Nach PSG-Triumph
Straßenschlachten mit der Polizei: Hunderte Verletzte und Festnahmen bei Krawallen in Frankreich
Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain ist es in Paris und zahlreichen weiteren Städten Frankreichs zu schweren Krawallen und massiver Gewalt gekommen. Landesweit meldeten die Behörden unzählige Verletzte und hunderte Festnahmen.
Von
Die Feierlichkeiten nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain sind in Frankreich von heftigen Ausschreitungen überschattet worden. Besonders in Paris spielten sich in der Nacht zu Sonntag teils kriegsähnliche Szenen mit Straßenschlachten, brennenden Fahrzeugen und Angriffen auf Polizeikräfte ab. Landesweit meldeten die Behörden zahlreiche Verletzte, massiven Vandalismus und Hunderte Festnahmen.
Nach Angaben des französischen Innenministeriums wurden zunächst landesweit 416 Menschen festgenommen, darunter 283 in Paris. Später sprach Innenminister Laurent Nuñez von insgesamt 780 Festnahmen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen; mehr als 450 Personen befänden sich in Haft. Insgesamt seien 219 Menschen verletzt worden, darunter 57 Polizisten. Acht Menschen befänden sich in einem sehr ernstem Gesundheitszustand, erklärte Nuñez. Zudem wurden zahlreiche Fahrzeuge und Geschäfte beschädigt.
Werbung
Vor allem auf den Champs-Élysées sowie rund um das Stadion Parc des Princes kam es zu heftigen Krawallen. Dort hatten Zehntausende Fans den Finalsieg von PSG gegen den FC Arsenal verfolgt. Vermummte Personen warfen und schossen Feuerwerkskörper und andere Gegenstände auf Polizeikräfte, die wiederum Tränengas einsetzten. In den sozialen Medien kursieren unzählige Clips, die brennende Fahrzeuge, Straßenschlachten, demolierte Schaufenster und blockierte Straßen zeigen.
Nuñez bezeichnete die Ausschreitungen als „absolut inakzeptabel“, betonte aber: „Wir sind ein großartiges Land, wenn es um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung geht. Wir erlauben Versammlungsfreiheit, aber keine Exzesse.“ Weiter sagte er: „Die allermeisten gehen feiern und es läuft sehr gut. Aber auch andere Personen, die keine PSG-Fans sind und sich das Spiel gar nicht ansehen, kommen, um Ärger und Störungen zu verursachen. Wir sind hier, um sie daran zu hindern. Unsere Reaktion ist sehr entschieden.“
Die Polizei sprach von schweren Zwischenfällen in mehreren Bereichen der Hauptstadt. Nach Angaben der Behörden wurden auf den Champs-Élysées eine Bushaltestelle zerstört und mehrere Geschäfte beschädigt. Nahe des Parc des Princes seien unter anderem eine Bäckerei und ein Restaurant attackiert worden. Laut der Nachrichtenagentur AFP stürmten Anhänger zeitweise sogar die Ringautobahn von Paris und legten den Verkehr lahm.
Lesen Sie auch:
Gustavo Petro
Nach Kolumne über „Ordnung“ und „wirtschaftliche Freiheit“: Kolumbiens linker Präsident antwortet „Heil Hitler“
Weil sich ein Journalist im Wahlkampf für den konservativen Kandidaten einsetzte und „wirtschaftliche Freiheit“ sowie „Ordnung“ forderte, antwortete der linke Präsident Kolumbiens, Gustavo Petro, auf X mit „Heil Hitler“.Ex-SPD-Vorsitzende
„Rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl“: Esken fordert baldiges AfD-Verbot und warnt mit Verweis auf Goebbels
Die frühere SPD-Chefin Saskia Esken dringt auf ein AfD-Verbotsverfahren und will, dass die Partei "rechtzeitig" vor der nächsten Bundestagswahl verboten wird. In einem Videobeitrag zieht sie dabei auch eine direkte Linie von der NS-Zeit und Joseph Goebbels zur AfD.Auch außerhalb der Hauptstadt kam es zu massiven Ausschreitungen. Das Innenministerium meldete Zwischenfälle in rund fünfzehn Städten, darunter Rennes, Straßburg, Clermont-Ferrand und Grenoble. Dort wurden unter anderem Plünderungen registriert. Insgesamt waren landesweit rund 22.000 Polizisten im Einsatz, davon bis zu 8.000 allein in Paris.
Die Szenen erinnerten an die Ausschreitungen nach dem Champions-League-Erfolg von PSG im vergangenen Jahr. Bereits damals war es zu schweren Krawallen gekommen. Die Behörden hatten damals zwei Tote, knapp 200 Verletzte, Hunderte Brände und mehr als 500 Festnahmen registriert.
Werbung
Trotz der Gewalt gingen die offiziellen Feierlichkeiten am Sonntag weiter. Die Mannschaft von Paris Saint-Germain sollte am Nachmittag in der Hauptstadt empfangen werden. Geplant waren eine Siegesparade rund um den Eiffelturm sowie ein Empfang im Élysée-Palast bei Präsident Emmanuel Macron.
Aus der französischen Politik kommt insbesondere aus den Reihen des Rassemblement National scharfe Kritik an den von migrantischen Milieus dominierten Ausschreitungen. Die Vorsitzende des RN, Marine Le Pen, schrieb auf X: „Nur in Frankreich löst der Sieg eines Fußballvereins Ausschreitungen aus. Nur in Frankreich verspüren alle das Bedürfnis, sich am Abend eines Sieges in ihren Häusern einzuschließen, um nicht mit Gewalt konfrontiert zu werden.“
Trotz der massiven Krawalle verliefen große Teile der Feierlichkeiten friedlich. Nach Angaben der Polizei versammelten sich allein auf den Champs-Élysées rund 20.000 Menschen. Viele Fans feierten singend und mit Feuerwerk den Titelgewinn ihres Vereins, der sich im Finale in Budapest im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal durchgesetzt hatte.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Wenn Neurochirurgen und Astrophysiker ihren Verein feiern.
Die Stadt der Liebe!!
Eigentlich ist Paris die „Stadt der Prostitution“ gewesen. Ein geschickter Marketingprofi hat das dann in „Stadt der Liebe“ verwandelt.
Deswegen nennt man Damen von verhandelbarer Zuneigung ja auch „Liebesdienerinnen“.
Keine Ahnung und davon eine ganze Menge.
Gute Selbsterkenntnis. Und tschüß.
Die Stadt der Hiebe!
Fußball spaltet und verbindet nicht. Welche Gesetze wird man während der WM eieder erlassen? Vielleicht kann apollo was dazu schreiben?
… der Hiebe!
Die Polizei kann da nichts mehr ausrichten.
Die ist komplett überfordert.
Es muss die nächste Stufe der Wehrhaftigkeit des Staates eingeleitet werden.
Und die wird viele unschöne Bilder liefern.
Wenn sie verloren hätten, wäre das Ergebnis das gleiche gewesen: Man braucht nur einen „Grund“ auf die Straße zu ziehen, alles kurz und klein zu schlagen, anzuzünden und natürlich:zu plündern. Die Klientel ist auch klar erkennbar.
Pierre und Jacques???
Nein, Mohammed und Ali!
Dieselben Vornamen wie bei uns … Europa wächst zusammen. 🤮
Sie haben es verstanden. Das sind einfach Kriminelle. Der Anlass, weswegen sie randalieren, ist vollkommen egal.
Falsch. Es sind „Aktisten“, die für Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit usw protestieren. Zur Gewalt kommt es immer nur, weil die Polizei stören tut…
„Wir sind ein großartiges Land, wenn es um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung geht.“
Naja, die Bilder sprechen eine andere Sprache…
Ich empfehle zum Thema „Vielfalt“ und den vermeindlichen „Verschwörungs-Theorien“ der Rechten in Bezug zur Migrationspolitik in Deutschland und der EU das aktuelle Freitags-Interview mit Prof. Bolz hier bei Apollo !!!
In Paris kann man heute schon die nahe Zukunft von Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart etc…betrachten.
Frankreich steht heute an der Schwelle zum Bürgerkrieg der Kulturen.
Ich hatte tatsächlich auf die Frage, wie die Reise nach P war als Antwort einer ultralinken Freundin die Antwort: es war so wunderschön und diese vielen Nationen so wunderbar! Noch Fragen?
Ja. Warum haben Sie dem Kontakt zu dieser völlig verpeilten und verstrahlten Unperson nicht abgebrochen? Mit sowas verschwendet man doch nur Zeit.
„Ultralinke Freundin“? Sind Sie Masochist? Hat ihr Vater Ihnen das Leben gerettet, und dafür stehen Sie jetzt in der Schuld der Familie?
Wie muß ich mir den Gemütszustand von jemand vorstellen, der sich mit Wahnsinnigen „befreundet“ wähnt?
Wozu hat man den Polizisten Waffen gegeben?
Hier in München hätte es im Falle eines FCB-Sieges einen Autocorso auf der Leopoldstraße und Partystimmung, aber keine Krawalle gegeben.
So wird es in D auch bald sein.
Wer glaubt denn bitte im Zeitalter von Gurtmunition, da könne man nichts machen?
Pariser Sommermärchen…
wie heißt es so schön: heute schon wissen wie morgen der Marktplatz ihrer Stadt aussieht.
Und es werden mehr und mehr……
… wenn das Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden muss…
Btw: hat Frankreich nicht noch ein paar Übersee-Provinzen ?
…die Tagesschau berichtet von ausgelassenen Siegesfeiern…
Hab nur kurz in das Spiel reingeguckt. Was ich mich frage, wo genau in Afrika ist denn dieses Frankreich?
wenn man den Feind hereinbittet
Keine fünf Jahre mehr, dann haben wir die gleichen Verhälnisse in Bochum, Frankfurt, Düsseldorf …
Sie sind alle schon hier, sitzen heute noch in den Schulen (ohne deutsche Mitschüler) und drängen bald in die Gesellschaften. Kann heiter werden.
Ich habe DE noch anders erlebt, aber um unsere Kinder tut es mir leid.
Wenn FC Dubai gewinnt gehen fans auf die Strasse
Vor Freude über den Gewinn der CL den nächsten Apple Store geplündert.
So feiert der Dschungel eben.
PSG Basisdaten
Eigentümer Qatar Sports Investments
Präsident Nasser Al-Khelaifi
Fazit: kann weg, gehört nicht nach Europa!
Was hat das alles noch mit Fussball zu tun? Nichts! Die korrupte Politik und die Werbung haben übernommen und schlachten die Leiche Fussball aus. Einfach widerlich!
Die UEFA könnte dem Mob Grenzen setzten, indem sie PSG aus internationalen Wettbewerben ausschließt, aber dafür scheint mir der Laden viel zu geldgierig. Lieber werden in Übertragungen gefühlt alle 10 Sekunden irgendwelche Zuschauervisagen oder Spielermimiken in Zeitlupe gezeigt.
Paris ist die neue Hauptstadt von Somalia…
Jeden Tag rollt die Politik mehr dieser Klientel über die aufgegebenen Grenzen…