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Gelder gestrichen

„Müssen die Hälfte unserer Beratung einstellen“: Böhmermann und HateAid-Chefinnen weinen staatlicher Förderung nach

Bei Böhmermann schlugen die Chefinnen von HateAid wegen gestrichener Förderungen Alarm: Werden sie nicht weiterhin staatlich finanziert, müsse HateAid die Hälfte der Beratungsleistungen einstellen, erzählten sie einem sichtlich schockierten Böhmermann.

Die beiden Geschäftsführerinnen von HateAid bei Jan Böhmermann (Quelle: Screenshot via zdf.de)

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Die beiden Geschäftsführerinnen von HateAid, Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg, haben bei ihrem Auftritt im ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann die angekündigte Neuausrichtung des Förderprogramms „Demokratie leben“ kritisiert. Ob HateAid auch in Zukunft durch das Programm finanziert wird, sei derzeit „völlig unklar“, sagte von Hodenberg.

Böhmermann thematisierte in seiner Sendung am Freitag den Fall Fernandes und den daran anknüpfenden Themenkomplex „digitale Gewalt“. Gegen Ende der Sendung kamen die beiden Vertreterinnen von HateAid kurz als Interviewgäste zu Wort. Das vollständige Interview wurde aufgrund der Kürze der Sendezeit anschließend separat auf YouTube zur Verfügung gestellt. Böhmermann lobte die Arbeit der NGO und sprach die angekündigte Neuausrichtung des für HateAid essenziellen Förderprogramms „Demokratie leben“ an.

„Tja, also ich glaube, das hat ja jeder mitbekommen. Das Programm ‚Demokratie leben’, über das eben auch die Hälfte unserer Betroffenen-Beratung finanziert wird, (…) wird jetzt eben umgebaut. Das Programm wird neu aufgesetzt. Wir werden erstmal nicht weiter finanziert. Wir können uns jetzt neu bewerben. Es ist völlig unklar, ob wir weiter finanziert werden“, sagte von Hodenberg weiter.

HateAid bietet Betroffenen, die im Netz beleidigt oder bedroht werden, Hilfe an. Dazu gehören nach eigenen Angaben unter anderem Unterstützung bei der Beweissicherung, Hilfe im Umgang mit den Plattformen sowie die Prüfung einer möglichen Prozesskostenfinanzierung. Sollte die Finanzierung nicht weitergeführt werden, „dann müssen wir eben die Hälfte unserer Beratung einstellen“, so von Hodenberg.

Böhmermann reagierte auf den Hinweis bestürzt und riet seinen Interviewgästen sarkastisch dazu, ihren „Aktivismus mit Benzin oder Gas“ zu betreiben oder „vielleicht ein Atomkraftwerk“ zu bauen, weil sie dann eventuell eher die erforderlichen Mittel von der Regierung einwerben könnten. Zudem kritisierte er den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der NGOs wie HateAid vorwarf, sich „gerade in den Ministerien der Grünen (…) wie Kraken ausgebreitet zu haben“.

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Das vom Bundesfamilienministerium verantwortete Förderprogramm „Demokratie leben!“ hat unter Ministerin Karin Prien zuletzt eine Neuausrichtung angekündigt. Begründet wird dies mit einer stärkeren Ausrichtung auf die „gesellschaftliche Mitte“ sowie einer kritischeren Prüfung der Wirksamkeit einzelner Projekte. Obwohl das Programm fortbestehen soll, sehen viele geförderte Träger ihre künftige Finanzierung gefährdet.

HateAid steht dabei auch wegen seiner Rolle als privilegierter „Trusted Flagger“ in der Kritik. Kritiker werfen der Organisation vor, als privater Träger an der Prüfung angeblich strafbarer Online-Inhalte mitzuwirken und damit staatliche Aufgaben zu übernehmen. Kritiker sehen in dieser Praxis ein Einfallstor für eine rechtswidrige Einschränkung der Meinungsfreiheit. Die Organisation selbst beschreibt ihre Arbeit vor allem als Schutz für Betroffene „digitaler Gewalt“, insbesondere für Frauen.

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86 Kommentare

  • Wer staatliche Finanzierung für eine „Tätigkeit“ braucht, führt eine „Tätigkeit“ aus, die nicht gebraucht wird.

    101
    • Ich finde es auch hochinteressant, dass ausgerechnet ultralinke „Feministinnen“ Hodenberg und Ballon heißen…;-)

      • Namenswitze verbieten sich eigentlich, aber dieses mal mache ich eine Ausnahme😂😂😂

    • Demokratie Leben……wenn man sich die Tätigkeiten dieser NGO’s ansieht, dann haben die mit dem Leben in einer Demokratie nichts zu tun!
      Ich bin der Meinung: Geht endlich etwas arbeiten!

    • Gilt das auch fuer Polizei, Lehrer und medizinischer Hilfe ?

      -40
      • Georg Büchner hat die klassische Antwort auf derlei Einlassungen gegeben:

        „Die Kategorien sind in der schändlichsten Verwirrung.“

      • Sind Sie der Meinung, dass Denunziantentum eine staatliche oder staatlich zu fördernde Aufgabe ist … und natürlich auch eine generell moralisch zu rechtfertigende?

        • Die „Enkel“ von Honecker und Mielke sehen das ganz sicher so.

          18
        • Ich wusste das eine solche Reaktion kommt aber ernstgenommen haette ich eine etwas differenzierte Antwort erwartet. Ueber HaitAid brauchen wir uns nicht zu unterhalten aber mal eben in die Tasten hauen dass alle vom Staat finanzierte Taetigkeiten die sich nicht selbst tragen …..

          -18
      • Polizei usw. sind der Staat. Noch nicht aufgefallen?

        • Das ist zu hoch für ihn , sie erwarten das zuviel

          .. Er sollte HateAid doch ein T eilseines Geldes spenden , das ist nicht verboten … wette aber das macht er sowieso nicht

          0
      • Spenden sie doch aus ihrm Geld regelmäßig an HateAid , wenn sie das so sehen , ! Aber ich denke auch sie spenden nichts , regen sie nur küsntlich auf und tuen so als wäre ihnen diese zwei Damen mit ihrer Organisation wichtig …..

  • Als ob Böhmermann das nicht vorher wusste und sie genau deshalb eine Bühne bei ihm bekommen haben…

  • Komisch….aber bevor es Programme wie „Demokratie leben“ gab empfand ich dieses Land als viel demokratischer

    • Sobald LINKE am Ruder sind, ist Schluss mit lustig ! Das war schon inmer so, auch in den 30ern des letzten Jh….

      Aber viele Almans scheinen dem Geschichtsunterricht fern geblieben zu sein….oder im Schulbuch wurde da „aus Versehen“ was „verwechselt“…

  • Mein Mitleid mit den beiden Damen hält sich sehr in Grenzen. Ein Business Modell, das auf der Denunziation von Mitbürgern aufbaut, hat meine tiefe Verachtung. Punkt,

    113
    • Glückwunsch zu dieser absolut richtigen und gerechten Entscheidung diese Vereine nicht mehr mit unseren Steuergeldern zu finanzieren. Chapeau

    • „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“
      – Hoffmann von Fallersleben

  • Das tut mir aber leid, gehen die schicken Reisen auch drauf, oder hat das höchste Priorität?

    • Naja, die ständigen USA- Reisen hat man ihnen ja von anderer Seite schon ERSPART.🤣

  • Hat mich überrascht von wem alles wir manipuliert werden, sogar mit staatlicher Förderung. Gottseidank wird das immer mehr eingeschränkt, sollte 0 sein. Erinnert einen an Watergate-Affäre, nur hier passiert nichts.

  • Nun ja,
    zum Glück bleibt noch Bürgergeld …

    • Da werden die Beiden nie landen….leider

  • Wenn man den Sumpf trocken legen will,
    darf man nicht die Frösche fragen…!

  • Kein Steuergeld mehr für NGO

  • Yippie-ay-Yeah!
    Mehr davon. Mehr Streichungen bei den NGOs!

  • Die können noch froh sein. Wenn es nach mir ginge müssten sie alle Fördergelder die sie bisher erhalten haben zurückzahlen.

  • Demokratie beginnt mit Respekt & Diskurs!
    https://www.berlin-mitte-zeitung.de/respectable-zurueck-zum-verstehen-und-diskurs/

    Und wer wütend ist über Politikumstände und resultierende Lebensumstände verdient Empathie, Rat und Hilfe!
    https://www.berlin-mitte-zeitung.de/rage-aid-wut-verstehen-und-handeln/

    Organisationen mit ideologischen Geschäftsbetrieb sind mausetot! Fördernde Parteien bald auch!

    Wer sich regenerieren und rechtskonform refreshen will, auch vertraulich unter dem Schutz des Pressegeheimnis sollte Lokalpresse wagen!

    -15
    • Immerhin hat Lokalpresse die Möglichkeit, aus Missverständnissen, Betroffenheit und Wut hilfreiche Auswege und Argumente zu entwickeln, und Politik wirksam zu kritisieren! Auch Disliker haben eine Chance, zu Worten zu kommen, um Klicks verständlich zu machen! Ohne staatliche Subventionen!

  • Steuergeldverschwendun im großen Stil !
    Derartiges ist und bleibt Diebstahl am Volksvermögen !

  • Die solltens mal mit guter produktiver Arbeit probieren und nicht wieder Steuergelder einfordern. Auch Böhmermann sollte Abopflichtig werden und nicht zwangsfinanziert. Dort würde er seine Qualität sofort merken.

  • Das Gejammer von HateAid über versiegende Staatsgelder entlarvt ein absurdes Verständnis von Zivilgesellschaft. In der Welt von Jan Böhmermann wird die Jagd auf unliebsame Meinungen zur staatlichen Aufgabe erklärt. Doch wenn die Subventionen ausbleiben, bricht das Kartenhaus zusammen.

    Es ist ganz einfach: Wer Denunziation zum Beruf macht, sollte nicht vom Steuerzahler alimentiert werden. Wenn sich dieses Modell nicht durch private Spenden trägt, hat es keine Existenzberechtigung. Statt nach dem Staat zu rufen, sollten diese „Aktivisten“ endlich das tun, was jeder andere Bürger auch muss: Einer produktiven, wertschöpfenden Arbeit nachgehen. Steuergeld ist kein Taschengeld für Gesinnungswächter!

  • Och, wie sie da sitzen, wie eine Mutter Teresa neben der anderen…

    Jetzt aber das schöne Wetter genießen…

  • „Müssen die Hälfte unserer Beratung einstellen“: Böhmermann und HateAid-Chefinnen weinen staatlicher Förderung nach
    Es gibt auch noch ‚ gute Nachrichten ‚ .

  • Die Neuausrichtung der Ministerin auf die „gesellschaftliche Mitte“ sagt doch alles über den zweifelhaften Nutzen der NGOs wie HateAid, die gerne su versiv und außerhalb von Recht und Gesetz deren gesellschaftszerstörende Ziele verfolgen. Als Steuerzahler und Demokrat freue ich mich über die Entscheidung und den damit sinnvolleren Einsatz von Haushaltsmitteln.

  • Und dann müssen die sogar endlich mal arbeiten

    • Wo denn ,etwa an der Stange 🤣

  • Sitzen auf dem Foto aber stramm „Gewehr bei Fuss“.
    Oder „Salutiert das Gewehr“.
    Echte Macherinnen ….

  • Die tun so harmlos …. Der Hintergrund zu solchen Personen ist erschreckend. Wobei es keine Rolle spielt aus welcher politischen Ecke die sind. Solche Netzwerke darf es nicht geben. Gelistet als Lobbyisten mit den engsten politischen Kontakten. Geht gar nicht. Alle Bekannten Namen mischen dan mit … Ist schon fast unanständig wofür die sich hergeben.

    • HateAid heißt doch „Hilfe zum Hass“. Und die beiden, Ballon und von Hodenberg, sind perfekte Darstellerinnen für den Hass.

  • „Müssen die Hälfte unserer Beratungsleistungen einstellen“….das ist ja quasi eine Drohung, nämlich dergestalt, dass die „Beratung“ (zu Männerhass & Hetze ?) weitergeführt werden wird, trotz Teilentzug der Staatsknete….
    Da müsste die Prien nochmal nachschärfen…

  • Weg mit diesem Unfug, diesem Anschlag auf die Demokratie, reine Geldverschwendung.

  • Hass macht hässlich.

  • Hat Hass, Hetze und Lügen verbreiten etwas mit Beratung zu tun? Naja Schulden machen ist ja jetzt auch Sondervermögen und ein Dilettant in seinem Ressort wird zum beliebtesten Politiker gekürt weil er mal Gefreiter war. Wir leben halt im besten Deutschland aller Zeiten

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