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Gustavo Petro

Nach Kolumne über „Ordnung“ und „wirtschaftliche Freiheit“: Kolumbiens linker Präsident antwortet „Heil Hitler“

Weil sich ein Journalist im Wahlkampf für den konservativen Kandidaten einsetzte und „wirtschaftliche Freiheit“ sowie „Ordnung“ forderte, antwortete der linke Präsident Kolumbiens, Gustavo Petro, auf X mit „Heil Hitler“.

Von

Kolumbiens linker Präsident Gustavo Petro (IMAGO/Anadolu Agency)

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Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat im laufenden Präsidentschaftswahlkampf mit einem Beitrag auf X für Kritik gesorgt. Auf einen Artikel der Zeitung El Espectador reagierte Petro mit den Worten: „Heil Hitler“. Der Beitrag bezog sich auf eine Kolumne des Journalisten Felipe Zuleta Lleras, der darin seine Unterstützung für den konservativen Kandidaten Abelardo de la Espriella erkennen ließ.

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Petro wollte mit der Bemerkung offenbar die konservative Positionierung des Autors als autoritär oder faschistisch markieren. Lleras schrieb in seinem Artikel, dass Kolumbien nicht noch mehr Rhetorik brauche, sondern „Ordnung, Autorität und wirtschaftliche Freiheit“. Seine Reaktion zielte damit auf eine moralische Abwertung der Unterstützung für den konservativen de la Espriella.

Petros Reaktion fällt in eine angespannte Phase des Wahlkampfs. In Kolumbien steht am 21. Juni die Stichwahl um die Präsidentschaft an. Der amtierende Präsident tritt dabei selbst nicht an: Die kolumbianische Verfassung schließt eine unmittelbare weitere Amtszeit aus.

Petro unterstützt politisch das linke Lager um Senator Iván Cepeda. In der ersten Runde lag de la Espriella mit 43,7 Prozent vor Cepeda, der 40,9 Prozent erreichte. Der Wahlkampf ist vor der Stichwahl entsprechend polarisiert.

Der Ruf nach Ordnung hat in Kolumbien einen besonderen historischen Hintergrund. Das Land war über Jahrzehnte von Drogenkartellen und Guerillagruppen geprägt. Die Kartelle von Medellín und Cali machten Kolumbien in den 1980er- und 1990er-Jahren zum Symbol eines von Kartellen regierten Landes. Auch heute belasten organisierte Kriminalität und wirtschaftliche Unsicherheit das Land schwer.

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Petro hat in der Vergangenheit immer wieder politische Gegner und internationale Konflikte mit Begriffen aus dem Kontext des Nationalsozialismus beschrieben. So verglich er Israels Vorgehen im Gazastreifen wiederholt mit nationalsozialistischen Verbrechen.

ahz

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33 Kommentare

  • Überall auf der Welt ist es das Gleiche mit den Linken; beim geringsten Gegenwind kommt die Nazi-Keule.

    • So sind sie eben, die Linken.

      Alles, was sie nicht mögen, ist irgendwie Hitler.

      • Das ist der nächste Beweis. Die Linken und die Nazi Sozialisten gehören untrennbar zusammen. Es ist einfach die gleiche Idee. Die immer in der Diktatur und im Lager endet. Siehe DDR, das waren die Konkurrenz Sozialisten zum ns. Das war eine Diktatur und die Lager hießen Hohenschönhausen und Bautzen II. Sie haben einfach alles übernommen und einfach so weiter gemacht wie 33-45! Deshalb ist es nur richtig das er seinen Ober Sozialisten huldigt. Die Idee des Mordechai Levi kricht man einfach nicht Tod obwohl Millionen Menschen daran zu Grunde gegangen sind.

    • Ja, weil die Nazis Linke waren und deshalb ihren heutigen Nachfolgern das „H… H…..“ locker von den Lippen geht, Prägung halt.

    • Dachte ich auch. Überall dasselbe Pack.

  • Frei nach dem erfolgreichen sozialistischen Mantra:
    „Am Deutschen Brandmauerwesen soll die Welt genesen“.

  • Nun mal halblang: Solche Sprüche wiegen in Südamerika längst nicht so schwer wie hier in Deutschland. Wer hier also mit deutschen Maßstäben misst und sich über diesen Spruch kräftig empört, macht einen Fehler.
    Das gilt generell: Bei interkultureller Berichterstattung muss man mit seinen moralischen Bewertungen äußerst vorsichtig sein, da man in der Regel den kulturellen Kontext gar nicht einschätzen kann.

  • Weil es weltweit der linke Anführer ist, auch wenn er schon tot ist!

    • Die TAZ vermutete 1994 das ER noch lebt:

      “ Die Leiche, die der Rotarmist Iwan Tschurakow im Garten der Reichskanzlei entdeckte, „trug gestopfte Socken. Sie war verkohlt“. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler trug niemals gestopfte Socken.“

      • Vermutlich satirisch gemeint. Elvis lebt auch noch. Ich sah ihn erst gestern beim Bäcker.

  • Es waren immer Linke, auch 33.

    • Vor allem waren die Nationalsozialisten niemals weg! Sie haben sich nach 1945 nur zurückgezogen und neu formiert. Warum wohl gibt es so einen Schwachsinn wie die WEF?! Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

  • Werden solche Taten von unseren weisungsgebundenen Staatsanwälten nicht auch im Ausland verfolgt ?
    Doch. Schon.
    Weisungsgebunden eben.

    • Bei linken ist das richtig so und wird nicht verfolgt, siehe dtv Landtagspräs BaWü, der Hakenkreuz auf Stimmzettel malte

  • Die Sprache und das geschichtliche Wissen der Linken, ob es nun der Präsident Kolumbiens oder der Deutsche Kanzler ist, ähneln sich sehr.
    Ob man dadurch direkt auf die Intelligenz der jeweiligen Person schließen kann, werden spätere Forschungen beweisen müssen.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – weltweit.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird jemand Kritiker der Gartenzwerge als Schlumpf bezeichnen oder einem Gruß der Schlümpfe beglücken.

    Die Fähigkeit zum Interessenausgleich entwickelt sich erst beim Ketzer einer Gesellschaft, der sich mit eigenen Bezugsgruppe und ihrem Gruppendenken anlegt.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -23
  • Was, der Führer lebt?…….in Kolumbien??!!

  • Tja, 18 wird im Kontext der Epsteinverbrechen ja sowieso gerade neu bewertet. Schön zu sehen dass er jetzt auch mir Recht und Ordnung in Verbindung gebracht wird.

    • hier könnte ihr Kommentar stehen

  • Einfach lustig, wie die Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts von Menschen in maßgeblich nicht betroffenen Regionen der Welt gesehen wird. Man hatte eigene Probleme und kümmert sich traditionell fast ausschließlich darum. Ohne das man vom Rest der Welt etwas mitkriegen mußte, ging es nicht, aber man hat sich eine unsensibel wirkende Eigenständigkeit erhalten. Glaube nicht, daß dieser von deutschen als moralisch höchst verwerwerfliche Beitrag irgendeinen Einfluß auf das Wahlergebnis hat. Vermutlich wird der mit 4% führende die Stichwahl gewinnen. 52 zu 48 o.ä..

  • Der Erinnerungskult an die rechten Sozialisten schafft den linken Sozialisten ein intensives Hochgefühl sowie eine erhöhte Leistungsbereitschaft. Erinnerungskult an Nazis ist deren Startspray für den Plappermotor.

  • Sind die Omis gegen Rääächts schon in Kolumbien gelandet?

  • Wieder so ein Bongo der im Grund keine Ahnung davon hat was ihm da „rausgerutscht“ ist!
    Das Ausland hat einen merkwürdigen Umgang mit den Nationalsozialisten!

  • Die Linken, die Woken, die Klimahysteriker- sie alle entlarven sich täglich mehr und mehr.
    Jetzt müssen das nur noch genügend Bürger erkennen.

  • Der Typ ist durchgehend voll mit Alkohol und Koks…

    Außerdem steht er mit einem Bein im Knast, USA wird wohl bald seine Auslieferung verlangen ☝️

  • Die Linken lieben einfach alles was mit Adolf zutun hat.

    Von wegen, „ANTI-Faschisten“

  • Being on the left is a desease of the soul.
    Javier Milei

  • Linke-Kritik-Nazi.
    Warum auch ausschweifen?

  • Die Linken offenbaren halt gerne, dass sie alle ignorante Tyrannen sind. Hier auf geschmacklose Art und Weise, aber das Grundproblem ist immer dasselbe: zu dumm, zu destruktiv. statt selbst etwas zu machen, wollen sie anderen wegnehmen.

  • Besser konnten/können die Linken + ihre Symphatisanten ihre Fratze der Antidemokratur und Schreckensherrschaft gar nicht zeigen

  • Da merkt man richtig, dass in linken Gehirnen viele Windungen fehlen müssen. Hitlers Wirtschaftspolitik kann man eher als Keynesianismus und sozialistische Planwirtschaft umreißen.

    Autorität gab es in allen Ostblockstaaten. Ist also auch nichts spezifisch nationalsozialistisches. Und autoritäre Politik erlebten wir während Corona. Wo sind die Lauterbach-Hitler-Vergleiche?

    Ordnung ist ja etwas, was ganz objektiv von vielen Menschen als wohltuend empfunden wird. Linke die rechte Politiker, die Ordnung durchsetzen, werden geschätzt. Bill Bratton hat unter dem Republikaner Giuliani für Ordnung gesorgt („Broken-Window-Theorie“) und wurde später von Obama ins Weiße Haus geholt. Und Trump behielt ihn bei. Und unter Biden behielt er den Posten auch noch.

  • Faschos sind IMMER links!!!

    • Richtig, aber das will ja keiner wissen. Gleichschaltung ist ein linkes Konzept.

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