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Großbritannien

Mordfall Henry Nowak: Polizeiaufsichtsbehörde sieht bisher kein Fehlverhalten der Beamten

Laut dem Telegraph sieht die Aufsichtsbehörde, die gegen die Polizisten im Mordfall Henry Nowak ermittelt, bisher keine Beweise für ein Fehlverhalten der Beamten. Sie werden bei der Ermittlung weiterhin als „Zeugen“ behandelt. Auch die amtliche Untersuchung der Todesumstände lässt auf sich warten.

Henry Nowak wurde im vergangenen Dezember ermordet.

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Nach dem Mord an dem Briten Henry Nowak hat die Polizeiaufsichtsbehörde (IOPC) ein Ermittlungsverfahren gegen die am Einsatz beteiligten Beamten eingeleitet, um die Umstände von Nowaks Tod und die Rolle der Beamten aufzuklären.

Ein obligatorischer Schritt, denn der 18-jährige Nowak starb im Gewahrsam der Polizei, weswegen sich die IOPC mit dem Fall beschäftigen musste. Seitdem sind mehrere Monate vergangen, und einen abschließenden Bericht gibt es weiterhin nicht. Dem Telegraph zufolge gebe es laut der Behörde bisher keine Beweise dafür, dass die Beamten ein Fehlverhalten begangen hätten. Der Fall wirft weitere Fragen auf.

Nach Informationen des Telegraph soll sich demnach keiner der Beamten während des Einsatzes schuldig gemacht haben. Bereits in der vergangenen Woche erklärte der stellvertretende Polizeichef von Southampton, Robert France, dass die IOPC zu Nowaks Todesumständen und der Rolle der Beamten ermittle. Eine Meldung an die IOPC sei umgehend nach der Tat erfolgt. Schon damals stellte er jedoch klar, dass die Polizisten als „Zeugen“ behandelt werden, nicht als Beschuldigte.

Den Leitlinien der IOPC zufolge müssen Beamte, die als „Zeugen“ Teil der Ermittlungen sind, lediglich Auskunft über das Geschehen geben, sind jedoch nicht Gegenstand der Ermittlungen. Das Ermittlungsverfahren läuft weiterhin und kann sich deshalb in Zukunft noch ändern. So können Beamte, die als Zeugen auftreten, auch eines Fehlverhaltens beschuldigt und als „Beschuldigte“ behandelt werden. Dafür sieht die IOPC bisher offenbar keinen Anlass.

Die Arbeit der IOPC wirft jedoch Fragen auf. Denn eine Polizeiquelle äußerte gegenüber dem Telegraph Zweifel an dem Vorgehen der Polizisten in der Tatnacht. Dass die Beamten einem Verdächtigen, der keinen Widerstand leistete und auf dem Boden lag, Handschellen anlegten, sei unerklärlich.

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Die Behörde selbst warnt hingegen vor jeglichen Spekulationen im Fall Nowak. Derrick Campbell, der Direktor der IOPC, warnte davor, dass eine Diskussion über den Fall die Ermittlungen beeinträchtigen könnte. „Wir sind uns des öffentlichen Interesses an diesem Fall sehr wohl bewusst“, heißt es in der Erklärung. Kommentare und Spekulationen würden die Gefahr bergen, „mögliche Verfahren zu beeinträchtigen und die Familie von Henry Nowak daran zu hindern, die Antworten zu erhalten, die sie verdient“, so Campbell.

Die Aufarbeitung des Falls Henry Nowak geht jedoch nicht nur hinsichtlich der Rolle der Polizisten schleppend voran. Eine Obduktion von Nowaks Körper ist zwar kurz nach seinem Tod erfolgt, doch eine gründliche Todesursachenuntersuchung durch einen „Coroner“ – also einen Leiter dieser Untersuchung – wird noch lange dauern. Dabei soll genau geklärt werden, wer, wann, wo und auf welche Weise ums Leben gekommen ist. Diese Untersuchung soll laut dem Coroner Jason Pegg auf den 20. September 2027 verschoben werden. „Mir ist bewusst, dass dieser Termin noch einige Zeit entfernt ist“, erklärte er weiter. Er hofft jedoch darauf, dass er sich vorziehen lässt.

Zwar ist es nicht unüblich, dass es zu solchen Verzögerungen kommen kann, dennoch ist es für die Familie Nowak, die auf weitere Antworten hofft, besonders ernüchternd, so lange auf einen endgültigen Bericht zu warten.

Henry Nowak, der 18-jährige Brite, wurde im vergangenen Dezember von dem Sikh Vickrum Digwa erstochen. Digwa und seine Familie komplottierten daraufhin gegen Nowak, riefen die Polizei und behaupteten, Digwa sei rassistisch beleidigt worden. Als Beamte eintrafen, fesselten sie zuerst den blutenden Nowak, der kurz darauf in Handschellen am Tatort verstarb (Apollo News berichtete). Sein Mörder Vickrum Digwa wurde am Montag zu lebenslanger Haft mit einer Mindestdauer von 21 Jahren verurteilt.



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66 Kommentare

  • Für mich ist das, seitens der Polizisten, unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge. Was wäre passiert wenn Nowak schwarz gewesen wäre ?

    • Absolut richtig ! War auch mein erster Gedanke bei der Überschrift !
      Ich kenne aber nicht die Gesetzeslage In England !Könnte mir aber vorstellen das man selbst dort als Privatperson und nicht mal Ausgebildeter Polizist wie in Deutschland auch ohne jemanden Handschellen vorher angelegt zu haben sicherlich mit Konsequenzen rechnen müsst wenn man die ganze Zeit nur daneben gestanden hätte ohne etwas zu tun !
      Aber zu sagen :Polizeiaufsichtsbehörde sieht bisher kein Fehlverhalten der Beamten.
      Kann man eigentlich Grundsätzlich nur als sehr Ungeschickten Versuch sich aus der politische Verantwortung zu stehlen Werten .
      Den kein Fehlverhalten heißt ja nichts anderes als das man möglichst schnell zur Tagesordnung wieder Übergehen will.
      Wie in Deutschland wo eben alle Gewalttätigen mit Migrationshintergrund anscheinend Psychische Probleme haben und deshalb schuldunfähig sind !
      Da gibt es auch keine Grundsätzlichen Kulturellen Probleme zu diskutieren ! Alles Medizinische Einzelfälle !

    • Wäre Henry Nowak schwarz, stünde GB noch heute in Flammen!

    • Für mich ist das ein heimtückischer Mord und die Polizisten sollte Mitangeklagt werden wegen Mordes und genau dieselbe Haftstrafe bekommen, wie der Shikh-Messerstecher! Für mich ist das absoluter Weißen-Rassismus, den Henry Nowak legten sie Handschellen an, und als die Polizisten bemerkt das Henry Nowak Tot war und den Shikh verhafteten, hatten dieselben Polizisten den Shikh keine Handschellen angelegt. Der Verhaftete Shikh konnte sich sogar noch etwas zu Essen bereiten, in der Küche der Polzeiwache. Wenn das nicht wirklicher Rassismus ist, was denn sonst?

  • Einen schwer verletzten Menschen in Handschellen zu legen und ihn sterben zu lassen ist kein Fehlverhalten?

    Erschütternd.

    • Das ist in meinen Augen heimtückischer Mord. Es kann mir keiner erzählen dass der Polizist nicht gesehen hat, dass der junge Manns stirbt. Und dann hat dieser Polizist den sterbenden jungen Mann noch über das Pflaster geschleift. Ich finde keine Worte. Der gehört eingebuchtet und entlassen.

  • Ist dem so? Machen wir den Lackmustest und stellen uns vor, Henry wäre schwarz gewesen. Und?

  • Ach, ich würde mir wünschen, einer der Polizisten fände den Mut zuzugeben, daß er einen schweren Fehler begangen habe und sich dafür schäme, daß es ihm leid tue und er die Familie Nowak um Vergebung bitte, auch wenn er sie nicht verdient habe.

    Aber so wird es wohl nicht laufen. Der Druck und die Angst sind zu groß.

    • Das war Absicht und es kann kein Fehler sein sondern Vorsatz, wenn Du einen Sterbenden so behandelst. Hoffentlich fliegt die ganze widerliche Sippe der Täter und seine Familie raus aus England sofort!

  • Kraß!
    Kein Fehlverhalten, einem auf dem Boden liegenden Sterbenden Handschellen anzulegen, statt sofort einen Notarzt zu rufen??
    Ich hab mirTeile der Bodycam-Videos angesehen.
    Erschütternd!
    Ein Detail darin hat mich besonders erschüttert – die Hände von dem Opfer wärend ihm die Handschellen angelegt worden sind:
    Die waren da schon kalkweis, d.h. keinerlei Durchblutung mehr!
    Das Opfer lag sichtlich im Sterben, schwach, blutleer, jammernd, sichtlich keinerlei Gegenwehr gegen die Polizei mehr fähig- und dem legen die Handschellen an?
    Das ist doch sadistisch!
    Mehr als „Ich fasse das alles nicht“ kann ich momentan dazu nicht schreiben 🙁

    • „Ich kann nicht atmen“ – „Das glaube ich dir nicht, Kumpel“
      Kein Fehlverhalten feststellbar.
      Ich wünsch ja niemandem was schlechtes, aber es gibt Momente …

      • Dem Polizisten wünsche ich etwas Schlechtes. Was hat der dem jungen Mann und dessen Vater, Mutter und Geschwistern angetan. Die sind schwer traumatisiert und leiden unsagbar.

  • Ob Henry Nowak zu retten gewesen wäre, können nur Ärzte oder Gerichtsmediziner beurteilen. Aber mich befremdet diese Einschätzung der IOPC, weil auch für mich als Laiin klar zu erkennen ist, dass die Beamten vor Ort grundlegende Regeln und Einsatzschemata, die in Polizei- und Rettungsschulen gelehrt werden, nicht beachtet haben.
    Sie haben sich trotz der Information der Leitstelle, die Lage sei unklar, parteiisch verhalten, den Überblick verloren, mir ist unbegreiflich, dass nicht sofort eine weitere Streife hinzugerufen wurde, die den sich erst später als Täter ergebenden Mann isoliert befragt hätten. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Beamte, die Tag für Tag in solchen Situationen stehen, nicht als allererstes den Rettungsdienst verständigen. Ich bin fassungslos, dass sich einfache Streifenbeamte notfallmedizinische Kompetenz angemaßt haben.
    So einen unprofessionellen Einsatz habe ich noch nie gesehen.

    • Es spielt doch gar keine Rolle, ob Nowak schon so schwer verletzt war, dass eh jede Hilfe zu spät gekommen wäre. Das konnten die Polizisten doch gsr nicht beurteilen. Bei Verletzungen mit grossem Blutverlust muss auf jeden Fall der Rettungsdienst gerufen werden, die Polizisten dürfen sich nicht als Arzt aufspielen.
      Und selbst wenn der Vorwurf der rassistischen Beleidigung wahr gewesen wäre, ist das Abstechen des Beleidigers keine akzeptable Reaktion. Das hätten die Polizisten auf jeden Fall erkennen müssen.

    • Die Behörden, Täter, Polizei und alle wollen sich jetzt mit Hilfe einer „Expertin“ herauswinden. Soll das heissen: ist ja alles egal, der junge Mann wäre ja sowieso gestorben und deshalb kann man einem Sterbenden mit Schmerzen Handschellen anlegen und in seinem letzten Atemzügen noch über das Pflaster schleifen?

  • Die Polizisten, der Bruder und die Eltern des Täters, alle gehören vor Gericht.

    • Besser noch: Nach Indien

  • Die Haftstrafe macht den jungen Mann nicht mehr lebendig. Ich denke, Aufklärung ist nicht erwünscht.

    • Die Wahrheit richtet sich nicht nach den Wünschen der Sozialisten. Noch ist Groß Britannien nicht Nord Korea.

  • Hätte verstehen können, wenn sie beide Handschellen gelegt hätten, bis der Sachverhalt geklärt ist, so ist es mir völlig unverständlich.

    Warum hat keiner nachgeschaut, ob er Stichverletzungen hat? Das wäre doch das Mindeste?

    • Zumal er 9x gesagt hat „ich kann nicht atmen“ und 4x „ich wurde gestochen/angestochen“.

      Er starb mit dem Gefühl dass er keine Hilfe zu erwarten hat, starb allein und ohne Schutz.

      Erschütternd.

  • Warum wurden einem unbewaffneten jungen Mann wegen lediglich einem Rassismus- Vorwurf Handschellen an. Und warum der Täter nicht in Handschellen abgeführt. Und zuletzt: hätte de jung Mann überlebt, wenn diese Polizeimaßnahme nicht durchgeführt worden wäre sondern rechtzeitig der Rettungswagen gerufen wäre? Kein Fehlverhalten?

    • Handschellen angelegt

    • Tja, da ist sie wieder, die übliche Ungereimtheit.
      Die Obduktion ist zwar noch nicht abgeschlossen, trotzdem wusste eine „Expertin“, dass für Novak jede Hilfe zu spät gekommen wäre.

      • die Familie sollte eine zusätzliche Obduktion fordern.

    • DIe haben den Täter, als sie ihn zu Hause verhaftet haben, noch nicht einmal Handschellen angelegt.

  • Man will keine Klarheit.

    • Ja, sonst müsste man ja seine Politik ändern. Aber, kann man das jetzt alles noch unter dem Deckel halten? Ich glaube die Bevölkerung wird noch wütender, wenn man das versucht.

  • Man bedenke:Dieser Mord ist letzten Dezember passiert.
    Jetzt schafft er es in die Medien.

  • Die Polizisten werden nach aktueller Weisung gehandelt haben. Die Führung schützt die Polizisten, um sich selbst zu schützen. Schlimm für die Eltern.

  • Wie begründet die Aufsichtsbehörde, dass keine Beweise für ein Fehlverhalten der drei Polizeibeamten (ein Beamter, zwei Beamtinnen) vorliegen ?

    Dass die Beamten, nachdem sie den verblutenden Henry Nowak Handschellen anlegten, die Rechtsbelehrung bei dessen Festnahme VORSCHRIFTSMÄSSIG erfolgt sei ?

    • KORREKTUR

      Dass, nachdem die Beamten den verblutenden Henry Nowak die Handschellen anlegten, die Rechtsbelehrung bei seiner Festnahme VORSCHRIFTSMÄSSIG erfolgt sei ?

  • Da oberste Order ist, mutmaßlichen Rassismus zu ahnden, kann ja kein Fehlverhalten vorliegen…

  • Niemand hat vor,etwas zu vertuschen….

  • Man darf sich nicht täuschen lassen: Auch wenn dieser Artikel von der britischen Polizeiaufsichtsbehörde handelt, ist der Bogen zu uns nach Deutschland längst gespannt. Genau hier liegt der Ursprung für ein eklatantes Systemversagen. Wenn die Behörden im Fall des sterbenden Henry Nowak ernsthaft ‚kein Fehlverhalten‘ der Beamten sehen wollen, zeigt das nur, wie tief die ideologische Verblendung bereits sitzt.

    Polizisten werden durch permanenten Konformitätsdruck darauf getrimmt, die Angst vor dem Vorwurf der Diskriminierung über das Gesetz und den Schutz von Menschenleben zu stellen. Dass ein sterbendes Opfer gefesselt wurde, weil der Täter das System mit einer erfundenen Rassismus-Anschuldigung manipulierte, ist unerträglich. Ein noch größeres Versagen ist es jedoch, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen. Eine lückenlose Aufklärung wird nur gelingen, wenn das Wegschweigen beendet wird. Die Aussagen und Einlassungen der beteiligten Beamten müssen ungefiltert an die Öffentlichkeit,

  • „Eine Obduktion von Nowaks Körper ist zwar kurz nach seinem Tod erfolgt“

    Den Rechtsmediziner möchte ich sehen, der bei sowas zu dem Schluss kommt „Ja, wenn die Polizisten richtig reagiert hätten, könnte er noch leben“ und dann weiter eng mit Polizisten zusammenarbeiten soll.

  • Unfassbar dass die nicht ins Gefängnis gehen für so etwas das ist wirklich unglaublich ..

  • Kein Fehlverhalten?

    Unterlassene Hilfeleistung?

  • Ich hab wirklich Angst vor diesen Links-Grünen-radikalen-egoistischen-Gesellschaften.

    • Diese Angst ist berechtigt.
      Ich muss immer an die ideologisch aufgeladene Jugend in Maos Reich denken.
      Die haben ihre eigenen Eltern denunziert; ihre eigenen Elternhäuser nach Material durchsucht; ihre eigenen Eltern geschlagen, getreten und totgeprügelt.
      Lieber Gott, lass diesen Kelch an uns vorüberziehen!

  • Woke Beamten machen keine Fehler.

  • Hypothese: …vielleicht haben die Polizisten das von oben diktierte Multikulti auch satt und wollen mit diesem Statement ein Missfallen, also weitere Demonstrationen, in der Bevölkerung auslösen???

    -23
    • Ha, Ha – Witz komm raus, du bist umzingelt.

  • Rekapitulieren wir: Ein Inder sticht einen Weißen ab. Die Polizei verhaftet … das um Atemnot ringende Opfer ! Das stirbt; die Polizei guckt zu. Konsequenzen: Keine. Außer: Die Innenministerin verurteilt öffentlich die Gewalt, die – jetzt kommt es – von den weißen (!) Demonstranten gegen die nichtweißen (!) Messerstecher, grooming Gangs ausgeht. In Großbritannien ist restlos nichts mehr normal. Und Weiße Freiwild.

    • Wenn die weißen Menschen das noch gefallen lassen. Jetzt ist der Punkt erreicht, das das nicht weiter so geht, glaube ich.

  • So, so.
    In euren Handschellen elendig verbluten -ohne Hilfeleistung- unter euren Augen, schwerst bewaffnet, ….. „ist kein Fehlverhalten“.

    Wenn DAS euer „Normalverhalten“ darstellt, dann ………***x*%*o%*=*???

    (zensiere ich mich besser selbst)

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