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Bundestagsdebatte

Mit unfassbarer Arroganz offenbaren Lauterbach und Pistorius ihre Unwissenheit über die Corona-Impfung

Am Mittwoch wurden Pistorius und Lauterbach zu DNA-Verunreinigungen und der Begründung für die immer noch bestehende Corona-Impfpflicht für Soldaten befragt. Die arroganten Antworten der Minister zeigten vor allem, dass diese keine Ahnung vom Thema hatten. 

Am Mittwochnachmittag mussten sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Verteidigungsminister Boris Pistorius den Fragen der Bundestagsabgeordneten stellen. Die Debatte streifte an mehreren Stellen auch berechtigte Fragen zur Corona-Impfung, die jedoch – man kann es nicht anders sagen – von den Vertretern der Bundesregierung regelrecht herablassend abgebügelt wurden. 

Als Karl Lauterbach über die Verunreinigungen von Cannabis sprach, nutzte der AfD-Abgeordnete Martin Sichert die Gelegenheit, um den Gesundheitsministern auch zu Verunreinigungen der Corona-Impfstoffe zu befragen. Wörtlich sagte der Abgeordnete: „Wir haben die Verunreinigungen auch jetzt bei den Corona-Impfstoffen, wo die DNA-Verunreinigungen festgestellt worden sind, mit Bakterien-DNA, die – sehr gefährlich – in Lipid-Nanopartikel verpackt ist, sodass sie vom Immunsystem nicht erkannt werden und in die Zellen eindringen. Was gedenkt die Bundesregierung gegen diese Verunreinigungen jetzt zu unternehmen?“ 

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Der genaue Wortlaut der Frage ist entscheidend, wenn man die Antwort Lauterbachs einordnen möchte. Diese antwortete mit einer herablassenden Todesmiene: „Ich kann Ihre Frage nicht beantworten, Sie ist unwissenschaftlich. Sie wiesen auf die Verunreinigungen in der DNA der Impfstoffe hin, die Impfstoffe werden mit RNA hergestellt und nicht mit DNA“. Ende der Durchsage. 

Nun hatte der AfD-Abgeordnete aber überhaupt nicht von einer Verunreinigung der DNA gesprochen, sondern von einer Verunreinigung der Impfstoffe durch DNA. Diese Verunreinigung der Impfstoffe, die auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen im Herstellungsprozess der Impfstoffe zurückgeführt werden können, wurden inzwischen sowohl von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), also auch von der kanadischen Gesundheitsbehörde bestätigt (Apollo News berichtete).

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Ob die Verunreinigungen gesundheitsgefährdend sind, ist aktuell noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Verschiedene renommierte amerikanische Mikrobiologen haben jedoch bereits darauf hingewiesen, dass sich die DNA-Bruchstücke potentiell in das körpereigene Genom des Geimpften einbauen und so möglicherweise Krebserkrankungen verursachen könnten (Apollo News berichtete). Die Frage des AfD-Abgeordneten war also inhaltlich durchaus berechtigt. Zumal bereits bekannt ist, dass die Corona-Impfstoffe vom für die Sicherheitskontrollen zuständigen Paul-Ehrlich-Institut nicht auf DNA-Verunreinigungen geprüft werden – die Behörde verlässt sich ganz auf die Angaben der Impfstoff-Hersteller.

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Ein verantwortungsbewusster Gesundheitsminister könnte sich angesichts der Tatsache, dass diese Verunreinigungen nun aber offiziell mehrfach nachgewiesen wurden, durchaus dahinter stellen, dass man nicht nur weiter hofft, dass diese Verunreinigungen keine gesundheitlichen Schäden anrichten. Stattdessen könnte er dafür sorgen, dass diese Frage erforscht wird und dies gegebenenfalls mit Geldern des Bundesgesundheitsministeriums unterstützen – ähnlich wie es bei der Long Covid Forschung bereits der Fall ist. Gerade bei Lauterbach würde der Anstand so ein Engagement eigentlich gebieten – immerhin war er es, der mehrfach behauptete, die Impfung sei „nebenwirkungsfrei“.

Die bockige Antwort des Ministers lässt sich auf zwei Weisen interpretieren: Entweder ist Lauterbach die Debatte um Verunreinigungen des Impfstoffes durch DNA überhaupt nicht bekannt und er hat deshalb die Frage so phänomenal falsch verstanden. Oder er wollte sie nicht verstehen. Beides ist des Amts des Gesundheitsministers unwürdig. 

Und nicht nur Karl Lauterbach fiel am Mittwochnachmittag mit erschreckender Unwissenheit auf. Auch Verteidigungsminister Pistorius gab eine irritierende Antwort, als er vom AfD-Abgeordneten Kay-Uwe Ziegler zu einer aktuellen Risiko-Nutzen-Abwägung befragt wurde, die die bis heute aufrechterhaltene Duldungspflicht der Corona-Impfung für Soldaten der Bundeswehr begründet.

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Der Verteidigungsminister entgegnete wörtlich: „Die Covid-19-Impfung ist der beste Schutz vor…“, er guckte auf einen Notizzettel, „…schweren Krankheitsverläufen. Der beste Schutz vor Ansteckung … vor einer Weitergabe der Ansteckung.“ Das Verteidigungsministerium wiege „sehr sorgfältig und konsequent“ das Gemeinwohl, also die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr, gegen den Eingriff in Grundrechte von Soldaten durch eine Duldungspflicht ab, erläutert Pistorius. Bei dieser Abwägung komme man „unverändert zu dem Ergebnis, dass die Duldungspflicht gerechtfertigt und notwendig ist.“

Dass die Corona-Impfung – je nach Quelle – kaum oder gar nicht vor Ansteckung oder Übertragung schützt, ist inzwischen Mainstream-Wissen. Im Ärzteblatt hieß es beispielsweise erst im September in einem Beitrag zu neuen Studienerkenntnissen zur Corona-Impfung: „Die Schutzwirkung durch eine frühere Erkrankung war stärker als durch eine Impfung“. Nun muss man Herrn Pistorius zugestehen, dass er selbst angemerkt hat, dass die Einschätzung zur Notwendigkeit der Duldungspflicht auf der Analyse des Sanitätsdienstes der Bundeswehr beruht.

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Guckt man sich die Webseite dieses Sanitätsdienstes an, fühlt man sich regelrecht in Zeiten zurückversetzt, in denen noch fast keine Nebenwirkungen der Corona-Impfung bekannt waren und die Impfbereitschaft noch hoch war. Wörtlich heißt es auf der Webseite des Sanitätsdienstes beispielsweise: „Die Impfung ist sicher und hat sich bewährt. Allein der Blick auf die verimpften Dosen in Deutschland ist ein Beleg für deren Sicherheit und Wirkung. Sogar der unüberlegte Griff zur Kopfschmerztablette kann durchaus schlimmere Nebenwirkungen als die Impfung hervorrufen.“

Eine derartig undifferenzierte Einordnung zur Corona-Impfung liest man heutzutage nur noch selten. Es sind inzwischen zu viele gravierende Impfnebenwirkungen international publik geworden. Von Herrn Pistorius würde man sich jedoch wünschen, dass er vielleicht einmal überprüft, ob er die richtigen Leute über die Gesundheit seiner Soldaten entscheiden lässt.

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