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Luigi Pantisano

Neuer Linken-Chef bittet für CDU-Faschismus-Aussage um Entschuldigung

Mit der Erklärung, die CDU sei „faschistisch“, hat der neue Linken-Chef Empörung ausgelöst. Jetzt rudert er zurück.

IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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Der neue Parteichef der Partei Die Linke, Luigi Pantisano, hatte unmittelbar vor seiner Wahl einen Skandal ausgelöst – und nicht nur der AfD, sondern auch der CDU „faschistische Politik“ vorgeworfen. Dafür hat sich Pantisano nun öffentlich entschuldigt.

Pantisano hatte erklärt: „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder die Faschisten (sic!) selbst.“ Nun rudert der frisch gewählte Vorsitzende von dieser Aussage zurück: „Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung“, heißt es in einer „Richtigstellung“ des Parteivorsitzenden, über die Bild berichtet. „Insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen“, ergänzte Pantisano dazu.

„Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht
verwischen“, fuhr der neue Linken-Chef fort. „Meine grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union, der aus meiner Sicht auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen wird, bleibt davon unberührt.“

Zunächst hatte Pantisano der Bild vorgeworfen, seine Aussage aus dem Kontext gerissen zu haben. Diese Behauptung war angesichts des Interviews jedoch nicht haltbar – dort brachte Pantisano sich selbst ganz allein und unverkürzt dazu, diese Aussage so zu treffen. Von dieser eilig aufgezogenen Verteidigungslinie rückt der neue Parteichef nun ab.

Luigi Pantisano war am Wochenende mit lediglich 53,3 Prozent zum Parteivorsitzenden gewählt worden – für einen Kandidatur ohne Gegenkandidaten ein besonders schlechtes Ergebnis. Pantisano ist Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg. Sein Bruder ist der Berliner Queer-Beauftragte Alfonso Pantisano, der SPD-Politiker ist.

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72 Kommentare

  • Intelligenz ist, wenn man vorher denkt.

    • So ist es. Und es geht ebenfalls um allgemeine Umgangsformen und Anstand. Beides vermisse ich bei dieser unsäglichen Person zu 100 %.
      Sich im Nachhinein dann entschuldigen zu versuchen, mit den Worten „es war ja nicht so gemeint … Blablabla“), lasse ich generell nicht gelten. Was für ein unerträgliches Schmierentheater!

    • Warum? Er hat das ausgesprochen, was er WIRKLICH denkt und wovon er zu 10.000% überzeugt ist. Ist doch vernünftig und ehrbar, dass er der Allgemeinheit sofort noch vor seiner Wahl klaren Wein einschenkt.

      Die CDU ist aber echt ein lustiger Haufen. Da verachtet sie jemand von tiefstem Herzen und denunziert sie auf offener Bühne, aber nur weil er ein verlogenes und zu 0,0000% ernstgemeintes „Sorry, tut misch leid“ sagt, legt man sich nach der nächsten Wahl mit diesen Schlangen ins Bett.

      So wie damals in der Schule. Man ballert dem Unbeliebten in der Klasse in der Pause paar und nachdem er petzen geht und der Lehrer mit drakonischen Strafen droht, heuchelt man „Sorry, tut misch leid. Wollte ich nicht“ vor, um keinen Ärger zu bekommen und tat 2 Tage später das Selbe nochmal. Hat komischerweise auch immer funktioniert. 😀

      Scheint aber ein Bruder von Pflanzen-Fritz zu sein, so schnell wie er seine eigene Meinung wieder selber abräumt, nur weil GEZ-TV geböckt hat.

      • Was ist an Spanien toll? Sozialismus?

        • Hauptsache, Italien… hat er vielleicht gemeint.🤭

          0
    • Intelligenz ist, wenn man einem solchen Linksradikalen keinerlei Aufmerksamkeit schenkt.

    • Da erwartest du von einem Linken zu viel.

  • für den brüllenden Antisemitismus hat er sich leider nicht entschuldigt!

    • Man sollte die Hürden nicht zu hoch setzen. Für einen Dienstwagen als Minister einer Unionsregierung reicht diese Entschuldigung völlig aus.

  • Merz schweigt dazu?
    Dobrindt auch?

  • Seine Ruder- und Tretsaison hat erst begonnen.

    • Gestern große Klappe und heute Hose voll !
      Typisch links eben !
      Der passt gut in deren Schema !

  • Luigi Pantisano: Bleiben Sie standhaft! Stehen Sie zu dem, was Sie gesagt haben, wenn das Ihre Meinung ist!
    Wir müssen das aushalten … auch die Union … auch wenn ihr plötzlich ein Mehrheitsbeschaffer abhanden kommt.

    Denn:
    Bekanntlich halten weder Ochs noch Esel den Sozialismus auf, Herr Dr. Linnemann, Herr Huber — wusste schon der ehemalige ZK-Vorsitzende von DIE LINKE, Erich Honecker.

  • Entschuldigung, dass ich mich verplappert habe! Wollte nicht den Fehler von Bas machen, ehrlich! Soll nicht wieder vorkommen.

  • Typisch für Linke.
    Lügen verbreiten und die Reaktion anschauen und dann eine weitere Entschuldigungslüge nachreichen.
    Aber Merzel gefällt das.

    • Jetzt können sie ja wieder ungehemmt gemeinsam auf den Blauen rumhacken.
      Ist doch super.
      Hatte man Pantisano wohl dezent gestoßen, dass seine Hetze der AfD-Verhinderungskoalition in Sachsen-Anhalt „etwas“ entgegenstehen würde.

    • Mein Stuhlgang hat mehr verwertbare Substanz als dieser Kommentar.

      -48
      • Atlas, dann wünsch ich einen Guten….🚩

      • Was trifft, trifft zu.

      • Na, dann sind sie wenigstens kein Veganer

      • Und besser schmecken tut er dir wahrscheinlich auch noch…

  • Das zeigt doch einmal mehr, daß das, was öffentlich an „Poltik“ praktiziert und als solche deklariert wird, nur Gelaber ist, bloße Rhetorik, um irgendwelche Schenkelklopfer o. ä. zu generieren.

    Nochmals: Bevor „Soziale Medien“ für Kinder verboten werden, sollten Politiker aufhören, TikTok-Politik zu machen – und zwar sowohl auf TikTok wie auch anderswo.

  • Mich beruhigt es, daß jenseits des großen Teiches genau hingeschaut wird, was sich hier so abspielt.

  • Moin, wir wollten 1989 die SED loswerden und haben die Genossen aus dem Westen bekommen. Jetzt kann ich auch verstehen warum viele heute die Mauer höher machen würden….

  • Also schließt er eine regierungsbeteiligung aus.
    Mit Feinden der demokratie darf man ja laut seiner aussage nicht zusammenarbeiten.
    Und es gibt wohl keine undemokratischere partei als die SED Nachfolger.

  • Der Koalitionspartner der CDU musste halt ein bisschen zurückrudern, damit die Nationale Front steht.

    • Richtig, aus Sicht der Union ist die Linke nun wieder zurückgekehrt in den Schoß der „demokratischen Parteien der Mitte“.

  • Ach so, Entschuldigung. naja, dann ist ja alles klar. Schwamm drüber und Kurs auf das Schwarz-Rot-Rot-Grüne Bündnis zur Rettung der Unsererdemokratie vor der Opposition!

  • Dem und den Linken glaube ich kein Wort….

  • Nun, dazu vielleicht ein paar Überlegungen:

    #1: Die inkriminierte Äußerung von der „faschistischen CDU“ wurde in einem Interview mit der Bild-Zeitung (?) getätigt.
    #2: Wer sich in einem Interview – ohne Not! – in dieser Weise äußert, sagt wohl, das ist zu unterstellen, was er denkt bzw. für richtig und sagenswert hält.
    #3: Wer sich gegenüber der Bild-Zeitung äußert, will für seine Äußerung genau die „Reichweite“ der „Bild“ haben, ansonsten hätte er sich ja auch gegenüber dem „Wutzelwanger Tageblatt“ äußern können.
    #4: Die „Entschuldigung“ bezieht sich nicht darauf, daß er seine Aussage im Lichte neuer Erkenntnisse nun für falsch hält, sondern weil ihm – wohl dank kumulierter Minimalintelligenz seiner Genossen – beigebogen worden ist, daß diese Äußerung „politisch unklug“ war.
    #5: Diese sog. „Entschuldigung“ ist damit kein Zeichen für die Erkenntnis eigenen Fehlers oder der Unrichtigkeit der, sondern nur das weinerliche Bedauern darüber, sich politisch inopportun geäußert zu haben.

  • Nest beschmutzen geht gar nicht. Die Linksfront steht.

  • Nix da. Von wegen Entschuldigung. Gesagt ist gesagt. Die Linke wird noch radikaler. Vorsicht vor diesen Demokratiefeinden!

    • Die Begrifflichkeit des Entschuldigens hat ja leider auch jegliche Bedeutung verloren.
      Man kann den Betroffenen um Verzeihung bitten, und diese kann gewährt werden. Muss aber nicht.
      Ein Wort wie ‚Entschuldigung‘ auszusprechen hat damit rein gar nichts zu tun.

  • Was für ein Bild. Seine Selbstgefälligkeit springt einen förmlich an!

  • Falsch, meine lieben SEDler! Die Union war schon IMMER konservativ und damit auf der rechten – sprich: richtigen Seite – des politischen Spektrums. Ihr wollt die DDR zurück und damit den Sozialismus, die Umverteilungs- und Ausbeutungspolitik der Stalinisten. Nur – das funktioniert nicht. Und wenn ihr euch auf den Kopf stellt. LINKS ist vorbei. Es beginnt am 6. September!

    • Die Union war schon IMMER konservativ , ja das war einmal.
      Seit Merkel nicht mehr und mit Merz schon gar nicht

  • Eine sehr, sehr unglaubwürdige „Entschuldigung“, eher linke Taktik m.E. Der Linken-Parteitag beweist, wie (undemokratisch, sozialistisch, antisemitisch, doppelmoralisch, realitätsindividuell, antideutsch usw.) die Leute dort denken und handeln. Beängstigend! Ich hoffe -des Friedens Willen-, dass diese „Partei“ ganz bald weniger als 4,9% Wählerstimmen erhalten wird.

  • Tja, nun muss er sich herauswinden.
    Das nicht gemeint zu haben was man gemeint hat ist meist unmöglich.
    Er hat sich am ersten Tag disqualifiziert. Na vielleicht schon vorher, nur hatte es da keiner mitbekommen. Es sind fatale Situationen für solche Leute, wenn sie ausserhalb ihrer eigenen Blase auftreten.

    Hilfreich zur „Einordnung“ seiner Aussage, und den Aussagen eigentlich all dieser Sprechpuppen, wäre mal eine Definition des Begriffes Fachismus. In freier Rede vorgetragen, was meint Hr. Pantisano wenn er von Faschisten spricht? Wir können nicht diskutieren ohne daß die Worte klar definiert sind.

  • Unglaubwürdig. So tickt er, so denkt er, so handelt er.
    Wie Die Linke eben.
    Nie kann/darf/soll man euch trauen.

  • Wieso musste ich bei dem guten Mann nur an Alexander Eichwald denken ?
    Nur scheint es diesmal keine Satire zu sein, sondern voller Ernst.

  • Na, somit kann -nach der (für mich unglaubwürdigen Entschuldigung) die CDU -bundes- und länderweit- ja prima mit der SED-Nachfolgepartei (Linke) koalieren oder gleich aus beiden EINE Partei machen (LCDU?/ SED 2.0?). Dann sind +50% für die AfD ziemich sicher, was ich begrüßen würde.

  • Mit der schnellem Rücknahme seiner Äusserung hat sich der Partisano als
    möglicher Partner für Merz qualifiziert, dessen Äusserungen und Versprechungen
    eine ähnlich kurze Haöbwertszeit haben

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