensible Lars
      Hallo wir haben Probleme
      wenn wir nicht bald in die Gänge kommen fliegt uns der Laden um den Hals.

  • Das Foto mit Klingbeil in einer Bundeswehrjacke ist für mich unerträglich. Sein Vater war in der Bundeswehr und er hat den Wehrdienst verweigert. Und jetzt posiert er in einer Bundeswehrjacke. Geht es noch unverfrorener und falscher? Es ist ein Schlag ins Gesicht für jeden der Wehrdienst geleistet hat!

    • Keine Sorge.
      Antifa-Lars will garnicht zur Buntewehr.
      Nach dem Foto hat er die Klamotten eiligst wieder ausgezogen…

  • Steinmeier wird den Bundestag nicht auflösen. Die zu erwartenden Ergebnisse sind zu erschreckend für ihn. Wir werden noch lange auf eine AfD-Regierungs-Beteiligung warten müssen.
    Aber sie werden vorher Deutschland noch richtig in die Grütze reiten.

  • „Neuwahlen wären für Schwarz-Rot ein erhebliches Risiko.“
    Ich dachte, die wären sowieso an der Regierung und hätten noch knapp 3 Jahre Wählerauftrag? So kann man sich irren.

    Neuwahlen sind doch völlig sinnlos. Für alle. AfD kann NUR hoffen zu regieren als JUNIOR-Partner. BSW kann auf das BVerfG hoffen, um von 4,98 auf 5% zu kommen. Alle weiteren bizarren Optionen wie CDU-SED-GRÜNE sind auch jetzt schon möglich.

    Daß Merz nicht mehr das Vertrauen v.a. seiner eigenen Partei hat, ist mit Neuwahlen nicht zu beheben. Es braucht einen Personalwechsel. Also Kanzlerwahl gemäß Art 63(3) GG nach Ab/Weg/Rücktritt des aktuellen Stellenverwalters.

  • Der Kanzler Azubi Merz versemmelt es in einer ziemlichen Geschwindigkeit.
    Gut so, je eher eine Mehrheit begreift, daß von dieser Regierung keine Verbesserung der Lage zu erwarten ist, desto besser.

  • Kulturminister Weimer wollte die AfD auf 9% bringen.
    Mit dummen Sprüchen hat er es schon mal nicht geschafft.Einen Plan B gibt es wahrscheinlich auch nicht, dann ab in die Versenkung CDU.

  • Also Kartell wählen noch rund 65 bis 70%…

  • „ Um eine Mehrheit zu bilden, müssten beide Parteien zusätzlich entweder die Grünen oder die Linke in eine Koalition einbinden.“

    So nicht ganz richtig! Es sind derzeit nicht zwei, sondern bereits drei Parteien!
    Mit den Grünen Khmer dazu, wären es vier verschiedene Parteien mit 6 Parteivorsitzenden!!
    Wie soll das funktionieren?

  • Der kriminelle Bundespräsident ist eine Schande für die Republik. Es ist nur noch die AFD wählbar und dann muss dieser Altparteien-Filz vor ein Gericht gestellt werden.

    • Das ist die Angst, die die neue „Massenorganisation des Demokratischen Blocks“ (so hiess der Verbund der Parteien in der DDR unter Führung der SED [heute „Die Linke“] )vor der Oppossition hat.
      Wird aufgerollt, welchen Anteil die Parteien an Corona, Energiewende und Ukrainekrieg haben fällt ein ganzes Kartenhaus zusammen.
      Noch schlimmer wird es dann, wenn aufgedeckt wird, wie sich die heutigen Politiker sich selbst daran bereichert haben.

    • Die Politiker sind alle kriminell und korrupt. Nur die von der AfD sind sauber und vertrauenswürdig.

  • Ist das echt der dicke Antifa-Lars da im Flecktarn auf dem Foto?
    Sonderanfertigung mit extra Zwickel im Hosenbund und Jacke in XXXL?
    Denen ist echt nix mehr peinlich!

  • Endlich!!!
    Die zwei besten Kämpfer Germanistans im Tarnanzug.
    Wann geht es für diese Helden an die ukrainische Front????
    Sie sollten auch Pisstorius mitnehmen.
    Dann wäre der Sieg sicher…..

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