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„Caren Miosga“

„Nicht neu“: Merz spielt Truppenabzug nach Zerwürfnis mit Trump im Iran-Krieg herunter

Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigt bei „Caren Miosga“ seine Kritik an Donald Trumps Iran-Politik. Einen Zusammenhang zwischen dem Streit mit dem US-Präsidenten und dem angekündigten Abzug amerikanischer Soldaten aus Deutschland weist er zurück.

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Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Kritik an der US-Strategie im Iran-Krieg bekräftigt und zugleich einen Zusammenhang mit dem angekündigten Abzug amerikanischer Soldaten aus Deutschland zurückgewiesen.

In der ARD-Sendung „Caren Miosga“, die am Sonntagabend ausgestrahlt wird und bereits zuvor aufgezeichnet wurde, sagte Merz, er habe US-Präsident Donald Trump klargemacht: „Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an.“ Er wolle das Verhältnis zu Washington fortsetzen. „Ich gebe auch die Zusammenarbeit mit Donald Trump nicht auf“, sagte Merz. Das geht aus einer Vorabmeldung der dts Nachrichtenagentur hervor.

Die USA wollen zunächst 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Trump stellte am Samstag in Florida allerdings einen größeren Abzug in Aussicht. „Wir werden stark reduzieren, und zwar um weit mehr als 5.000“, sagte der US-Präsident auf eine Reporterfrage. Nach Angaben des US-Militärs waren Mitte April rund 39.000 amerikanische Soldaten in Deutschland stationiert. Merz hatte zuvor infrage gestellt, ob Trump über eine klare Ausstiegsstrategie für den Nahen Osten verfüge. Außerdem hatte er gesagt, die USA würden in Gesprächen mit dem Iran gedemütigt. 

Merz wies einen Zusammenhang zwischen seinem Streit mit Trump und dem Truppenabzug zurück. „Es wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht“, sagte er. Es handele sich um ein Kontingent, das bereits unter Präsident Joe Biden auf Zeit stationiert worden sei und über dessen Abzug seit längerer Zeit gesprochen werde.

An der nuklearen Teilhabe der USA gebe es „überhaupt keine Abstriche“, sagte Merz. „Es gibt keine Einschränkung der amerikanischen Zusage der nuklearen Abschreckung des Nato-Gebietes. Da gibt es auch an keiner Stelle Zweifel.“

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Die unter Biden zugesagte Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern werde zumindest vorerst nicht erfolgen. „Die Amerikaner haben zurzeit selbst nicht genug“, sagte Merz. „Objektiv gibt es aus den USA heraus kaum eine Möglichkeit, Waffensysteme dieser Art abzugeben.“ Zugleich betonte der Kanzler: „Der Zug ist nicht abgefahren.“

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19 Kommentare

  • Natürlich „nicht neu“, die Ansage dürfte Herrn Merz bekannt sein:

    „Wenn Sie vor Ihren Wählern weglaufen, kann Amerika nichts für Sie tun.“
    J. D. Vance, US-Vizepräsident auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2025.

  • Es ist gut, dass Soldaten aus Deutschland abgezogen werden. Dies ist im Sinne Jürgen Mannecks (DieBasis), der mit Alice Weidel zusammenarbeiten sollte. Im Sommer muss es eine Neuwahl des Bundestages geben.
    https://jlt343.wordpress.com

    • Den Reformerschrottlink braucht keiner. Die Basis ist für Esoteriker.

  • Das Unterhaltungsprogramm hier auf AN ist heute Abend mal wieder grandios.
    Ich weiß nur gerade nicht, in welcher Sparte ich gelandet bin?
    Komödie, Tragödie, Fantasy……?

    • Die Mischung machts.

  • Meine Güte, dieses Rumrudern!
    Kann ich alles nicht mehr fassen.
    Nun denn, bald wird uns die komplette (aber womöglich geschnittene) Aufzeichnung präsentiert werden. Und dann schaun mer weiter.
    Die Bruchstücke, wo bisher veröffentlicht worden sind,
    lassen mich allerdings zweifeln ob der Herr Kanzler noch irgendwie realitätsbezogen tickt…

  • Klar, vor einem Einmarsch ruf ich zuerst das größte Plappermaul der westlichen Hemisphäre an.

    Merkste selber oder

  • Also hat er meiner Meinung nach ungefähr folgendes gesagt: ….mir war schon lange klar, dass ich mit meiner Genalität Trump vor den Kopf stoßen werde, dieser Truppen aus Deutschland abziehen wird, ich aber die Konsequenzen überhaupt nicht verstehe und ich rein gar nichts dagegen tun kann…

  • „Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an.“

    Einbildung ist auch eine Bildung.
    Der kann euch gar nicht vorher anrufen. Die EU ist voller Spione. Außerdem ist euch zuzutrauen, dass ihr das in einer öffentlichen EU-Sitzung „debattiert“.
    „Vorher anrufen!“ – sonst noch was, häh?
    Pass ma uff, du langer Lulatsch: aus „der USA-Iran-Krieg ist nicht unser Krieg“ wird auch mal ganz schnell „der EU-Russland-Krieg ist nicht unser Krieg“ – verstehste?

  • Pinocchio meint allen Ernstes, wenn Trump etwas vorhat und Hilfe erwartet, soll er vorher Pinocchio anrufen. Man sieht, Pinocchio denkt in Kategorien welche auf unheilbaren Größenwahn hinweisen. Ich empfehle „einer flog über das Kuckucksnest“, diese Kategorie erscheint mir angemessen für Pinocchio………….

  • „Es gibt keine Einschränkung der amerikanischen Zusage der nuklearen Abschreckung des Nato-Gebietes. Da gibt es auch an keiner Stelle Zweifel.“
    Welche Abschreckung ? Die nukleare BEDROHUNG des Noto-Gebietes müsste es zutreffender Weise heißen. Ohne die US-Besatzer ist Europa absolut sicher !

  • Ja klar , und die Erde ist ne Scheibe

  • Was soll diese Suggestiv-Fragerei?
    Truppenabzug=Besser als mit den Amis unterzugehen.

  • Nun, Friedrich, der Spruch-Beutel …

  • Wozu sollte Trump den baldigen Ex-Kanzler anrufen?

  • Ist Apollo die Verlautbarungströte des Regimes geworden?
    Bringt doch mal prikelnde Fotos von Jette!

    • eure KI Zensur ist gruselig schlecht, Kommentar wurde freigegeben als ich das „pikant“ durch „prickelnd“ ersetzt habe. Schöne neue (Deppen)Welt.

      • Sie machen sich selbst lächerlich.

  • Raus mit den Kriegsganoven,aber allen,samt Ihren Waffen(Atomraketen usw.) !!!

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