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Coesfeld

Mussten um Gnade flehen: Jugendliche von „südländischen“ Tätern gequält und erniedrigt

Am späten Donnerstagabend wurden zwei 15-Jährige in Coesfeld beim Musikhören an einem Teich von drei älteren Jugendlichen mit „südländische[m] Aussehen“ attackiert. Sie wurden erniedrigt - einer musste sich hinknien und seinen Peiniger anflehen.

Die Polizei versucht die Täter zu identifizieren (Symbolbild)

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Am späten Donnerstagabend wurden zwei 15-jährige Jugendliche im nordrhein-westfälischen Coesfeld Opfer einer gewalttätigen Attacke. Die Jugendlichen waren gegen 20 Uhr an einem Teich, um Musik zu hören und gemeinsam zu singen, als sie unvermittelt von drei älteren Jugendlichen angegriffen und erniedrigt wurden. Die Polizei beschreibt ein „südländisches“ Aussehen der Täter.

Laut Polizeibericht näherten sich die drei Angreifer den beiden Opfern und begannen, sie mit Stöcken zu schlagen. Einer der Täter forderte eines der Opfer zudem auf, sich hinzuknien und um Gnade zu flehen, während er die demütigende Szene mit seinem Smartphone filmte. Nach der Attacke flüchteten die drei Angreifer unerkannt vom Tatort.

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Der erste Täter wird als schlank, mit einem Drei-Tage-Bart und einem roten Cappy beschrieben. Der zweite Täter „ist stabiler als die erstgenannte Person“, heißt es in der Polizeimeldung. Der Dritte wird als relativ groß beschrieben. Alle drei sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und haben ein „südländisches Aussehen“.

Glücklicherweise benötigten die Opfer keine medizinische Behandlung vor Ort, dennoch sucht die Polizei dringend nach Zeugen, die weitere Informationen zur Identifikation der Täter beitragen können. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der lokalen Polizeidienststelle in Coesfeld zu melden.

Immer häufiger Angriffe auf deutsche Jugendliche

In den letzten Wochen häufen sich Berichte über Attacken von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf deutsche Altersgenossen. Immer wieder gelangen Videos von solchen Übergriffen in die Sozialen Netzwerke, weil die Täter ihre Opfer für Reichweite und Aufmerksamkeit bei den Angriffen filmen.

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Ende Juni sorgte zum Beispiel ein Fall im nordrhein-westfälischen Witten für Aufregung. An einer Bushaltestelle schlugen und traten Jugendliche mit sichtbarem Migrationshintergrund auf einen jungen Mann ein – eine weitere Person filmt das Geschehen. Auch weitere umstehende Jugendliche nehmen den Angriff nur regungslos zur Kenntnis und eilen dem Jungen nicht zur Hilfe.

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Der Jugendliche wirkt verängstigt. Er zeigt keine Reaktion und lässt den Angriff einfach über sich ergehen. Im Vorfeld versuchten die Täter dem Opfer eine Entschuldigung abzuringen. „Entschuldige dich“, ruft eine Person. Als die Entschuldigung erfolgte, ließen sie jedoch nicht von dem Jungen ab – schlugen ihm mehrfach ins Gesicht (Apollo News berichtete).

Im thüringischen Gera kam es am 11. Juni zu einem ähnlichen Fall. Ein 14-jähriger Junge wurde in Bieblach, einem Ortsteil der thüringischen Stadt, von einer 20-köpfigen Gruppe mutmaßlicher Afghanen und Syrer brutal angegriffen und minutenlang gequält. Die Jungen filmten ihre Tat mit dem Handy. Der Bild zufolge sei das Opfer deutsch.

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Der Junge saß auf einer Parkbank, als er von mehreren Kindern mit Fäusten traktiert wurde. Trotz der sichtbaren Wehrlosigkeit ließen die Angreifer nicht von ihm ab. Sie beleidigten den Jungen, würgten und schlugen ihn. Die Attacke endete erst, als Passanten sich dem Geschehen näherten (Apollo News berichtete).

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