Braunschweig
Nach fast 400 Jahren: Brauerei unter anderem wegen zu hoher Energiekosten insolvent
Nach fast 400 Jahren meldet das Braunschweiger Hofbrauhaus Wolters Insolvenz an. Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Energiekosten sowie ein zu geringer Absatz.
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Seit 1627 braut und verkauft das Braunschweiger Hofbrauhaus Wolters Bier – gegründet wurde sie inmitten des dreißigjährigen Krieges. Trotz massiver Schäden durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Brauerei wieder aufgebaut und erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Doch die gestiegenen Produktions- und Energiekosten zwingen die Brauerei jetzt, nach rund 400 Jahren, in die Insolvenz.
Am Freitag meldete das Brauhaus beim zuständigen Amtsgericht in Braunschweig Insolvenz in Eigenverwaltung an, wie die Braunschweiger Zeitung berichtet. Neben den hohen Kosten setzt auch ein anhaltend geringer Absatz dem Unternehmen zu.
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Nach Berichten der Zeitung plant das Hofbrauhaus, den gesamten Geschäftsbetrieb zu restrukturieren und sich wirtschaftlich neu zu ordnen. Zudem würden aktuelle globale Krisen die Lieferketten belasten. Das wirke sich wiederum auf die Logistikkosten aus. Dennoch werde man den Geschäftsbetrieb unter „zunehmend anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ fortsetzen, zitiert die Zeitung aus einer Pressemitteilung der Brauerei.
Begleitet wird das Verfahren von der Kanzlei Eckart-Rechtsanwälte. „Wolters ist ein traditionsreiches und regional stark verwurzeltes Unternehmen“, erklärt Kimon Kantes, Rechtsanwalt der Kanzlei. „Ein Eigenverwaltungsverfahren eröffnet dem Unternehmen nun die Chance, den strukturellen Herausforderungen der Branche nachhaltig zu begegnen.“
Das Brauhaus Wolters strebt bei der Sanierung insbesondere eine Ausweitung des Sortiments an alkoholfreien Getränken an. Man wolle sich zum „innovativen Getränkehersteller“ entwickeln. Zudem wolle man sich stärker auf den regionalen Markt fokussieren.
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Wenn dich ein Weltkrieg nicht kaputt macht, teure Energie dank CO2 Steuern bestimmt.
Ich bin wirklich mal gespannt, ob der Michel so lange „weiter so“ wählt, bis nichts mehr übrig ist.
Es ist wirklich ein Schande, was für alte Geschichte hier mit Absicht kaputt gemacht wird.
Es ist zum heulen und es gilt nur noch die Verachtung der Altparteienpolitik und deren Wähler, die Schuld an dieser ganzen Zerstörung hat.
Dieses Alte, diese alte Geschichte kann man nie mehr zurück holen. Was für ein Trauerspiel.
Zu hohe Energiekosten, wegen einer CO2 Steuer. CO2 ist ein Gas mit einem Anteil von 0,03 %.
0,03 % soll das Weltklima zertören. Aha. Und war es nicht so, dass die Natur (Bäume, Pflanzen, Sträucher,….) dieses Gas zwingend brauchen um zu wachsen? Je mehr, je grüner?
Wer solchem Schwach….. nacheifert, hat …… boa, nicht aussprechen, was man gerne sagen und schreiben würde. Zu gefährlich in dieser „freien Unsere Demokratie“,
Ich hätte niemals gedacht, dass es so viele dumme Leute gibt, die hier nicht durchblicken.
Mich interessiert nur noch, was die gewählt haben 😉
Da alle etablierten Parteien die Energiewende unterstützen, ist es in Braunchweig wie fast überall im Westen nur 13,3% haben eine Partei gewählt, die explizit gegen die Energiewende ist. In der Nachbarstadt Wolfsburg steigt die Zahl der Wähler dieser Partei gerade stark an. Dort hat keine kleine Brauerei Probleme mit von der Bundespolitik verursachten Problemen, sondern Volkswagen.
Niedersachsen haben entsprechend gewählt. „Ist halt so“ würde Robert sagen.
Insolvenzanwälte haben schon seit Jahren Hochkonjunktur 👨🎓
Grün wirkt.
Paßt doch! Der Prophet hat den Alkoholgenuß verboten. Nun wird umgesetzt.
Was haben die so gewählt?
Oje: man sei ein „regional stark verwurzeltes Unternehmen“ und will sich stärker auf den regionalen Markt konzentrieren. 🙂
„zu geringer Absatz“ kann ja wohl nicht die Talsohle sein bei 400 Jahren Betrieb und als Insolvenz Grund gelten.
Da passt man die Produktion an und drosselt diese, bis es besser wird mit dem Absatz.
oder man produziert Ware für breitete Kundenschichten.
„Da passt man die Produktion an…“ Das kann man aber aus technischen Gründen nicht, weil kleinere Mengen höhere Stückkosten bedeuten; dann wird man noch unrentabler. Und beim Absatz: Der Biermarkt ist hochkompetitiv. „Einfach mal den Absatz erhöhen“ ist häufig schlichtweg unmöglich.
Bier muß Bier bleiben. Das nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Der Gepantschte Dreck geht gar nicht.
Wolters oder wolters nicht. War der Spruch früher. Mir hat es nie geschmeckt.
Genau, muss nicht sein – sonst hätten sie sich gehalten mit ihrem Öttinger…
Oettinger hat nie bei Wolters gebraut, sondern als Konkurrenz in der ehemaligen Feldschlößchen-Brauerei. Aber da beide Brauereien nebeneinander liegen, kann man sich da schon mal vertun.
Wieder ein Opfer eines bekannten deutschen Kinderbuchautors. (Da ist meine Meinung. Die darf ich haben und darf Sie auch veröffentlichen. Es ist kein Schmähung oder Beleidigung, schließlich kann ich mit meiner Meinung ja auch falschliegen.)
Danke Herr Merz. Wäre vielleicht mal gut über ihren Amtseid nach zu denken, den haben sie nicht bei Blackrock abgelegt sondern im Reichstag wo draußen groß was wohl steht? Bitte rausgehen und nachschauen.
Dieser Amtseid den Sie erwähnen ist doch nur eine Floskel.
Wenn das wirklich ein Rechtsicherer Eid wäre würden diese Laienschauspieler diesen gar nicht aussprechen.
…und würden einen Prozess nach dem anderen wegen Meineids an der Backe haben
Dann haben die Braunschweiger endlich mal die Chance wirklich gut schmeckende Biere kennen zu lernen. „Wolters oder Wolters nicht?“ ist außerhalb der Stadt ein geflügelter Spruch. Und im Grunde alle Nicht-Braunschweiger wollten es nicht 😉 – PS: Die Hannoveraner werden sicher mit einem guten Pils aushelfen *breitgrins*
Hannover? Die Stadt ist doch nichtexistent wie Bielefeld
Gutes Bier in Niedersachsen. Scherz?
Richtung Norden und dann immer geradeaus.
https://www.youtube.com/watch?v=PheoYf3uQws
Ja, d a s ist Niedersachsen.
Die Mitarbeiter sollten mal vor den Parteizentralen so protestieren, wie das grün links gegen von Ihnen erfundene Nazis tut. Ein sportliches Prost!
Ein Unternehmen hat 400 Jahre funktioniert, durch alle Systeme hindurch.
Dem jetzigen System der Selbstzerstörung durch die eigene Politik aber
ist es nicht mehr gewachsen.
Das läuft jetzt seriell so. Die Energiewende ins Nichts, die Corona-Maßnahmen, die Nordstreamsprengung, der von den USA geschürte Krieg in der Ukraine, die 21 Sanktionspakete der EU, welche Deutschland von den Märkten und der sicheren und bezahlbaren Energie abtrennen, die Migration auch, denn anständige Muslime trinken kein Bier, zerstört Deutschland. Auch der von Israel und den USA betriebene 1. und 2. Krieg im Persischen Golf zerstören die deutsche und die europäische Wirtschaft.
Eine zerstörerische Maßnahme folgt der immer nächsten. Deutschland ist diesen teils hybriden teils realen Kriegen nicht gewachsen und verteidigt sich nicht. Es wird wirtschaftlich hinweggefegt. Wir sind nicht in der Lage, die Energieversorgung der USA zu vernichten. Die aber haben unsere Wirtschaft und Kultur längst vernichtet.
Ich Braumeister werde laufen dazu gedrängt CDU-CSU zu Wählen. Das ist das Ergebnis.
„Nach Berichten der Zeitung plant das Hofbrauhaus, den gesamten Geschäftsbetrieb zu restrukturieren und sich wirtschaftlich neu zu ordnen.“
Man muss „sich neu zu erfinden“; das ist der heutige Zaubersatz für kaputte Unternehmen oder kaputte Existenzen. Da sag sogar ich als (Ex-)Braunschweiger, „kein Verlust“.
Naja, wenn ich das schon höre: „umstrukturieren“, „wirschaftlich neu ordnen“. Was steckt denn konkret hinter den Begriffen? Nachfrage läßt sich nicht einfach per Abrakadabra schaffen und „neu ordnen“? Was soll neu geordnet werden? Wie? Nun mal Butte bei die Fisch. Neben hübsche Wörter jetzt mal bitte ein paar glasklare Fakten? Ich höre.
Ja Genau. Apfelbier- Kirschbier- Bier mit Knoblauchgeschmack und weiterer Dreck. Solche Börre soll man Saufen. Pfui Teufel. Die solln den Laden dicht machen.
BS und Wolters ist nicht trennbar…nur der BTSV
Wolters, oder Wolters nicht!
Nun ja … ca. 70% wollen das genau so !! Das Erwachen wird wie in Venezuela sein , der Reichste Staat in Südamerika in nur wenigen Jahren zu den Ärmsten Staat in Südamerika durch die Linksfaschisten !!!
Die CDUCSU hat sogar mit Merkel dabei geholfen … von Kauder hört man gar nichts mehr und de Misere will uns überreden , das zu akzeptieren !!
Man ist nur noch fassungslos um reibt sich die Augen , wie die Partei CDUCSU überhaupt so etwas zulassen konnte ?? Ich glaube heute , dass zu viele Frauen in der Politik und Justiz einem Land eher Schaden und nicht helfen !!
Es sind rein die gestiegenen Energiekosten und nicht der zu geringer Absatz.
Der zu geringe Absatz resultiert aus den zu hohen Bierpreisen.
Das gleiche gilt für Backwaren beim Bäcker, viele gehen jetzt zum Discounter.
So ist es.
Aber die Bäcker oder ander Unternehmen greifen mit ihren Preisen auch ordentlich zu, denn sie selbt ihrerseits wollen ihre Marge deutlich erhöhen und auch von dem Speck was abhaben. Z.B. Brötchen, die so fluffig (durch Backtriebmittel) sind, dass man schon 2 essen muss um satt zu werden und trocken wie sonst was, weil die Butter (ach wahrscheinlich schon das billige Palmöl) eingepart oder weg gelassen wird. Nach 1 Stunde an der Luft sind die schon Steinhart. Pfui deivel.
Diese völlig überteuerten Brötchen können die Bäcker selber essen. Eh alles nur eingekaufte Brotbackmischungen aus dem Großhandel. Echtes Handwerk war einmal.
Jeder versucht noch alles aufs Maximum abzugreifen, egal ob Handwerker oder andere Gewerke.
Diese Gesellschaft ist einfach fertig. Komplett fertig.
Wolters hat in den 90ern noch gute Verträge mit Wirten machen können. Die Hälfte der Braunschweiger Lokale verkaufte Wolters.
Und? Hat die Leitung der Brauerei wenigstens schon ein Dankschreiben an Merz und seine Lutscher-Union dafür versendet, das er so eine tolle LinksGrüne versi… SPD-Politik macht?
Das wäre doch das Mindeste! Das Altparteien-Kartell richtet Deutschland zu Grunde und freut sich vermutlich das es weniger Bier gibt und so das Land wieder ein Stückchen mehr „Halal“ wird!
Hier darf man nicht die Energiekosten in den Vordergrund rücken. Wir haben Brauereisterben seit 50 Jahren; Stück für Stück sterben die kleinen Brauereien. Sie hatten früher lokale Monopole (das machte die lokalen Brauereibesitzer wohlhabend), und jetzt können sie mit der Massenproduktion der Großen nicht mithalten. Zudem schlägt die Demographie zu: Alte saufen nicht so viel wie die Jungen.
Die Zerstörung der Industrie MUSS man der Regierung anlasten. Aber das Ende einer kleinen Brauerei: das ist normaler, notwendiger Strukturwandel.
Wie würde ein bekannter Youtuber dazu sagen: Schlecht gewirtschaftet.
Oder:Chillt mal,Bürgergeld.